Kategorie: Produktivität

Einen täglichen Ausgleich zur Arbeit schaffen

Es ist eines der It-Wörter, mit denen man in der Arbeitswelt aktuell nur so um sich wirft: Work-Life-Balance. Klingt erst mal wichtig. Aber was heißt das genau, ist es wirklich so bedeutend, und steht der Ausgleich zur Arbeit nicht im Widerspruch zur schnellen Karriere? Das alles sind Fragen, mit denen ich mich in letzter Zeit beschäftigt habe. Zuallererst: Ja, es ist tatsächlich wichtig, einen Ausgleich zu haben. Wer den ganzen Tag nur dasselbe tut, der wird müde, unkreativ und am Ende sogar krank. 

Warum ich jeden Tag 20 Minuten Sport mache (und mein Freund nicht)

Das Wichtigste zuerst: Jeder braucht seinen eigenen Ausgleich. Ich bin Studentin, Bloggerin und redaktionelle Mitarbeiterin. Das heißt im Klartext: sehr viele Stunden an diversen Schreibtischen und sehr viel geistige Arbeit. Mein Freund arbeitet als Handwerker, was bedeutet, dass er mindestens 40 Stunden die Woche anstrengende körperliche Arbeit verrichtet. Auf mich warten zu Hause jeden Tag die Boxhandschuhe und mein geliebtes Top mit bayrischem Spruch – der gute alte Sport also.  Zwischen 20 und 30 Minuten trainiere ich dann am Boxsack. Das ist zwar nicht immer angenehm und kostet mich des Öfteren Überwindung, hinterher hat sich mein Rücken aber wieder von den Strapazen des Büroalltags erholt und mein Kopf ist wieder frei. Mein Freund muss nach acht Stunden auf der Baustelle keinen Sport mehr machen, im Gegenteil – ein bisschen Ruhe ist nach einem anstrengenden Arbeitstag mehr als nötig. Manchmal, wenn ich so gar keine Lust auf den abendlichen Sport habe, beneide ich ihn ein bisschen 😉

Was ist also der richtige Ausgleich? Fast die Hälfte der Deutschen arbeitet im Büro und wer studiert, verbringt seine Zeit ebenfalls im Sitzen. In diesen Fällen heißt ausgleichen tatsächlich: den Arsch hochbekommen und Sport machen. Das freut mich persönlich oft nur bedingt, wenn ich nach einem stressigen Tag nach Hause komme und am liebsten nur schlafen möchte. Deswegen ist es so wichtig, eine gesunde Routine aufzubauen. Die Sache mit dem Sport macht den wenigsten Spaß, das kann ich dir versichern. Wenn du aber klein anfängst – 20 Minuten schaffst du auch am Anfang locker – und einfach dranbleibst, dann wirst du schon nach zwei Wochen merken, dass du mit Sport besser gelaunt und weniger müde bist. Wichtig ist aber, dass du die 20 Minuten in deine tägliche Routine einplanst. Wer einen Tag aufhört, kennt das Gefühl genau: Die Überwindung ist wieder viel größer, weil du im Prinzip wieder von vorne anfängst. Und auch wenn ich der unsportlichste und sportmuffeligste Mensch der Welt bin, funktioniert es bei mir ganz gut mit den regelmäßigen Workouts – du kannst das also auch. 

Boxhandschuhe* und Boxsack: Hammer | Top: Bavarian Couture | Sport-BH: H&M

Halbe Stunde Mittagspause? Ein kurzer Ausgleich zur Arbeit

Für die Konzentration ist es wichtig, ab und an mal etwas anderes zu sehen als immer nur den Computerbildschirm. Sport ist natürlich die erste Wahl, doch nicht immer ist es möglich, einfach abzuhauen und sich auszupowern. Wie wäre es dann mit einer kreativen Mittagspause? Ich nehme mir gerne die Tombow Brush Pens* und das Handlettering-Buch* von Frau Hölle mit zur Arbeit und übe mittags ein bisschen Lettering oder schnappe mir nach vier Stunden Blogposts schreiben auch mal den Aquarellkasten. Mit den Händen zu arbeiten statt mit dem Kopf ist für mich eine super Entspannung, wenn ich gerade keinen Boxsack zur Hand habe. 

Auch Bewegung an der frischen Luft ist meistens einfacher, als man denkt. Einfach in der Mittagspause eine Runde um den Block gehen oder laufen, und schon bist du wieder fit und füllst deine Vitamin D Reserven auf. Ein Mini-Workout geht genauso gut, zum Beispiel kann ich das 5-Minuten-Rückentraining von Mady Morrison empfehlen. Ein starker Rücken ist vor allem im Büro von Vorteil. 

Keine Zeit? Gibt’s nicht!

Keine Zeit für Freiräume und Sport, weil du immer beschäftigt bist und sooo viel arbeiten musst? Dann solltest du dringend deinen Lebensstil überdenken. Hast du vielleicht einfach keine Lust und schiebst deinen Stress als Ausrede vor? Das kenne ich nur zu gut. Funktioniert hat es bei mir aber nie. Spätestens, wenn du merkst, dass du vom Stress krank wirst, solltest du versuchen, einen Gang zurückzuschalten. 

Du hast keine Lust, deine Freizeit mit Sport zu füllen, sondern machst lieber produktive Dinge? Lass mich dir eines mitteilen: Sport ist ein wunderbares Mittel, produktiver zu werden. Ein Workout pustet negative Gedanken aus deinem Gehirn und entspannt. Das führt dazu, dass du hinterher kreativer und produktiver bist und neue Ideen wie von selbst kommen. (Dass du besser schläfst und nicht mehr so oft krank wirst, muss ich wohl kaum erwähnen.) Was ich außerdem noch festgestellt habe: Durch den Tapetenwechsel komme ich oft auf Dinge, die mir am Schreibtisch nie aufgefallen wären. Win-Win also, oder?

So viel zu meinem Plädoyer für Sport und eine gesunde Work-Life-Balance. Aus dem Munde von jemand, der Sport eigentlich hasst, ist das ziemlich revolutionär, findest du nicht? Machst du regelmäßig Sport? Wie sieht dein Ausgleich zu der Zeit am Schreibtisch aus? Ich bin gespannt, wie du das handhabst. In diesem Sinne wünsche ich dir einen schönen Montag und einen tollen kreativen und sportlichen Nachmittag oder Abend!

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5 Bücher für Persönlichkeit und Erfolg

Ich habe es ja schon angekündigt: 2018 wird mein großes Lesejahr. Und nachdem momentan in keinen Buchladen gehen kann, ohne mit mindestens einem Buch wieder herauszukommen, ist momentan auch einiges an Lesestoff vorhanden. Dabei findet sich auch so einiges an Non Fiction: Bücher für Persönlichkeit und Erfolg im Job und Alltag. 

Eigentlich bin ich kein großer Fan von klassischen Ratgebern und halte von dem Wort „Selbstverbesserung“ genauso wenig. Was ich aber viel und oft lese: Bücher, die inspirieren. Statt „Zehn Tipps, wie Sie den perfekten Job finden“ lese ich gerne, wie ihn andere Leute gefunden haben.  Meine aktuellen Inspirationsbücher stelle ich dir heute vor.

Bücher für die Persönlichkeit:
Verstecken gilt nicht*

Strenggenommen gehöre ich gar nicht zur Zielgruppe dieses Buchs. In „Verstecken gilt nicht“ bringt Creative Director und Bloggerin Melina Royer allen schüchternen Frauen bei, wie man als Schüchterner die Welt erobert – so zumindest der Titel. Nachdem ich Melina schon länger auf Instagram folge und so ziemlich jeder von dem Buch begeistert war, habe ich es mir bestellt. Auch wenn ich mich jetzt nicht für besonders schüchtern halte.

Abgesehen von den Teilen zu Schüchternheit und Hochsensibilität im Besonderen, die ich sehr interessant fand, dreht sich das letzte Drittel des Buchs um Ziele und das richtige Mindset. Und egal ob du schüchtern bist oder nicht: Dieser Teil hat es in sich. Wie man eine richtige Routine aufbaut, wie man lernt, endlich Nein zu sagen und welche körperlichen Faktoren für unsere seelische Gesundheit mitverantwortlich sind: Aus „Verstecken gilt nicht“ habe ich viel mitgenommen, was mich jetzt täglich begleitet.

