Kategorie: DIY

Design am Arbeitsplatz: DIY Art Print Tutorial und Desktop Wallpaper

DIY Art Print + Desktop Wallpaper

Eigentlich wollte ich dir heute über den Zusammenhang von Gaming und Produktivität erzählen – ja, da gibt es einen! Aber dann habe ich meinen Laptop hochgefahren und musste mich mal wieder über den hässlichen Windows 10 Desktop ärgern. Seit ich meinen PC neulich neu aufgesetzt habe, ist nämlich das Standard-Design wieder da. Wirklich, gibt’s eigentlich etwas Hässlicheres als diesen blauen Hintergrund? (Das ist wirklich ein Punkt, den ich Apple zugutekommen lassen muss: Das Design! Aber ich mag diese Sekte, hust, Marke trotzdem nicht. 😂) Und bevor ich stundenlang nach dem perfekten Desktop Wallpaper suche, habe ich kurzerhand selber eins gebastelt – und das zusammen mit einem coolen DIY Art Print.

DIY Art Print und Desktop Wallpaper

Arbeitsplatz im herbstlichen Design: Wallpaper und DIY Art Print

Bei mir zu Hause lege ich Wert darauf, dass mein Schreibtisch und alles drumherum denselben Stil hat und schön aussieht. An einem wunderschönen Platz lässt es sich auf alle Fälle besser arbeiten als… sagen wir mal, einem Wohnheimzimmer mit der tollen Farbkombination Gelb/Braun/Rot! 😂 Ja, ich mit meiner Vorliebe für Grün, Schwarz und Weiß habe da wirklich keine Freude dran. Aber selbst in dieser Umgebung ist mein herbstlicher Desktop und der passende Art Print gut aufgehoben. Und ein einheitliches Farbkonzept wirkt sich beruhigend und konzentrationsfördernd aus – schon mal ausprobiert? Dann wird es Zeit.

Das Desktop Wallpaper findet ihr bei den Design Freebies im nagelneuen Downloadbereich. Dort gibt es regelmäßig schöne Design Druckvorlagen, Videotutorials, Worksheets zu aktuellen Themen und eben das monatliche Kalender Wallpaper.

Zum Downloadbereich

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Gerade Art Prints könnte ich zu Hunderten sammeln: Ich liebe es einfach, verschiedene Motive in meinen Bilderrahmen über dem Schreibtisch zu haben und sie regelmäßig auszutauschen. Da Design Prints aber meistens teuer sind, lautet meine Devise: Selber machen! Passend zu meinem Wallpaper habe ich mir einfach einen A4 DIY Art Print in Photoshop gebastelt. Und damit du das auch tun kannst, gibt es heute mal wieder ein Video Tutorial für dich!

Video Tutorial: DIY Art Print

 Texturen:

Marmor: zum Download   Leder: zum Download
Pinselstriche: z.B. hier

Wer keine Lust hat, den DIY Art Print selber zu machen: Im Downloadbereich findest du auch den Print zum kostenlosen Download. Und passend zum herbstlichen Design habe ich noch einen anderen Tipp für dich: Das neue Album „Niente“ von Wanda ist erschienen und schon nach zwei Tagen mein perfekter Herbstsoundtrack! Hör mal rein und schreib mir deine Meinung in die Kommentare! Was ist dein liebster Herbstsong?

Ich glaube, damit ist bei mir im Kopf der Herbst auch endgültig angekommen – schneller, als ich dachte! Trotzdem freue ich mich immer noch auf Surfen und lange Abende am Meer, auch wenn es langsam kälter wird. Was schätzt du so besonders am Herbst? 

IKEA Hack fürs Office: DIY Moodboard selber machen + Aquarell Print

Moodboard DIY Ikea Hack

Es ist immer noch September und das heißt auch immer noch #BackToBusiness! Nach dem guten Start in die Woche und den Top Office Apps widmen wir uns jetzt dem Allerwichtigsten: Ein schöner Arbeitsplatz. Ich persönlich kann einfach nicht gut denken, wenn mir die Umgebung nicht passt. Zum Beispiel solltest du einen hellen, offenen Arbeitsplatz haben und eine Sitzumgebung, die dir guttut. Aufgeräumte Schreibtische helfen auch immer bei der Kreativität. Ich liebe es außerdem, wenn ich ein paar Pflanzen im Office habe, die machen gleich gute Laune. Was ist noch wichtig für gute Arbeit? Klar, Inspiration! Und die hole ich mir seit kurzem von meinem DIY Moodboard.

Ich habe lange mit der klassischen Gitteridee geliebäugelt, und dann war das Gitter, das ich haben wollte, ausverkauft. Also habe ich mir was einfallen lassen: Heute stelle ich dir einen richtig coolen IKEA Hack vor – wir bauen uns unser eigenes DIY Moodboard aus einem Bilderrahmen!

DIY Moodboard IKEA Hack DIY Moodboard IKEA Hack

IKEA Hack: Ein DIY Moodboard aus RIBBA Bilderrahmen basteln

Bei IKEA holen wir uns folgende Artikel: Einen RIBBA Bilderrahmen in der Größe 50x50cm (weiß oder schwarz), ein GIVANDE Bänderset (schwarz, weiß und natur) und, wer möchte, das EKLOG Schreibset mit Paperclips, Büroklammern und Pins in Gold. Für unser DIY Moodboard brauchen wir außerdem ein Lineal, eine Schere, einen Hammer und 9 Nägel (möglichst schmal). 

