Kategorie: Kreativität

Art, Design, DIY, Bullet Journaling – alles zusammen.

Bullet Journal 2018: Ein Plan für das neue Jahr

Bullet Journal 2018 | year at a glance

Ja, mein Jahr 2018 fängt mit ein paar Tagen Verspätung an. Die ersten Tage habe ich hauptsächlich zum Entspannen genutzt, diese Motivationslücke nach den Feiertagen restlos zu beseitigen, und starte jetzt erst entspannt und ausgeruht. Und zum frischen Start gehört natürlich auch ein neues Bullet Journal Setup für 2018. Außerdem dürfen ja meine Ziele und Pläne für dieses Jahr nicht fehlen – die habe ich ich auch gleich ins Bullet Journal 2018 eingetragen.

Mein Bullet Journal 2018

Auch wenn ein neues Jahr anfängt, bleibt das Notizbuch dasselbe – ich habe noch 100 Seiten in meinem Leuchtturm1917 Notizbuch frei und die wollen natürlich gefüllt werden. Ganze vier Seiten habe ich komplett neu gestaltet, um das neue Jahr einzuläuten.

Bei meiner Titelseite habe ich mich endlich getraut, mit Aquarellfarben in mein Bullet Journal zu malen. Mein Fazit ist: Die dünnen Seiten wellen sich zwar bei größeren Flächen, das verliert sich aber auf Dauer unter dem Druck des Gummibands. Kleinere Flächen mit wenig Wasser wie meine Monatsüberschriften hält das Papier mühelos aus. Benutzt habe ich außerdem meinen üblichen Fineliner (den PITT Artist Pen XS) und den uniball Signo broad in weiß. 

Im Gegensatz zu 2017 habe ich mich gegen das beliebte Konzept Future Log entschieden – alle Termine in eine Jahresübersicht einzutragen und später nochmal in die Monthly Übersicht war mir zu mühsam. Stattdessen gibt es einen simplen Kalender, damit ich alle Wochentage auf einen Blick habe. Beide Methoden zeige ich dir heute im direkten Vergleich: 

Future Log Year at a Glance
Jeder Monat hat hier Platz, um unter oder neben der Kalenderübersicht Termine und Geburtstage einzutragen. Markiere dir die betreffenden Tage in der Übersicht am besten, damit du sie sofort wiederfindest. Bist du kein großer Fan von Monatsübersichten, sparst du dir mit dem Future Log eine Menge Arbeit.  Das Jahr auf einen Blick ist wesentlich weniger Aufwand als ein ganzer Future Log – meistens reicht eine Seite dafür. Allerdings dient es auch nur dazu, Wochentage und Daten nachzuschlagen. Termine eintragen kannst du hier nicht, eine Übersicht für jeden einzelnen Monat ist also ratsam. 

Pläne, Vorsätze und Ziele für 2018 

In meinem Bullet Journal 2018 geht es natürlich nicht nur um Termine, sondern auch um persönliche Entwicklung. Aus 2017 nehme ich so einiges mit – allein in meiner Zeit in Frankreich habe ich viel gelernt, das mir im Alltag weiterhilft. Bei luiseliebt bin ich dann auf die #18Plänefür2018 gestoßen: Notiere dir 18 Stichworte für das neue Jahr und lass dich von ihnen leiten, statt immer dieselben leeren Vorsätze vor dir herzuschieben. Meine wichtigsten fünf Grundsätze für 2018 möchte ich euch heute auch nennen: 

Kreativität. Wenn ich mit Aquarellfarben oder Lettering Pens hantiere, bin ich glücklich. Zu Weihnachten habe ich mir endlich Copic Marker geleistet – das alles will ausgenutzt werden und es ist eine perfekte Abwechslung zu der ständigen Arbeit am PC und dem vielen Schreiben. Ich möchte in diesem Jahr so viel Zeit mit Zeichnen, Malen und Designen verbringen wie noch nie (und vielleicht endlich mal meine miserablen Schattierfähigkeiten verbessern). Das gilt natürlich auch für mein Bullet Journal 2018!

Lesen. In meiner Kindheit waren zwei bis vier Bücher die Woche keine Seltenheit, in den letzten Jahren ist meine Bücherliste immer kleiner geworden. Was ich hauptsächlich gelesen habe? Fachbücher, den ein oder anderen Roman und Fanfiction. Das will ich jetzt wieder ausbauen und habe mich entschieden, 52 Bücher in 52 Wochen zu lesen – auch mal wieder etwas literarisch Wertvolleres. Was ich so lese und wie ich mich schlage, könnt ihr übrigens auf meinem Profil bei Goodreads verfolgen.

Mehr Zeit für mich. Meine große Erkenntnis aus vier Monaten Auslandssemester: Ich brauche meine Ruhe. Unbedingt. Ich habe zwar gerne viele Leute um mich herum und verbringe Zeit mit Familie und Freunden, aber ein bisschen alone time muss sein. Dadurch habe ich sofort bessere Laune, kann besser denken, bin kreativer und weniger gestresst. Das kam in den letzten Jahren durch Stress, Projekte und viel Arbeit entschieden zu kurz. Und daran möchte ich in 2018 aktiv arbeiten.

Minimalismus. Das mit dem Decluttering hat 2017 schon ganz gut geklappt und das mit der Ordnung wird auch schön langsam besser. Meine Minimalismusreise ist aber noch lang nicht zu Ende: Als Nächstes möchte ich mir mein Konsumverhalten vornehmen. Denn müsste ich schätzen, sind wahrscheinlich 50% der Dinge, die ich kaufe, nicht nötig. Mal sehen, ob ich das dieses Jahr verbessern kann!

Schlafrhythmus und Gesundheit. Weißt du noch, mein Blogpost über Morgenroutine? Die hat in den letzten Monaten arg gelitten und mein Schlafrhythmus auch. Das will ich wieder verbessern – seit zwei Tagen erst stehe ich wieder früh auf und merke, dass ich den ganzen Tag viel besser gelaunt bin. Dasselbe gilt auch für Sport und Gesundheit, mein Körper muss mich schließlich noch ein paar Jahrzehnte lang unterstützen. 

Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie sich meine Pläne im Laufe des Jahrs entwickeln und was davon am Jahresende übrigbleibt. Was das Reisen betrifft, nehme ich mir dieses Jahr übrigens gar nichts vor. Nach 2017 brauche ich vielleicht erst mal eine Pause. Oder einfach einen spontanen Einfall. Was hast du dir für das neue Jahr vorgenommen? Fasst du zum Jahresanfang Vorsätze oder weißt du schon, dass sie dir nichts bringen? 

Habit Tracker: Mehr Disziplin mit dem Bullet Journal

Weekly Habit Tracker

Jetzt sind nur noch ein paar Tage übrig, bis der November beginnt und damit auch der NaNoWriMo. Zeit, die letzten Dinge vorzubereiten! Mir fehlt noch ein einziger Charakter – und ein Tracker für meine geschafften Tage. Ich bin ja ein großer Fan von Habit Trackern in meinem Bullet Journal und genau deswegen stelle ich dir die verschiedenen Arten von Trackern vor, zusammen mit ihren Vorteilen und Nachteilen. Warum Habit Tracker? Damit motiviere ich mich selbst – probier es einfach mal aus. So ein ausgefüllter Tracker ist nämlich sehr sehr hübsch und ich kann gar nicht fassen, wie zufriedenstellend das ist, am Ende eines produktiven Tages Feld für Feld im Tracker auszumalen.  

Monthly Habit Tracker

Monthly Habit Tracker

Das ist der Klassiker, und gleichzeitig der Tracker, den ich persönlich am wenigsten nutze. Damit hältst du eine ganze Liste von Gewohnheiten über einen ganzen Monat fest – egal, ob das jetzt gesunde Ernährung, genug Schlaf oder Sport ist.

+ Je nachdem, wie groß du deinen Tracker gestaltest, kannst du über zehn verschiedene Punkte bequem tracken. Außerdem musst du nicht alle paar Tage einen neuen Tracker aufmachen.
Nachdem der Tracker einen ganzen Monat gültig ist, bist du nicht sehr flexibel. Ich tracke jede Woche andere Dinge, je nach Stresslevel der Woche und je nach Schwerpunkt – wenn ich viel in der Uni bin, zählen andere Dinge als in Wochen, die ich zu Hause verbringe. Außerdem finde ich es schwer, einen Tracker ganze 30 Tage durchzuhalten – die wenigen Monthly Tracker in meinem BuJo sind deswegen meistens nur halb ausgefüllt, bis ich die Lust verloren habe.

Weekly Habit Tracker

Weekly Habit Tracker

Nach einiger Zeit Verzweiflung über verschwendeten Platz und halb leere Tracker habe ich dann auf Weekly Tracker umgeschwenkt. Die verstecken sich einfach in einem Eck deines Wochenplans und gehen über sieben Tage.

