I'm A Fan Pt. I • everything about fandoms

Meine Lieben, 
ich bin Fan. Ich war schon immer Fan. Und weil ich jetzt festgestellt habe, dass es so viele Menschen gibt, die das Fansein überhaupt nicht kennen, möchte ich euch gerne davon erzählen. Also hab ich überlegt. Ich könnte euch jetzt natürlich von Fußball erzählen, vom FC Bayern, von Bands wie Sum 41 und AC/DC, von Serien, The Big Bang Theory und Gossip Girl. Aber solche Fans kennt ja jeder. Nein, habe ich beschlossen, ich erzähle euch von etwas, was wirklich eher geeky ist. Ich erzähle euch von den Fandoms
Tja, jetzt musste ich überlegen, wie man Fandoms erklärt. Eine Definition wäre nicht schlecht, oder? Und weil ich selbst das überhaupt nicht hinkriege, habe ich bei Urban Dictionary nachgefragt. Zwei meiner Lieblingsdefinitionen waren folgende:

„The
community that surrounds a TV show/movie/book etc. Fanfiction writers, artists,
poets, and cosplayers are all members of that fandom. Fandoms often consist of
message boards, livejournal communities, and people.“

„A cult
that will destroy your life.“
Ich finde, das fasst es ganz schön zusammen. Fandoms sind zwiespältig. Einerseits ist es wahnsinnig cool, sich mit vielen anderen über die Lieblingsfilme, Lieblingsbücher, Lieblingsgames auszutauschen und andererseits steckt man irgendwann rein emotional so tief mit drin, dass man einen Film, in dem sich die Lieblingsfiguren bekriegen, gar nicht ansehen will. (Ich weiß, wovon ich rede, glaubt mir. Aber davon später.)

Das Buch „Geek Pray Love“ ist mehr oder weniger ein Einsteigerhandbuch für die Fandoms und erklärt alles, was mit Fandom zu tun hat – vom Stammtisch über Fanzines und Fanfictions bis hin zu Conventions. Warum ich euch das jetzt erzähle? Weil ich mir das Buch vor einiger Zeit gekauft habe und jetzt dazu nutzen werde, euch das Fansein ein bisschen näherzubringen. Eigentlich wollte ich auch nur einen Post dazu schreiben – dann habe ich festgestellt, dass es schier unmöglich ist, alle Facetten des Fandoms angemessen in so wenig Text rüberzubringen – tja, also ist dies der erste Post der neuen Postreihe „Fandom“. Und deswegen fangen wir heute mit den Grundlagen an – was braucht man, um Fan zu sein?

Als Erstes natürlich Begeisterungsfähigkeit, das ist selbsterklärend. Und ein bisschen Masochismus. Auch wenn die ganzen Geeks und Nerds als introvertiert und tendenziell einsam verschrien sind, sind Fans grundsätzlich sehr vernetzt und sozial. Das geht von Filmeabenden über internationale Gespräche auf verschiedenen sozialen Netzwerken bis hin zur San Diego Comic Con – die größte Messe für Fans aller Art. Irgendwann reicht es einfach nicht mehr, die Filme, Serien, Games und Bücher alleine toll zu finden. Irgendwann möchte man das alles teilen. Und genau so bin ich zum Fan geworden: eine Freundin hat mich da mit reingezogen. Aber ich will mich gar nicht beschweren, denn es ist ja eine fantastische Welt.

Die wichtigsten Netzwerke für Fandom-Anhänger sind Tumblr und Twitter. Da sammeln sich Leute wie ich und tauschen sich aus, erfinden Geschichten, sabbern virtuell über Bilder ihrer Lieblingsschauspieler und -figuren. Tom Hiddleston, Leute! Chris Evans! Robert Downey Jr.! Okay, okay, ich bin schon still. Gerade, wenn große Ereignisse in einem Fandom anstehen, dann merkt man das sofort an der Menge der Tweets in der Fandom-Timeline. Und vor allem an der Anzahl der TWEETS, DIE DANN IN CAPSLOCK GESCHRIEBEN WERDEN – egal, ob Entsetzen oder Begeisterung zum Ausdruck gebracht werden soll, Capslock ist sehr wichtig. 
Was mindestens genauso wichtig ist: Merchandise. Ja, Fandom kann sehr teuer werden. Die bekannteste Anlaufstelle für Geeks aller Art ist in Deutschland wohl Elbenwald. Hier gibt’s von Doctor Whos Schallschraubenzieher über Hogwarts-Uniformen und Sheldons Superhelden-Shirts bis hin zum Einen Ring alles, was das Fanherz begehrt. (Ich persönlich darf mittlerweile ein The Big Bang Theory Shirt mit Stein, Papier, Schere, Echse, Spock mein Eigen nennen und als Nächstes steht ein Gryffindor-Pulli auf dem Plan. Sobald ich mich mal dazu aufraffen kann, 75 Euro auszugeben.)

Aber jetzt mal genug von allem, was man für Fandoms so braucht. Wichtig ist ja, was man davon hat. Und weil ich selbst schon anfangen kann, das zu erklären, aber mich nur in irgendwelche ellenlangen Argumentationen verzetteln würde, lasse ich stattdessen einen meiner liebsten YouTuber sprechen: Vorhang auf für Dan Howell! Viel Spaß! 


Bald geht’s weiter mit dem nächsten Teil… Was sagt ihr zu der neuen Reihe? Wer von euch kennt sich in verschiedenen Fandoms aus oder steckt sogar selber mit drin? Ich freue mich auf eure Kommentare!
  1. Haha, im Elbenwald war ich letztes Jahr auch zum ersten Mal. Ich fand es da echt cool. Besonders die Game of Thrones Sachen

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