Kategorie: Food

Freakshake mit Banane und Nutella & Random Life Update

Banana Nutella Freakshake

Heute gibt es Freakshakes! Denn ich habe so einiges zu feiern. In den letzten Tagen ist viel passiert und deswegen habe ich heute neben dem überraschend gesunden Rezept für den Shake mit Nicecream auch ein Life Update für dich.

►❚❚ Tagebuchmodus ein


20 Years
: Ja, ja, ich habe jetzt auch eine Zwei vorne dran stehen. Letzten Donnerstag bin ich doch tatsächlich schon zwanzig geworden. Und es war ein supertoller Geburtstag, den ich mit Familie und Freunden verbracht habe. Wer mir auf Instagram folgt, hat auch schon meine tollen neuen Hausschuhe  in der Story gesehen – ich trage jetzt nämlich 😍-Emojis an den Füßen! Und bevor jemand fragt: ich fühle mich weder alt, weise, noch erwachsen. Leider gab es auch mit zwanzig keine wundersame Veränderung. 

Von wegen kein Valentinstag: Im letzten Post habe ich dir noch erzählt, es gäbe dieses Jahr keinen Valentinstag für mich – Pustekuchen. Statt Rosen und Pralinen hat mir mein toller Freund Ben & Jerry’s Chocolate Fudge Brownie mitgebracht – und einen Spielzeugtraktor von Siku. Kein Witz. 😂😂😂 Und das alles nur, weil ich blöde Witze gemacht hatte. 

Sum41Family: Bestes. Konzert. Überhaupt. Und außerdem mein erstes mit VIP-Ticket. Als ich letzte Woche gesehen habe, dass es noch Upgrades gab, musste ich mir eines leisten! So habe ich meine liebste Band tatsächlich beim Meet & Greet getroffen und dann in der ersten Reihe erlebt. Gut, die Prellungen von den Moshpits brauchen noch ein paar Tage, bis sie verheilen, aber hey, wen juckt das schon? 😂

Sum 41 Selfie Sum 41 Ticket
SUm 41 Meet & Greet
Das hektischste Selfie überhaupt und wirklich schön ist es auch nicht, aber ich liebe es!

Endlich Ordnung: Die kriege ich jetzt hoffentlich in meinen Terminplan. Wer mir auf Pinterest folgt, hat sicher schon das neue Board gesehen: Bullet Journaling. Mein Tageskalender von Moleskine hat zwischen Wochen, wo täglich die ganze Seite gefüllt war, und wochenlangen leeren Seiten hin- und hergewechselt. Und irgendwann hatte ich die Nase voll. Da kam mein Geburtstag gerade recht. Nach unzählichen Google-Suchen, eifrigem Pinnen und vielen Päckchen vom Onlinehändler-Riesen bin ich nun stolze Besitzerin eines Leuchtturm1917 Notizbuchs, das jetzt mit verschiedensten Themen gefüllt wird. (Vom Tombow Fudenosuke Pen, den Mildlinern und diversen Finelinern ganz zu schweigen – ich bin so ein Shoppingopfer, wenn es um Künstlerbedarf geht!)

►❚❚ Tagebuchmodus aus

Die Freakshakes sind außerdem mein Beitrag zum RE·CREATE Blogevent – hier geht es darum, das allererste Rezept auf dem Blog noch einmal neu zu interpretieren. Das war bei mir dieser Bananenmilchshake mit Nutella, 2013 müsste das gewesen sein. Da mir ein Milchshake einfach zu langweilig ist, musste ich einen Freakshake daraus zaubern. Die leckeren Schokokekse findest du übrigens bei Ofenliebe.

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Sooo, lass dir die Shakes schmecken! Außerdem habe ich jetzt endlich Semesterferien und bin voll motiviert, hier noch mehr zu posten. Nächste Woche folgt noch ein Blockseminar und am Ende der Ferien eine Klausur, aber darüber mache ich mir jetzt noch keine Gedanken, sondern genieße die freie Zeit. Welche Themen willst du in nächster Zeit gerne sehen? Hast du besondere Wünsche oder Tipps für meine Ferien? 

#LetsCookTogether: Spaghetti Carbonara mit frischen Champignons

spaghetti-carbonara-pilze

Griass eich,
Heute geht’s um Upcycling. Ja, ihr habt richtig gelesen, und auch die Überschrift stimmt, es geht tatsächlich um Spaghetti. Aber auch um Upcycling. Ich habe nämlich festgestellt, das kann man
auch mit Essen machen. Heute verpassen wir nämlich den guten alten Spaghetti
Carbonara ein kräftiges Makeover – passend zu Inas Thema für das #LetsCookTogether für diesen Monat, das lautet nämlich Pasta.

 
Statt den ollen Spaghetti nehmen wir die feinen Capellini von Barilla. Statt Speckwürfeln
aus dem Supermarkt gibt’s feinsten Räucherschinken vom Dorfmetzger und damit
das ganze noch eine tolle Waldnote bekommt, landen auch noch ein paar braune
Champignons im Einkaufswagen. Und schon geht’s los!

 

Spaghetti Carbonara mit frischen Champignons

Zutaten:

  • 400g Capellini
  • 400g braune Champignons
  • 150g Geräuchertes, in Streifen oder Würfeln
  • 2 Eier
  • 100ml Sahne
  • 50g Parmesan
  • Thymian, Rosmarin, Petersilie

Zubereitung:

  1. Die Champignons putzen und in dünne Scheiben hobeln. Den Knoblauch
    schälen und klein würfeln. Die Speckscheiben ebenfalls würfeln und dann schon
    mal das Nudelwasser mit zwei Teeloffeln Salz für die Capellini aufsetzen.
  2. Ein wenig Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Speckwürfel darin scharf anbraten, dann
    den Knoblauch hinzugeben und mit anbraten.
  3. Die Champignons mit in den Topf geben und bei mittlerer Hitze so lange dünsten, bis
    alle durchgebraten sind (dann sollten sie etwa noch ein Drittel des
    ursprünglichen Volumens besitzen). Inzwischen die Nudeln nach Packungsanweisung
    kochen und abgießen.
  4. Den Parmesan reiben und in einer Schale mit Sahne und den beiden Eiern verquirlen.
  5. Die Champignons salzen, pfeffern, mit Thymian und Rosmarin abschmecken, dann die
    Nudeln in Den Topf geben, gut vermischen, schließlich die Eiermischung über die Pasta gießen und unter Rühren stocken lassen.
  6. Mit Petersilie garnieren.
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Das Rezept ist zurzeit eines meiner Lieblinge – schön herbstlich und es geht so schnell. Und genau das kann ich jetzt brauchen: ich stecke mitten in der letzten Phase des NaNoWriMo und habe ziemlich viel für die Uni zu machen.

