5 Bücher für Persönlichkeit und Erfolg

Ich habe es ja schon angekündigt: 2018 wird mein großes Lesejahr. Und nachdem momentan in keinen Buchladen gehen kann, ohne mit mindestens einem Buch wieder herauszukommen, ist momentan auch einiges an Lesestoff vorhanden. Dabei findet sich auch so einiges an Non Fiction: Bücher für Persönlichkeit und Erfolg im Job und Alltag. 

Eigentlich bin ich kein großer Fan von klassischen Ratgebern und halte von dem Wort „Selbstverbesserung“ genauso wenig. Was ich aber viel und oft lese: Bücher, die inspirieren. Statt „Zehn Tipps, wie Sie den perfekten Job finden“ lese ich gerne, wie ihn andere Leute gefunden haben.  Meine aktuellen Inspirationsbücher stelle ich dir heute vor.

Bücher für die Persönlichkeit:
Verstecken gilt nicht*

Strenggenommen gehöre ich gar nicht zur Zielgruppe dieses Buchs. In „Verstecken gilt nicht“ bringt Creative Director und Bloggerin Melina Royer allen schüchternen Frauen bei, wie man als Schüchterner die Welt erobert – so zumindest der Titel. Nachdem ich Melina schon länger auf Instagram folge und so ziemlich jeder von dem Buch begeistert war, habe ich es mir bestellt. Auch wenn ich mich jetzt nicht für besonders schüchtern halte.

Abgesehen von den Teilen zu Schüchternheit und Hochsensibilität im Besonderen, die ich sehr interessant fand, dreht sich das letzte Drittel des Buchs um Ziele und das richtige Mindset. Und egal ob du schüchtern bist oder nicht: Dieser Teil hat es in sich. Wie man eine richtige Routine aufbaut, wie man lernt, endlich Nein zu sagen und welche körperlichen Faktoren für unsere seelische Gesundheit mitverantwortlich sind: Aus „Verstecken gilt nicht“ habe ich viel mitgenommen, was mich jetzt täglich begleitet.

„Wenn es einfach wäre, würde es jeder tun.“

#Girlboss*

Ich habe dieses Buch schon mindestens dreimal gelesen und bin immer noch skeptisch, weil es für mich einfach nicht dem Hype entspricht. Die Autorin Sophia Amoruso, die hier schildert, wie sie aus dem Nichts ihr Fashionimperium aufgebaut hat, nutzt das Buch mehr zur Selbstbeweihräucherung als für wirklich wertvolle Tipps. Trotzdem darf es für mich in dieser Liste nicht fehlen. Denn Ratschläge hin oder her: Auf jeden Fall ist es motivierend, eine solche Geschichte zu lesen – und ein bisschen Motivation kann jeder gebrauchen, der selbst aktiv werden möchte. Die Tipps kann man sich ja aus einem anderen Buch holen 😉

„There are secret opportunities hidden inside every failure.“

 

Leave Your Mark*: Land Your Dream Job. Kill It in Your Career. Rock Social Media.

Hier hatte ich einen schwammigen Persönlichkeitsratgeber erwartet und mich auf eine Enttäuschung gefasst gemacht. Nix da. Aliza Licht legt dir im Prinzip von der Praktikumsbewerbung bis zur Rente eine Anleitung vor, wie du dich am besten zu verhalten hast. Vor allem für Berufsanfänger und Studenten finde ich das Buch superinteressant – wer schon seit zwanzig Jahren im Berufsleben ist, wird es in den meisten Fällen kaum nötig haben, ganz unten anzufangen.

Was ich besonders gut finde: Das Buch ist keine Aneinanderreihung an Tipps, sondern bringt auch eine ganze Menge an Fallbeispielen und konkreten Geschichten aus Alizas Erfahrung in der Fashionbranche. So kannst du dich selbst daran orientieren und schnell herausfiltern, welche Tipps auf dich zutreffen und welche eher nicht. Wer in näherer Zukunft ein Praktikum in der Wunschfirma antritt, sollte sich das Buch auf jeden Fall einmal vornehmen.  