+ Hier bist du richtig flexibel. Ich tracke jede Woche andere Dinge, manches kommt hinzu, anderes fällt weg. Das heißt, ich kann meine Gewohnheiten immer an die aktuellen Wochenpläne anpassen. Außerdem habe ich jede Woche ein anderes Design – damit wird das Tracken nicht langweilig!
Der große Nachteil liegt wohl auf der Hand: Jede einzelne Woche muss ein neuer Tracker gestaltet werden. Das kann fünf Minuten dauern, wenn ich einfach den letzten kopiere. Muss ich aber Gewohnheiten anpassen oder will ich ein neues Design, sitze ich auch mal eine halbe Stunde nur für den Tracker da. In stressigen Wochen habe ich dafür eigentlich keine Zeit. (Das sind bei mir dann die Wochenpläne ohne Tracker.)

Single Habit Tracker

 Single Habit Tracker  Single Habit Tracker

Solche Tracker sind eigentlich genau das, was ich jetzt für NaNo brauche – ein schön gestalteter Tracker für eine einzige Tätigkeit. Vor allem für einzelne Ziele, Projekte und Ähnliches sind die super und sorgen bei mir für Motivation. Es ist einfach so toll, ein neues Feld ausmalen zu können! 😄

+ Für Projekte sind sie perfekt – tracke deinen Fortschritt und freue dich über alle ausgemalten Felder. Außerdem kannst du deinen Single Habit Tracker super an dein Ziel anpassen und deiner Kreativität freien Lauf lassen.
Im Alltag sind Tracker, die nur eine einzelne Tätigkeit aufzeichnen, meistens eher unpraktisch und nehmen in deinem BuJo ganz schön viel Platz weg, wenn du mehrere davon gestalten musst.

Wenn ich meine Fotos zu diesem Post so ansehe, dann kann ich es kaum erwarten, zurück nach Hause zu kommen. Selbst im hellen Mittagslicht ist es unmöglich, hier im Wohnheim gute Bilder zu schießen. Und den improvisierten Hintergrund schweigen wir jetzt einfach mal tot. 😂 Übrigens: Unglaublich, dass meine Zeit hier schon zur Hälfte vorbei ist! Jetzt bleiben noch weniger als acht Wochen, bis ich wieder zurück nach Bayern aufbreche. Das heißt, jetzt wird es Zeit, meine restlichen Erasmus To Dos im BuJo anzupacken. Wenn ich nicht gerade am Schreiben bin! Was sind deine Pläne für November? Und hast du selbst auch schon mit Habit Trackern gearbeitet? Ich freue mich auf Tipps und Erfahrungen von dir!

Design am Arbeitsplatz: DIY Art Print Tutorial und Desktop Wallpaper

DIY Art Print + Desktop Wallpaper

Eigentlich wollte ich dir heute über den Zusammenhang von Gaming und Produktivität erzählen – ja, da gibt es einen! Aber dann habe ich meinen Laptop hochgefahren und musste mich mal wieder über den hässlichen Windows 10 Desktop ärgern. Seit ich meinen PC neulich neu aufgesetzt habe, ist nämlich das Standard-Design wieder da. Wirklich, gibt’s eigentlich etwas Hässlicheres als diesen blauen Hintergrund? (Das ist wirklich ein Punkt, den ich Apple zugutekommen lassen muss: Das Design! Aber ich mag diese Sekte, hust, Marke trotzdem nicht. 😂) Und bevor ich stundenlang nach dem perfekten Desktop Wallpaper suche, habe ich kurzerhand selber eins gebastelt – und das zusammen mit einem coolen DIY Art Print.

DIY Art Print und Desktop Wallpaper

Arbeitsplatz im herbstlichen Design: Wallpaper und DIY Art Print

Bei mir zu Hause lege ich Wert darauf, dass mein Schreibtisch und alles drumherum denselben Stil hat und schön aussieht. An einem wunderschönen Platz lässt es sich auf alle Fälle besser arbeiten als… sagen wir mal, einem Wohnheimzimmer mit der tollen Farbkombination Gelb/Braun/Rot! 😂 Ja, ich mit meiner Vorliebe für Grün, Schwarz und Weiß habe da wirklich keine Freude dran. Aber selbst in dieser Umgebung ist mein herbstlicher Desktop und der passende Art Print gut aufgehoben. Und ein einheitliches Farbkonzept wirkt sich beruhigend und konzentrationsfördernd aus – schon mal ausprobiert? Dann wird es Zeit.

Das Desktop Wallpaper findet ihr bei den Design Freebies im nagelneuen Downloadbereich. Dort gibt es regelmäßig schöne Design Druckvorlagen, Videotutorials, Worksheets zu aktuellen Themen und eben das monatliche Kalender Wallpaper.

Zum Downloadbereich

Wenn du das Wallpaper und andere Druckvorlagen gerne herunterladen möchtest, abonniere einfach den Newsletter. Damit wirst du einmal im Monat mit den aktuellen Posts, exklusiven Tipps und Ideen sowie der App des Monats versorgt. Gleich nach dem Abschluss des Abos erhältst du das Passwort für den Downloadbereich. Du hast den Newsletter schon abonniert, das Passwort aber nicht erhalten? Keine Sorge – diese Woche noch erscheint der neue Newsletter und bringt dir das Passwort direkt in dein Postfach!  

Gerade Art Prints könnte ich zu Hunderten sammeln: Ich liebe es einfach, verschiedene Motive in meinen Bilderrahmen über dem Schreibtisch zu haben und sie regelmäßig auszutauschen. Da Design Prints aber meistens teuer sind, lautet meine Devise: Selber machen! Passend zu meinem Wallpaper habe ich mir einfach einen A4 DIY Art Print in Photoshop gebastelt. Und damit du das auch tun kannst, gibt es heute mal wieder ein Video Tutorial für dich!

Video Tutorial: DIY Art Print

 Texturen:

Marmor: zum Download   Leder: zum Download
Pinselstriche: z.B. hier

Wer keine Lust hat, den DIY Art Print selber zu machen: Im Downloadbereich findest du auch den Print zum kostenlosen Download. Und passend zum herbstlichen Design habe ich noch einen anderen Tipp für dich: Das neue Album „Niente“ von Wanda ist erschienen und schon nach zwei Tagen mein perfekter Herbstsoundtrack! Hör mal rein und schreib mir deine Meinung in die Kommentare! Was ist dein liebster Herbstsong?

Ich glaube, damit ist bei mir im Kopf der Herbst auch endgültig angekommen – schneller, als ich dachte! Trotzdem freue ich mich immer noch auf Surfen und lange Abende am Meer, auch wenn es langsam kälter wird. Was schätzt du so besonders am Herbst? 

IKEA Hack fürs Office: DIY Moodboard selber machen + Aquarell Print

Moodboard DIY Ikea Hack

Es ist immer noch September und das heißt auch immer noch #BackToBusiness! Nach dem guten Start in die Woche und den Top Office Apps widmen wir uns jetzt dem Allerwichtigsten: Ein schöner Arbeitsplatz. Ich persönlich kann einfach nicht gut denken, wenn mir die Umgebung nicht passt. Zum Beispiel solltest du einen hellen, offenen Arbeitsplatz haben und eine Sitzumgebung, die dir guttut. Aufgeräumte Schreibtische helfen auch immer bei der Kreativität. Ich liebe es außerdem, wenn ich ein paar Pflanzen im Office habe, die machen gleich gute Laune. Was ist noch wichtig für gute Arbeit? Klar, Inspiration! Und die hole ich mir seit kurzem von meinem DIY Moodboard.

Ich habe lange mit der klassischen Gitteridee geliebäugelt, und dann war das Gitter, das ich haben wollte, ausverkauft. Also habe ich mir was einfallen lassen: Heute stelle ich dir einen richtig coolen IKEA Hack vor – wir bauen uns unser eigenes DIY Moodboard aus einem Bilderrahmen!

DIY Moodboard IKEA Hack DIY Moodboard IKEA Hack

IKEA Hack: Ein DIY Moodboard aus RIBBA Bilderrahmen basteln

Bei IKEA holen wir uns folgende Artikel: Einen RIBBA Bilderrahmen in der Größe 50x50cm (weiß oder schwarz), ein GIVANDE Bänderset (schwarz, weiß und natur) und, wer möchte, das EKLOG Schreibset mit Paperclips, Büroklammern und Pins in Gold. Für unser DIY Moodboard brauchen wir außerdem ein Lineal, eine Schere, einen Hammer und 9 Nägel (möglichst schmal). 