Trotzdem war ich ja letztes Wochenende in Berlin – wer mir auf Instagram folgt, der hat das bestimmt in meinen Stories gesehen. Es war grandios! Wenn ich meine tausend Fotos aussortiert habe, dann gibt’s den großen Reisebericht – mal wieder ein Travel Guide für einen Kurzurlaub. Bis dahin – drückt mir die Daumen für meine letzten Kapitel!

 
 

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Rezept | Schoko Kaffee Kokos Nicecream mit Pan Di Stelle

Ihr Lieben, 
ich bin ja immer für schräge Sachen zu haben. Eine Party im Heizungsraum, weil uns sonst auch nix Besseres einfällt? Gar kein Problem. Meine aktuelle Playlist liest sich wie eine multiple Persönlichkeitsstörung und bereitet jedem anderen Migräne. (Ich sag nur Black Velvet, dann No Milk Today, Piraten von den 257ers, Sum 41, zwischendrin noch Bologna und 1,2,3,4 von Wanda, Lost on you von LP, Panic! At the Disco, AC/DC und ein bisschen K-Pop, dafür weise ich aber die Schuld ganz weit von mir.) Also ist es gar nicht so verwunderlich, dass ich anfange, Eis zu machen, sobald es endlich mal Winter wird, oder? Und nicht nur das, es ist sogar Nicecream draus geworden!
 
 
Na gut. Eigentlich ist ja noch gar nicht wirklich Winter, draußen sind mindestens fünfzehn Grad und die Sonne scheint. Ich musste außerdem die eingefrorene Kokosmilch verwerten, die vom letzten Asia-Gericht übriggeblieben war und schon wieder Reis und Thai-Zeugs essen? Ach nee. Und sobald ich mal wieder beim Stöbern auf Maras Blog die tollen Nicecream-Bilder entdeckt habe, war die Lust auf Eiscreme einfach viel zu groß! Und ich dachte, statt Bananen kann man sicher auch Kokosmilch verwenden. Also habe ich mal den Pürierstab aus dem Schrank geholt und mit Experimentieren angefangen. Und was soll ich sagen? Es ist grandios geworden! Verfeinert habe ich die Eiscreme dann noch mit Stückchen meiner Lieblingskekse: die italienischen Pan Di Stelle von Mulino Bianco, mit denen ich bei jedem Urlaub in Italien kistenweise eindecke. Kennt ihr die Kekse und liebt ihr sie auch so wie ich? Und wie steht ihr zu Eiscreme im Winter?
 
 

Vegan Chocolate Mocha Coconut Nicecream mit Cookie Chunks

 
Zutaten (für 2 Portionen): 
  • 150ml Kokosmilch (gefroren)
  • 50ml Kokosmilch (gekühlt, aber nicht gefroren)
  • 2 Esslöffel Kakaopulver (das für Trinkschokolade
  • 1 Esslöffel kalt löslicher Instantkaffee
  • Schokokekse eurer Wahl
  • nach Geschmack: Ahornsirup, Honig oder Kokosblütenzucker
 
Zubereitung: 
 
  1. Die gefrorene Kokosmilch in einen Becher geben und mit dem Pürierstab zerkleinern, die Konsistenz sollte wie die eines Frappuccinos werden. Alternativ geht das natürlich auch im Mixer. 
  2. Die restliche Kokosmilch aus dem Kühlschrank nehmen, Kakaopulver und Kaffeepulver darin verrühren, bis sich alles gelöst hat. 
  3. Die Schokomilch über die gefrorene, zerkleinerte Kokosmilch geben und verrühren bzw. pürieren, bis eine cremige Masse entstanden ist, dann eventuell nachsüßen.
  4. Zum Schluss die Kekse zerkleinern (am besten geht das, indem man sie in eine Plastiktüte füllt und dann mit dem Fleischklopfer zerkloppt) und entweder als Bett in ein Gefäß füllt und die Eiscreme drauf – oder ihr mischt sie einfach gleich unter.
 
 
 
Hach, wenn ich jetzt die Bilder so ansehe, dann ärgere ich mich, dass ich nicht gleich wieder Kokosmilch gekauft habe. Aber ich koche mir jetzt erst mal ein verspätetes Mittagessen und dann lenke ich mich mit einer Folge Agents of S.H.I.E.L.D. von meiner Arbeit ab 😜 Im Übrigen, wart ihr schon im Kino und habt „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ angeschaut? Wenn nicht – GEHT JETZT! Ganz ehrlich, das ist der beste Film aller Zeiten. Besser als die Harry Potter – Filme, und wenn ich als eingefleischter Potterhead das sage, dann muss das was heißen. Perfekte Story, perfektes 3D, perfekte Charaktere – und die Tierwesen sind sooo süß! Ich könnte stundenlang so weitermachen, aber schaut ihn euch lieber selber an. Wart ihr schon im Kino? Oder ist Fantasy so gar nicht euer Ding? 
 
 

travelling weekend • Valeggio sul Mincio

Meine Lieben,


mittlerweile muss ich wirklich schauen, dass ich meine Vorlesungen am Donnerstag und Freitag mal wieder besuche. Gefühlt bin ich jedes Wochenende unterwegs – ganz egal ob in Passau, Nürnberg, auf Rock im Park oder sogar spontan für drei Tage in Italien. Das hat sich ganz zufällig ergeben und so war ich mit meiner Familie drei Tage im wunderschönen Valeggio sul Mincio, südlich vom Gardasee.


Der Urlaub fing schon sehr lustig an: wir kamen nachmittags in Valeggio an. Regen wie aus Kübeln. Und die Hauptstraße war gesperrt. Über die mussten wir aber eigentlich drüber, um zu unserem Hotel zu gelangen – tja, Pech. Grund für die Sperrung war nämlich die berühmte Oldtimerrallye Mille Miglia, die direkt durch unser Urlaubsdorf führte, tja, dann sahen wir halt erst mal Ferrari nach Ferrari vorüberrauschen, während wir nach dem Hotel suchten (oooh, ich sag’s euch, gran-di-os!). Aber irgendwann waren sowohl Rallye als auch Regen vorbei und das Italienfeeling kam mit der Sonne gleich auf. 