„Wenn es einfach wäre, würde es jeder tun.“

#Girlboss*

Ich habe dieses Buch schon mindestens dreimal gelesen und bin immer noch skeptisch, weil es für mich einfach nicht dem Hype entspricht. Die Autorin Sophia Amoruso, die hier schildert, wie sie aus dem Nichts ihr Fashionimperium aufgebaut hat, nutzt das Buch mehr zur Selbstbeweihräucherung als für wirklich wertvolle Tipps. Trotzdem darf es für mich in dieser Liste nicht fehlen. Denn Ratschläge hin oder her: Auf jeden Fall ist es motivierend, eine solche Geschichte zu lesen – und ein bisschen Motivation kann jeder gebrauchen, der selbst aktiv werden möchte. Die Tipps kann man sich ja aus einem anderen Buch holen 😉

„There are secret opportunities hidden inside every failure.“

 

Leave Your Mark*: Land Your Dream Job. Kill It in Your Career. Rock Social Media.

Hier hatte ich einen schwammigen Persönlichkeitsratgeber erwartet und mich auf eine Enttäuschung gefasst gemacht. Nix da. Aliza Licht legt dir im Prinzip von der Praktikumsbewerbung bis zur Rente eine Anleitung vor, wie du dich am besten zu verhalten hast. Vor allem für Berufsanfänger und Studenten finde ich das Buch superinteressant – wer schon seit zwanzig Jahren im Berufsleben ist, wird es in den meisten Fällen kaum nötig haben, ganz unten anzufangen.

Was ich besonders gut finde: Das Buch ist keine Aneinanderreihung an Tipps, sondern bringt auch eine ganze Menge an Fallbeispielen und konkreten Geschichten aus Alizas Erfahrung in der Fashionbranche. So kannst du dich selbst daran orientieren und schnell herausfiltern, welche Tipps auf dich zutreffen und welche eher nicht. Wer in näherer Zukunft ein Praktikum in der Wunschfirma antritt, sollte sich das Buch auf jeden Fall einmal vornehmen.  

„If change doesn’t hurt a little, it’s not change. You have to go beyond where you’re comfortable, or you’re not progressing.“

Steal Like an Artist*: 10 Things Nobody Told You About Being Creative

Dieses Buch ist meine absolute Kreativbibel. Egal, ob ich designe, male oder schreibe: sollte ich je feststecken, werfe ich einen Blick in dieses Buch und schon erinnere ich mich wieder daran, was mich antreibt. Die zehn wichtigsten Grundsätze, um kreativ zu sein und es zu bleiben, sind hier amüsant und einprägsam erklärt. Von „don’t wait until you know who you are to get started“ über „use your hands“ bis hin zum abstrakteren „creativity is subtraction“ findest du hier eine Liste an inspirierenden Denkanstößen, die dich in deiner kreativen Arbeit in jedem Fall weiterbringen.

Ich habe mich im Übrigen noch nie so geärgert, dass ich ein Buch nur als eBook habe, und vermutlich werde ich es mir in den nächsten Tagen auch noch als Paperback bestellen, weil ich es gerne auf dem Schreibtisch haben möchte – als tägliche Inspiration. Jeder, der auch nur irgendwie kreativ arbeitet, sollte dieses Buch gelesen haben. 

„If we’re free from the burden of trying to be completely original, we can stop trying to make something out of nothing, and we can embrace influence instead of running away from it.“

The Decision Book*

Ich gebe zu: Eigentlich habe ich nur relativ kurz reingelesen, für mehr hat die Zeit noch nicht gereicht. Trotzdem bin ich jetzt schon überzeugt, dass das Decision Book für jeden, der im Alltag eigenständig Entscheidungen treffen muss, eine Bereicherung darstellt. Im Buch sind 50 Modelle zum strategischen Denken knapp und anschaulich dargestellt – vom bekannten Flow-Modell bis hin zu hochkomplizierten Modellen aus der Psychologie.

Wer sich gerne mit Psychologie beschäftigt, aber keine Lust auf trockene Theorie hat (so wie ich), der ist hier gut beraten. Jedes Modell ist auf ein bis zwei Seiten knapp abgehandelt, dazu ein anschauliches Schaubild und eine Anleitung, wie du das Modell auf dich selbst beziehst. Jedes einzelne der Modelle stellt also eine kleine Denkübung dar, in der du dich und dein Umfeld reflektierst – für mich oft nützlich, um die Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

„We see only what we want to see, and ignore everything that contradicts our view. We look for arguments that reinforce our position.“

Bücher für Persönlichkeit und Inspiration sind mir persönlich wichtiger als der ein oder andere Fantasy-Roman und vielleicht hast du in meiner Aufzählung gemerkt, warum. Aus einem Buch nehme ich unglaublich viel mit – wenn ich lerne, dann aus Büchern. Und dem Kopf schadet es auch nicht, einmal etwas anderes zu lesen als immer nur dieselben Dystopien mit Dreiecksbeziehungen und Liebesromane, stimmt’s? Was sind deine Inspirationsfavoriten? Welche Bücher würdest du mir noch empfehlen?

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Weniger planen, mehr machen: Dein Email Kurs

Die ganze letzte Woche war es ungewöhnlich ruhig hier, und das aus einem guten Grund. Die letzten Wochen war ich damit beschäftigt, mein großes neues Herzensprojekt für dich und alle anderen Leser hier umzusetzen. Im Newsletter habe ich es euch ja schon angekündigt, und jetzt ist es endlich soweit. Am 1. Februar startet mein Email Kurs: „Weniger planen, mehr machen!“ und schon jetzt kannst du dich dafür anmelden. 

Damit du auch weißt, was dich im Programm dann erwartet und ob der Kurs das Richtige für dich ist, habe ich einen kleinen Einblick vorbereitet. Auf der Übersichtsseite findest du mehr zu den Inhalten und kommst direkt zur Anmeldung. 

Zur Kursübersicht und Anmeldung

Weniger planen? Das klingt gar nicht produktiv

Zugegeben, für jemanden wie mich, der ständig mit Worten wie Bullet Journal und Planung um sich wirft, klingt „weniger planen“ ziemlich verrückt. Mein größtes Produktivitätsgeheimnis, das ich dir bisher noch vorenthalten habe, lautet aber: Wer zu viel plant, der schafft am Ende überhaupt nichts. Wer zu wenig plant, dem geht es meistens auch nicht viel besser.

Ich möchte dir also beibringen, wie du mit genau der richtigen Menge an Organisation und Planung einen ordentlichen Tagesablauf hinbekommst und jederzeit weißt, wann du wo sein musst. Warum das so wichtig ist? Stress ist eine der Modekrankheiten unserer Generation und je mehr Chaos in deinem Leben herrscht, umso mehr nimmt er überhand. Er frisst deine Freiräume auf, die du dringend benötigst, und führt dazu, dass du am Ende überfordert, müde und womöglich krank wirst. 

Email Kurs: Inhalte und Ablauf

In sieben E-Mails, die dich über eine Woche verteilt erreichen, zeige ich dir, wie ich den Stress und das Chaos in meinem Alltag in den Griff bekommen habe und gebe dir mit kurzen, anschaulichen To Dos eine Anleitung an die Hand, wie du die Basis für dein neues stressfreies Leben in wenigen Tagen schaffst. Wieso gerade E-Mails? Im Gegensatz zu langen Videos brauchst du nur einige Minuten, um eine Mail durchzulesen: das passt in jeden noch so stressigen Arbeitstag. 

Damit nicht genug: Ich habe einige exklusive Printables für dich vorbereitet, darunter mein schicker Wochenplan, den ich selbst nutze. Diese Freebies sind einzig und allein für dich als Kursteilnehmer reserviert, damit du meine Tipps perfekt umsetzen kannst. Außerdem bekommst du Zutritt zu meiner Facebook-Community, wo ich dir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehe und wo du dich mit anderen Teilnehmern über Planung und Alltag austauschen kannst. 