Welches Gemälde du in den Rahmen einsetzt, ist deinem Geschmack überlassen. Mein Monstera-Aquarell habe ich selbst entworfen und gemalt. Im Downloadbereich stelle ich dir zwei Versionen zum kostenlosen Download zur Verfügung. (Bildgröße: 32,75 x 30cm)

Monstera Aquarell - DIY Moodboard Monstera Aquarell - DIY Moodboard

*Alle Bilder sind nur für den eigenen, privaten Gebrauch bestimmt. Lizensiert unter Creative Commons BY-NC-ND.

DIY Moodboard IKEA Hack

DIY Moodboard: Anleitung

1. Zerlege den Rahmen – als Erstes brauchen wir nur den äußersten Teil. Ich habe rechts 4 Nägel und links 5 Nägel eingeschlagen, das kannst du aber variieren, wie du möchtest. Miss deine Abstände aus (bei mir: ca. 10 cm zwischen allen Nägeln) und zeichne sie mit Bleistift auf dem Rahmen an. 
2. Jetzt schlage vorsichtig in jeden angezeichneten Punkt einen Nagel ein, sodass noch 3-4 mm überstehen. Wende dabei nicht zu viel Kraft auf, weil sich die weiche Spanplatte ansonsten evtl. verziehen könnte. 
3. Wähl das Band mit deiner Lieblingsfarbe – jetzt geht es ans Spannen der Fäden. Sichere die Schnur beim ersten Nagel mit einem Doppelknoten und spanne sie in einem Muster, das dir gut gefällt, um die Nägel. Am besten wickelst du die Schnur einmal ganz um jeden Nagel, bevor du sie zum nächsten Nagel spannst, damit sich später ganz sicher nichts mehr löst. Bist du mit dem Muster zufrieden, verknote die Schnur doppelt am letzten Knoten und schneide das Ende durch.
4. Drucke deinen Greenery Print aus und setze ihn in den Rahmen ein. Tipp: Damit nichts verrutscht, kannst du das Papier mit Washi-Tape am Passepartout festkleben, das lässt sich später leicht wieder lösen.
5. Und schon ist dein Moodboard fertig: Jetzt kannst du den Rahmen an der Wand aufhängen oder auf dem Schreibtisch aufstellen. Bilder, Fotos und andere Gegenstände kannst du zum Beispiel mit den goldenen Paperclips aus dem EKLOG Set oder hölzernen Wäscheklammern befestigen. 

An mein Moodboard kommen jetzt Postkarten, Zeichnungen, selbstgemachte Letterings und Notizen. Außerdem finde ich es superpraktisch, dass man im Bilderrahmen auch mal Stifte oder das Handy ablegen kann! Wie gestaltest du deine Inspiration am Schreibtisch? Und was darf an deinem Arbeitsplatz auf keinen Fall fehlen?

Marble DIY Smartphone Dock: Minimalistische Aufbewahrung für dein Smartphone

DIY-smartphone-dock

Es ist wie verhext. Ich verlege andauernd mein Handy. Also, ich verliere es nicht irgendwo, sondern lasse es im Haus liegen. Unter dem Kopfkissen, auf einem Regal, sogar im Badezimmerschränkchen… Ich schwöre, ich verbringe täglich eine halbe Stunde damit, mein Smartphone zu suchen. Mein Freund ist mittlerweile besser darin als ich selbst und ich darf mir des Öfteren anhören, ich würde auch meinen eigenen Kopf verlegen, wenn ich könnte. Was vermutlich stimmt 😂 Aber ich habe jetzt eine Lösung gefunden und die möchte ich dir heute zeigen: ein DIY Smartphone Dock!

Das steht jetzt auf meinem Schreibtisch und ich habe mir angewöhnt, mein Handy hineinzustellen, sobald ich nach Hause komme. Der große Vorteil: In meinem Dock kann ich es gleich aufladen! Da der Akku meines Huawei P9 seit dem letzten Update ein bisschen spinnt, ist er oft abends komplett leer. Und natürlich kommt mir das Dock dann gerade recht. Ursprünglich wollte ich es außerdem aus Beton gießen, habe aber festgestellt, dass mir das für unterwegs wohl zu schwer wird! Also habe ich ein bisschen gesucht und noch drei Blöcke FIMO in der Bastelkiste gefunden- die ergeben ein super DIY Smartphone Dock. 

DIY Smartphone Dock aus FIMO in Marmoroptik

Du brauchst folgende Dinge:

x 3 Blöcke FIMO in deinen gewünschten Farben. Ich habe schwarz, grau-metallic und weiß mit Glitzer verwendet. Für weißen Marmor nimm am besten zweieinhalb Blöcke Weiß und einen halben in Grau. (Willst du eine größere Docking Station, musst du natürlich mehr FIMO kaufen.)
x Cutter oder Küchenmesser, Bleistift, Schere
x Nudelholz, Backpapier, Backblech, evtl. etwas Pflanzenöl

So geht’s:

Vorlage herunterladen

1.  Drucke die Vorlage aus und schneide die beiden Teile aus. Alternativ kannst du auch ein eigenes DIY Smartphone Dock gestalten: Dazu musst du nur zwei Kreise gleichen Umfangs zeichnen und mit je einer Linie oben und unten verbinden. Die Länge der Umrandung berechnest du dann so: 2 x Linie + (3,14 x Umfang). 
2.  Jetzt geht es an den FIMO! Packe die Blöcke aus, schneide sie in Stücke und forme sie zu langen Rollen. Dann kannst du sie entweder flechten oder umeinander zwirbeln, den Strang dann in der Mitte falten und wieder zusammenkneten. Das kannst du so lange wiederholen, bis dir die Maserung gefällt. Tipp: Bei bröckeligem FIMO kannst du einen Tropfen Pflanzenöl einkneten, dann wird er wieder weicher.
3.  Den marmorierten FIMO vierteln. Ein Viertel brauchst du für die Rückwand: Dazu einfach glatt ausrollen, bis die Platte groß genug ist und ca. 4-8mm dick ist. Danach schneidest du in der Mitte das Loch für dein Ladekabel hinein – mit einem runden Stift kannst du die Enden schön formen. Den Rest verarbeitest du wieder zu einer langen Rolle, die du dann mit dem Nudelholz zu einer 4-6mm dicken Platte ausrollst. Das ist deine Umrandung, also brauchst du noch eine Öffnung für dein Smartphone. Dazu drückst du das Handy kurz in den Fimo in der Mitte und schneidest großzügig darum herum. 
4.  Im letzten Schritt fügst du die beiden Enden der Umrandung zusammen und verwischt die Kante. Dann kannst du die Umrandung auf deine Rückwand setzen und gut festdrücken. Arbeite mit den Fingern Unregelmäßigkeiten und Kratzer aus. Dann kannst du dein Dock auf ein Backblech setzen und die Öffnung für das Smartphone mit Backpapier ausstopfen, damit sie stabil bleibt. Den FIMO bäckst du dann bei 120 Grad Umluft für 30 Minuten. Auskühlen lassen und schon kannst du deine Docking Station verwenden.

diy-smartphone-dock-docking-station-fimo-marmor

Dieses DIY hätte übrigens schon vor ein paar Tagen online kommen sollen, aber meine Woche ist nicht die beste gewesen: Gerade als ich die Fotos bearbeiten wollte, hat sich zuerst meine SD Karte verabschiedet und dann setzte sich mein Laptop in den Kopf, keine Programme mehr zu öffnen. Das Ende vom Lied: Die letzten zwei Tage habe ich damit verbracht, das Notebook neu aufzusetzen und sämtliche Software wieder zu installieren. Bei mieser Internetverbindung. Da kann ich viel von Produktivität erzählen, manchmal gibt es einfach höhere Mächte. 😂 Deswegen verbringe ich die restlichen Wochenendstunden am Schreibtisch und arbeite alles nach! Mit dem Handy im Dock natürlich 😉 Wie bewahrst du dein Smartphone auf? Hast du auch solche chaotischen Macken wie ich?  Ich wünsche dir noch ein schönes Restwochenende und eine tolle Woche!

Meine Top 5 Traumpaare & Fandom Printables zum Valentinstag

Geeky Valentine - Zelda

Meine Lieben,
die Zeit vergeht wie im Flug und schon steht der Valentinstag vor der Tür. Ich muss euch gestehen, dass in den letzten Jahren so wenig dazu kam, liegt einzig und allein daran, dass ich diesen Tag kaum feiere. Letztes Jahr war ich immerhin mit meinem Freund im Kino, das auch eher zufällig. Was wir angeschaut haben? Deadpool! Der perfekte romantische Film, nicht wahr?

Auch dieses Jahr wird der Valentinstag in meinem Privatleben wohl keine große Rolle spielen. Trotzdem habe ich in den letzten Wochen so viel auf diversen Blogs und vor allem auf Pinterest dazu gelesen, dass ich doch Lust auf einen Beitrag zum Tag der Verliebten hatte. Und weil der letzte Fandom-Post schon eine kleine Weile her ist, stelle ich euch heute meine persönlichen Top 5 Traumpaare aus meinen liebsten Büchern, Filmen und Serien vor.

Top 5 Traumpaare:
Ron und Hermine (Harry Potter)

Zugegeben – Ron und Hermine sind für mich nur eines der vielen Traumpaare in der Welt der Zauberer. Aber für mich sind die beiden die einzigen, die sowohl in allen Büchern als auch in den Filmen eine wirklich tolle Story erleben. In der Geschichte von Ron und Hermine sieht man, was die kleinen Momente ausmachen. Man wird sich dessen erst im Nachhinein bewusst, wie viele kleine Augenblicke, wie viele unterdrückte und offene Gefühle und wie viele Irrwege zu dem geführt haben, was die beiden am Ende der Reihe sind. All diese kleinen Momente findet ihr in den beiden Videos wieder. Müsste ich eine Lieblingsszene aussuchen, wäre ich tatsächlich komplett überfragt. Welche Romione-Szene findet ihr am schönsten?


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Tony Stark und Pepper Potts (Iron Man)

Pepperony – das ist nur einer der vielen Codenamen für dieses Paar, das wohl den ersten Platz in meiner Liste der Top 5 Traumpaare belegt. Das chaotische Genie mit dem Hang zu Narzissmus und Selbstzerstörung und seine Assistentin, die sein ganzes Leben in Ordnung hält und daran meistens verzweifelt? Klar, dass das nicht lange so bleibt. Daraus entwickelt sich eine Beziehung mit Höhen und Tiefen, von denen ein normaler Mensch nur träumen kann (und manchmal sind das die reinsten Albträume). PTSD, Fliegen und Fallen, Küsse auf Dächern über der Stadt – Pepper und Tony sind der reinste Molotovcocktail. Und genau das macht die beiden so perfekt zusammen.