Grundsätzlich kann ich euch gar nicht viele Reisetipps geben, weil diese drei Tage für mich eigentlich nur aus Spazierengehen und Essen bestanden haben: in Valeggio werden Tortellini hergestellt und die bekommt man dort auch in ungefähr jedem Restaurant. Nur vor einem möchte ich euch warnen: die Kürbistortelli, Tortelli di zucca, aus Mantova sind mit einer Füllung aus Kürbis und Amarettini sehr gewöhnungsbedürftig. Vor allem, wenn man vorher nicht weiß, dass die Füllung süß ist. Da ess ich dann doch lieber die mit Fleischfüllung. 😉 Ansonsten ist es auch noch sehr ratsam, in Borghetto eines der Bistros auszusuchen und dort einen Aperitif zu trinken – das kleine Mühlendorf ist wirklich sehr charmant.




Ein Ausflug in den Supermarkt in Mantova musste natürlich auch sein: immer, wenn ich in Italien bin, möchte ich bitte gerne Parmesankäse, Stracchino, Parmaschinken, Bresaola, Mortadella, Salami und alles andere, was mich gerade so anlacht, mit nach Hause nehmen. Und natürlich Pan di Stelle – kennt ihr die herrlichen Schokokekse? Wenn nicht, umso besser. Die machen nämlich wirklich süchtig.

Was auch schön ist: der Parco Giardino Sigurtà direkt in Valeggio, eine riesige Parkanlage, die man wahlweise mit dem Fahrrad, Golfcart oder zu Fuß betreten kann. Ich rate euch eins: nehmt das Golfcart, wenn ihr mehr als drei Personen seid! Ist nicht viel teurer als Fahrräder und viel, viel lustiger. In diesem Park habe ich auch meine neue Freundin, die kleine Zwergziege, kennengelernt – wenn irgendwo Tiergehege sind, kann ich einfach nicht widerstehen. Vor allem nicht bei Babyziegen.


Nachdem Valeggio so nah am Gardasee liegt, durfte auf dem Weg nach Hause ein kurzer Abstecher nach Peschiera nicht fehlen: ganz klassisch Pizza und Eis am Ufer des Gardasees. Das einzige Manko: ich glaube, das ganze Dorf war voll mit deutschen Touristen statt Italienern. Nicht mein Fall, aber in den Pfingstferien vermutlich nicht zu vermeiden. Alles in allem eignet sich die Region perfekt für einen Kurztrip, gerade wenn man in Bayern wohnt – fünf Stunden Fahrt sind einfach nicht zu schlagen.
Was sind eure Lieblingsorte in Italien? Habt ihr noch Geheimtipps für einen Wochenendurlaub?

Cinema Love | All-Time Favorite Movies & Salted Caramel Popcorn

Meine Lieben,
ich habe ein riesiges Portemonnaie. Das ist meistens ziemlich praktisch, weil einfach alles darin Platz hat. Nicht übel ist auch, dass Nieten drauf sind, sodass man sich im Notfall schon mal damit verteidigen könnte, falls jemand frech wird. Was aber nicht so toll ist: über kurz oder lang sammelt sich bei mir ein riesiges Sammelsurium aus Kassenbons, alten Gutscheinen und Kupfermünzen an. Warum ich das erzähle? Weil ich dieses Sammelsurium mal wieder aus meinem Geldbeutel entfernt habe und darin sage und schreibe 27 Kinokarten gefunden habe. Jawoll. Ich gehe ziemlich oft ins Kino und deswegen habe ich auch ziemlich viele Lieblingsfilme – und die allerliebsten stelle ich euch heute vor. Für den perfekten Filmeabend.
Natürlich dürfen keine Marvel-Filme in meiner Sammlung fehlen und Deadpool ist mein aktueller Favorit. Es ist kein Wunder, dass dieser Film der einzige der Marvelreihe ist, der ab sechzehn freigegeben wurde, denn hier geht es so richtig ab. Wade Wilson, gespielt vom wunderbaren Ryan Reynolds, ist Söldner, glücklich mit seiner Frau – und krebskrank im letzten Stadium. Er lässt seine Frau allein zurück und flüchtet verzweifelt, um zu sterben. Seine einzige Hoffnung: die mysteriöse Behandlung durch den sadistischen Francis. Die rettet ihm zwar das Leben und stattet ihn mit einer superschnellen Heilung aus, entstellt ihn aber ganz furchtbar – deswegen verfolgt er Francis erbarmungslos. Ein wahnsinnig lustiger Antiheld, der seine Witze grundsätzlich unter der Gürtellinie und auch mal gerne im vulgären Bereich ansiedelt und sich nur zu gerne mit dem Zuschauer unterhält – zum Schreien. Leider noch nicht auf DVD erhältlich, aber ich habe sie schon mal vorbestellt.
Eine Mischung aus Action und Science Fiction – mit den klangvollen Namen Luc Besson, Morgan Freeman und Scarlett Johansson im Vorspann. Das allein ist schon ein Grund dafür, dass dieser Film gut sein muss. Noch besser ist die Story: die amerikanische Studentin Lucy ist auf Party-Urlaub in Taipeh und wird durch eine Verkettung unglücklicher Umstände mit einer gefährlichen Superdroge in Kontakt gebracht. Das führt dazu, dass ihre Gehirnfunktionen gewaltig steigen und ungeahnte Kräfte in ihr freisetzen – die kann sie auch gebrauchen, denn die Besitzer der Droge verfolgen die Studentin über den ganzen Erdball, während sie mit einem renommierten Gehirnforscher anfängt zu entdecken, was mit ihrem Gehirn geschieht. Rasante Action und spannende wissenschaftliche Theorien – das ist alles, was ich von einem guten Film verlange.
Auch schon fast ein Klassiker – Tim Burtons düstere Verfilmung von Lewis Carrolls Kinderbuch ist schon seit dem Filmstart eine feste Größe in meinem DVD-Regal. Ob die fantastische Welt im Unterland, die flauschige Grinsekatze oder die weise Raupe Absolem – ich kann mich gar nicht entscheiden, was ich an dem Film am liebsten mag. Die Story dürfte bekannt sein: Alice, ein rebellisches Mädchen im viktorianischen Zeitalter, soll heiraten. Will sie aber nicht. Viel lieber folgt sie dem mysteriösen weißen Kaninchen ins Unterland, wo sie mitten in eine abenteuerliche Geschichte purzelt – sie ist die Alice, die die Rebellion gegen die böse rote Königin anführen und beenden soll. Begleitet wird sie von Johnny Depp, dem verrückten Hutmacher, und Anne Hathaway als weiße Königin.