Also, nicht vergessen: Am 1. Februar startet der Kurs! Ich bin schon gespannt, was du mitnehmen kannst und freue mich darauf, mich mit dir in der Gruppe auszutauschen. Bist du selbst jemand, der eigentlich zu viel plant? Zu wenig? Oder hast du alles schon perfekt im Griff?

Warum Prokrastinieren wichtig ist und wie du es nutzen kannst

Prokrastinieren

Es blockiert uns immer wieder und lässt die To Do Liste länger und länger werden, aber wir tun es alle: Prokrastinieren. Wir verschieben Dinge, die wir nicht erledigen wollen, auf später, auf morgen und manchmal dauert es Monate, bis wir sie endlich anpacken. Kommt dir das bekannt vor? Bestimmt. 

Vor allem in den letzten Jahren ist Prokrastinieren mehr oder weniger zum Modewort geworden und mittlerweile ist bekannt, dass es sich in extremen Fällen auch zu einer psychische Krankheit auswachsen kann. Doch keine Panik: Bei den meisten Menschen ist es einfach ein  unterbewusstes Signal, dass etwas gerade nicht optimal ist.

Was ist der Grund für dein Prokrastinieren?

Ich habe mich in letzter Zeit viel mit den psychologischen Hintergründen zu Produktivität und Prokrastination auseinandergesetzt. Der Gedanke dahinter: Man kann noch so entschlossen sein, produktiv zu werden, gegen manche Faktoren kommt man einfach nicht an, wie zum Beispiel gegen den eigenen Körper. Also muss ich, um meiner dauernden Faulheit einen Riegel vorzuschieben, auch wissen, woher sie stammt. 

Denn eines habe ich gelernt: Man prokrastiniert nicht einfach so. Es gibt verschiedene Gründe für deine Prokrastination und die meisten davon stammen direkt aus deinem Unterbewusstsein. 

Die Frage, die du dir selbst also stellen solltest, lautet folgendermaßen:

Was hindert mich daran, einfach anzufangen? 

Perfektionismus: Zu hohe Erwartungen an sich selbst sind einer der vorherrschenden Gründe für Prokrastination. „Wenn ich nicht weiß, ob ich es perfekt erledigen kann, mache ich es lieber gar nicht“, ist also die Botschaft, die dein Unterbewusstsein an dich sendet. Fear of failure nennen Psychologen diese Angst, die manchmal bewusst, manchmal unterbewusst auftritt. Bist du ein solcher Perfektionist, dann hilft meist nur eines: Ins kalte Wasser springen, trotzdem anfangen und bewusst deinen Perfektionismus ignorieren. Klingt grauenhaft, oder? Ist es leider auch – aber du wirst merken, dass deine Hemmschwelle nach und nach sinkt. Du entwickelst langsam, aber sicher eine Routine und kannst deinen Perfektionismus dadurch eindämmen. 
Überforderung: Ist die Aufgabe zu groß, zu mächtig? Hast du nicht das nötige Wissen dafür? Mir geht es so, wenn ich in der Uni ein komplett neues Thema anpacken soll und genau weiß, dass ich mich erst mal durchbeißen muss. Hier hilft es, sich die Aufgabe in kleinen Teilschritten vorzunehmen – wie du das am besten machst, erkläre ich in diesem Artikel. Und jeden Tag nur eine kleine Aufgabe zu lösen, die dich nicht überfordert, bringt dich auf jeden Fall weiter voran, als das Thema wochenlang vor dir herzuschieben und am Ende alles auf wenige Tage erledigen zu müssen.
Stress: Brauchst du vielleicht tatsächlich eine kleine Pause? Wenn ich überarbeitet bin und die To Do Liste einfach zu lang ist, weigert sich mein Körper oft, weiter konzentriert zu bleiben. Ist das bei dir der Fall, solltest du dir bewusst eine Pause nehmen. Genieß es, ein paar Minuten einfach abzuschalten, atme tief durch, geh vielleicht an die frische Luft, und dann kannst du motiviert weiterarbeiten. 

Prokrastinieren

Das Gute am Prokrastinieren

Manchmal ist der Grund für mein Aufschieben jedoch ganz banal: Ich habe schlicht und einfach keine Lust. Tja, was dann? Ich persönlich habe das elegant gelöst. Wenn ich nicht die geringste Motivation zum Bloggen habe, bastele ich an meiner Pinterest-Strategie oder putze das Bad und umgekehrt. Zu dieser Methode gibt es einen sehr bekannten Essay von John Perry: How to Procrastinate and Still Get Things Done (hier kannst du ihn lesen). Hierbei handelt es sich um die sogenannte strukturierte Prokrastination.

Viele Leute, die notorisch prokrastinieren, sind nämlich sehr wohl in der Lage, produktiv zu arbeiten und vor allem eine ganze Menge an Aufgaben tatsächlich zu erledigen. Ich kenne das nur zu gut. Gefühlt verbringe ich die Hälfte meiner Zeit mit Prokrastination und bekomme oft zu hören: „Wie schaffst du das nur alles?“ Ganz einfach: Statt drei Dingen nehme ich mir fünf vor und nachdem ich keine Lust habe, Punkt 1 und 2 zu erledigen, mache ich eben Punkt 3, 4 und 5. Zusammengefasst: Wer sich viel vornimmt, der schafft auch trotz oder gerade wegen der Prokrastination viel. Man muss sich nur darauf einstellen, dass die To Do Liste durcheinandergerät. (Oder auch mal Dinge erledigt werden, die gar nicht daraufstehen. Soll’s geben. Habe ich gehört.)

Wie beugst du deiner Prokrastination vor? 

Wie, vorbeugen? Wir haben doch gerade geklärt, dass Prokrastinieren etwas Gutes sein kann und jetzt soll ich es doch lassen? Das stimmt sehr wohl, aber einen Fall haben wir nach wie vor nicht abgedeckt: Die Aufgaben, die trotz allem liegen bleiben. Meine Blogposts und meine Uni-Aufgaben werden mit der strukturierten Methode ziemlich gut abgedeckt, dort bleibt selten etwas länger als einige Tage unerledigt.

Bei Haushaltsarbeiten ist das anders. An denen führt meistens kein Weg vorbei – die Wohnung ist nun mal staubig und der Wäschekorb quillt nun mal über. Trotzdem bin ich der unmotivierteste Mensch der Welt, wenn es um den Haushalt geht. Für mich gibt es da nur ein einziges Mittel, das wirklich hilft: Routine. Wer sich angewöhnt, direkt nach dem Kochen die Küche aufzuräumen, hat nicht zwei Stunden später das Chaos direkt vor der Nase. Und wenn ein fester Wochentag für die Wäsche da ist und einer für den Hausputz, für den man sich dann auch ausreichend Zeit nimmt, dann ist die Hemmschwelle zum Anfangen deutlich geringer. Hier gilt natürlich wie immer: Übung macht den Meister und eine Routine braucht mindestens 3 Wochen, bis man sie verinnerlicht hat. Also: Zähne zusammenbeißen und gleich mal das Bad putzen.

Am Ende dieses Ausflugs in die Welt der Aufschieberitis will ich dir einen zusammenfassenden Rat geben. Anstatt dich selbst zu verfluchen, weil du immer alles aufschiebst, solltest du einmal auf deinen Körper und dein Unterbewusstsein hören. Und schon hat sich das Problem meist von selbst erledigt. 

Ein Projekt planen in 5 einfachen Schritten + Workbook!

Projekt planen - nanowrimo

Bald ist schon November. Fühlt sich ziemlich surreal an, den Satz zu tippen, schließlich sitze ich hier bei einer Temperatur von 27 Grad und schwitze im kurzen Kleid. Aber trotzdem ist in zwei Wochen November und damit startet der NaNoWriMo. Zum zweiten Mal heißt es dann für mich: Einen ganzen Roman in einem Monat schreiben. 50.000 Wörter in 30 Tagen. So ein großes Projekt braucht einiges an Vorbereitung – aus meinen Erfahrungen letztes Jahr habe ich einiges gelernt. (Man sollte zum Beispiel nicht über 10.000 Wörter in Verzug kommen. Ups.) Und genau deswegen erkläre ich dir heute, wie du am besten so ein großes Projekt planen kannst. Vielleicht hast du auch Lust, bei NaNo mitzumachen oder hast eine andere Idee im Hinterkopf? Mach den November zum Projektmonat! 

