short story • I Used To Cry

Die Luft riecht nach Freiheit, Salz verfängt sich in den Haaren und auf den Lippen. Kühler Sand knirscht unter den nackten Füßen und schmiegt sich weich ihrer rauen Oberfläche an. Heute brennt keine Sonne auf der ausgelaugten Haut, heute streicht ein frischer Wind über das Gesicht und die Wellen rauschen grau und aufgebracht ans Ufer. Es ist kein schöner Tag, doch es ist ein Tag, an dem die Gedanken weit fort fliegen, von der Brise mitgetragen werden und schlussendlich zwischen all den chaotischen Molekülen verblassen. Nicht schön, nicht strahlend, doch perfekt. Leise Worte fliegen zwischen den wenigen hin und her, die das ehrfurchtgebietende Schauspiel der Wellen mitansehen. So vertraute Laute, und doch so fremd. Die melodiösen Klänge lösen bittersüße Gedanken aus. Es ist schön, wieder hier zu sein.
Ja, was hat der Text vom Meer mit den Bergen zu tun? Nicht viel, nur dass beides in Frankreich ist. War ein kleiner Anfall von Heimweh nach meinem zweiten Zuhause.
  1. Der Text ist sehr schön 🙂
    Nur um des Feiernswillen feiern bei uns einige Jugendliche auch den St. Patrick's Day.
    Was Leute nicht alles feiern, nur um feiern zu können 😀
    Anneke ♥

  2. Du musst mir dann unbedingt sagen, wie sie dir geschmeckt haben! 🙂

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