Klassische Action, die einen zum Grübeln bringt: der britische Premierminister stirbt. Sein Begräbnis ist die bestgeschützte Veranstaltung der ganzen Welt und trotzdem verwandelt sie sich in ein Massaker – Staatsoberhäupter aller möglichen Länder werden von einer Terroristenorganisation getötet. Wir begleiten den Leibwächter des amerikanischen Präsidenten und Mr. President selbst auf ihrer spektakulären Flucht durch den Londoner Untergrund – Nägelkauen ist angesagt. Was aber die meiste Gänsehaut verursacht: der Film hat eine brisante Aktualität und zeigt auf beängstigende Art und Weise, wie das Chaos ausbricht, wenn der Terror in den westlichen Metropolen ankommt. Trotz des leichten Beklemmungsgefühls ein toller Film: mich erinnert er ein bisschen an James Bond, nur fehlt ihm dessen Klischeehaftigkeit. Die DVD ist im Sommer erhältlich, auch hier habe ich schon vorbestellt.

Es war vermutlich klar, dass dieser Titel in meiner Liste vorkommt – die französische Komödie ist nun mal ein Meisterwerk. Ich schaue hier auch gern die französische Version „Intouchables“ – aber egal, welche Sprache, die Witze sind toll, die Geschichte ist hinreißend und der Soundtrack ist traumhaft. Für alle Unwissenden kurz zur Story: der arbeitslose Driss, der aus einem schwierigen Milieu stammt, bewirbt sich nur deswegen auf einen Pflegejob beim schwerreichen Tetraplegiker Philippe, damit er weiter sein Arbeitslosengeld beziehen kann. Dass er den Job bekommt, war nicht in seinen Plänen vorgesehen. Die beiden müssen sich erst aneinander gewöhnen, aber dann entwickelt sich eine fantastische Freundschaft – nach einer wahren Geschichte. Ehrlich, diesen Film könnte ich jede Woche ansehen.

 

Ja, ich liebe John Greens Bücher. Und ja, ich stehe Buchverfilmungen sehr skeptisch gegenüber – dazu hat Sarah von The Fashionable Blog übrigens einen tollen Post geschrieben. Ich finde den Film zu „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ auch schrecklich. Anders bei „Margos Spuren“ – diese Mischung aus Highschool-Drama, Roadmovie und Komödie eignet sich super auch als Film und mit John Green als Regisseur geht vom einzigartigen Charme des Buchs kaum etwas verloren. Die Geschichte: „Also, wie ich die Sache sehe, erlebt jeder irgendwann mal ein Wunder.“ Quentins Wunder ist, dass Margo Roth Spiegelman neben ihm wohnt. Eine nächtliche Racheaktion, Margos Verschwinden und ein Roadtrip direkt nach dem Highschool-Abschluss – mehr will ich gar nicht verraten. Lest das Buch. Schaut den Film. Tut es einfach.

Und schon wieder Marvel. Aber dieses Mal ganz anders. Im zweiten Teil der Avengers-Serie kämpfen Amerikas beliebteste Superhelden gegen ihre eigene Kreation – Ultron ist eine künstliche Intelligenz, die eigentlich den Weltfrieden sichern sollte und durch einen verhängnisvollen Fehler genau das Gegenteil vorhat: die völlige Vernichtung. So weit, so schlecht – Captain America, Iron Man, Black Widow, Hulk & Co. haben einige Krisen vor sich. Es warten Streitereien, Gehirnwäsche – und neue Superhelden.Alle Marvel-Fans kennen diesen Film sowieso schon, für alle anderen, die auf ein bisschen Action stehen, sollte er auch nicht zu verkehrt sein. Und ganz ehrlich – allein die schlagfertigen Einzeiler sind das Anschauen wert.

 

Und weil so ein richtiger DVD-Abend garantiert nie ohne Popcorn stattfinden darf, gibt’s obendrauf noch meinen neuen Favoriten: Salted Caramel Popcorn. Ja, Salted Caramel ist eigentlich ein alter Hut. Aber dass man die leckere Sauce auch über’s selbstgemachte Popcorn kippen kann, ist mir erst vor ein paar Wochen eingefallen. Da können die im Kino mit ihrem langweiligen Popcorn einpacken!

Für zwei Portionen Popcorn braucht ihr Folgendes:
  • 20g Popcornmais
  • 1 Esslöffel geschmacksneutrales Öl
  • 3 Esslöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Wasser
  • 1 Esslöffel Butter
  • 2-3 Esslöffel Schlagsahne
Das Öl in einem kleinen Topf erhitzen, den Mais dazugeben und auf mittlerer Hitze mit dem Deckel drauf so lange stehen lassen, bis das Ploppen nachlässt.
Für die Karamellsauce Wasser und Zucker erhitzen, bis der Zucker schmilzt und ein goldener Karamellsirup entsteht. Die Butter hineingeben – Vorsicht, das fängt ganz schön an zu brodeln – umrühren und mit der Sahne aufgießen. Je nachdem, wie flüssig ihr die Sauce gern haben möchtet, könnt ihr auch noch mehr Sahne untermischen.
Die Sauce über das Popcorn geben und kräftig umrühren, bis alles bedeckt ist – und schon ist euer DVD-Abend perfekt.
Die fancy Papierboxen mit dem selbst geletterten Schriftzug habe ich übrigens für euch zum Download bereitgestellt, ihr findet sie unter diesem Link:

 

Für eure Boxen einfach das Bild speichern, auf festes Papier drucken, ausschneiden und an den Klebeflächen zusammenkleben – nichts einfacher als das.

Cinema Love | Filme 2015

Irgendwie habe ich die letzten Monate über den Großteil meines Geldes in Kinokarten angelegt – und das will was heißen. Natürlich nehmen die Wochenenden in meiner Bilanz (hahaha, als hätte ich so was) grundsätzlich einen riesigen Teil ein, aber ins Kino gehe ich da eigentlich nicht so häufig. Mehr auf Partys, ihr kennt das. 
 
Aber ja, lange Rede, kurzer Sinn. In den letzten Wochen und Monaten habe ich im Kino ganze fünf Filme angesehen – mit unterschiedlichsten Resultaten. Und die will ich natürlich mit euch teilen.
 