5 Schritte zum fertigen Konzept: Dein Projekt planen

Projekt planen - nanowrimo

1. Lege Ergebnis und Zeitspanne fest.

Wenn du ein Projekt startest, hast du ein großes Ziel, das du erreichen möchtest. Ich schreibe in NaNo einen Roman. Das heißt, ich fange mit einer vagen Idee an, die sich im Laufe der Vorbereitung entwickelt. Als Allererstes gestalte ich ein Romancover und schreibe einen Klappentext. Warum? So habe ich mein fertiges Projekt jederzeit vor Augen und freue mich auf das fertige Buch! (Falls ich mit dem Überarbeiten je so weit komme, dass ich eine Version meines Romans drucken lasse. :D) Visualisiere auch du dein Ergebnis. Du machst ein neues Blogdesign oder eine App? Bastle ein Mockup in Photoshop. Du willst deine Instagram-Reichweite steigern? Leg eine genaue Zahl fest. Du willst einen Schuppen bauen? Zeichne ein Bild davon.

Projekt planen - NaNoWriMo

Dann brauchst du eine Zeitspanne für dein Projekt. Bei mir ist sie gegeben: Ich habe für NaNoWriMo genau 30 Tage Zeit, von Anfang bis Ende November. Du kannst deine Zeitspanne selbst festlegen oder – wenn du für jemand anderes arbeitest – nach deiner Deadline richten. Wichtig: Lege deine eigene Deadline immer ein paar Tage, am besten eine ganze Woche, vor der eigentlichen fest. So hast du eine Vorlaufzeit, falls Probleme auftreten. Warum du eine feste Zeitspanne brauchst? Sonst wird dein Projekt nie fertig, das kann ich dir garantieren. Sobald das erste Motivationstief kommt, lässt du deine Arbeit am Projekt schleifen, und das holst du nie wieder auf. Teil dir die Zeit also lieber knapp ein als zu großzügig! Vier Wochen bzw. ein Monat ist eine gut machbare Zeitspanne für ein Projekt – alles, was darüber hinausgeht, wird schnell zu anstrengend.

2. Erstelle einen genauen Plan und teile ihn in Tagesziele auf.

Bei einer Geschichte ist das der arbeitsreichste Teil. Ich brauche einen Plot, also eine stichfeste Handlung, ausgereifte Charaktere und passende Orte. Auch du brauchst einen genauen Plan von deinem Projekt – egal, ob das ein Bauplan, ein Businessplan oder einfach nur ein Konzept ist. An Tag 1 drauflosarbeiten und eine Woche später feststellen, dass das Ganze so nicht funktioniert: Das kostet dich unglaublich viel Zeit und Energie. Investiere also lieber mehr Zeit in deine Planung!

Sobald dein Plan steht, geht es an die Einteilung. Ich muss täglich mindestens 1.667 Wörter schreiben, um auf die 50.000 zu kommen, das sind etwa zwei ganze Szenen. Also teile ich meinen Plot in 60 Szenen auf. Du solltest dein Ziel auch in kleine Portionen einteilen, sodass du jeden Tag genau weißt, was zu tun ist. So siehst du auch auf einen Blick, wenn irgendwas noch offen ist oder noch einmal gemacht werden muss.

3. Plane flexibel.

Ich habe gerade gesagt: 1.667 Wörter pro Tag sollte ich schreiben. In Wirklichkeit nehme ich mir 2.000 Wörter vor. Und gerade in den ersten Novembertagen, wenn ich viel Zeit und noch mehr Motivation habe, werde ich so viel schreiben wie möglich. Ich halte mich also nicht genau an den Plan, sondern arbeite vor!

Warum? Das ist ganz einfach. In der zweiten Woche kommt der erste Durchhänger. Der Plot stockt, die Charaktere machen alles, nur nicht das, was sie sollen, und die ganze Geschichte kommt einem hoffnungslos schlecht vor. In diesen Tagen schaffe ich meistens weniger als die 1.667 Wörter und verliere damit den Anschluss. Letztes Jahr musste ich in den letzten zwei Tagen über 10.000 Wörter aufholen – wer am Anfang schon gut vorankommt, kann so Durchhänger einfach überbrücken. Nutze also deine anfängliche Motivation aus! Trotzdem solltest du nie einen Tag komplett schleifen lassen: Ein Tag Pause ergibt drei Tage Pause ergibt „ups, jetzt schaffe ich das ganze Projekt nicht mehr“. Aber wenn du anfangs gut vorarbeitest, bereitet dir ein halbherziger Tag keine Bauchschmerzen.

Projekt planen - Nanowrimo

4. Bereite alle nötigen Materialien und Tools vor.

Dein Plan sollte irgendwo komplett festgehalten sein, damit du ihn täglich abrufen kannst. Ich schreibe alles Nötige zu den Szenen in ein Excel-Sheet, sammle Inspirationsbilder auf Pinterest und tracke meinen Fortschritt im Bullet Journal. So habe ich immer alles griffbereit.

Aber nicht nur für den Plan brauchst du Tools, auch für die Ausführung. Bereite sämtliche Software und Materialien vor, bevor du dein Projekt an Tag 1 beginnst. Ich lege zum Beispiel ein neues Projekt in Scrivener an und erstelle Platzhalter für alle geplanten Szenen. Dann kaufe ich Dinge ein, die ich für NaNoWriMo brauche: Snacks, einen großen Vorrat Kaffee und Tee und meine obligatorische Duftkerze. Und zum Schluss bastele ich noch eine riesige Spotify Playlist mit Liedern, die zu meiner Story passen. Installiere also alle Tools, die du brauchst, mache einen Ausflug zum Baumarkt, in den Supermarkt, bestelle bei Amazon. Hauptsache, du hast alles beisammen, wenn dein erster Projekttag ansteht.

5. Sammle Motivation!

Zum Schluss knüpfen wir wieder an Punkt 1 an. Du bist jetzt richtig motiviert, stimmts? Das ist normal – wenn man auf ein Projekt hinplant, steigert sich die Vorfreude. Aber ich kann dir verraten, dass du spätestens nach zweieinhalb Wochen nicht mehr ganz so motiviert bist, eher lustlos und gestresst. Was kann man also dagegen tun?

Ich nutze da ein klassisches Belohnungssystem. Für jeden Meilenstein von 10.000 Wörtern überlege ich mir etwas Kleines, aber Schönes – einen neuen Brush Pen, einen Abend mit meinen liebsten Videospielen, einen Kinobesuch. Und wenn ich die 50.000 geknackt habe, belohne ich mich mit etwas Größerem. Dieses Jahr wird das vermutlich ein neues Piercing – ich überlege schon seit Monaten, ob ich mir nicht mal wieder eines gönne und das ist die perfekte Gelegenheit. Hast du auch solche Sachen, um die du schon ewig herumschleichst? Mach sie zu deiner Belohnung! Dann hast du deinen ganzen Projektmonat lang Zeit, darauf hinzufiebern.

Überfordert? War ich am Anfang auch! Bis ich mir mein praktisches Workbook gebastelt habe. Eine PDF-Datei, die ich mit allen wichtigen Daten, Deadlines und Zielen befüllt habe und die jetzt ausgedruckt auf dem Schreibtisch liegt. Das Workbook kannst du natürlich auch kostenlos herunterladen!

Workbook? Ja, bitte!

Projekte planen Workbook

Ja, ein Projekt planen ist eine ganz schöne Riesenaufgabe. Aber ich habe vollstes Vertrauen in dich! Dieser Post ist im Übrigen der Auftakt zu einer ganzen Reihe über den NaNoWriMo und andere große Projekte – wenn du also dein eigenes startest, greife ich dir in den nächsten Wochen mit Tipps, Checklisten und Anleitungen unter die Arme. Welches Projekt würdest du gerne realisieren? Hast du selbst schon mal so etwas Großes geplant und hättest du gerne Lust, mehr über NaNo zu erfahren?