Welches Gemälde du in den Rahmen einsetzt, ist deinem Geschmack überlassen. Mein Monstera-Aquarell habe ich selbst entworfen und gemalt. Im Downloadbereich stelle ich dir zwei Versionen zum kostenlosen Download zur Verfügung. (Bildgröße: 32,75 x 30cm)

Monstera Aquarell - DIY Moodboard Monstera Aquarell - DIY Moodboard

*Alle Bilder sind nur für den eigenen, privaten Gebrauch bestimmt. Lizensiert unter Creative Commons BY-NC-ND.

DIY Moodboard IKEA Hack

DIY Moodboard: Anleitung

1. Zerlege den Rahmen – als Erstes brauchen wir nur den äußersten Teil. Ich habe rechts 4 Nägel und links 5 Nägel eingeschlagen, das kannst du aber variieren, wie du möchtest. Miss deine Abstände aus (bei mir: ca. 10 cm zwischen allen Nägeln) und zeichne sie mit Bleistift auf dem Rahmen an. 
2. Jetzt schlage vorsichtig in jeden angezeichneten Punkt einen Nagel ein, sodass noch 3-4 mm überstehen. Wende dabei nicht zu viel Kraft auf, weil sich die weiche Spanplatte ansonsten evtl. verziehen könnte. 
3. Wähl das Band mit deiner Lieblingsfarbe – jetzt geht es ans Spannen der Fäden. Sichere die Schnur beim ersten Nagel mit einem Doppelknoten und spanne sie in einem Muster, das dir gut gefällt, um die Nägel. Am besten wickelst du die Schnur einmal ganz um jeden Nagel, bevor du sie zum nächsten Nagel spannst, damit sich später ganz sicher nichts mehr löst. Bist du mit dem Muster zufrieden, verknote die Schnur doppelt am letzten Knoten und schneide das Ende durch.
4. Drucke deinen Greenery Print aus und setze ihn in den Rahmen ein. Tipp: Damit nichts verrutscht, kannst du das Papier mit Washi-Tape am Passepartout festkleben, das lässt sich später leicht wieder lösen.
5. Und schon ist dein Moodboard fertig: Jetzt kannst du den Rahmen an der Wand aufhängen oder auf dem Schreibtisch aufstellen. Bilder, Fotos und andere Gegenstände kannst du zum Beispiel mit den goldenen Paperclips aus dem EKLOG Set oder hölzernen Wäscheklammern befestigen. 

An mein Moodboard kommen jetzt Postkarten, Zeichnungen, selbstgemachte Letterings und Notizen. Außerdem finde ich es superpraktisch, dass man im Bilderrahmen auch mal Stifte oder das Handy ablegen kann! Wie gestaltest du deine Inspiration am Schreibtisch? Und was darf an deinem Arbeitsplatz auf keinen Fall fehlen?

Ein BuJo starten: Dieses Bullet Journal Material brauchst du

Bullet Journal Material: Der große Guide

Kaum bin ich wieder in den Alltag gestartet, schwirrt mir der Kopf! Hier Termine, da Uni, dort Deadlines: Zeit, das Bullet Journal rauszuholen. Das habe im Urlaub tatsächlich kaum genutzt, höchstens mal ein paar Ausgaben notiert. Jetzt bin ich aber wieder voll motiviert, meine To Dos sauber zu koordinieren – Schluss mit dem Chaos! Und nachdem ich euch im großen Guide schon einen Artikel zum Bullet Journal Material versprochen hatte: Hier, bitte. Ich habe meine BuJo-Tasche ausgeleert und stelle euch heute meine Lieblingsstifte und -zubehör vor. 

Vorneweg: Mehr als ein kleines Heft bzw. Notizbuch und einen Kugelschreiber brauchst du für ein BuJo eigentlich nicht. Was ich dir heute aber vorstellen möchte, sind die landläufigen Top-Materialien und alles, was ich selbst getestet habe. So kannst du dir aus meinem Tipps hochwertiges Material für dein eigenes Kit zusammenstellen, ohne selbst viel Geld für Unnützes ausgeben zu müssen. Es liegt ganz an dir, ob du viel oder wenig Bullet Journal Material möchtest oder brauchst – das BuJo-System stellt es dir frei, wie du gestaltest und ob dir ein Fineliner reicht oder ob du eine große Auswahl haben möchtest!

Starte dein Bullet Journal: Das richtige Notizbuch

Mein Bullet Journal ist das Notizbuch, das tatsächlich die meisten nutzen: Ein Leuchtturm1917 A5 Notizbuch* mit Dot Grid. Das hat sich auch bewährt – die Seiten sind dick genug, dass nicht alles sofort durchscheint und es ist so robust, dass man es auch mal in die Tasche pfeffern kann. Vorne ist ein Inhaltsverzeichnis zum Ausfüllen integriert, das ich fleißig nutze. Meistens brauche ich es aber gar nicht zum Nachschlagen, sondern blättere direkt zur entsprechenden Seite – die sind nämlich nummeriert! Mein Bullet Journal ist klassisch schwarz, als Nächstes werde ich mir aber eventuell eines der Metallic Edition* zulegen. Ansonsten gibt es das Notizbuch in allen Farben des Regenbogens. Tipp: Wem die Notizbücher von Leuchtturm 1917 zu schlicht sind und trotzdem etwas Hochwertiges haben möchte, der wirft am besten einen Blick in den Onlineshop von Nuuna. Hier gibt es Notizbücher mit ausgefallenem Cover und Dot Grid.

Warum Dot Grid (deutsch: punktkariert) einfach die beste Wahl ist? Wenn ich geduldiger wäre, hätte ich wahrscheinlich ein Blanko-Notizbuch gekauft. Aber sämtliche Linien und Winkel mit dem Geodreieck zu ziehen, ist mir einfach zu anstrengend  Die Punkte sind eine gute Hilfe bei Linien und Formen, lenken aber nicht so ab wie durchgezogene Kästchen oder liniertes Papier. So behältst du dir eine gewisse Freiheit in deinem BuJo.

Bullet Journal Material: Das sind die Essentials

Bullet Journal Material Guide 4

Meine liebsten Stifte sind nach wie vor die PITT Artists Pens von Faber Castell – ich nutze das Viererset und den XS-Pen. Sie sind zwar nicht ganz günstig, aber das Viererset nutze ich schon seit zwei Jahren und alle Stifte funktionieren noch bestens. Damit layoute ich und nutze sie zum Schreiben – Letzteres meist mit dem XS-Pen. Mein bevorzugter Brush Pen ist der Tombow Fudenosuke in weich – die unempfindliche Spitze ist perfekt geeignet für das Papier und damit konnte ich schon als Anfänger ganz gut lettern. Den nutze ich gerne für Wochentage und Überschriften.

Längere Texte schreibe ich gerne mit den Gelstiften von Muji, die verschmieren leider manchmal Tage später noch. Für den ein oder anderen Farbklecks besitze ich sechs verschiedene Tombow ABT Dual Brush Pens. Viel mehr brauche ich eigentlich gar nicht – nur einen Bleistift zum Vorzeichnen, ein Geodreieck und einen sehr guten Radiergummi.

Ein besonderes Zuckerl sind die Zebra Mildliner: Das sind Pastell-Textmarker in verschiedenen Farben, die zusätzlich eine Filzstiftspitze besitzen. Die habe ich mir vom Geburtstagsgeld geleistet – im Prinzip aus reiner Neugier. Gerade für gedeckte und Pastellfarben sind die Mildliner super und ich möchte sie nicht mehr missen. Wer aber schon Filzstifte besitzt oder lieber mehr Brush Pens kauft (die sind etwas teurer), kann darauf auch gut verzichten. 

Faber Castell PITT Artist Pens in schwarz, Viererset (Größen S, F, M, B)* + XS einzeln*
Tombow Fudenosuke Brush Pen, weiche Spitze*
Muji Gel Ink Pen in schwarz, 0,5*
Tombow ABT Dual Brush Pens* (Meine Farbauswahl: N15 schwarz, N35 grau, 346 grün, 533 hellblau, 815 pink, 847 rot)
Zebra Mildliner Pastellmarker mit Filzstiftspitze, 3x5er Set*
Faber Castell Bleistifte (2H bis 8B)*
Faber Castell Knetradiergummi*

Mein Bullet Journal Material kaufe ich am liebsten bei boesner – im Kunstgroßmarkt hat man einfach die größte Auswahl. Dort kann ich neue Stifte auch testen oder ansehen, bevor ich mich dafür entscheide. Online bestelle ich immer noch meistens bei Amazon, da kommt man kaum drum herum, wenn man Zeit und Kosten sparen möchte.

