Food

Last Minute Easter – Rüblikuchen mit Krokant

Griass di!

Für alle, die morgen am Ostersonntag zum Brunch oder Kaffeetrinken einladen und denen gerade siedend heiß einfällt, dass eigentlich irgendwo noch ein Kuchen rumstehen sollte – nicht verzweifeln. Ich hab‘ hier noch einen hübschen kleinen Last-Minute-Kuchen. Na gut, nicht gerade klein. Aber hübsch ist er trotzdem, nich? (Und keine Sorge, er ist auch für alle anderen geeignet. Nicht nur für die mit Brunch und so.)

Für eine Springform (∅26cm):  
300g Möhren, 5 Eier, 200g Zucker, 2 EL Vanillezucker, 200g gemahlene Mandeln, 1 TL Zimt, je eine Messerspitze Nelken und Muskatnuss, 2cl Rum,
für den Zuckerguss 200g Puderzucker und 2-3 EL Milch,
 und für den Krokant noch mal 100g gehackte Mandeln und 4 El Zucker. 
  1. Den Ofen auf 175° vorheizen.
  2. Die Möhren waschen, schälen und raspeln (am besten geht das mit der Küchenmaschine, schließlich soll’s ja schnell gehen).
  3. Die Eier trennen. Die Eigelbe werden dann mit Zucker und Vanillezucker schaumig geschlagen, das Eiweiß muss steif geschlagen werden.
  4. Zu den Eigelben die Möhren, Mandeln, Gewürze und den Rum geben und gut vermischen. (Das ist die Stelle, an der das Handrührgerät oft nicht mehr kann, also am besten zuerst mit einem Löffel vermischen.)
  5. Zum Schluss den Eischnee unterheben und eine Stunde backen.
  6. Inzwischen die gehackten Mandeln in einer Pfanne rösten, den Zucker darüberstreuen und so lange schnell umrühren, bis der gesamte Zucker karamellisiert ist. Dann schnell vom Herd nehmen, sonst verbrennt’s und das wollen wir doch nicht.
  7. Die Krokantmasse auf ein Stück Backpapier geben und auskühlen lassen.
  8. Für den Guss Puderzucker und Milch zu einer cremigen Masse verrühren.
  9. Den Kuchen sofort nach dem Backen aus der Form lösen und abkühlen lassen. Dann mit dem Guss bestreichen, die Krokantmasse zerbröseln und darüberstreuen.

Oh, und wenn ihr den Kuchen glasiert und euer Puderzucker klumpt – beschwert euch nirgends darüber. Das kann nur nach hinten losgehen. Ich hatte befürchtet, ein ganzes Gebirge aus Puderzucker auf dem Kuchen zu haben anstatt einer schönen glatten Oberfläche – und was war die Antwort? „Sag deinen Lesern, den bäckt man im Alpenvorland so.“ Na ehrlich – und das soll die Rechtfertigung für einen hässlichen Zuckerguss sein? 😀 Damit kann ich vielleicht ein paar blinde Omis beim Kaffekränzchen überzeugen, aber nicht euch, hab‘ ich Recht? Klar hab‘ ich Recht. Alpenvorland hin oder her, ein Gebirge auf’m Kuchen ist nicht schön. Außer, wenn es aus Krokant ist. Gut, dass sich der Puderzucker am Ende doch noch geschlagen geben musste. 

Habts es schee!
Marianne

  1. Wie cool 😀 Ich finde die Idee super, aber ich habe zum Glück schon vorgesorgt 😀
    Liebst, Emme ♥

  2. OH, yummy! überall sieht man nur noch so leckere Kuchen. Deiner sieht auch unheimlich gut und lecker aus! 🙂 LG

  3. Na, der Rum ist zwar nichts für mich aber der Kuchen sieht trotzdem sehr sehr lecker aus 😀 Vorallem wegen des Krokants!

  4. Keine Ahnung wieso, aber ich hab irgendwie noch nie was mit Karotten gebacken – sollte ich mal machen, das hört sich immer soooo lecker an! 🙂

  5. ich glaube das ist richtig gut, muss ich mal ausprobieren 🙂 hab ich dir schon ein Kompiment zu deinem Layout gemacht? 🙂

    Alles Liebe
    Fly

  6. Ach sieht das köstlich aus! 🙂
    Lg Ronja

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