 
Fifty Shades of Grey ★☆☆☆☆
Also, ich hatte es ja vorhergeahnt. Irgendwie war es von vornherein klar, dass das eine Fehlentscheidung sein würde. Und Recht hatte ich behalten. 
Ihr wisst ja, ich bin ein Fan von allem, was auch nur im Entferntesten mit Action zu tun hat. Das Kriterium hat dieser Film nun sicherlich nicht erfüllt, was mir aber auch vorher schon klar war. Mein Problem mit dem Film war definitiv ein anderes. Auch nicht die Erotikszenen. Die waren zwar teilweise extrem lächerlich, aber auch das war eher lustig als abschreckend. Nein, mein Problem waren die Charaktere. Ein Film mit einem solchen Plot, der schon eher in Richtung Drama geht, verlangt nach ausdrucksstarken Charakteren. Und was bekommen wir hier? Christian Grey, den verwöhnten, weinerlichen Milliardär mit weniger Sexappeal als mein Schreibtisch (sorry, lieber Schreibtisch) und Anastasia Stelle, eine graue Maus, die nichts besser kann, als zu jammern. Sehr toll. Und genau hier sieht man, woher die Trilogie stammt – eine Fanfiction zur Twilight-Reihe. Die gleiche Charakterschwäche konnte man schon bei Stephenie Meyers Schöpfungen Edward Cullen und Bella Swan beobachten und genau die hat E. L. James sowohl in den Büchern als auch im Film mit unglaublicher Treffsicherheit für das Fettnäpfchen übernommen. Schade – mit weniger Gejammer und überzogenem Dramatisieren hätte das sicher ein toller Film werden können. Auch wenn ich dann nach wie vor kein Fan von Handschelle und Kabelbinder gewesen wäre.
 
American Sniper ★★★☆☆
 
Der nächste Film war da schon um Längen besser. Das Drama um den amerikanischen Scharfschützen Chris Kyle, der im Irak mehr als 160 Gegner in den Tod geschickt hat, besticht mit geschickten Psychospielchen und einer gehörigen Portion Krieg. 
Ich muss ja sagen, zwischendrin kam ich mir vor wie bei einer Partie Call of Duty MW3. Jedem von euch, der mit diesem Spiel schon einmal Bekanntschaft gemacht hat, sollten die Nahkampfszenen in den irakischen Wüstenstädten vage bekannt vorkommen. Regisseur Clint Eastwood schafft es aber, diese Klischeehaftigkeit mit den richtigen Szenen sehr spannend zu gestalten – einen Großteil des Films habe ich damit verbracht, nägelkauend auf die nächste unerwartete Bewegung zu warten. Im Kontrast zu den Kämpfen steht Kyles Leben in Amerika mit einer Bilderbuchfamilie – hübsche Frau, zwei Kinder -, das von seinem Kämpferdasein geprägt zusehends ins Wanken gerät. Zwischen den Einsätzen leidet er unter Albträumen, Flashbacks und will nicht wahrhaben, dass er zusehends die Kontrolle verliert. Diese dramatischen Elemente geben dem Film sein Übriges – bis zum traurigen Ende, in dem Eastwood geschickterweise Szenen aus dem Leben des echten Chris Kyle einbaut. Fazit: ein wirklich gelungenes Kriegsdrama, das leider aber stellenweise von amerikanischem Patriotismus trieft – und diese Selbstbeweihräucherung ist in einem solchen Film leider ganz fehl am Platz.  
 
Traumfrauen ★★★☆☆
 
Ja, was soll man dazu sagen? Ein typischer Mädelsfilm. Süß, witzig, und absolut vorhersehbar.
Was mich, wie ich zugeben muss, dieses Mal überhaupt nicht gestört hat. Nach all diesem Drama in American Sniper war die vertraute Welt der romantischen Komödie definitiv eine willkommene Abwechslung. Der Film wartet mit einigen extrem lustigen Elementen auf: der Typ mit zwanzig Hunden in der Wohnung – ich habe noch das „oooooh, wie süß!!“-Gekreische aus dem ganzen Saal im Ohr und ja, ich habe mitgekreischt – , die neue Freundin des Exmanns, die so gar nicht die typische Blondine ist, sondern charaktertechnisch eher an Cindy aus Marzahn erinnert … ja, zum Lachen gab es definitiv so einiges. Und Elyas M’Barek als ungewohnt schüchterner Josef hatte auch so einige Überraschungen parat. Mal abgesehen davon, dass dieser Schauspieler sowieso eine Augenweide sondergleichen ist. Schmacht. Ja, Ladies, das muss ich wohl nicht länger ausführen – die Schwimmbadszene in „Fack Ju Göhte“ kennen wir ja alle schon längst auswendig. Ein Film also für jede von uns, die gerade ein bisschen Lachen in ihrem Leben brauchen kann – und gebt es zu, über den Problemen der Mädels im Film können wir unsere eigenen zumindest doch für zwei Stunden vergessen.
 
Avengers – Age of Ultron ★★★★★
Tja, hier fehlen mir nach wie vor die Worte, meine Lieben. Seit Monaten haben wir diesem Film entgegengefiebert und dann natürlich Tickets für die Premiere im nächsten Kino ergattert. Ich muss zugeben, ich hatte sogar einen Countdown bis zum 23. April auf dem Handy.
Und ja, ja, ja, das Warten hat sich gelohnt. So was von gelohnt. Ich wusste ja vorher schon, dass Drehbuchschreiber Joss Whedon ein Gott mit einem Hang zum Sadismus ist. Diese Meinung hat sich mit dem Film definitiv gefestigt. Und da ich das anders nicht hinkriege: Achtung Spoiler! Ob das jetzt Clint Bartons Familie ist, die ihn so herzerweichend liebt, die Annäherung von Bruce Banner und Natasha Romanoff – zwei kaputte Seelen, die sich gegenseitig wieder ganz machen -, oder der Zusammenhalt zwischen den Maximoff-Geschwistern, die sich den Avengers letztendlich anschließen, das ist ganz großes Kino. Spoiler Ende. Da mögen andere Fans noch so sehr über Whedon schimpfen, die Entwicklung der Charakter hat er mit Bravour hinbekommen. Auch wenn Age of Ultron ein Actionfilm ist – hier kommen die großen Gefühle auf die Leinwand. Und ganz zu schweigen von den futuristischen Technologietricks, die ich gerade als angehende Informatikerin ja extrem spannend finde. Age of Ultron ist ein Erfolg auf der ganzen Linie, und irgendwie kommt es mir so vor, als müsste ich für diesen Film noch einmal ins Kino. Einziger Nachteil: Lieber Joss Whedon. Wo, verdammt nochmal, hast du die After-Credit-Szene gelassen?! Also ernsthaft.
 