[spoiler title=“Achtung, Spoiler! Wenn ihr die neuesten Marvel-Filme noch sehen wollt, am besten nicht weiterlesen.“]Dass in „Captain America: Civil War“ bekannt wurde, dass die beiden (hoffentlich vorerst!) getrennt sind, hat mich wie viele andere Fans ehrlich geschockt. Eine der Tatsachen, warum ich diesen Film nicht mögen kann, ehrlich gesagt. (Mal abgesehen vom ganzen Thema und der Dummheit des lieben Captain Steven Grant Rogers. Grr.) Es bleibt also nur zu hoffen, dass Pepper und Tony doch noch zu einem Happy End finden. [/spoiler]

ShAmy – Sheldon und Amy (The Big Bang Theory)

Sheldon und Amy sind wohl das skurrilste Pärchen, das man im ganzen Sitcom-Universum finden kann – und da gibt es so einiges! Der schräge theoretische Physiker Sheldon Lee Cooper und die nicht weniger schrullige Mikrobiologin Amy Farrah Fowler lernen sich durch ein arrangiertes Treffen kennen und bleiben aneinander hängen. Ihr wisst ja schon, dass TBBT eine meiner ganz großen Lieblingsserien ist – ja, es ist schrecklich seicht, und ja, manche Witze wiederholen sich andauernd, und ja, ich liebe es trotzdem. Vor allem die beiden – diese schrecklich langsame Beziehung mit der sogenannten Beziehungsrahmenvereinbarung als rechtliche Grundlage fand ich schon immer lustig und ihre Streitereien sind noch besser. Sheldon und Amy: ein Paar, das zeigt, dass alles immer noch schlimmer sein kann. So kommt einem die eigene Beziehung auch in der Krise perfekt vor!

Leia und Han Solo (Star Wars)

Zu diesem Paar gibt es so viel zu sagen, dass ich lieber gar nichts sage. Der Tod von Carrie Fisher hat uns alle schwer getroffen, wenn ich im Namen der Star Wars Fans sprechen darf. Und dass die Liebe zwischen Prinzessin Leia und Han Solo auch nach jahrelanger Trennung immer noch dieselbe ist, haben wir in „The Force Awakens“ ganz deutlich gesehen. Deswegen seht ihr jetzt im VIdeo die für mich stärkste Szene des ganzen Films – Herzschmerz und ganz viel Nostalgie vorprogrammiert.

Link und Zelda (The Legend of Zelda)

„The Legend of Zelda“ ist eine meiner liebsten Game-Reihen. Das Nintendo-Franchise dreht sich seit mittlerweile 31 Jahren und über 20 Spielen um die Liebesgeschichte zwischen Hauptfigur Link und Zelda, der Prinzessin des Königreichs Hyrule. Aktuell spiele ich „A Link Between Worlds“, in der die Prinzessin zusammen mit den Sieben Weisen in ein Gemälde verwandelt wurde und sich eine Rettung durch Link erhofft. Die vielen Inkarnationen der beiden zeigen sich in ganz verschiedenen Geschichten – die Kindheitsfreundin und lebenslange große Liebe Zelda in „Skyward Sword“, die Geister-Zelda und ständige Begleiterin von Link in „Spirit Tracks“. Zusammen mit der tollen Welt von Hyrule sehe ich die gemeinsame Geschichte der beiden als eine der gelungensten Lovestories solcher Games und damit eindeutig als fünftes der Top 5 Traumpaare – sorry, Mario und Peach können einpacken.

Und weil Nerds und Fans zum Valentinstag auch gerne mit Liebesbotschaften überrascht werden, habe ich für euch gebastelt. Die Postkarten im 8-Bit oder auch Pixel Design mit nerdigen Botschaften könnt ihr hier herunterladen, ausdrucken und verschenken. Zusätzlich zu drei Motiven aus den beliebten Games The Legend of Zelda, Skyrim und Pokémon findet ihr im Paket eine Rückseite, die ihr auf eure Postkarten drucken könnt. So lässt sich eure persönliche Botschaft verewigen und per Post verschicken!

Valentinstag: Postkarten Printables

Hier könnt ihr alle Postkarten zusammen herunterladen. Einzelne Motive könnt ihr folgendermaßen downloaden: in der Galerie per Rechtsklick das Menü öffnen, „Grafik anzeigen“ > Rechtsklick > Grafik speichern unter.

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Die Printables sind zur nicht-kommerziellen Verwendung freigegeben, dürfen jedoch weder bearbeitet noch kommerziell verwendet werden. Bei Weitergabe bzw. Verlinkungen bitte ich um Nennung mit Blogname und Link. (CC-BY-NC-ND-Lizenz)

Zugegeben, die Wahl meiner Top 5 Traumpaare ist mir wirklich schwer gefallen. Da wären noch so viele zu nennen – der Joker und Harley Quinn aus dem Film Suicide Squad (nicht zu verwechseln mit der ungesunden Beziehung in den Comics), Bobbi und Hunter aus Agents of S.H.I.E.L.D oder Magnus und Alec aus Shadowhunters… die Liste könnte ewig so weitergehen! Was sind eure liebsten fiktiven Paare? Und wie verbringt ihr euren Valentinstag?

Cheers,
Eure Marianne

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Why So Serious? • Punk DIY Wall Art

Meine Lieben, 
gerade in der dunklen Winterzeit muss ich ein bisschen vom Grau, Schwarz und Weiß weg, das in meinem Leben sonst so oft vorkommt: Kleidung, Design, Interior. So einfach ist das aber meistens gar nicht – ich kann schlecht mein Zimmer komplett neu bunt streichen, dachte ich mir erst gestern wieder. Leicht deprimiert. Aber ich bin ziemlich schnell auf eine kunterbunte Lösung gekommen: wir sind heute mal wieder künstlerisch und malen uns ein Kunstwerk für die eigenen vier Wände. Das geht ziemlich einfach und macht auch noch so viel Spaß, dass man die Winterdepression für eine Zeit vergisst. Und weil ich mit geraden Linien und sauberen Formen zurzeit nichts anfangen kann, geht unser Wall Art DIY in Richtung Punk. Ein bisschen Joker, ein bisschen Alice im Wunderland.