„If change doesn’t hurt a little, it’s not change. You have to go beyond where you’re comfortable, or you’re not progressing.“

Steal Like an Artist*: 10 Things Nobody Told You About Being Creative

Dieses Buch ist meine absolute Kreativbibel. Egal, ob ich designe, male oder schreibe: sollte ich je feststecken, werfe ich einen Blick in dieses Buch und schon erinnere ich mich wieder daran, was mich antreibt. Die zehn wichtigsten Grundsätze, um kreativ zu sein und es zu bleiben, sind hier amüsant und einprägsam erklärt. Von „don’t wait until you know who you are to get started“ über „use your hands“ bis hin zum abstrakteren „creativity is subtraction“ findest du hier eine Liste an inspirierenden Denkanstößen, die dich in deiner kreativen Arbeit in jedem Fall weiterbringen.

Ich habe mich im Übrigen noch nie so geärgert, dass ich ein Buch nur als eBook habe, und vermutlich werde ich es mir in den nächsten Tagen auch noch als Paperback bestellen, weil ich es gerne auf dem Schreibtisch haben möchte – als tägliche Inspiration. Jeder, der auch nur irgendwie kreativ arbeitet, sollte dieses Buch gelesen haben. 

„If we’re free from the burden of trying to be completely original, we can stop trying to make something out of nothing, and we can embrace influence instead of running away from it.“

The Decision Book*

Ich gebe zu: Eigentlich habe ich nur relativ kurz reingelesen, für mehr hat die Zeit noch nicht gereicht. Trotzdem bin ich jetzt schon überzeugt, dass das Decision Book für jeden, der im Alltag eigenständig Entscheidungen treffen muss, eine Bereicherung darstellt. Im Buch sind 50 Modelle zum strategischen Denken knapp und anschaulich dargestellt – vom bekannten Flow-Modell bis hin zu hochkomplizierten Modellen aus der Psychologie.

Wer sich gerne mit Psychologie beschäftigt, aber keine Lust auf trockene Theorie hat (so wie ich), der ist hier gut beraten. Jedes Modell ist auf ein bis zwei Seiten knapp abgehandelt, dazu ein anschauliches Schaubild und eine Anleitung, wie du das Modell auf dich selbst beziehst. Jedes einzelne der Modelle stellt also eine kleine Denkübung dar, in der du dich und dein Umfeld reflektierst – für mich oft nützlich, um die Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

„We see only what we want to see, and ignore everything that contradicts our view. We look for arguments that reinforce our position.“

Bücher für Persönlichkeit und Inspiration sind mir persönlich wichtiger als der ein oder andere Fantasy-Roman und vielleicht hast du in meiner Aufzählung gemerkt, warum. Aus einem Buch nehme ich unglaublich viel mit – wenn ich lerne, dann aus Büchern. Und dem Kopf schadet es auch nicht, einmal etwas anderes zu lesen als immer nur dieselben Dystopien mit Dreiecksbeziehungen und Liebesromane, stimmt’s? Was sind deine Inspirationsfavoriten? Welche Bücher würdest du mir noch empfehlen?

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  1. Das klingt nach einigen wirklich interessanten Büchern! In der Art habe ich ehrlich gesagt bisher relativ wenig gelesen… meistens läuft es doch eher drauf hinaus, dass ich beim Retuschieren Podcast oder etwas in der Richtung zu diesen Themen höre. Und da gibt’s dann schon echt sehr viele, die wirklich gut sind und aus denen man was mitnehmen kann.

  2. Ohh, die klingen ja echt gut! Vor allem „Steal Like An Artist“ muss ich mir unbedingt mal näher ansehen.
    Ich will 2018 auch unbedingt mehr im Non-Fiction-Bereich lesen, weil das bisher einfach viel zu kurz kam!
    Zur Inspiration liebe ich beispielsweise Artbooks von Filmen oder Videospielen – mir reicht es schon, da ein paar Minuten drin herumzublättern und schon habe ich wieder einen riesigen Berg an Motivation für quasi alles 😀

    Ganz liebe Grüße!

  3. Liebe Marianne,
    ich habe deinen Artikel gerade erst entdeckt und wollte dir DANKE sagen für die tolle review zu „Verstecken gilt nicht“. 🙂
    Schön finde ich vor alle, dass du erwähnst, dass es auch für nicht-schüchterne wichtige Punkte enthält. Ich bin auch der Meinung, dass das Buch für viele Frauen ein guter Anstoß sein kann, selbstbewusster zu werden. In dem einen oder anderen Punkt fehlt es uns ja allen mal an Mut.
    Liebe Grüße aus Lübeck!
    Melina

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