The Fast and The Furious 7 ★★★★☆

Zwei Tage nach Age of Ultron ging es schon wieder ins Kino, zu einem der größten Actionfilme dieser Zeit. Ich muss zugeben, ich habe keine Ahnung mehr, welche der Vorgänger ich gesehen habe. Aber ich muss auf jeden Fall alle sechs noch nachholen, denn der siebte war grandios.
Was soll man zu so einem Film sagen? Geiler Plot, geile Charaktere, geile Autos. Natürlich fehlt der Tiefgang, den wir bei Age of Ultron gesehen haben, aber Tiefgang ist nicht gerade Dominic Torettos Stil. The Fast and the Furious sind für ihre Geradlinigkeit bekannt, für ihre Loyalität und für ihr Faible, mal ein bisschen was in die Luft zu jagen. Subtil ist nicht der Stil dieser Charaktere, und genau das macht auch den siebten Film der Reihe aus. Spektakuläre Aktionen – wer springt denn bitte schön sonst mit den Autos aus einem Flugzeug oder jagt ein 400-PS-Auto durch Dubais Skyline? – und immer diese Familienatmosphäre zwischen den Teammitgliedern. Von einem bis zum Ende des Films rätselhaften, aber reichen Menschen auf die Mission geschickt, einen erfolgreichen jungen Hacker zu retten, ist das Team bis zum Ende einig und gerade das ist das Schöne. Dass sich der Hacker inzwischen als Mädchen herausstellt – dafür gibt es einen Extrapunkt. Aus Gründen. Und das Ende, dessen Filmstills inzwischen auf sämtlichen sozialen Netzwerken herumgegangen sind, ist mehr als nur großes Gefühl. Hier spürt man deutlich, dass der gesamte Film eine Hommage an Paul Walker darstellt – herzzerreißend für jeden Zuschauer.
 

New Year’s Eve – Dessert & Drinks

Hallo ihr Lieben!

Klar darf im Kalender der hippen Lifestyle-Bloggerin Silvester nicht fehlen! Und deswegen habe ich mich gestern sogar wirklich in das Schneegestöber hinausgetraut (ich schwöre euch, es gibt nichts Schlimmeres, als auf ar***glatten Straßen Auto zu fahren und im Radio trällert Helene Fischer!), um einkaufen zu gehen.

Und voilà meine (sehr rote und sehr glitzernde) Vorstellung einer tollen Silvesterparty!

Soll ich euch ein Geheimnis verraten? Na ja, eigentlich sind’s zwei. Gut, aber das bleibt unter uns! Eigentlich bin ich ja gar nicht so der Glamour-Silvesterparty-Fan. Ich werde zuerst mit einem Haufen Freunde selbstgekochte Gulaschsuppe essen und dann mit Chips und Billig-Prosecco ins neue Jahr feiern. Und da ist Jeans und Winterjacke angesagt, kein kleines Schwarzes und auch keine Pailletten. Nur bei den Feuerwerksraketen darf’s ruhig glitzern.

Ups. Irgendwie zerstöre ich jetzt hier mein ganzes Konzept. Na gut, aber wenn ich nicht viel zu faul für ganz viel Glitzer und so wäre, dann wäre das alles hier sicher meine erste Wahl.

Der Sekt ist ein netter halbtrockener Rosé, den ich mir extra für diesen Anlass aufbewahrt hatte, und den habe ich mit Cranberrysaft aufgegossen und dazu gibt’s zwei Himbeeren als kleines Extra in jedes Glas. Einfach, aber wirkungsvoll.

So, und jetzt zu meinem zweiten Geheimnis. Eigentlich war dieser Post hier für morgen abend geplant, bis die Blogtour zu Seelenkuss mit Himbeereis mein ganzes schönes Zeitmanagement durcheinandergeworfen hat. Der Post zur Blogtour kommt jetzt nämlich schon übermorgen statt zu Neujahr an – seid gespannt!

Also habe ich das heute mit Verwirrung gelesen und musste dann ganz geschockt feststellen, dass ich den Silvesterpost heute noch auf die Beine stellen muss – und das mit keinen Zutaten im Haus. Denn eigentlich wollte ich euch mit Cronuts überraschen – und meine hungrige Familie. Aber ohne Blätterteig und ohne Füllung keine Cronuts, die müssen sich wohl noch gedulden. 

 
Stattdessen habe ich aus den spärlichen Zutaten, die wir noch im Haus hatten, eine mit mindestens genausoviel Jubel begrüßte Zimt-Joghurtcreme mit Spekulatiuscrumble und Glühweinkirschen gezaubert.

Die ist ganz einfach und für vier kleine Gläser braucht man auch gar nicht viel:

  • 4 Spekulatiuskekse
  • 50g Sahne
  • 75g Magerjoghurt
  • 30g Puderzucker
  • 1 Teelöffel Zimt, etwas echte Vanille 
  • 150g tiefgekühlte Kirschen
  • 50ml Glühwein
  • 1 Esslöffel Speisestärke   

1 – Die Spekulatius mit dem Fleischklopfer oder mit den Händen zerbröseln und ganz unten in die Gläschen geben.

2 – Die Sahne steif schlagen (eventuell ein wenig Sahnefest-Pulver zugeben). Zimt, Vanille und Puderzucker mit dem Joghurt glattrühren.

3 –  Den Joghurt unter die Sahne ziehen und zu einer glatten Creme rühren. Vorerst kaltstellen.

4 – Kirschen und Glühwein in einen kleinen Topf geben und zum Kochen bringen. Mit dem Schneebesen die Speisestärke in die Flüssigkeit rühren, um sie einzudicken. Vorsicht, hier muss man sehr schnell rühren, damit keine Klumpen zurückbleiben! Abkühlen lassen.

5 – Die Joghurtcreme auf die Gläschen aufteilen, dann mit den lauwarmen Kirschen garnieren. Vor dem Servieren kaltstellen.

Und so wie ich meine Freunde kenne, werde ich spätestens morgen früh verpflichtet, genau diese Creme zu unserer Silvesterparty beizusteuern. Na gut. Nach einer Gulaschsuppe braucht man ja auch ein tolles Dessert, oder etwa nicht?

So, das war’s wieder von mir! Nur eins würde mich noch interessieren – wie feiert ihr Silvester? Kleines Schwarzes oder Winterjacke? Und was gibt’s bei euch dann so zu essen?

Zimtwaffeln mit heißen Kirschen und Schlagsahne

Hallo ihr Lieben!