Bullet Journal Material Guide 1

Lieblingszubehör: Bullet Journal Material fürs Komplettpaket

Das hier sind Dinge, die ich gerne nutze, aber nicht so oft wie alles, was ich euch oben verlinkt habe. Gerade meine Aquarellfarben kommen nur selten ins Bullet Journal, weil die dünnen Blätter dafür eigentlich nicht geeignet sind. Aber es ist sooo schön! Mein Aquarellkasten ist ein jahrzehntealtes Erbstück meiner Mom oder Oma, das weiß ich gar nicht mehr so genau, wer den früher benutzt hat  Jetzt würde ich mir wahrscheinlich einen praktischen Taschenkasten zulegen, der nicht viel Platz wegnimmt. Aquarellmalerei unterwegs ist nämlich super! Vor allem mit den Water Brushes, die tatsächlich mit Wasser oder Tinte aufgefüllt und dann wie normale Pinsel oder Brush Pens eingesetzt werden können. Damit vermale ich auch öfter mal meine liebsten Buntstifte von Caran d’Ache. 

Was ebenfalls öfter zum Einsatz kommt, sind verschiedene Washis und Sticker. Wenn ich mal wieder neues Material brauche, bestelle ich auf alle Fälle bei Aliexpress, dem Eldorado aller BuJo-Fans. Beim chinesischen Amazon findet man tolle Tapes und Sticker für sehr wenig Geld und versandkostenfrei. Und zu guter Letzt: Der Pentel Pocket Brush ist ein Tuschepinsel, der für fortgeschrittenes Lettering oder für Tuschezeichnungen geeignet ist. Ich liebe einfach die Textureffekte

Caran d’Ache SCHOOL Watercolor Pencils, 12er Set*
Pentel Water Brushes* 
Aquarellfarben, z.B. von Winsor & Newton*
Pentel Pocket Brush*
Washi Tape und Sticker von etsy oder aliexpress

Zum Schluss habe ich noch einen absoluten Pro-Tipp für dich. Anstatt ein teures Case für euer BuJo zu kaufen oder ein aufwändiges DIY zu starten, schau dir mal bei H&M oder Primark unter den Kulturbeuteln um! Die schicken, aber günstigen Teile sind perfekt geeignet, um Stifte, Notizbuch und Washis aufzubewahren. Ich nutze derzeit einen coolen schwarzen Beutel von Primark, der mich sagenhafte 4€ gekostet hat. Was sind deine absoluten Stationery Lieblinge? Bist du auch so ein Stifte-Opfer und musst ständig neue kaufen oder hast du Dauerfavoriten?

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3 Schritte zum Erfolg: So kannst du jedes Ziel erreichen!

ziel erreichen goal setting 1

„Ich schaff das nicht, ich bin sowieso viel zu faul.“ – „Prokrastination ist meine einzige Stärke.“ – „Eigentlich kann ich gleich aufgeben, das wird sowieso nichts.“ Das sind Sätze, die ich echt nicht mehr hören kann und trotzdem selbst viel zu oft von mir gegeben habe. Ein Ziel erreichen ist aber wirklich nicht schwer: Du musst es dir nur richtig einteilen. So habe ich den NaNoWriMo letztes Jahr geschafft. Und so schaffe ich jede Woche wieder den riesigen Berg aus Blogarbeit, Klausuren und diversen Vereinen. Und damit du das auch kannst, möchte ich dir heute zeigen, wie du ein großes Ziel erreichen kannst, ohne ständig daran zu verzweifeln oder aufzugeben. Spoiler: Es ist gar nicht so anders als Bergsteigen. 😉

ziel erreichen goal setting 2

So kannst du dein Ziel erreichen:

1. Motivation: Ziel setzen und klar benennen

Als Erstes musst du dir überlegen, warum du genau auf diesen Berg raufwillst. Egal wie sehr du dieses Ziel erreichen willst oder auch nicht, es gibt einen Grund dafür. Ob es nun ein Projekt ist, das seit Monaten in deinem Hinterkopf schlummert, oder einfach die Klausur, die du bestehen musst – du willst mit deiner Arbeit etwas erreichen. Das kann zum Beispiel der Bachelor oder Master sein, damit du endlich in deinen Traumjob starten kannst. Oder das Geld, das du mit deinem Projekt verdienst und von dem du dir neue Dinge kaufen kannst.

Präge dir diese Motivation ein und verlier sie nie aus den Augen. So kommst du gar nicht in Versuchung, schon vor dem Anfang aufzugeben! Ich schreibe mir meine Motivation gerne auf und hänge sie mir an einen Platz, wo ich sie jeden Tag sehen kann. Am liebsten habe ich sie schön gelettert an meiner Wand über dem Schreibtisch hängen!

2. Planung: Aus großem Ziel mach kleine Ziele

Kein Ziel erreicht man auf einmal und du wirst auch nie die Zugspitze in einer Stunde ohne Vorbereitung erreichen. Teile dein Ziel in kleine Schritte ein und stelle dann Tages- und Wochenziele auf. Beachte dabei, dass du realistisch bleibst – niemand kann in zwei Wochen einen Roman schreiben oder nach zwei Tagen Lernen eine schwierige Klausur bestehen! Statt also sechs Stunden am Tag einzuplanen, nimm dir lieber eine Woche länger Zeit und rechne dafür mit zwei Stunden weniger.

Meinen Zeitplan stelle ich wie immer im Bullet Journal auf. Ich teile mein Gesamtprojekt in einzelne Stufen ein, die ich meistern muss, und überschlage dann die Zeit, die ich für jede Stufe brauche. Dann werfe ich einen Blick in meinen Terminkalender, damit ich weiß, wie viel Zeit ich am Tag aufwenden kann oder muss. Und schließlich stelle ich eine To Do Liste auf, in der ich die einzelnen Tage mitsamt ihren Aufgaben festhalte. So sehe ich täglich, was ich heute erledigen muss, und stehe nicht vor einem riesigen Haufen unsortierter To Dos, die mich total überfordern!

ziel erreichen goal setting 3

3. Belohnung: Der Trick für faule Tage

Zeit für die Pausen auf der Alm! Gerade unangenehme Ziele wie Prüfungen und Projekte für den Job sind nicht sonderlich motivierend und die Verlockung, statt zu arbeiten, einfach an den See zu fahren oder auf der Couch zu liegen, ist groß. Ich kenne das – egal, welche Motivation ich mir zurechtlege, an manchen Tagen hat man einfach keine Lust! Dagegen habe ich mir ein schlaues System gebastelt: Für jede gemeisterte Stufe meines Vorhabens belohne ich mich in irgendeinem Maße. Einfach ein Stück Kuchen am Nachmittag nach ein paar produktiven Stunden oder ein neues PC-Game nach einer bestandenen Klausur. Mit Belohnungen kannst du dich selbst motivieren und noch auf ein zweites Ziel hinarbeiten. 

Hier habe ich dir einmal eine Auswahl an Belohnungen von klein bis groß zusammengestellt, die du als Inspiration nutzen kannst: 

Belohn dich!

5€ Shoppingbudget Die Nummer 1 auf deiner Wunschliste Eine halbe Stunde lesen oder zocken Ein Wellnesstag Eine Folge deiner Lieblingsserie
Einfach mal eine Pause Ein neues Buch Ein freies Wochenende daheim Ein Cookie oder einen leckeren Muffin!! Neues Arbeitsmaterial (Stifte, Werkzeug…)
 Ein Spaziergang Kinokarten   Ein Ausflug an einen tollen Ort  Eine Tasse Kaffee auf dem Balkon  Hübsche Deko für deinen Arbeitsplatz

So, jetzt würde ich am liebsten die Sportschuhe rauskramen und in die Berge fahren 😂 Leider wartet auf mich auch noch so einiges an Aufgaben für mein nächstes Ziel und das sind die Klausuren. Also tippe ich diesen Beitrag mit verpflasterten Fingern fertig – ich schwöre es, ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte. Anscheinend habe ich gestern beim Boxen ein bisschen kräftig zugeschlagen. 😂 Im Übrigen nutze ich auch für meine Sportroutine diesen Plan, um ans Ziel zu kommen, und fühle mich jetzt schon viel fitter als noch vor ein paar Wochen!

Mit diesen drei Schritten sollte deinem Ziel letztendlich nichts mehr im Wege stehen. Und glaub mir, zurückzublicken auf die einzelnen Schritte und zu wissen: ich habe es geschafft – es gibt nichts Besseres! Welches Ziel würdest du gerne erreichen, wenn du die Zeit und die passende Planung hast? Was ist dein Geheimnis für gute Zielsetzung? 

