DIY

Peppermint Sugar Lip Scrub

Griass di!
Hallo, ihr. Ja, mich gibt’s auch noch. Und nachdem ich mich die letzten Tage Abend für Abend schwarz geärgert habe, dass ich nichts, aber auch gar nichts zu posten habe, mussten heute eben die Hausaufgaben warten. Wisst ihr, ich hasse es, tausend Ideen im Kopf zu haben und keine Zeit, sie umzusetzen. Und wisst ihr noch was? Zieht nie, nie, nie auf’s Land. Es sei denn, ihr wollt euren zukünftigen Kindern dasselbe zumuten wie mir – zwei Kilometer zu Fuß von der Haltestelle bis nach Hause. Jeden. Einzelnen. Tag. Und deswegen komme ich auch jeden Tag mit aufgerissenen Lippen heim. Labello hilft auch nur noch eingeschränkt, also war guter Rat teuer. Und wie so oft hatte natürlich Pinterest eine Antwort parat – hier nämlich.

Ist er nicht süß? Haha, doch. Im wahrsten Sinne der Wortes. (Bin ich nicht lustig? :P) Ja, ich hab mich also in die Küche gestellt und ein bisschen rumgemantscht. (Die ganze Küche riecht nach Minze. Weh mir, wenn meine Mutter nach Hause kommt.) Aber es ist überhaupt nicht schwer und dauert keine zehn Minuten. Und viele Zutaten braucht man auch nicht dafür.

Den Zucker mithilfe des Döschens abmessen, in das der Lip Scrub später reingefüllt wird. (Da kann man flexibel sein – bei mir war da früher ein Mini-Schokofondue drin. Das hat aber natürlich nicht allzulange gehalten und zum Wegwerfen ist das Gefäß viel zu schade.) Dann so viel Olivenöl oder alternativ Honig dazugeben, sodass eine homogene Masse entsteht, die sich beim Rühren anhört wie nasser Sand. Von dem ätherischen Öl würde ich nicht mehr als zwei bis drei Tropfen hinzugeben, ansonsten wird der Duft zu intensiv. Und weil ich viel zu sehr Mädchen bin, um mir so eine gelbe Substanz auf die Lippen zu schmieren, musste natürlich noch Farbe ran. Rote Lebensmittelfarbe, um genau zu sein. Die mischt ihr am besten gleich unter’s Öl, dann seid ihr fein raus und müsst nicht wie ich Ewigkeiten rummantschen, um die einzelnen Farbflecken schön auf den ganzen Zucker zu verteilen. Wer mag, kann noch Honig reingeben, der desinfiziert und pflegt die Lippen zusätzlich. ich hab jetzt darauf verzichtet, ich steh nicht so auf klebrige Lippen. Aber das sei jedem selbst überlassen 😉



Testen musste ich das Gemisch natürlich auch gleich. Es ist die perfekte Lösung für mein Problem – wer hätte auch etwas anderes erwartet? Das Olivenöl pflegt, schützt und schließt die Risse – es bleibt auch lange an den Lippen haften, ohne auszutrocknen. Der Zucker macht die Lippen schön weich, bringt einen interessanten Schimmer und – wer hätte das gedacht – schmeckt seeehr lecker, wenn man „versehentlich“ das Peeling aufisst. (Ich spreche aus Erfahrung, ja. :D)  Und die Minze brennt auf den offenen Lippen natürlich ein bisschen, wirkt aber langfristig heilend und erfrischt. Außerdem ist Minzöl auf die Stirn aufgetragen ein gutes Mittel gegen Kopfschmerzen und hilft offenbar auch auf den Lippen. Zumindest ist mein Kopfweh jetzt weg – toller Nebeneffekt, nicht? Oh, und das Ganze ist rosa und glitzert. Hihi. Gefällt mir.

 

So. Zu guter Letzt muss ich mich noch für das uneinheitliche Farbkonzept entschuldigen. Aber mir gefielen die Bilder mit dem Blaustich so gut und die Einzelaufnahmen sind in der Wiese viiiel toller geworden. Oh, und man bewundere den Untergrund auf den blauen Fotos, den werdet ihr in Zukunft öfter zu sehen bekommen. Ich hab mich extra für euch raus in die sibirische Kälte gewagt und in den Sperrholzstapeln gewühlt. Naaa? Wo bleibt mein Dank? :D

 



 

Habts es schee!
Marianne



 

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  1. Ui, voll spannend. Wusste nicht, dass man so etwas selbst machen kann !:)
    Vielen Dank für deinen lieben Kommentar und den Tipp mit dem Kaufhof! Werde morgen gleich hingehen. Ich habe jetzt nichts Besonderes zum Essen gelesen. Ich denke, dass vielleicht Weißwurst oder so nicht geht, aber Süßigkeiten bestimmt 🙂
    Liebste Grüße
    Natalia

  2. Oooh geniale Idee! Muss ich auch mal ausprobieren! 🙂
    LG Karla

  3. Na das schmeckt bestimmt richtig toll 🙂

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