Eigentlich wollte ich euch heute ja meine liebsten Herbstoutfits präsentieren, aber da hat mir der liebe Petrus einen Strich durch die Rechnung gemacht. Jetzt kommen die Outfits eben erst nächste Woche (versprochen!) und heute eins meiner Lieblingsrezepte.

Als ich heute nach Hause kam, habe ich spontan beschlossen, wieder mal Waffeln zu backen. Unser Waffeleisen steht nämlich für gewöhnlich in der hintersten Ecke der Speisekammer und setzt Staub an. Aber nicht mit mir, ich liebe Waffeln nämlich. Also habe ich ein Rezept aus „Ich helf dir kochen“ für fünf Personen abgewandelt.

Zimtwaffeln

Zutaten:

  • 190g Butter
  • 110g Zucker
  • 6 Eigelb
  • 300g Mehl
  • 75g Speisestärke
  • 375ml Milch bzw. Sahne (am besten fifty-fifty)
  • 6 Eiweiß
  • eine Prise Salz
  • ein wenig echte Vanille (nach Geschmack)
  • 1 Teelöffel Zimt

  Butter, Zucker und Eigelb schaumig schlagen. Dann Vanille, Salz und Zimt zugeben. Mehl, Milch und Stärke nach und nach einrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Das Eiweiß steif schlagen und unterheben.
Das Waffeleisen erhitzen und einfetten (denkt an einen hitzefesten Pinsel!). Pro Waffel braucht man ungefähr eine Schöpfkelle Teig, nur so als Maß.

Und weil die frischen Waffeln keinesfalls ganz alleine auf den Tellern rumliegen dürfen, müssen natürlich auch Schlagsahne mit Zimt und heiße Kirschen her.

Heiße Kirschen

Zutaten:

  • ca. 300g gefrorene Kirschen
  • 3 Esslöffel Zucker
  • 1 Esslöffel Speisestärke
  •  ein wenig Wasser

 Die Kirschen in einen Topf geben und mit ein wenig Wasser aufgießen, damit nix anbrennt. Zum Kochen bringen und den Zucker zugeben – gut umrühren, sodass sich alles auflöst. So lange köcheln lassen, bis die Kirschen auch ganz sicher heiß und nicht mehr gefroren sind. Dann kann man die Flüssigkeit mit der Stärke noch ein wenig eindicken. Dazu die Stärke langsam zugeben und gleichzeitig (am besten mit einem Schneebesen) schnell umrühren, damit keine Klümpchen entstehen.

Nach einem anstrengenden Schultag inklusive Klausur sind so Waffeln natürlich das einzig Richtige. Und psst – die beiden übriggebliebenen schnappe ich mir morgen früh für die Pause! Bevor jemand merkt, dass noch welche da sind.. 😉

Halloween Special – Harry Potter Sweet Table

Hallo ihr Lieben!

Ja, ausnahmsweise habe ich es geschafft, ein größeres Projekt zu realisieren. Gestern sind eine Freundin und ich den ganzen Tag in der Küche gestanden und haben Gerichte gezaubert, die vielen von euch sicher bekannt vorkommen – und zwar aus den Büchern der Harry Potter-Reihe.

Ganz ehrlich, das Kochen hat riesigen Spaß gemacht. Aber die Sirupbonbons (nach diesem Rezept) waren zwar lecker, aber konsistenztechnisch ein riesiger Flop – nach einer Viertelstunde außerhalb des Kühlschranks fingen sie an zu zerfließen. Und die Siruptorte (nach diesem Rezept) war zwar ganz okay, ich bin aber nicht so der Fan von Zuckerrübensirup. Also werde ich die nächstes Mal einfach durch eine Schokotorte ersetzen. Was meint ihr? 😉

Super und ziemlich einfach war hingegen das Butterbier nach Eigenkreation – hier das Rezept:

Ihr braucht (für zwei Gläser):

  • 400ml klaren Apfelsaft
  • eine Zimtstange 
  • 1/4 Röhrchen Butter-Vanille-Aroma
  • zwei Kugeln Vanilleeis

 Den Apfelsaft mit der Zimtstange erhitzen. Wenn er brodelt, das Aroma hinzugeben und gut verrühren. In zwei Gläser geben, je mit einer Kugel Vanilleeis garnieren und kurz umrühren, damit dieses typisch Trübe entsteht.

Klar ist Butterbier mit Vanilleeis nicht absolut stilecht, aber nachdem in den meisten amerikanischen Rezepten Cream Soda drin ist, wollte ich euch das nicht antun und bin deshalb auf die trotzdem sehr echt aussehende Variante ausgewichen. Und lecker ist es auch.

Zwar gibt es hier auch ein Rezept für den originalen Kürbissaft, allerdings war von uns auch niemand scharf auf ausgepresste Kürbisse mit verschiedenen anderen Säften gemischt. 😉 Also seht ihr hier stinknormalen ACE-Saft, den man wunderbar als Alibi verwenden kann.

Die Kesselkuchen sind ganz einfache Schoko-Cupcakes, die wir vor dem Füllen mit Ganache noch asugehöhlt haben. Und statt wie vorgeschlagen Lakritze als Henkel zu nehmen, sind wir auf die amerikanischen Tootsie Rolls ausgewichen – absolut leckere Schokokaramellriegel.

Die Cupcake Topper sind übrigens hier zu finden – bis auf das Printable zum Vielsaft-Trank, das habe ich selbst gebastelt. Und natürlich stelle ich es euch auch zur Verfügung, falls ihr mal Verwendung dafür haben solltet.

Alles in allem ist so ein Sweet Table zwar fast schon wieder out, aber mit Harry Potter als Motto auf jeden Fall toll für Halloween und es macht riesigen Spaß, das alles vorzubereiten. Und die Grenzen sind noch lange nicht ausgeschöpft… ich sage nur Schokofrösche und Nach-Schwänz-Leckereien. Na? Wie klingt das? Und wer wäre bei einer Halloweenparty mit Harry Potter als Thema definitv dabei? 😉

PS: ja, die Fotos sind furchtbar. Jetzt weiß ich wieder, warum ich Herbst und Winter hasse. Hat jemand einen Baustrahler nebst Softbox zu verleihen? 😉

Last Minute Easter – Rüblikuchen mit Krokant

Für alle, die morgen am Ostersonntag zum Brunch oder Kaffeetrinken einladen und denen gerade siedend heiß einfällt, dass eigentlich irgendwo noch ein Kuchen rumstehen sollte – nicht verzweifeln. Ich hab‘ hier noch einen hübschen kleinen Last-Minute-Kuchen. Na gut, nicht gerade klein. Aber hübsch ist er trotzdem, nich? (Und keine Sorge, er ist auch für alle anderen geeignet. Nicht nur für die mit Brunch und so.)