Produktiv arbeiten mit diesen 5 Top Office Apps

Produktiv Arbeiten Apps

Die übliche Meinung ist ja, das Smartphone hat am Arbeitsplatz nichts verloren und stört nur die Konzentration. Das stimmt auch – wenn man seine Zeit lieber auf Instagram, Pinterest & Co. verbringt, statt zu arbeiten. Also: Weg mit dem Handy? Nicht unbedingt! Wie ihr schon wisst, halte ich trotz Minimalismus nichts davon, das Digitale aus meinem Leben zu verbannen. Mein geliebtes Huawei P9 begleitet mich sowieso überallhin und steckt voller nützlicher Office Apps. Also möchte ich es auch produktiv in meinen Alltag einbinden und diese Apps bewusst nutzen. Und mit meinen 5 Lieblingsapps kann ich in Uni und Job produktiv arbeiten.

Produktiv arbeiten: Meine Top 5 Office Apps

Man könnte meinen, die Organisation meines Arbeits- und Blogalltags findet komplett im Bullet Journal statt. Das habe ich auch mal versucht – da ich aber so viele verschiedene Tätigkeiten gleichzeitig habe, ist das gescheitert. Wenn man Uni, Blog und zwei unterschiedliche Jobs zusammen mit dem üblichen Kalender ins BuJo integriert, entsteht nur eines: Chaos. Deswegen nutze ich verschiedene Office Apps, um organisiert und produktiv zu arbeiten. 

Produktiv arbeiten: Office Apps

Projekte und praktischer Workflow: Trello 

Mit Trello habe ich lange Zeit den Workflow meiner Blogposts koordiniert, Softwareprojekte organisiert, Vereinstätigkeiten erledigt und ganz einfache To Dos abgearbeitet. Zugegeben, bei den Blogposts führe ich mittlerweile eine klassische Excel-Liste, aber bei allen Projekten hat Trello einfach die Nase vorn! Die App gibt es nicht nur für Android, sondern alle gängigen Plattformen inklusive Browser.

Review und Download

Alle Dateien an einem Ort: OneDrive

Datenklau hin oder her: Ich liebe Clouds. Seit ich zur Uni gehe und viel an unterschiedlichen Orten und unterschiedlichen PCs arbeite, hat OneDrive meinen Heimserver als Dateiablage abgelöst. Damit kann ich von jedem Browser aus auf meine Daten zugreifen, außerdem ist der Austausch zwischen Smartphone und PC spielend einfach. Und das Beste: Für Office 365 Nutzer gibt’s 1 TB Speicher – so viel habe ich bei keiner anderen Cloud zur Verfügung. 

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Notizen und Texte: OneNote

Ihr seht schon, ich bin ein richtiger Microsoft Office Junkie. Und da ich manchmal ganz schön vergesslich bin, notiere ich mir in OneNote alles, was mir so durch den Kopf geht. Mit den Notizen kann ich vor allem in der Redaktion produktiv arbeiten – morgens checke ich tagesaktuelle Themen und trage sie in eine sortierte Liste ein. Später mache ich mich dann an die Umsetzung. Auch Blogthemen plane ich gerne mit OneNote. 

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Ablenkungsfrei arbeiten: Forest

Forest habe ich dir hier schon mal vorgestellt – nachdem ich aber immer noch begeistert davon bin, muss es nochmal auf die Liste. Damit konzentrierst du dich viel besser auf deine Arbeit. Forest sperrt nämlich deine Apps für einen Zeitraum, den du selbst wählen kannst. Durchgehaltene Konzentrationszeit siehst du dann als Bäumchen in deiner Wochenstatistik – checkst du doch mal WhatsApp, verdorrt dein Baum. Ein ähnlicher Timer ist Tide. Damit werden zwar deine Apps nicht geblockt, aber dafür bekommst du zum Beispiel Regensounds oder den Ozean zur Untermalung deiner Arbeit. 

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Nachrichten, Artikel, Blogs: Feedly

Zu meinen täglichen Aktivitäten gehört es, mehrmals am Tag Feedly zu checken. In der Redaktion lese ich dort alle tagesaktuellen Themen zu Technik und Apps, in meiner Freizeit verfolge ich eine ganze Menge an Blogs. Dabei ist Feedly der beste Feedreader, den ich getestet habe. Ich liebe das minimalistische Interface und die Möglichkeit, Artikel für später zu speichern – so habe ich die interessantesten Posts immer griffbereit. 

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Top Office Apps

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Da alle meine Termine und Deadlines im Bullet Journal stehen, nutze ich keine Kalender-App (höchstens für kurzfristige Erinnerungen). Hier würde ich dich aber auf alle Fälle auf Outlook oder den Google-Kalender verweisen. Mit diesen Office Apps schaffe ich es leicht, sowohl Tage, Tätigkeiten als auch Dateien zu organisieren und damit produktiv zu sein. Was sind deine liebsten Apps für Office und Uni? Nutzt du das Smartphone zum Arbeiten oder muss es an deinem Arbeitsplatz in der Tasche bleiben? 

Fotocredit: Pexels

Produktiver Montag: 3 Regeln für den besten Start in die Arbeitswoche

Produktiver Montag: 3 Regeln für einen guten Start in die Arbeitswoche

Inzwischen sind wir schon mittendrin im September. Der Herbst steht vor der Tür – und das heißt nicht nur Strickpullis, heißer Tee und kuschelige Socken, sondern auch: #BackToBusiness! Zumindest hier auf Deliriumskind. Nach der Urlaubszeit tauschen wir wieder die Sommerkleider gegen das Arbeits-Outfit und egal ob Schule, Uni oder Office: Der September hat etwas von einem Neustart. Ich persönlich liebe das ja: mit freiem Kopf von vorne anfangen und produktiv in die Woche starten. Und was ist entscheidend für eine erfolgreiche Arbeitswoche? Natürlich ein produktiver Montag!

Produktiver Montag: 3 Regeln für einen guten Start in die Arbeitswoche Produktiver Montag: 3 Regeln, die du unbedingt beachten solltest

1. Ein guter Montag beginnt am Freitag! Lass keine angefangenen Aufgaben übers Wochenende liegen. Wer montags in die Arbeit kommt oder sich an den Schreibtisch setzt und genau weiß: Da liegt noch ein ganzer Stapel, der erledigt werden muss, dann ist die Motivation gleich mal dahin. Räume also am Freitag deinen Schreibtisch auf und bringe alle Tagesaufgaben zu Ende, damit du frisch in die neue Woche starten kannst!
2. Starte positiv in den Montag! Wenn du montags schon lustlos und demotiviert zur Arbeit kommst, ist meistens die ganze Woche gelaufen. Beginne deinen Arbeitstag mit einem Ritual, das dir Zeit zum Ankommen verschafft und gute Laune macht. Bei mir in der Arbeit ist das Folgendes: erst mal reinkommen, einen leckeren Kaffee trinken und dabei die ersten Headlines der Woche lesen. Ich arbeite in einer Redaktion und muss den lieben langen Tag Nachrichten verfolgen, um immer auf dem neuesten Stand zu sein – also zelebriere ich das montagmorgens so richtig. So weiß ich, was am Wochenende los war und kann auch in den stressigsten Montag mit einem ruhigen Kopf starten! Pro-Tipp: Wer schon eine produktive Morgenroutine verfolgt, der hat hier natürlich noch weniger Schwierigkeiten.
3. Gute Organisation ist alles, das betone ich ja immer wieder. Stelle einen Plan für die Woche auf. Und zwar noch bevor du anfängst, Mails zu beantworten! Ob das im Kalender ist oder einfach nur eine To Do Liste: Mach dir bewusst, was diese Woche auf dich wartet und bekomme ein Gefühl, welche die stressigen Tage werden könnten. So bist du schon gut vorbereitet, bevor du in den Arbeitsalltag startest.  

Produktiver Montag: 3 Regeln für einen guten Start in die Arbeitswoche
Und weil gerade heute mein erster Tag hier an der Uni ist: Natürlich gelten meine Regeln nicht nur für den Job, sondern auch fürs Studium oder für die Schule! Auch hier fängt im Herbst alles von vorne an. Früher hab ich das immer gerne mit neuen Stiften und einem coolen neuen Schülerkalender gefeiert, fällt mir gerade so ein. Mittlerweile habe ich ja mein Bullet Journal – aber auch da spricht nichts gegen ein, zwei neue Brushpens, oder?  Wie kannst du dich denn am besten motivieren, neu durchzustarten?