Wall Art DIY: Spray, Acryl und Gekleckere

Was ihr dafür braucht? Gar nicht so viel. Ein paar Spraydosen in neutralen Farben, bunte Acrylfarbe, einen passenden Malgrund. Bei mir war das ein großer Malkarton von boesner – stabiler als Papier, trotzdem schon grundiert und für Rahmen geeignet. Papier oder Keilrahmen sind aber natürlich auch perfekt geeignet. Dann noch euren Arbeitsplatz großzügig mit Zeitungspapier auslegen, Pinsel, Spachtel, Schwämme oder das Werkzeug eurer Wahl und Wasser bereitstellen und los geht’s.
Als Erstes muss der Malgrund grundiert werden. Bei mir war das silbernes und schwarzes Farbspray von Dupli Color, meine Favoriten. Das darf ruhig mal wild verteilt werden, fleckig sein, am Karton herunterlaufen. Lasst eurer Fantasie freien Lauf – und den Karton danach gründlich trocknen! Ansonsten habt ihr die ganze schwarze Farbe nachher in der Acrylfarbe und damit sieht euer Wall Art DIY eher nach Brei als nach Farbexplosion aus.
Nach ein bisschen Trockenzeit könnt ihr schon mit der zweiten Schicht anfangen. Und da geht das Gekleckere erst richtig los! Für ein wirklich wildes Muster malt mit ungemischten Farben und nehmt ruhig viel Farbe. Pinselstriche habe ich am wenigsten benutzt, am liebsten mag ich bei solchen abstrakten Dingen den Spachtel. Damit kann ich wilde Linien malen, Farbe auftragen und für Muster wieder abkratzen. Das Einfachste ist außerdem das Tropfen: die Farben ein wenig verdünnen, auf Pinsel oder Spachtel auftragen und einfach mal schütteln. Da sollte man die Zeitung aber wirklich gut verteilt haben und keine schönen Klamotten tragen! Ansonsten könnt ihr Techniken ausprobieren, wie ihr lustig seid: mit den Fingern kann mal zum Beispiel auch super malen!

Get the punk done: Schriftzug malen

Habt ihr einen ausreichend bunten Hintergrund, dürft ihr das Ganze mal wieder trocknen lassen – und wenn ihr so viel Farbe verwendet habt wie ich, dann dauert das ganz schön lange. In der zwischenzeit könnt ihr ja mal nach einer passenden Message suchen. Denn nur ein Schriftzug macht aus unserem kindergartenkünstlerischen Hintergrund ein richtig cooles Bild. Meine Wahl war aus Platzgründen einfach nur das Wort „MAD“, aber auch „MADNESS“ oder ein ganzes Zitat aus meiner Sammlung könnte ich mir auf meinen Wänden gut vorstellen.

Der Schriftzug sollte in einer Farbe gehalten sein, die sonst im Gemälde kaum vorkommt. Bei mir eignet sich Weiß perfekt dafür. Um den zerflossenen Stil nachzumachen, braucht ihr nur ein bisschen Wasser und drei Schritte:

  1. Den Schriftzug als Erstes mit unverdünnter Acrylfarbe vormalen und darauf achten, dass die Deckkraft passt. Es sollte am besten nichts mehr durchschimmern.
  2. Dann die Farbe mit viel Wasser mischen, bei mir hat 1:1 ganz gut geklappt. Auf die unteren Teile der Buchstaben die verdünnte Farbe auftragen.
  3. Den Karton hochnehmen und mehrfach senkrecht auf den Boden schlagen, sodass die Farbe nach unten verläuft. Wenn nötig, könnt ihr noch mehr Farbe auftragen und dann einfach so lange nach unten schütteln oder schlagen, bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid.


Dann – Überraschung – zum dritten Mal trocknen lassen und voilà, ihr habt euer eigenes verrücktes Kunstwerk erschaffen, um den Novemberblues zu vertreiben! Aufhängen könnt ihr das Ganze mit einem passenden Rahmen, einem Nagel samt Aufhängung oder einfach PowerStrips. (Dreimal dürft ihr raten, welche Lösung ich Faulpelz gewählt habe. 😉) Und das war’s auch schon. Ich werde mich jetzt mit einer Tasse Kaffee an den Schreibtisch verziehen und mein Kunstwerk verliebt anstarren. Als Nächstes nehme ich euch mit auf eine abenteuerliche Reise nach Paris – seid gespannt! 

Cheers, 
Eure Marianne

Last Minute DIYs – Stocking Stuffers

Hallo ihr Lieben!

Quasi in allerletzter Minute melde ich mich wieder zurück – diesmal mit drei kurzen DIYs, die man ganz schnell noch zusammenschustern kann und die „richtige“ Geschenke im Nu aufpeppen.

 Dieser Blattanhänger lässt sich ganz easy-peasy aus Schmuckdraht formen, dazu braucht man nur eine kleine Rundzange und ein wenig Fingerfertigkeit. Mit einem kleinen Ring versehen passt er an jede Kette, ob das jetzt eine filigrane Silberkette ist wie hier oder ein Lederband.
Die Idee habe ich von hier, auf dem Bild sieht man auch ganz gut, wie man die Blätter formen kann. 