Fotocredit: Pexels

Bullet Journal Guide: Wie startet man ein Bullet Journal?

bullet journal guide february minimalist bujo

Ich besitze Kalender, seit ich mich erinnern kann. Und ungefähr genauso lange nutze ich diese Kalender auch nur sporadisch. Halb ausgefüllte Hausaufgabenhefte waren an der Tagesordnung und natürlich habe ich dann auch die Hälfte vergessen. To Do Listen auf Post-its, stapelweise auf dem Schreibtisch – Standard. Und die letzten beiden Jahre mein Moleskine Tageskalender, um den es mir wirklich leidtat. Die meisten Seiten durften nur für ein, zwei Zeilen herhalten und an manchen Tagen reichte die A5-Seite gar nicht aus. Dann habe ich das Bullet Journal System entdeckt – und war sofort angefixt. Was sich hinter dem Begriff verbirgt und wie ihr euer eigenes Bullet Journal anfangt, erkläre ich euch heute im großen Bullet Journal Guide.

Bullet Journal Guide: So startest du dein eigenes Bullet Journal

bullet journal guide workspace schreibtisch kaffee bujo

Was ist ein Bullet Journal?

Ein Bullet Journal ist jedes Notizbuch, das du jemals besessen hast, in einem. Ob Kalender, Skizzenbuch, To Do Liste, Tracking, Businessplaner – all das kannst du mit dem Bullet Journal in ein einzelnes Notizbuch packen. Zum Beispiel habe ich darin nicht nur meinen Kalender, sondern meine Semesterpläne, Entwürfe für Blogposts und Pläne, Arbeitszeiten, Tracker für den Sport, Wunschlisten, Einnahmen und Ausgaben, Notizen zu meiner Gesundheits- und Morgenroutine, und und und. Mittlerweile nutze ich als Papiermittel nur noch das Bullet Journal – alles andere organisiere ich digital. Wie die Kombination funktioniert, zeige ich dir auch noch in einem baldigen Post.

Du kannst deiner Kreativität sowohl bei der Gestaltung als auch beim Inhalt freien Lauf lassen – musst du aber nicht. Bei mir ändert sich das auch jede Woche: Mal mag ich es bunt und künstlerisch, man reichen mir knappe Überschriften für die einzelnen Tage und das war’s. Eine Übersicht über mein eigenes Bullet Journal siehst du bei mir auf Instagram: 

Was brauche ich für ein Bullet Journal?

Eigentlich gar nicht viel: Ein Notizbuch und ein paar Stifte. Im Prinzip reicht sogar ein Kugelschreiber. Wer es ein bisschen schöner haben will, legt sich einen dünnen Fineliner zu, zum Beispiel von Faber Castell oder Edding. Für bunte Akzente eignen sich ganz normale Filzstifte wie die von Stabilo oder auch die beliebten Tombow Dual Brush Pens

In der Notizbuchwahl bist du komplett frei – egal wie groß, wie dick oder welches Papier. Die beste Wahl ist für freie Einteilung ein Notizbuch mit Dot Grid wie das beliebteste Modell für Bullet Journaling, das Leuchtturm1917 A5, oder ein Blankoheft. Meiner Meinung nach sind die kleinen Punkte perfekt: Man hat eine Orientierungshilfe für Zeilen, aber keine Linien, die vom eigentlichen Layout ablenken. Aber natürlich kannst du auch linierte oder karierte Notizbücher verwenden, Hauptsache, du kommst damit zurecht.

Meinen großen Materialguide gibt’s in einem weiteren Post – ansonsten müsste dieser Artikel hier doppelt so lang sein. 

Welche Inhalte sollte ein Bullet Journal haben?

In der Auswahl der Inhalte bist du genauso frei wie in der Gestaltung – wenn du keine Lust auf irgendwelche Elemente hast, lass sie weg. Da mein BuJo hauptsächlich als Kalender fungiert, sind auch das die wichtigsten Spreads bei mir. Meine Favoriten stelle ich dir im folgenden Teil vom Bullet Journal Guide vor.

Zwei Elemente sind Pflicht: Index und Key. Der Index ist nichts anderes als ein Inhaltsverzeichnis, mit dem du deine Spreads schnell wiederfindest. Besonders praktisch: Beim Leuchtturm1917 ist bereits ein vorgefertigtes Inhaltsverzeichnis zum Ausfüllen enthalten und die Seiten sind nummeriert – das erspart mir viel Arbeit. Im Key hältst du deine Symbole fest, die für verschiedene Arten von Events stehen. Zum Beispiel erhalten To Dos bei mir ein Kästchen, Termine einen Kreis und erledigte Dinge ein ausgefülltes Kästchen. Mehr Keys findest du zum Beispiel auf Pinterest – da kann man nämlich wirklich kreativ werden.

Future Log: Jahreskalender

Das Future Log ist eine Übersicht übers ganze Jahr. Ich verteile dabei vier Monate auf eine Doppelseite, damit ich genug Platz für die Termine habe. Hier schreibe ich langfristig bekannte Termine wie Geburtstage, Arzttermine und Konzerte auf, sodass ich alles auf einen Blick habe. Auch die Urlaubs- und Semesterferienplanung findet hier statt.

Monthly Spread: Monatsübersicht

In meinen Monthlies stehen immer wieder unterschiedliche Dinge. Meistens ist eine Kalenderübersicht des aktuellen Monats für den schnellen Überblick enthalten. Darin stehen Termine wie Vereinssitzungen, Unitermine, meine Arbeitszeiten und zur Erinnerung auch Tage, die bereits im Future Log festgehalten sind. Als besondere Gimmicks mag ich Tracker wie hier die Übersicht meiner Blogstatistiken oder zum Beispiel einen täglichen Habit Tracker für Schlaf, Sport und andere Gewohnheiten.

Weekly Spread

Das ist das Herzstück meines Kalenders: Hier plane ich jeden einzelnen Tag. Morgens oder am Tag zuvor kommen die To Do Punkte, dazu Events und kurzfristige Termine wie Verabredungen mit Freunden. Ich habe meistens ein Feld für jeden Wochentag oder teile das Ganze in eine Tabelle mit vertikalen Feldern. Den restlichen Platz nutze ich für Notizen, To Do Listen oder einfach hübsche Doodles und Lettering. Tipp: Inspirationen für tolle Spreads hole ich mir vor allem bei Pinterest!

Wenn du dich über andere Planersysteme und deren Vor- und Nachteile informieren willst, schau doch mal bei Anneke vorbei. Sie hat vor einiger Zeit die Systeme vorgestellt, die sie in Kombination nutzt, das fand ich superinteressant, denn schließlich ist zum Beispiel auch Filofaxing eine gute Alternative zum Bullet Journal. Wie organisierst du deine Termine? Nutzt du überhaupt noch Papier oder machst du alles mit dem Smartphone?

Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links.

Marble DIY Smartphone Dock: Minimalistische Aufbewahrung für dein Smartphone

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Es ist wie verhext. Ich verlege andauernd mein Handy. Also, ich verliere es nicht irgendwo, sondern lasse es im Haus liegen. Unter dem Kopfkissen, auf einem Regal, sogar im Badezimmerschränkchen… Ich schwöre, ich verbringe täglich eine halbe Stunde damit, mein Smartphone zu suchen. Mein Freund ist mittlerweile besser darin als ich selbst und ich darf mir des Öfteren anhören, ich würde auch meinen eigenen Kopf verlegen, wenn ich könnte. Was vermutlich stimmt 😂 Aber ich habe jetzt eine Lösung gefunden und die möchte ich dir heute zeigen: ein DIY Smartphone Dock!

Das steht jetzt auf meinem Schreibtisch und ich habe mir angewöhnt, mein Handy hineinzustellen, sobald ich nach Hause komme. Der große Vorteil: In meinem Dock kann ich es gleich aufladen! Da der Akku meines Huawei P9 seit dem letzten Update ein bisschen spinnt, ist er oft abends komplett leer. Und natürlich kommt mir das Dock dann gerade recht. Ursprünglich wollte ich es außerdem aus Beton gießen, habe aber festgestellt, dass mir das für unterwegs wohl zu schwer wird! Also habe ich ein bisschen gesucht und noch drei Blöcke FIMO in der Bastelkiste gefunden- die ergeben ein super DIY Smartphone Dock. 