 

3 Schritte zum Erfolg: So kannst du jedes Ziel erreichen!

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„Ich schaff das nicht, ich bin sowieso viel zu faul.“ – „Prokrastination ist meine einzige Stärke.“ – „Eigentlich kann ich gleich aufgeben, das wird sowieso nichts.“ Das sind Sätze, die ich echt nicht mehr hören kann und trotzdem selbst viel zu oft von mir gegeben habe. Ein Ziel erreichen ist aber wirklich nicht schwer: Du musst es dir nur richtig einteilen. So habe ich den NaNoWriMo letztes Jahr geschafft. Und so schaffe ich jede Woche wieder den riesigen Berg aus Blogarbeit, Klausuren und diversen Vereinen. Und damit du das auch kannst, möchte ich dir heute zeigen, wie du ein großes Ziel erreichen kannst, ohne ständig daran zu verzweifeln oder aufzugeben. Spoiler: Es ist gar nicht so anders als Bergsteigen. 😉

ziel erreichen goal setting 2

So kannst du dein Ziel erreichen:

1. Motivation: Ziel setzen und klar benennen

Als Erstes musst du dir überlegen, warum du genau auf diesen Berg raufwillst. Egal wie sehr du dieses Ziel erreichen willst oder auch nicht, es gibt einen Grund dafür. Ob es nun ein Projekt ist, das seit Monaten in deinem Hinterkopf schlummert, oder einfach die Klausur, die du bestehen musst – du willst mit deiner Arbeit etwas erreichen. Das kann zum Beispiel der Bachelor oder Master sein, damit du endlich in deinen Traumjob starten kannst. Oder das Geld, das du mit deinem Projekt verdienst und von dem du dir neue Dinge kaufen kannst.

Präge dir diese Motivation ein und verlier sie nie aus den Augen. So kommst du gar nicht in Versuchung, schon vor dem Anfang aufzugeben! Ich schreibe mir meine Motivation gerne auf und hänge sie mir an einen Platz, wo ich sie jeden Tag sehen kann. Am liebsten habe ich sie schön gelettert an meiner Wand über dem Schreibtisch hängen!

2. Planung: Aus großem Ziel mach kleine Ziele

Kein Ziel erreicht man auf einmal und du wirst auch nie die Zugspitze in einer Stunde ohne Vorbereitung erreichen. Teile dein Ziel in kleine Schritte ein und stelle dann Tages- und Wochenziele auf. Beachte dabei, dass du realistisch bleibst – niemand kann in zwei Wochen einen Roman schreiben oder nach zwei Tagen Lernen eine schwierige Klausur bestehen! Statt also sechs Stunden am Tag einzuplanen, nimm dir lieber eine Woche länger Zeit und rechne dafür mit zwei Stunden weniger.

Meinen Zeitplan stelle ich wie immer im Bullet Journal auf. Ich teile mein Gesamtprojekt in einzelne Stufen ein, die ich meistern muss, und überschlage dann die Zeit, die ich für jede Stufe brauche. Dann werfe ich einen Blick in meinen Terminkalender, damit ich weiß, wie viel Zeit ich am Tag aufwenden kann oder muss. Und schließlich stelle ich eine To Do Liste auf, in der ich die einzelnen Tage mitsamt ihren Aufgaben festhalte. So sehe ich täglich, was ich heute erledigen muss, und stehe nicht vor einem riesigen Haufen unsortierter To Dos, die mich total überfordern!

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3. Belohnung: Der Trick für faule Tage

Zeit für die Pausen auf der Alm! Gerade unangenehme Ziele wie Prüfungen und Projekte für den Job sind nicht sonderlich motivierend und die Verlockung, statt zu arbeiten, einfach an den See zu fahren oder auf der Couch zu liegen, ist groß. Ich kenne das – egal, welche Motivation ich mir zurechtlege, an manchen Tagen hat man einfach keine Lust! Dagegen habe ich mir ein schlaues System gebastelt: Für jede gemeisterte Stufe meines Vorhabens belohne ich mich in irgendeinem Maße. Einfach ein Stück Kuchen am Nachmittag nach ein paar produktiven Stunden oder ein neues PC-Game nach einer bestandenen Klausur. Mit Belohnungen kannst du dich selbst motivieren und noch auf ein zweites Ziel hinarbeiten. 

Hier habe ich dir einmal eine Auswahl an Belohnungen von klein bis groß zusammengestellt, die du als Inspiration nutzen kannst: 

Belohn dich!

5€ Shoppingbudget Die Nummer 1 auf deiner Wunschliste Eine halbe Stunde lesen oder zocken Ein Wellnesstag Eine Folge deiner Lieblingsserie
Einfach mal eine Pause Ein neues Buch Ein freies Wochenende daheim Ein Cookie oder einen leckeren Muffin!! Neues Arbeitsmaterial (Stifte, Werkzeug…)
 Ein Spaziergang Kinokarten   Ein Ausflug an einen tollen Ort  Eine Tasse Kaffee auf dem Balkon  Hübsche Deko für deinen Arbeitsplatz

So, jetzt würde ich am liebsten die Sportschuhe rauskramen und in die Berge fahren 😂 Leider wartet auf mich auch noch so einiges an Aufgaben für mein nächstes Ziel und das sind die Klausuren. Also tippe ich diesen Beitrag mit verpflasterten Fingern fertig – ich schwöre es, ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte. Anscheinend habe ich gestern beim Boxen ein bisschen kräftig zugeschlagen. 😂 Im Übrigen nutze ich auch für meine Sportroutine diesen Plan, um ans Ziel zu kommen, und fühle mich jetzt schon viel fitter als noch vor ein paar Wochen!

Mit diesen drei Schritten sollte deinem Ziel letztendlich nichts mehr im Wege stehen. Und glaub mir, zurückzublicken auf die einzelnen Schritte und zu wissen: ich habe es geschafft – es gibt nichts Besseres! Welches Ziel würdest du gerne erreichen, wenn du die Zeit und die passende Planung hast? Was ist dein Geheimnis für gute Zielsetzung? 

Fotocredit: Pexels

Bullet Journal Guide: Wie startet man ein Bullet Journal?

bullet journal guide february minimalist bujo

Ich besitze Kalender, seit ich mich erinnern kann. Und ungefähr genauso lange nutze ich diese Kalender auch nur sporadisch. Halb ausgefüllte Hausaufgabenhefte waren an der Tagesordnung und natürlich habe ich dann auch die Hälfte vergessen. To Do Listen auf Post-its, stapelweise auf dem Schreibtisch – Standard. Und die letzten beiden Jahre mein Moleskine Tageskalender, um den es mir wirklich leidtat. Die meisten Seiten durften nur für ein, zwei Zeilen herhalten und an manchen Tagen reichte die A5-Seite gar nicht aus. Dann habe ich das Bullet Journal System entdeckt – und war sofort angefixt. Was sich hinter dem Begriff verbirgt und wie ihr euer eigenes Bullet Journal anfangt, erkläre ich euch heute im großen Bullet Journal Guide.

Bullet Journal Guide: So startest du dein eigenes Bullet Journal

bullet journal guide workspace schreibtisch kaffee bujo

Was ist ein Bullet Journal?

Ein Bullet Journal ist jedes Notizbuch, das du jemals besessen hast, in einem. Ob Kalender, Skizzenbuch, To Do Liste, Tracking, Businessplaner – all das kannst du mit dem Bullet Journal in ein einzelnes Notizbuch packen. Zum Beispiel habe ich darin nicht nur meinen Kalender, sondern meine Semesterpläne, Entwürfe für Blogposts und Pläne, Arbeitszeiten, Tracker für den Sport, Wunschlisten, Einnahmen und Ausgaben, Notizen zu meiner Gesundheits- und Morgenroutine, und und und. Mittlerweile nutze ich als Papiermittel nur noch das Bullet Journal – alles andere organisiere ich digital. Wie die Kombination funktioniert, zeige ich dir auch noch in einem baldigen Post.