Ein kleines bisschen mehr zeitintensiv, aber dafür ganz einfach sind die Peppermint Sugar Scrub Bars – das perfekte Winterpeeling. Und sie lassen sich auch am Weihnachtsmorgen noch fröhlich zusammenpanschen, wenn der Christbaum geschmückt ist und alle Geschenke verpackt sind. 
Ihr braucht dazu (für circa 40 Stück):
  • 105g Kokosöl (nicht wundern, wenn es eher aussieht wie Palmfett, das schmilzt erst bei circa 25 Grad!)
  • 1 Tasse kleingeschnittene Rohseife
  • 350g Zucker
  • 6-8 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl
  • rote, grüne und blaue Lebensmittelfarbe (wer will)
Als Erstes die Seife im Wasserbad (am besten in einer alten Konservendose) schmelzen. Ist sie komplett flüssig, dann das Kokosöl zugeben und so lange verrühren, bis eine homogene Masse daraus wird. 
Auf so viele Gläser verteilen, wie man Farben möchte (bei mir waren es drei), dann jeweils die Farbe sorgfältig einrühren. Die pastose Konsistenz sorgt nicht gerade dafür, dass das schnell geht, also beeilen! 
Zu guter Letzt den Zucker zu gleichen Teilen in die Gläser geben und vermischen, die Konsistenz sollte einem Slushy gleichen.
Die Masse in Eiswürfel- oder Pralinenformen aus Silikon füllen, gut festdrücken und 1 – 2 Stunden trocknen lassen, bevor man sie aus den Formen lösen und verpacken kann. 
Und damit ihr nicht noch extra Etiketten basteln müsst, stelle ich euch hier meines zum freien Download zur Verfügung:

Und last but not least möchte ich euch ein ganz kurzes DIY vorstellen, mit dem man (erfahrungsgemäß, hihi) eine Menge Eindruck schinden kann. 
Ihr braucht dazu nur einen Eimer Wasser, Nagellack und eine einfarbige Tasse. 
Die Anleitung findet ihr hier!
So, ihr Lieben, das war’s auch schon wieder von mir. Ich verabschiede mich jetzt für die Feiertage, ihr hört bald wieder von mir – schließlich darf die Vorbereitung auf Silvester nicht fehlen und auf Facebook habe ich ja schon einen neuen Post angekündigt – diesmal mit Stoff für die Bücherwürmer unter euch. 
Ich wünsche euch ein wundertolles Weihnachtsfest – tobt euch aus über die Feiertage, und vergesst nicht, genügend Plätzchen zu essen! 😉

Quote Advent Calendar in a Jar

Hallo ihr Lieben!

Ja ja, das mit dem Adventskalender ist immer so eine Sache. Dieses Jahr hat sich die Schule dazwischengedrängt, also musste es schnell gehen zwischen all den Klausuren. Und deswegen gibt’s auch heute einen Last Minute Adventskalender, jetzt ist es wirklich höchste Eisenbahn.

Dreiundzwanzig kleine selbstgefaltete Kuverts mit viiiel Masking Tape außenrum sollen die Adventstage ein bisschen heller machen, gefüllt mit dummen Sprüchen und tiefsinnigen Zitaten. Bei dem für meine liebe Mami zumindest. Mein Dad hingegen wird mit Zitaten aus seiner liebsten Fernsehserie angesteckt – genau, The Big Bang Theory. Keine Ahnung, woher das kommt. Ich bin (wieder mal) gaaaaanz unschuldig, jawohl.

Aber wer kein armer Schüler ist und ein bisschen mehr Geld zu Verfügung hat, kann den Kalender natürlich auch mit Gutscheinen, Geld oder sonstigem füllen. Wahrscheinlich passen sogar After Eights oder hauchdünne Schokotäfelchen in die Kuverts.

Ja, überhaupt, die Kuverts. Also, ich bin ein netter Mensch und stelle euch das Schnitt- und Faltmuster für die Kuverts zur Verfügung, genau passend für einen 9x9cm Notizzettel aus dem Block.
Die weißen und grünen sind das, teils zusammengehalten von einem quer drübergeklebten Streifen Masking Tape, teils von einem Stück Tesa innen. (Eine klebrige, aber effektive Angelegenheit.)
 Die aus Zeitung sind wegen des dünnen Papiers ein bisschen heikel, deswegen habe ich davon nicht so viele. Man könnte die Zeitung auch auf weißes Papier kleben, wenn man wollte, aber wie gesagt, die Zeit war knapp. (Und ich bin faul.)

Dann schnell zwei Weckgläser aus Omas Küche oder vom Speicher stibitzt, ein bisschen Bast außenrum gewickelt und die Kuverts hineingestopft. Was fehlt? Genau, der Heiligabend! Am 24. Dezember gibt’s für jeden ein kleines Geschenk, sei es Schokolade oder Nagellack oder ein lustiger USB-Stick, je nach Geschmack. Das versteckt sich natürlich ganz unten in der Mitte.

Und die kleinen Namensschilder aus rotem Karton wurden letztendlich noch mit silbernem Farbspray verschönert – ich kann doch keine DIY-Anleitung ohne Spray veröffentlichen!

Hier ist noch das Faltmuster für die Kuverts, damit ihr nicht selbst mit Photoshop draufloszeichnen müsst (Glaubt mir, es ist eine besch***ene Arbeit):

Die Kuvertfüllung muss dann ein 9×6 Format haben, also das gängige Fotoformat.
Ich selbst habe ja nur einen Schokoadventskalender – für mich bastelt ja niemand. 😉 aber ich will nicht klagen, Schokolade ist ja sowieso das Allerbeste. Welche Adventskalender habt ihr so? Und bastelt ihr auch welche für eure Familie?