DIY Smartphone Dock aus FIMO in Marmoroptik

Du brauchst folgende Dinge:

x 3 Blöcke FIMO in deinen gewünschten Farben. Ich habe schwarz, grau-metallic und weiß mit Glitzer verwendet. Für weißen Marmor nimm am besten zweieinhalb Blöcke Weiß und einen halben in Grau. (Willst du eine größere Docking Station, musst du natürlich mehr FIMO kaufen.)
x Cutter oder Küchenmesser, Bleistift, Schere
x Nudelholz, Backpapier, Backblech, evtl. etwas Pflanzenöl

So geht’s:

Vorlage herunterladen

1.  Drucke die Vorlage aus und schneide die beiden Teile aus. Alternativ kannst du auch ein eigenes DIY Smartphone Dock gestalten: Dazu musst du nur zwei Kreise gleichen Umfangs zeichnen und mit je einer Linie oben und unten verbinden. Die Länge der Umrandung berechnest du dann so: 2 x Linie + (3,14 x Umfang). 
2.  Jetzt geht es an den FIMO! Packe die Blöcke aus, schneide sie in Stücke und forme sie zu langen Rollen. Dann kannst du sie entweder flechten oder umeinander zwirbeln, den Strang dann in der Mitte falten und wieder zusammenkneten. Das kannst du so lange wiederholen, bis dir die Maserung gefällt. Tipp: Bei bröckeligem FIMO kannst du einen Tropfen Pflanzenöl einkneten, dann wird er wieder weicher.
3.  Den marmorierten FIMO vierteln. Ein Viertel brauchst du für die Rückwand: Dazu einfach glatt ausrollen, bis die Platte groß genug ist und ca. 4-8mm dick ist. Danach schneidest du in der Mitte das Loch für dein Ladekabel hinein – mit einem runden Stift kannst du die Enden schön formen. Den Rest verarbeitest du wieder zu einer langen Rolle, die du dann mit dem Nudelholz zu einer 4-6mm dicken Platte ausrollst. Das ist deine Umrandung, also brauchst du noch eine Öffnung für dein Smartphone. Dazu drückst du das Handy kurz in den Fimo in der Mitte und schneidest großzügig darum herum. 
4.  Im letzten Schritt fügst du die beiden Enden der Umrandung zusammen und verwischt die Kante. Dann kannst du die Umrandung auf deine Rückwand setzen und gut festdrücken. Arbeite mit den Fingern Unregelmäßigkeiten und Kratzer aus. Dann kannst du dein Dock auf ein Backblech setzen und die Öffnung für das Smartphone mit Backpapier ausstopfen, damit sie stabil bleibt. Den FIMO bäckst du dann bei 120 Grad Umluft für 30 Minuten. Auskühlen lassen und schon kannst du deine Docking Station verwenden.

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Dieses DIY hätte übrigens schon vor ein paar Tagen online kommen sollen, aber meine Woche ist nicht die beste gewesen: Gerade als ich die Fotos bearbeiten wollte, hat sich zuerst meine SD Karte verabschiedet und dann setzte sich mein Laptop in den Kopf, keine Programme mehr zu öffnen. Das Ende vom Lied: Die letzten zwei Tage habe ich damit verbracht, das Notebook neu aufzusetzen und sämtliche Software wieder zu installieren. Bei mieser Internetverbindung. Da kann ich viel von Produktivität erzählen, manchmal gibt es einfach höhere Mächte. 😂 Deswegen verbringe ich die restlichen Wochenendstunden am Schreibtisch und arbeite alles nach! Mit dem Handy im Dock natürlich 😉 Wie bewahrst du dein Smartphone auf? Hast du auch solche chaotischen Macken wie ich?  Ich wünsche dir noch ein schönes Restwochenende und eine tolle Woche!

Willkommen zurück auf Deliriumskind: Minimalismus, Produktivität, Kreativität

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Endlich ist es so weit und ich bin wieder zurück! Willkommen auf dem neuen Deliriumskind! Wie du schon sehen kannst, hat sich so einiges getan. Und zwar nicht nur, was das Design betrifft – auch die Themen sind jetzt andere.

Deliriumskind ist dem Lifestyleblog, der sich nicht auf ein Thema festlegen kann, entwachsen. Schluss mit dem Sammelsurium aus Food, DIY, Travel, Fotografie, Fandom, Tech, und, und, und. Ich habe mich als Mensch weiterentwickelt und das soll Deliriumskind jetzt mitmachen – deswegen liest du hier bei mir in Zukunft genau drei Themen:

Kreativität, Produktivität und Minimalismus. 

Ich war zwanzig Jahre meines Lebens ein furchtbar unorganisierter Mensch. Verschlafen, Prokrastination und Unordnung waren drei Vokabeln, mit denen ich regelmäßig konfrontiert wurde. (Und das meistens mit einem genervten Unterton.) Bis ich irgendwann genug davon hatte und auf Pinterest die Ecke mit den Tipps zum Produktivsein entdeckte. Sich aufs Wesentliche konzentrieren, produktiv sein und trotzdem kreative Launen ausleben – das habe ich in den letzten Monaten gelernt und das ist essentiell für Erfolg im Studium, in der Schule und der Arbeit. Ich bin jetzt ausgeglichener, weniger gestresst und schaffe trotzdem viel mehr. Wenn du das auch gerne möchtest, habe ich eine gute Nachricht für dich:

Es ist viel einfacher, als du denkst!

Man braucht im Prinzip nur ein bisschen Willenskraft und eine gute Anleitung. Und hier komme ich ins Spiel! Was dich also bei mir in nächster Zeit erwartet: 

x Wie du aus der ewigen Prokrastination rauskommst und stattdessen produktiv wirst
x Wie du dich aufs Wesentliche konzentrierst und sowohl dein Umfeld als auch To Do Liste clean und ordentlich hältst
x Wie du dem alltäglichen Stress entgehst und trotz vollem Tagesplan kreativ sein kannst

Das heißt, es wird Posts mit Tipps geben, How To Artikel, aber auch Tutorials und Inspiration für dich. Im monatlichen Newsletter, den du in der Sidebar abonnieren kannst, gebe ich dir außerdem immer zusätzliche Tipps und Tricks mit auf deinen Weg.

Auf meinem Weg habe ich mich viel mit verschiedenen Apps und Programmen beschäftigt, die mir beim Organisieren, Konzentrieren und Kreativsein geholfen haben. Auch die möchte ich natürlich an dich weitergeben. Daher findest du nicht nur regelmäßige Blogposts zu Apps und Software, sondern kannst auch weiterhin in meiner Rubrik „Reviews“ die Rezensionen und Vorstellungen meiner liebsten Tools lesen. Auch mein Bullet Journal soll nicht zu kurz kommen. Was das ist und wie du es nutzen kannst, wirst du auch hier erfahren. Du lernst also, mit einer Kombination aus digitalen und analogen Mitteln deine To Do Liste und damit auch dein schlechtes Gewissen in den Griff zu kriegen. Bist du dabei? Was wünschst du dir von mir an Themen, die ich ansprechen soll?

Heimatliebe-bayern-berge

Deliriumskind = Heimatliebe! 

 Wovon man auf diesem Blog vor allem zuletzt gar nichts bemerkt hat: Ich wohne am schönsten Ort der Welt. Mitten im idyllischen Bayern, nicht weit von München entfernt – viel besser geht das gar nicht. Und ich spreche auch nur Hochdeutsch, wenn ich muss. Lieber ist mir mein grandioser oberbayrischer Dialekt! Wundere dich also nicht, wenn hier oder auf Instagram seltsam ausgesprochene oder geschriebene Wörter auftauchen. Ich will dich ab sofort mitnehmen in meine Heimat, und dazu gehört auch meine Sprache. Kannst du bayrisch oder hättest du lieber gerne ein Wörterbuch für den Dialekt?

Meine Top 5 Traumpaare & Fandom Printables zum Valentinstag

Geeky Valentine - Zelda

Meine Lieben,
die Zeit vergeht wie im Flug und schon steht der Valentinstag vor der Tür. Ich muss euch gestehen, dass in den letzten Jahren so wenig dazu kam, liegt einzig und allein daran, dass ich diesen Tag kaum feiere. Letztes Jahr war ich immerhin mit meinem Freund im Kino, das auch eher zufällig. Was wir angeschaut haben? Deadpool! Der perfekte romantische Film, nicht wahr?

Auch dieses Jahr wird der Valentinstag in meinem Privatleben wohl keine große Rolle spielen. Trotzdem habe ich in den letzten Wochen so viel auf diversen Blogs und vor allem auf Pinterest dazu gelesen, dass ich doch Lust auf einen Beitrag zum Tag der Verliebten hatte. Und weil der letzte Fandom-Post schon eine kleine Weile her ist, stelle ich euch heute meine persönlichen Top 5 Traumpaare aus meinen liebsten Büchern, Filmen und Serien vor.

Top 5 Traumpaare:
Ron und Hermine (Harry Potter)

Zugegeben – Ron und Hermine sind für mich nur eines der vielen Traumpaare in der Welt der Zauberer. Aber für mich sind die beiden die einzigen, die sowohl in allen Büchern als auch in den Filmen eine wirklich tolle Story erleben. In der Geschichte von Ron und Hermine sieht man, was die kleinen Momente ausmachen. Man wird sich dessen erst im Nachhinein bewusst, wie viele kleine Augenblicke, wie viele unterdrückte und offene Gefühle und wie viele Irrwege zu dem geführt haben, was die beiden am Ende der Reihe sind. All diese kleinen Momente findet ihr in den beiden Videos wieder. Müsste ich eine Lieblingsszene aussuchen, wäre ich tatsächlich komplett überfragt. Welche Romione-Szene findet ihr am schönsten?