Für eine Springform (∅26cm):  
300g Möhren, 5 Eier, 200g Zucker, 2 EL Vanillezucker, 200g gemahlene Mandeln, 1 TL Zimt, je eine Messerspitze Nelken und Muskatnuss, 2cl Rum,
für den Zuckerguss 200g Puderzucker und 2-3 EL Milch,
 und für den Krokant noch mal 100g gehackte Mandeln und 4 El Zucker. 
  1. Den Ofen auf 175° vorheizen.
  2. Die Möhren waschen, schälen und raspeln (am besten geht das mit der Küchenmaschine, schließlich soll’s ja schnell gehen).
  3. Die Eier trennen. Die Eigelbe werden dann mit Zucker und Vanillezucker schaumig geschlagen, das Eiweiß muss steif geschlagen werden.
  4. Zu den Eigelben die Möhren, Mandeln, Gewürze und den Rum geben und gut vermischen. (Das ist die Stelle, an der das Handrührgerät oft nicht mehr kann, also am besten zuerst mit einem Löffel vermischen.)
  5. Zum Schluss den Eischnee unterheben und eine Stunde backen.
  6. Inzwischen die gehackten Mandeln in einer Pfanne rösten, den Zucker darüberstreuen und so lange schnell umrühren, bis der gesamte Zucker karamellisiert ist. Dann schnell vom Herd nehmen, sonst verbrennt’s und das wollen wir doch nicht.
  7. Die Krokantmasse auf ein Stück Backpapier geben und auskühlen lassen.
  8. Für den Guss Puderzucker und Milch zu einer cremigen Masse verrühren.
  9. Den Kuchen sofort nach dem Backen aus der Form lösen und abkühlen lassen. Dann mit dem Guss bestreichen, die Krokantmasse zerbröseln und darüberstreuen.

Oh, und wenn ihr den Kuchen glasiert und euer Puderzucker klumpt – beschwert euch nirgends darüber. Das kann nur nach hinten losgehen. Ich hatte befürchtet, ein ganzes Gebirge aus Puderzucker auf dem Kuchen zu haben anstatt einer schönen glatten Oberfläche – und was war die Antwort? „Sag deinen Lesern, den bäckt man im Alpenvorland so.“ Na ehrlich – und das soll die Rechtfertigung für einen hässlichen Zuckerguss sein? 😀 Damit kann ich vielleicht ein paar blinde Omis beim Kaffekränzchen überzeugen, aber nicht euch, hab‘ ich Recht? Klar hab‘ ich Recht. Alpenvorland hin oder her, ein Gebirge auf’m Kuchen ist nicht schön. Außer, wenn es aus Krokant ist. Gut, dass sich der Puderzucker am Ende doch noch geschlagen geben musste. 

Curd Cream With Peaches

Endlich, endlich habe ich das Rezept für die Quarkcreme wieder gefunden! Jetzt kommen meine neuen Rezepte sowieso alle in mein Journal, denn diese ganzen Notizzettel mit irgendwelchen Rezepten und Anleitungen drauf sind eher unpraktisch und wie man sieht, kann man sie leicht verlieren 😉

Auch wenn die Temperaturen mittlerweile schon wieder ein wenig gesunken sind, ist ein Glas von dieser Creme immer noch herrlich erfrischend und man kann für sie auch gut und gerne mal das Abendessen ausfallen lassen, ich spreche aus Erfahrung 😀

Zutaten (für ca. 5 Gläser):
– eine Dose Pfirsiche, abgetropft
– 250g Quark
– 150g Joghurt
– 50g Zucker
– ein Esslöffel Vanillezucker
– 125g Sahne
– Zitronenmelisse

Zubereitung:
– Den Quark mit dem Joghurt, dem Zucker und Vanillezucker verrühren, bis sich eine schaumige Masse bildet.
– Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben.
– Die Pfirsiche in Würfel schneiden und abwechselnd mit der Creme in die Gläser schichten; mit einer Pfirsichschicht abschließen.
– Mit Zitronenmelisse garnieren, bis zum Verzehr kaltstellen und genießen.

FINALLY: Chocolate Cupcakes

Ja, ich weiß. Es hat viel zu lange gedauert und ich schäme mich auch ganz fürchterlich dafür. Die Cupcakes waren wirklich tooootal lecker, wir haben sie in ungefähr einer halben Stunde völlig verputzt. Und meine Freundin war auch total begeistert, weil Cupcakes nun mal was anderes sind als ein schnöder Geburtstagskuchen.

Das Rezept stammt von Dreierlei Liebelei, ich habe es leicht abgewandelt, nämlich zusätzlich noch ein wenig Kakaopulver und vor allem ca. einen halben Teelöffel Backpulver hinzugefügt, weil ich dem Rezept so ganz ohne Backpulver nicht getraut habe. Komischerweise hat ungefähr die Hälfte der Muffins eine nach Schweizer Käse aussehende Oberfläche, hat mich aber kaum gestört, da die fertigen Cupcakes wirklich sensationell gut geschmeckt haben.

Ja, ich weiß, das Topping schaut etwas seltsam aus .. das liegt aber allein an der Tülle, weil meine Freundin leider keine große Tülle zuhause hat. Who cares. Die Ganache habe ich schon am Tag davor zubereitet, sie wurde über Nacht schön fest und zusammen mit der Butter (Achtung Kalorienbombe im Anflug!) aufgeschlagen supercremig. Hmmmmm. (Stellt euch ein zufriedenes Grinsen vor :D)
So eine Ganache ist überhaupt eine tolle Sache. Ich denke, ich werde mich in nächster Zeit auch mal an cremige Pralinen wagen, was meint ihr?

Im Übrigen, unser Gründungsfest ist super verlaufen, auch wenn ich diese Nacht endlich zum ersten Mal wieder mehr als fünf Stunden geschlafen habe. Die Arbeit war halb so wild, wir haben trotzdem wild Party gemacht und meine Kamera war im Dauereinsatz. Die Fotos werde ich euch vermutlich auch noch zeigen, falls ich in nächster Zeit mal dazu komme, sie anzusehen.
In dem Sinne, ich verabschiede mich wieder und kehre zu meinen supertollen Physikformeln zurück. Yeahhhh.