Golden Eggs DIY

Und hier die zweite Ladung meiner Osterdeko .. wieder in der Wiese fotografiert. Man könnte meinen, ich hätte keinen anständigen Fotohintergrund. Das ist nicht mein Problem, sondern eher die magische Anziehung durch alles, was auch nur im Entferntesten blumenmäßig aussieht. Da bekommt man von mir nur ein gekreischtes „Frühliiiiiing!“ zu hören und das war’s dann. Aber jetzt zu den Ostereiern.

Als Erstes noch ein mal hübsche Plastikeier. Wir tun jetzt einfach alle so, als würde man die Gusslinen nicht sehen, ja? Danke. Die sind ganz einfach mit Acrylfarbe angepinselt, sodass man die Pinselstruktur schön in der Farbe sieht, dann auf die Spitze in einen Ring aus Alufolie gestellt (die lag gerade so praktisch auf meinem Schreibtisch) und golden angesprüht.

Aber wir wollen ja nicht vergessen, dass es hübsche echte Eier auch noch gibt. Die hat mir der Hund beim Shooting zwar beinahe vor der Nase weggefressen (dieser Köter frisst echt alles!), aber ich konnte sie zum Glück noch retten.

Hier habe ich die Hälfte des Eis einfach mit Tesa zugepappt – es gibt sicherlich elegantere Lösungen, aber so viel Zeit hatte ich nicht. Die ging für das Ausblasen drauf – so eine Scheißarbeit aber auch! 😀
Und dann wie gehabt schön golden angesprüht und auf einem Schaschlikspieß zum Trocknen aufgestellt.

Die goldenen Eier liegen jetzt in einem hübschen Blumentopf, von Kresse umgeben. Aber so wie ich meine Family kenne, ist die Kresse spätestens, wenn ich wieder zu Hause bin, verschwunden. Na ja, mal schauen!

Antique Silver Easter Eggs DIY

Hallo ihr Lieben,

während ich gerade irgendwo auf Malta rumtigere und die ganze Insel unsicher mache, dachte ich – ein bisschen Inspiration für Ostern könnte euch doch nicht schaden.

Also.. Für meine schönen silbernen, antik anmutenden Ostereier braucht ihr gar nicht viel. Nur Plastikeier (die echten sind etwas zu zerbrechlich), Alufolie und schwarze Acrylfarbe. Na gut, flüssiger Kleber und eine Stricknadel oder Ähnliches (ich habe einen Kugelschreiber benutzt) wären auch ganz hilfreich.

  1. Von der Alufolie kleine Stücke abreißen, nahtlos mit Kleber beschmieren und auf die Plastikeier aufkleben. Hier besonders aufpassen, dass die Ränder ordentlich aufgeklebt sind! Notfalls einen Pinsel benutzen.
  2. Nach dem Aufkleben jedes einzelne Stück mit der Stricknadel glätten. Durch gleichmäßiges Darüberfahren werden die schlimmsten Falten ausgebügelt, dann schaut das Ganze nicht mehr so Ü-Ei-mäßig aus.
  3. Mit den Stücken das gesamte Ei bedecken.
  4. Ist der Kleber getrocknet, ein wenig schwarze Acrylfarbe auf ein Papiertaschentuch geben und das Ei damit betupfen. Sofort wieder wegwischen, sodass die Farbe nur in den Falten hängenbleibt. (Hier müsst ihr ein wenig experimentieren, bis es genauso ausschaut, wie ihr es haben wollt!)

So, und nachdem nicht jeder eine Wiese voller Gänseblümchen zuhause auf dem Esstisch hat (ich übrigens auch nicht, nur im Garten :D), noch mein Tipp: In einer weißen Schale gefüllt mit Mosspolstern sehen sie besonders hübsch aus!

Peppermint Sugar Lip Scrub

Hallo, ihr. Ja, mich gibt’s auch noch. Und nachdem ich mich die letzten Tage Abend für Abend schwarz geärgert habe, dass ich nichts, aber auch gar nichts zu posten habe, mussten heute eben die Hausaufgaben warten. Wisst ihr, ich hasse es, tausend Ideen im Kopf zu haben und keine Zeit, sie umzusetzen. Und wisst ihr noch was? Zieht nie, nie, nie auf’s Land. Es sei denn, ihr wollt euren zukünftigen Kindern dasselbe zumuten wie mir – zwei Kilometer zu Fuß von der Haltestelle bis nach Hause. Jeden. Einzelnen. Tag. Und deswegen komme ich auch jeden Tag mit aufgerissenen Lippen heim. Labello hilft auch nur noch eingeschränkt, also war guter Rat teuer. Und wie so oft hatte natürlich Pinterest eine Antwort parat – hier nämlich.

Ist er nicht süß? Haha, doch. Im wahrsten Sinne der Wortes. (Bin ich nicht lustig? :P) Ja, ich hab mich also in die Küche gestellt und ein bisschen rumgemantscht. (Die ganze Küche riecht nach Minze. Weh mir, wenn meine Mutter nach Hause kommt.) Aber es ist überhaupt nicht schwer und dauert keine zehn Minuten. Und viele Zutaten braucht man auch nicht dafür.