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Tony Stark und Pepper Potts (Iron Man)

Pepperony – das ist nur einer der vielen Codenamen für dieses Paar, das wohl den ersten Platz in meiner Liste der Top 5 Traumpaare belegt. Das chaotische Genie mit dem Hang zu Narzissmus und Selbstzerstörung und seine Assistentin, die sein ganzes Leben in Ordnung hält und daran meistens verzweifelt? Klar, dass das nicht lange so bleibt. Daraus entwickelt sich eine Beziehung mit Höhen und Tiefen, von denen ein normaler Mensch nur träumen kann (und manchmal sind das die reinsten Albträume). PTSD, Fliegen und Fallen, Küsse auf Dächern über der Stadt – Pepper und Tony sind der reinste Molotovcocktail. Und genau das macht die beiden so perfekt zusammen.

[spoiler title=“Achtung, Spoiler! Wenn ihr die neuesten Marvel-Filme noch sehen wollt, am besten nicht weiterlesen.“]Dass in „Captain America: Civil War“ bekannt wurde, dass die beiden (hoffentlich vorerst!) getrennt sind, hat mich wie viele andere Fans ehrlich geschockt. Eine der Tatsachen, warum ich diesen Film nicht mögen kann, ehrlich gesagt. (Mal abgesehen vom ganzen Thema und der Dummheit des lieben Captain Steven Grant Rogers. Grr.) Es bleibt also nur zu hoffen, dass Pepper und Tony doch noch zu einem Happy End finden. [/spoiler]

ShAmy – Sheldon und Amy (The Big Bang Theory)

Sheldon und Amy sind wohl das skurrilste Pärchen, das man im ganzen Sitcom-Universum finden kann – und da gibt es so einiges! Der schräge theoretische Physiker Sheldon Lee Cooper und die nicht weniger schrullige Mikrobiologin Amy Farrah Fowler lernen sich durch ein arrangiertes Treffen kennen und bleiben aneinander hängen. Ihr wisst ja schon, dass TBBT eine meiner ganz großen Lieblingsserien ist – ja, es ist schrecklich seicht, und ja, manche Witze wiederholen sich andauernd, und ja, ich liebe es trotzdem. Vor allem die beiden – diese schrecklich langsame Beziehung mit der sogenannten Beziehungsrahmenvereinbarung als rechtliche Grundlage fand ich schon immer lustig und ihre Streitereien sind noch besser. Sheldon und Amy: ein Paar, das zeigt, dass alles immer noch schlimmer sein kann. So kommt einem die eigene Beziehung auch in der Krise perfekt vor!

Leia und Han Solo (Star Wars)

Zu diesem Paar gibt es so viel zu sagen, dass ich lieber gar nichts sage. Der Tod von Carrie Fisher hat uns alle schwer getroffen, wenn ich im Namen der Star Wars Fans sprechen darf. Und dass die Liebe zwischen Prinzessin Leia und Han Solo auch nach jahrelanger Trennung immer noch dieselbe ist, haben wir in „The Force Awakens“ ganz deutlich gesehen. Deswegen seht ihr jetzt im VIdeo die für mich stärkste Szene des ganzen Films – Herzschmerz und ganz viel Nostalgie vorprogrammiert.

Link und Zelda (The Legend of Zelda)

„The Legend of Zelda“ ist eine meiner liebsten Game-Reihen. Das Nintendo-Franchise dreht sich seit mittlerweile 31 Jahren und über 20 Spielen um die Liebesgeschichte zwischen Hauptfigur Link und Zelda, der Prinzessin des Königreichs Hyrule. Aktuell spiele ich „A Link Between Worlds“, in der die Prinzessin zusammen mit den Sieben Weisen in ein Gemälde verwandelt wurde und sich eine Rettung durch Link erhofft. Die vielen Inkarnationen der beiden zeigen sich in ganz verschiedenen Geschichten – die Kindheitsfreundin und lebenslange große Liebe Zelda in „Skyward Sword“, die Geister-Zelda und ständige Begleiterin von Link in „Spirit Tracks“. Zusammen mit der tollen Welt von Hyrule sehe ich die gemeinsame Geschichte der beiden als eine der gelungensten Lovestories solcher Games und damit eindeutig als fünftes der Top 5 Traumpaare – sorry, Mario und Peach können einpacken.

Und weil Nerds und Fans zum Valentinstag auch gerne mit Liebesbotschaften überrascht werden, habe ich für euch gebastelt. Die Postkarten im 8-Bit oder auch Pixel Design mit nerdigen Botschaften könnt ihr hier herunterladen, ausdrucken und verschenken. Zusätzlich zu drei Motiven aus den beliebten Games The Legend of Zelda, Skyrim und Pokémon findet ihr im Paket eine Rückseite, die ihr auf eure Postkarten drucken könnt. So lässt sich eure persönliche Botschaft verewigen und per Post verschicken!

Valentinstag: Postkarten Printables

Hier könnt ihr alle Postkarten zusammen herunterladen. Einzelne Motive könnt ihr folgendermaßen downloaden: in der Galerie per Rechtsklick das Menü öffnen, „Grafik anzeigen“ > Rechtsklick > Grafik speichern unter.

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Die Printables sind zur nicht-kommerziellen Verwendung freigegeben, dürfen jedoch weder bearbeitet noch kommerziell verwendet werden. Bei Weitergabe bzw. Verlinkungen bitte ich um Nennung mit Blogname und Link. (CC-BY-NC-ND-Lizenz)

Zugegeben, die Wahl meiner Top 5 Traumpaare ist mir wirklich schwer gefallen. Da wären noch so viele zu nennen – der Joker und Harley Quinn aus dem Film Suicide Squad (nicht zu verwechseln mit der ungesunden Beziehung in den Comics), Bobbi und Hunter aus Agents of S.H.I.E.L.D oder Magnus und Alec aus Shadowhunters… die Liste könnte ewig so weitergehen! Was sind eure liebsten fiktiven Paare? Und wie verbringt ihr euren Valentinstag?

Cheers,
Eure Marianne

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short story | Weil die Details am meisten bedeuten.

Die U-Bahn fährt ein, fahles Blau gegen das schreiende Orange der Station. Marienplatz. Kopfschmerz. Die Unitasche ist schwer, Musik dröhnt in meinen Ohren, besser als das Stimmengewirr.

Ich verhalte mich wie ein kaputter Scanner, mein Blick huscht unruhig durch die Masse, bis nur noch ein grauer Schleier übrig bleibt. Graue Masse, graue Menschen, kategorisiert nach Alter, Kleidung, Stil, Attraktivität, wie auf einer Preisliste.

Blinzle gegen das Licht. Jemand steht neben mir, nehme die Person kaum wahr, dann treffen mich Augen. Blaue, ein wenig müde Augen mit kurzen Wimpern, ein Kranz aus grünem Licht um die Pupille.

Wie lange ist es her, dass du einem Menschen in die Augen gesehen hast?

Es reichen 36 Fragen und 4 Minuten durchgehender Augenkontakt, um sich in einen Fremden zu verlieben, besagt eine Studie. Aber nur die Fragen reichen nicht aus.

Wie lange ist es her, dass du einem Menschen so lange in die Augen gesehen hast, dass du alle Details kanntest, jede schiefe Wimper, jeden Farbverlauf in der Iris?

Details. Eigentlich geht es immer um die Details, und das fällt uns viel zu selten auf. Du kaufst ein Notizbuch – geht es dir darum, dass die Linien stimmen, oder um das Gefühl des Leders unter deinen Fingern? Um den Geruch von Papier und die weiche Oberfläche, die blaue Tinte aufsaugt, als wäre sie am Verdursten, was ja auch irgendwie stimmt. Es geht um die Einzelheiten.

Aber wir verlieren uns im Alltag. Zwischen neun Stunden Arbeit, all den To-Do-Listen, dem Hetzen vom einen Ort zum nächsten, klimpernden Autoschlüsseln und überall Radiostimmen und grellen Werbeanzeigen verlieren wir uns, und dann gehen die Details im Strudel unter, ertrinken im Allgegenwärtigen.

Und ich frage mich: war das nicht einmal anders? Haben wir nicht einmal nur die Details gesehen?

Ich wollte doch immer mehr sein als das, mehr erfahren, mehr leben, das wollten wir alle. Keine Sklaven des Alltags, des engen Blicks, wir sehen manchmal nur noch den Weg vor unseren Augen, ohne das Gras am Feldrand. Terminkalender statt Licht in Augen. Nur den Stau auf der Autobahn statt dem Schwarm Stare, der an den nächsten Ort von vielen zieht.

