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Morgenroutine: 10 Tipps für einen tollen Start in den Tag

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Griass di!

Bis vor ein, zwei Monaten war das Wort „Morgenroutine“ in meinem Wortschatz praktisch nicht existent. Und jetzt? Ich stehe jeden Tag früh, meistens um halb sechs oder halb sieben, auf und schaffe es trotzdem oder vielleicht gerade deswegen, den ganzen Tag voll motiviert zu sein. Ich muss zugeben, ganz einfach war es am Anfang nicht. Aber es gibt ein paar Tricks, wie man sich das Aufstehen viel leichter macht, und die will ich dir heute verraten. 

Zuerst aber die wichtige Frage: Warum sollte man überhaupt früh aufstehen? Ist es nicht viel besser, einfach liegen zu bleiben und den Tag erst gegen neun oder zehn zu beginnen? Natürlich ist es bequemer, das ist keine Frage. Aber wer nicht gerade selbstständig arbeitet oder studiert, muss zu einer bestimmten Zeit in der Arbeit sein. Nix mit ausschlafen. Außerdem habe ich für mich eine wirklich interessante Beobachtung gemacht:

Wenn ich morgens freie Zeit habe, bin ich produktiv und arbeite. Wenn ich abends freie Zeit habe, sitze ich vor PC, TV oder vor dem Smartphone.

Damit ist der Fall klar, oder? Wer viel zu tun hat und auch viel schaffen will, muss in den sauren Apfel beißen und den Wecker früher stellen. Doch keine Angst: Wirklich mühsam ist es nur die ersten paar Minuten und das auch nur in der ersten Zeit. Mit den folgenden 10 Tipps gewöhnst du dich ganz schnell an die frühe Zeit!

10 Tipps für die perfekte Morgenroutine: Für Anfänger

1.  Kein Snooze Button. Vergiss am besten, dass der existiert. Lass dich stattdessen lieber von deinem aktuellen Lieblingslied aufwecken – oder von einer Alarm App ohne Snooze wie Alarmy
2.  Freu dich beim Aufstehen auf etwas. Ich wache zum Beispiel auf und freue mich so richtig auf eine gemütliche Viertelstunde auf der Terrasse oder am Küchentisch mit Kaffee, Bullet Journal und Instagram. Oder auf ein leckeres Frühstück!
3.  Such dir Verbündete! Mein Freund muss um halb sechs aufstehen – wenn ich ihn morgens zur Haustür begleite, dann fällt mir der kurze Weg zur Kaffeemaschine leichter als die Treppenstufen zurück ins Bett. Wer keine motivierten Mitmenschen hat, der kann auch den Hund oder die Katze drauf trainieren, dich aufzuwecken. 
4.  Nimm dir Zeit für dich selbst! Angenommen, du bist jetzt aufgestanden, wird es Zeit, den Morgen perfekt zu gestalten. Was tust du gerne? Fang damit deinen Tag an! Ich liebe es, kreativ zu sein und plane oft morgens schon neue Projekte.
5.  Genieße die Ruhe – ich stehe morgens lieber um halb sechs auf als um halb sieben, weil da tatsächlich noch niemand auf den Beinen ist. Und den Start des Tages alleine in Ruhe zu zelebrieren liebe ich einfach!

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Schon wach? Morgenroutine für Profis

6.  Plane den Tag. Ich werfe jeden Morgen schon einen ausgiebigen Blick in mein Bullet Journal und erstelle die To Do Liste für jeden Tag – so habe ich auch später kein Chaos und kann alles schaffen, was ich mir vornehme.
7.  Besonders motiviert? Fang schon mit deiner To Do Liste an! Ich habe jeden Tag ein, zwei Punkte, auf die ich mich schon freue – zum Beispiel kreative Tätigkeiten wie Blogposts planen oder auf Pinterest nach neuen Ideen suchen, perfekt für einen gemütlichen Morgen. An manchen Tagen wage ich mich sogar morgens schon an die unangenehmen Aufgaben.
8.  Geh an die frische Luft – und wenn es nur für ein paar Minuten ist. Ich laufe liebend gern einmal ums Haus, da meine Fenster auf der West- und Südseite sind und ich aber den Sonnenaufgang im Osten gerne sehe. Kühle Luft am Morgen tut wirklich gut!
9.  Beweg dich! Wenn ich morgens Sport mache, fühle ich mich den ganzen Tag frisch und ausgeruht. Das muss gar nicht viel sein – zehn Minuten Rad fahren oder ein paar Yoga-Übungen sind vollkommen ausreichend. Das richtige Auspowern für die Sportskanonen kann bis später warten.
10.  Der ultimativ wirksame, aber auch ultimativ unangenehme Tipp: Geh am Abend davor früher schlafen. Du brauchst mindestens sieben Stunden Schlaf, besser acht, und wer erst um ein Uhr morgens einschläft, der wird um sechs niemals fit sein! Zugegeben – da habe ich auch noch einige Probleme, aber ich gebe mir Mühe, und das solltest du auch.

Im Prinzip ist es gar nicht so kompliziert und auch nicht wirklich anstrengend, wenn man einmal angefangen hat. Ich hatte schon nach zwei Wochen absolut kein Problem mehr damit, um halb sechs wach zu sein! Und ganz toll ist es jetzt natürlich im Sommer: mit dem Sonnenaufgang aufstehen macht noch viel mehr Spaß als an einem dunklen Wintermorgen. Wann stehst du für gewöhnlich auf? Hast du auch Geheimtipps fürs Aufwachen auf Lager?

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Habts es schee!
Marianne



 

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  1. Liebe Marianne,

    ich bin auch der totale Frühaufsteher (wobei ich sagen muss, dass es mir im Moment wirklich an Schlaf mangelt und ich heute erst um acht afugestanden bin, haha). Und deine Tipps benutze ich auch oft. Die Snooze Taste kennt mein Handy schon gar nicht mehr und ich freue mich ebenfalls auf 15 Minuten nur für mich am Küchentisch – diese Minuten für mich brauche ich allerdings auch.
    Und ich versuche ebenfalls wenn meine Tagesplanung es zulässt morgens gleich zum Sport zu gehen. Es gibt einfach kein besseren Start in den Tag. 🙂

    Und ich will mal ein großes Lob an deinen Blog allgemein hierlassen. Ich finde den Aufbau deiner Posts und deine komplette Gestaltung einfach super! (Muss ich mir mal ein Beispiel dran nehmen, haha)

    Viele liebe Grüße!
    Anna 🙂
    https://wwwannablogde.blogspot.de

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