Den Zucker mithilfe des Döschens abmessen, in das der Lip Scrub später reingefüllt wird. (Da kann man flexibel sein – bei mir war da früher ein Mini-Schokofondue drin. Das hat aber natürlich nicht allzulange gehalten und zum Wegwerfen ist das Gefäß viel zu schade.) Dann so viel Olivenöl oder alternativ Honig dazugeben, sodass eine homogene Masse entsteht, die sich beim Rühren anhört wie nasser Sand. Von dem ätherischen Öl würde ich nicht mehr als zwei bis drei Tropfen hinzugeben, ansonsten wird der Duft zu intensiv. Und weil ich viel zu sehr Mädchen bin, um mir so eine gelbe Substanz auf die Lippen zu schmieren, musste natürlich noch Farbe ran. Rote Lebensmittelfarbe, um genau zu sein. Die mischt ihr am besten gleich unter’s Öl, dann seid ihr fein raus und müsst nicht wie ich Ewigkeiten rummantschen, um die einzelnen Farbflecken schön auf den ganzen Zucker zu verteilen. Wer mag, kann noch Honig reingeben, der desinfiziert und pflegt die Lippen zusätzlich. ich hab jetzt darauf verzichtet, ich steh nicht so auf klebrige Lippen. Aber das sei jedem selbst überlassen 😉



Testen musste ich das Gemisch natürlich auch gleich. Es ist die perfekte Lösung für mein Problem – wer hätte auch etwas anderes erwartet? Das Olivenöl pflegt, schützt und schließt die Risse – es bleibt auch lange an den Lippen haften, ohne auszutrocknen. Der Zucker macht die Lippen schön weich, bringt einen interessanten Schimmer und – wer hätte das gedacht – schmeckt seeehr lecker, wenn man „versehentlich“ das Peeling aufisst. (Ich spreche aus Erfahrung, ja. :D)  Und die Minze brennt auf den offenen Lippen natürlich ein bisschen, wirkt aber langfristig heilend und erfrischt. Außerdem ist Minzöl auf die Stirn aufgetragen ein gutes Mittel gegen Kopfschmerzen und hilft offenbar auch auf den Lippen. Zumindest ist mein Kopfweh jetzt weg – toller Nebeneffekt, nicht? Oh, und das Ganze ist rosa und glitzert. Hihi. Gefällt mir.

 

So. Zu guter Letzt muss ich mich noch für das uneinheitliche Farbkonzept entschuldigen. Aber mir gefielen die Bilder mit dem Blaustich so gut und die Einzelaufnahmen sind in der Wiese viiiel toller geworden. Oh, und man bewundere den Untergrund auf den blauen Fotos, den werdet ihr in Zukunft öfter zu sehen bekommen. Ich hab mich extra für euch raus in die sibirische Kälte gewagt und in den Sperrholzstapeln gewühlt. Naaa? Wo bleibt mein Dank? :D

 



 

Last Minute Christmas Presents #2 + Freebie

Heyho, Leute! Und ehe wir’s uns versehen, ist schon der 23. Dezember! Morgen ist’s endlich so weit, die Weihnachtszeit beginnt! Und, schon alle Geschenke fertig gebastelt und eingepackt? Nicht?!
Na, dann wird’s Zeit!

Für alle Just-In-Time-Produzenten unter euch habe ich hier noch zwei ganz schnelle Ideen! (Leider ohne Fotos. Mein Computer hasst mich heute wieder mal.)

  •  Die Hot Choco Spoons von Ina sind wirklich grandios! Einfach Schokolade und Sahne im Verhältnis 4:1 nehmen, über dem Wasserbad schmelzen, zusammenmixen, in Plastik-Schnapsgläser füllen und ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen. Schmeckt wunderbar und kommt, nett verpackt, bei den Beschenkten auch super an. Ich habe zwei Geschmacksrichtungen zusammengemixt – einmal dunkle Schoki ohne alles und einmal choco & gingerbread mit Zimt und Lebkuchengewürz.
  • Und ein hübsches Badesalz ist auch schnell zusammengeworfen. Grobes Meersalz und Duftöl – mehr braucht man eigentlich nicht. Meine Wahl waren dieses Jahr Orange & Zimt, letztes Jahr habe ich schon eines mit Rosmarin & Zitrone verschenkt.

Und damit euer entspannendes Orangen-Zimt-Badesalz auch schön aussehen kann, habe ich erstmals ein Freebie für euch!

Das Etikett könnt ihr gerne kopieren und für private Zwecke verwenden. Wenn ihr es irgendwo veröffentlicht, würde ich gerne als Quelle darunter verlinkt werden. Und sowieso freue ich mich wie ein Schnitzel, wenn ihr es verwendet und mir ein Foto von euren Ergebnissen schickt!

Last Minute Christmas Presents #1

Hallo zusammen! Jetzt, da die Klausurenphase vorerst vorbei ist, kann ich euch wieder mit Posts überschütten. Nein, Scherz. Jetzt fängt erst der Weihnachtsstress so richtig an.

Und deswegen stelle ich euch heute ein paar schnelle Geschenkideen vor, die man in dieser Woche auch sicher noch schaffen kann.

Die Bertie Bott’s Bohnen jeder Geschmacksrichtung, die jedem Harry-Potter-Fan ein Begriff sein dürften, sind in Wirklichkeit Jelly Beans. Das Etikett habe ich mit dem Tablet meiner Oma und GIMP selbst zusammengebastelt, dementsprechend stolz bin ich auch darauf. Bitte noch einmal gebührend bewundern … 😉

Das Notizbuch habe ich bei Galeria Kaufhof gekauft und mit einem Streifen Masking Tape verschönert. Hach, ich bin so verliebt in meine beiden neuen Masking Tapes. :‘)

Galeria Kaufhof, jeweils 2,99€

Und zu guter Letzt habe ich noch ein Armband zu präsentieren, das ich nach dem Tutorial von HonestlyWTF aus einer Gliederkette und zwei Satinkordeln selbst geknüpft habe. Ist ziemlich easy, wenn man den Bogen einmal raushat. Die Enden habe ich verknotet und in Wachs getunkt, damit sich nichts auflöst, danach die Verschlussteile befestigt.

So, das war’s mit der ersten Ladung, die zweite folgt bald!