Du kannst deiner Kreativität sowohl bei der Gestaltung als auch beim Inhalt freien Lauf lassen – musst du aber nicht. Bei mir ändert sich das auch jede Woche: Mal mag ich es bunt und künstlerisch, man reichen mir knappe Überschriften für die einzelnen Tage und das war’s. Eine Übersicht über mein eigenes Bullet Journal siehst du bei mir auf Instagram: 

Was brauche ich für ein Bullet Journal?

Eigentlich gar nicht viel: Ein Notizbuch und ein paar Stifte. Im Prinzip reicht sogar ein Kugelschreiber. Wer es ein bisschen schöner haben will, legt sich einen dünnen Fineliner zu, zum Beispiel von Faber Castell oder Edding. Für bunte Akzente eignen sich ganz normale Filzstifte wie die von Stabilo oder auch die beliebten Tombow Dual Brush Pens

In der Notizbuchwahl bist du komplett frei – egal wie groß, wie dick oder welches Papier. Die beste Wahl ist für freie Einteilung ein Notizbuch mit Dot Grid wie das beliebteste Modell für Bullet Journaling, das Leuchtturm1917 A5, oder ein Blankoheft. Meiner Meinung nach sind die kleinen Punkte perfekt: Man hat eine Orientierungshilfe für Zeilen, aber keine Linien, die vom eigentlichen Layout ablenken. Aber natürlich kannst du auch linierte oder karierte Notizbücher verwenden, Hauptsache, du kommst damit zurecht.

Meinen großen Materialguide gibt’s in einem weiteren Post – ansonsten müsste dieser Artikel hier doppelt so lang sein. 

Welche Inhalte sollte ein Bullet Journal haben?

In der Auswahl der Inhalte bist du genauso frei wie in der Gestaltung – wenn du keine Lust auf irgendwelche Elemente hast, lass sie weg. Da mein BuJo hauptsächlich als Kalender fungiert, sind auch das die wichtigsten Spreads bei mir. Meine Favoriten stelle ich dir im folgenden Teil vom Bullet Journal Guide vor.

Zwei Elemente sind Pflicht: Index und Key. Der Index ist nichts anderes als ein Inhaltsverzeichnis, mit dem du deine Spreads schnell wiederfindest. Besonders praktisch: Beim Leuchtturm1917 ist bereits ein vorgefertigtes Inhaltsverzeichnis zum Ausfüllen enthalten und die Seiten sind nummeriert – das erspart mir viel Arbeit. Im Key hältst du deine Symbole fest, die für verschiedene Arten von Events stehen. Zum Beispiel erhalten To Dos bei mir ein Kästchen, Termine einen Kreis und erledigte Dinge ein ausgefülltes Kästchen. Mehr Keys findest du zum Beispiel auf Pinterest – da kann man nämlich wirklich kreativ werden.

Future Log: Jahreskalender

Das Future Log ist eine Übersicht übers ganze Jahr. Ich verteile dabei vier Monate auf eine Doppelseite, damit ich genug Platz für die Termine habe. Hier schreibe ich langfristig bekannte Termine wie Geburtstage, Arzttermine und Konzerte auf, sodass ich alles auf einen Blick habe. Auch die Urlaubs- und Semesterferienplanung findet hier statt.

Monthly Spread: Monatsübersicht

In meinen Monthlies stehen immer wieder unterschiedliche Dinge. Meistens ist eine Kalenderübersicht des aktuellen Monats für den schnellen Überblick enthalten. Darin stehen Termine wie Vereinssitzungen, Unitermine, meine Arbeitszeiten und zur Erinnerung auch Tage, die bereits im Future Log festgehalten sind. Als besondere Gimmicks mag ich Tracker wie hier die Übersicht meiner Blogstatistiken oder zum Beispiel einen täglichen Habit Tracker für Schlaf, Sport und andere Gewohnheiten.

Weekly Spread

Das ist das Herzstück meines Kalenders: Hier plane ich jeden einzelnen Tag. Morgens oder am Tag zuvor kommen die To Do Punkte, dazu Events und kurzfristige Termine wie Verabredungen mit Freunden. Ich habe meistens ein Feld für jeden Wochentag oder teile das Ganze in eine Tabelle mit vertikalen Feldern. Den restlichen Platz nutze ich für Notizen, To Do Listen oder einfach hübsche Doodles und Lettering. Tipp: Inspirationen für tolle Spreads hole ich mir vor allem bei Pinterest!

Wenn du dich über andere Planersysteme und deren Vor- und Nachteile informieren willst, schau doch mal bei Anneke vorbei. Sie hat vor einiger Zeit die Systeme vorgestellt, die sie in Kombination nutzt, das fand ich superinteressant, denn schließlich ist zum Beispiel auch Filofaxing eine gute Alternative zum Bullet Journal. Wie organisierst du deine Termine? Nutzt du überhaupt noch Papier oder machst du alles mit dem Smartphone?

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Morgenroutine: 10 Tipps für einen tollen Start in den Tag

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Bis vor ein, zwei Monaten war das Wort „Morgenroutine“ in meinem Wortschatz praktisch nicht existent. Und jetzt? Ich stehe jeden Tag früh, meistens um halb sechs oder halb sieben, auf und schaffe es trotzdem oder vielleicht gerade deswegen, den ganzen Tag voll motiviert zu sein. Ich muss zugeben, ganz einfach war es am Anfang nicht. Aber es gibt ein paar Tricks, wie man sich das Aufstehen viel leichter macht, und die will ich dir heute verraten. 

Zuerst aber die wichtige Frage: Warum sollte man überhaupt früh aufstehen? Ist es nicht viel besser, einfach liegen zu bleiben und den Tag erst gegen neun oder zehn zu beginnen? Natürlich ist es bequemer, das ist keine Frage. Aber wer nicht gerade selbstständig arbeitet oder studiert, muss zu einer bestimmten Zeit in der Arbeit sein. Nix mit ausschlafen. Außerdem habe ich für mich eine wirklich interessante Beobachtung gemacht:

Wenn ich morgens freie Zeit habe, bin ich produktiv und arbeite. Wenn ich abends freie Zeit habe, sitze ich vor PC, TV oder vor dem Smartphone.

Damit ist der Fall klar, oder? Wer viel zu tun hat und auch viel schaffen will, muss in den sauren Apfel beißen und den Wecker früher stellen. Doch keine Angst: Wirklich mühsam ist es nur die ersten paar Minuten und das auch nur in der ersten Zeit. Mit den folgenden 10 Tipps gewöhnst du dich ganz schnell an die frühe Zeit!

10 Tipps für die perfekte Morgenroutine: Für Anfänger

1.  Kein Snooze Button. Vergiss am besten, dass der existiert. Lass dich stattdessen lieber von deinem aktuellen Lieblingslied aufwecken – oder von einer Alarm App ohne Snooze wie Alarmy
2.  Freu dich beim Aufstehen auf etwas. Ich wache zum Beispiel auf und freue mich so richtig auf eine gemütliche Viertelstunde auf der Terrasse oder am Küchentisch mit Kaffee, Bullet Journal und Instagram. Oder auf ein leckeres Frühstück!
3.  Such dir Verbündete! Mein Freund muss um halb sechs aufstehen – wenn ich ihn morgens zur Haustür begleite, dann fällt mir der kurze Weg zur Kaffeemaschine leichter als die Treppenstufen zurück ins Bett. Wer keine motivierten Mitmenschen hat, der kann auch den Hund oder die Katze drauf trainieren, dich aufzuwecken. 
4.  Nimm dir Zeit für dich selbst! Angenommen, du bist jetzt aufgestanden, wird es Zeit, den Morgen perfekt zu gestalten. Was tust du gerne? Fang damit deinen Tag an! Ich liebe es, kreativ zu sein und plane oft morgens schon neue Projekte.
5.  Genieße die Ruhe – ich stehe morgens lieber um halb sechs auf als um halb sieben, weil da tatsächlich noch niemand auf den Beinen ist. Und den Start des Tages alleine in Ruhe zu zelebrieren liebe ich einfach!