Und dann, auf einen Schlag, passiert es. Die ganzen alten Gedanken kehren zurück, kitzeln in längst vergessenen, verstaubten Ecken des Kopfs. Pläne, Orte, Ideen. Neue Gesichter, alte Menschen, die Mischung macht’s. An manchen Tagen bin ich wacher als sonst, fahre mit dem Auto in die Dunkelheit hinein, und dann ist alles so klar, scharf umrissen wie lange nicht mehr, wie lang war ich blind? So viele unscharfe Umrisse, die Müdigkeit ist endlich verschwunden, zurück bleibt Determination. Etwas anzufangen. Nicht hier aufzuhören. Es war und ist nie genug, ich kann noch so viel höher, weiter, schneller. Mehr. Da ist so viel Mehr, in Großbuchstaben, und es wartet nur darauf, gefunden zu werden. Also steige ich in die U-Bahn, schnell, bevor die Türen schließen und mich zurücklassen, und ich sehe endlich wieder die Details, graue Augen mit gelben Flecken und die Musik in meinen Ohren bringt mich zum Lächeln.

Diese Augen sind so unterschiedlich und doch haben sie etwas gemein – sie sind meine und die meiner Schwester. Ob lange Wimpern oder kurze, getuschte, ungeschminkte, mit Kajal oder ohne, schwarz oder silberschimmernd und ob sie blau sind oder grün oder braun oder grau – sie alle sind einzigartig und mit ihnen nehmen wir all die Details auf, auf die wir alle mehr achten sollten. 

Bei diesem kurzen Shooting hatte ich so viel Spaß wie lange nicht mehr – ich habe meine Makrolinsen neu für mich entdeckt und endlich festgestellt, dass man damit nicht nur Pflanzen und Ameisen fotografieren muss. Mal sehen, welches Detail mir als Nächstes vor die Linse läuft.

Life Update Vol. 4 | Hello 2017 Edition

‚The sexiest thing you could ever do is to be wildly and beautifully unafraid.‘

-Cleo Wade

Meine Lieben,

hello 2017! Neues Jahr, neuer Blog, könnte man fast sagen. Ja, ich bin endlich auf WordPress umgezogen, das ist ein Grund, warum es in den letzten Tagen so still hier war. Das Design hat mich kräftig geärgert und einige „Features“ (it’s not a bug, it’s a feature!) auch. Aber jetzt zum eigentlichen Thema.

Es ist tatsächlich vorbei, dieses seltsame Jahr 2016. Es hat sich viel verändert, nicht nur in meinem Leben, sondern auch in der Welt. Und ganz oft wissen wir nicht, ob das wirklich so gut ist. Meinen persönlichen Rückblick und meinen Ausblick für 2017, alles, was ich mir so wünsche, gibt es heute im Tagebuchmodus. Betrachtet man mich und meinen Alltag so rein oberflächlich, hat sich nicht viel getan. Die ganz großen Veränderungen sind nicht sofort sichtbar – da muss man ein wenig an der Oberfläche kratzen. Aber sind nicht gerade das die guten Sachen?

Hello 2017 Cat and Punk Rock OOTD

Hello 2017 Cat and Punk Rock OOTD

►❚❚ Tagebuchmodus ein: Hello 2017

Was, wenn ich keine Vorsätze habe?: Ich halte nichts davon, zum Jahresanfang das komplette Leben umzukrempeln. Vor allem, wenn man zwei Wochen später sowieso in den alten Trott zurückfällt. Ähnlich hat das übrigens Viktoria von Mirror Love in ihrem Post zum Jahreswechsel geschildert. Dementsprechend nehme ich mir also nicht sonderlich viel vor für 2017 – außer dasselbe wie immer. Alles zu erleben, was man gerade so erleben kann. Zeit für Langeweile habe ich mit vierzig auch noch.

Other directions: Rein beruflich hat sich für mich sehr viel getan in den letzten Monaten. Noch vor einem Jahr war ich felsenfest davon überzeugt, Informatik sei mein Berufsziel und nichts und niemand könnte daran etwas ändern. Jetzt arbeite ich mittlerweile seit zehn Monaten neben der Uni in einer großen Onlineredaktion und wünsche mir nichts lieber, als auf Dauer im Journalismus zu bleiben. Mal sehen, ob das klappt!

Up and away: Ich werde reisen. Sogar viel reisen. Wenn alles glatt läuft, startet im September mein großes Projekt Auslandssemester in Frankreich. (Wo auch sonst?) Außerdem geht’s im Frühling ein paar Tage in die Berge, im Sommer auf das Chiemsee Summer Festival und zwei weitere Urlaubspläne sind noch im Entstehen. Was spontan auf mich zukommt wie 2016 Paris oder Berlin, das werden wir ja sehen – ich bin gespannt!

Hello 2017 Cat and Punk Rock OOTD 2

Hello 2017 Cat and Punk Rock OOTD 3

 

 
 

Das erste Mal…

… an einer Klausur gescheitert. Ich würde ja gerne sagen, dass es auch das letzte Mal war, aber ich fürchte, das wird nicht so sein.
… mehr als 50% eines Romans geschrieben. Ehrlich, ich bin gespannt, wie es weitergeht.
… in Berlin gewesen. Und in Berlin verknallt.
… Malen und Zeichnen so gelernt, dass man sich bei den Ergebnissen nicht mehr schämen muss, und tatsächlich ernsthaft damit angefangen. Einige der Werke könnt ihr auf Instagram oder in meiner Postreihe zu Malen und Zeichnen finden.
… meine absolute Lieblingsband Sum 41 live gesehen. Gleich zweimal. (Nummer drei folgt im Februar 2017.)

Hello 2017 Blogging Year: Man sieht es ja: Hier auf Deliriumskind ist alles im Umbau. Wundert euch also nicht über seltsame Formatierungen und unvollständige Widgets. Die wichtigsten Sachen funktionieren schon!  Auch rein inhaltlich möchte ich einige Neuerungen bringen, mich endlich auf eine eigene Nische konzentrieren. Ein bisschen mehr Technik und Geek, weniger reine Fotografie, rein aus Zeitgründen. Auch ein paar Tutorials für Blogger stehen schon in den Startlöchern – seid gespannt!

Christmas Time: Noch ein kleiner Nachtrag zu Weihnachten, ein paar Gedanken hatte ich ja im letzten Post schon veröffentlicht. Ich hatte trotz aller Anti-Weihnachts-Feelings ein tolles Weihnachtsfest und genauso tolle Geschenke. Habt ihr es schon gesehen? Ich darf tatsächlich das „Zuckerbrot ist alle“-Shirt mein Eigen nennen – mein Freund hatte den richtigen Riecher. Darüber hinaus gab es Karten für Schwanensee vom Russischen Staatsballett am Samstag und ein Set Zeichenstifte von Caran d’Ache von meiner Schwester. Den 3DS zu bestellen war übrigens die dümmste Idee meines Lebens – ich kann nicht aufhören, ständig Zelda zu spielen!

►❚❚ Tagebuchmodus aus

Hello 2017 Cat and Punk Rock OOTDMantel: Tom Tailor
Hose: Review
Blazer: H&M
Shirt: Look 54
Schuhe: Tamaris
Schal: Pieces

Das war’s schon wieder mit allem, was ich zum Jahreswechsel so zu sagen habe – wie gesagt ist das nicht mein allerliebstes Thema. Nachdem alle anderen Silvester schon so viel bedeutung beimessen, muss ich das nicht auch noch tun. Ich setze mich jetzt wieder an meine Widgets! Die Fotos hat übrigens meine Schwester gemacht und sich damit spontan zum offiziellen Blogfotografen befördert. 😉️ Natürlich habe ich es geschafft, das Shooting genau einen Tag zu früh einzuplanen – am Tag drauf hat es angefangen zu schneien. Außerdem sehen jetzt, zwei Tage später, meine Haare wieder komplett anders aus – ich habe sie aus reinem Frust und Langeweile dunkler getönt und gestern wieder schulterlang schneiden lassen. Mal sehen, vielleicht lässt sich die Fotografin zu einem zweiten Shooting überreden. 😉️

Cheers!

Eure Marianne

’she has been through hell. so believe me when i say, fear her when she looks into a fire and smiles.‘

-e.corona

Die Volume-Posts. Hier kommt der ganze random stuff der letzten Zeit, über den ich so nachdenke, mich freue, mich aufrege. Und Zitate, die ich gerade gut finde. Denn meine Zitatesammlung füllt mittlerweile über zwei Notizbücher und nie hab ich Gelegenheit, sie irgendwo anzubringen. Und gute Zitate müssen meiner Meinung nach verbreitet werden. Oder?

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