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Schon wach? Morgenroutine für Profis

6.  Plane den Tag. Ich werfe jeden Morgen schon einen ausgiebigen Blick in mein Bullet Journal und erstelle die To Do Liste für jeden Tag – so habe ich auch später kein Chaos und kann alles schaffen, was ich mir vornehme.
7.  Besonders motiviert? Fang schon mit deiner To Do Liste an! Ich habe jeden Tag ein, zwei Punkte, auf die ich mich schon freue – zum Beispiel kreative Tätigkeiten wie Blogposts planen oder auf Pinterest nach neuen Ideen suchen, perfekt für einen gemütlichen Morgen. An manchen Tagen wage ich mich sogar morgens schon an die unangenehmen Aufgaben.
8.  Geh an die frische Luft – und wenn es nur für ein paar Minuten ist. Ich laufe liebend gern einmal ums Haus, da meine Fenster auf der West- und Südseite sind und ich aber den Sonnenaufgang im Osten gerne sehe. Kühle Luft am Morgen tut wirklich gut!
9.  Beweg dich! Wenn ich morgens Sport mache, fühle ich mich den ganzen Tag frisch und ausgeruht. Das muss gar nicht viel sein – zehn Minuten Rad fahren oder ein paar Yoga-Übungen sind vollkommen ausreichend. Das richtige Auspowern für die Sportskanonen kann bis später warten.
10.  Der ultimativ wirksame, aber auch ultimativ unangenehme Tipp: Geh am Abend davor früher schlafen. Du brauchst mindestens sieben Stunden Schlaf, besser acht, und wer erst um ein Uhr morgens einschläft, der wird um sechs niemals fit sein! Zugegeben – da habe ich auch noch einige Probleme, aber ich gebe mir Mühe, und das solltest du auch.

Im Prinzip ist es gar nicht so kompliziert und auch nicht wirklich anstrengend, wenn man einmal angefangen hat. Ich hatte schon nach zwei Wochen absolut kein Problem mehr damit, um halb sechs wach zu sein! Und ganz toll ist es jetzt natürlich im Sommer: mit dem Sonnenaufgang aufstehen macht noch viel mehr Spaß als an einem dunklen Wintermorgen. Wann stehst du für gewöhnlich auf? Hast du auch Geheimtipps fürs Aufwachen auf Lager?

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Die besten Apps für mehr Produktivität und Motivation

Ihr Lieben,
in den letzten Wochen habe ich mir sehr viel Gedanken zum Wort „Lifestyle“ gemacht. Nach sechs Jahren in der Bloggerwelt ist dieses Wort für mich schon beinahe zum Unwort geworden. Das ist so austauschbar, ein Blogbegriff für alle Blogger, die sich nicht auf ein Thema festlegen wollen und die üblichen Klischees abhandeln. Food, Travel, Beauty, Fashion, das sind die Wörter, die wir häufig auf solchen Blogs lesen. Aber das bin nicht ich.

Versteht mich nicht falsch – für sehr viele Blogger klappt dieses Konzept. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass man die Hälfte der Blogs in meinem Feed in die Rubrik Lifestyle einstuft. Meinen wahrscheinlich auch. Aber Deliriumskind soll mehr als nur Food, Travel und DIY sein. Ich verbringe jede freie Minute (wenn ich nicht gerade schlafe) mit kreativen Tätigkeiten – schreiben, zeichnen, Konzepte entwerfen, malen, programmieren, fotografieren. Nachdenken. Und manche dieser Bereiche kommen hier auf dem Blog zu kurz. 

Der Bereich Technologie zum Beispiel. Das sind Games, Apps und Software, die ich toll finde und gerne mit euch teilen möchte. Und jetzt guckt mal hier oben im Menü auf den rechten Punkt – na, das ist neu, oder? In der Rubrik Reviews findet ihr künftig ein großes Archiv an Tools, die ich toll finde und mit euch teilen möchte. Noch sind sehr viele Kategorien leer, das wird sich aber in den nächsten Tagen und Wochen ändern.

Organizing Apps für Blogger und den Alltag

Um meine ganzen Tätigkeiten und Aktivitäten irgendwie im Überblick zu behalten, brauche ich so einiges an Hilfe. Das ist meistens gar nicht so einfach, wenn man X verschiedene Projekte und Termine mit Blog, Uni und Arbeit abgleichen muss. Außerdem ist mein innerer Schweinehund mindestens so groß wie King Kong. Das heißt, in meiner freien Zeit schlafe ich auch mal gerne oder schaue trashige Serien, anstatt das zu tun, was ich eigentlich tun sollte. Nicht sehr vorbildlich.

Aber ich habe eine gute Nachricht für alle, denen es genauso geht. Es gibt Abhilfe! Neben dem ganz einfachen analogen Kalender und in letzter Zeit meinem Bullet Journal verlasse ich mich dabei hauptsächlich auf drei Apps. 

Habitica: Lustiges RPG statt langweilige To Do Liste

Habitica - Gamify Your Tasks | Free To Do Organizing App

Habitica ist ungelogen die beste To Do App, die man im Play Store finden kann. Ich habe viele ausprobiert – Wunderlist, Todoist und wie sie alle heißen. Es geht einfach nicht besser. Vielleicht bin ich als Gameliebhaber auch ein bisschen subjektiv. In Habitica erstellt ihr nämlich einen süßen Avatar in 8-Bit Grafik. Der bekommt dann Erfahrungspunkte, höhere Level und Gold, wenn ihr eure Aufgaben brav erledigt. Bei versäumten Deadlines gibt’s stattdessen eins auf die Rübe und einen kräftigen Abzug von Gesundheitspunkten. Hierbei geht es nicht nur um schnöde To Do Listen, sondern auch Gewohnheiten und tägliche Aufgaben. 

Mit Habitica schaffe ich es tatsächlich, tägliche Routineaufgaben angenehm zu gestalten – schließlich möchte ich neue Klamotten, eine Berufung und ein Haustier für meinen Avatar! Und wer nicht alleine kämpfen möchte, der tritt den Challenges in der Community bei und motiviert sich so zum Sport oder zum Abnehmen.

Review und Download

Fabulous: Gesunde Gewohnheiten aufbauen

Fabulous | Free Motivating Android App | Organizing Apps

Mit Fabulous fangt ihr komplett von vorne an. Diese App ist dazu da, in einem vierwöchigen Programm einen Aspekt eures Lebens so richtig auf Vordermann zu bringen. Wollt ihr euch energiegeladener fühlen oder endlich Struktur in euren Alltag bringen? Nutzt Fabulous. In mehreren Schritten führt euch die App mit Erinnerungen, Texten und farbenfrohem Design an eine neue, bessere Routine heran.

Review und Download

Forest: Ablenkungsfrei arbeiten

Forest App | Distraction-Free Studying | Organizing Apps

Während dem Lernen oder der Arbeit kurz WhatsApp oder Facebook checken? Schaut mich nicht so schuldbewusst an, ich weiß es genau. Ihr tut es alle. Jeder tut es. Und es ist absolut mies für die Konzentration und am Ende auch das Ergebnis. Ich bin ein absoluter Profi im Prokrastinieren, ich weiß das, und deswegen habe ich mir Forest heruntergeladen.

Die App sperrt euer Handy für den Lernzeitraum – noch nichts Besonderes. Das wirklich Coole ist der digitale Baum, der inzwischen auf dem Smartphone wächst. So könnt ihr am Ende einer Woche euren Wald aus Lernzeit betrachten und euch selber auf die Schulter klopfen. Und wer verdorrte Bäume in seinem Wochenwald findet, der sollte künftig wirklich die Finger vom Handy lassen.

Review und Download

Hier findet ihr alle Reviews zum Thema Organizing Apps auf einen Blick:

Organizing Apps

Das war’s von mir schon zum Thema Organizing! Ich werde jetzt mein Bullet Journal für das Seminar nächste Woche vorbereiten und abends geht’s ins Kino. Was sind eure liebsten Organizing Apps? Nutzt ihr lieber euer Smartphone, um organisiert zu bleiben, oder den guten alten Kalender? Und was mich natürlich am meisten interessiert: wie seht ihr die Thematik Lifestyleblog und was sagt ihr zu den Reviews?

Cheers,
Eure Marianne