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Decluttering im Office: Schreibtisch aufräumen leicht gemacht

Juhuuu, nur noch ein paar Stunden, bis der NaNoWriMo endlich anfängt! Ich habe mir schon einen Alarm für Mitternacht gestellt, damit ich pünktlich starten kann. Schließlich habe ich  mal wieder verrückte Ziele im Kopf und möchte am liebsten den Tag morgen schon mit 10k Wörtern abschließen. Mal sehen, ob das gelingt – wie’s geht, weiß ich ja!  Dafür brauche ich auf jeden Fall eine ruhige und angenehme Arbeitsumgebung. Ganz ehrlich, mich lenkt nichts mehr ab als das ganze Chaos, das für gewöhnlich auf meinem Schreibtisch herumliegt. Bücher,  Stifte, Unizeug, Stifte, irgendwelche Kassenzettel, die ich noch eintippen müsste, noch mehr Stifte… Also heißt meine große Aufgabe für diesen letzten Oktobertag: Schreibtisch aufräumen!

Schreibtisch aufräumen - Office Decluttering

Schreibtisch aufräumen: Meine Tipps für dich

x Dein erstes Ziel sollte sein, eine blanke Tischplatte vor dir zu haben. Das heißt, kein Papierchaos, keine herumliegenden Stifte – aber auch vorerst keine Ordner, keine Pflanzen, keine Deko. Wirf alles weg, was du nicht mehr brauchst. Kaputte Stifte, irgendwelche alten Bastelsachen – einfach weg damit. Stell Bücher ins Regal, statt sie in Stapeln auf dem Tisch zu lassen, und räum herumliegende Dinge an ihren angestammten Platz. 
x Mach kurzen Prozess mit den herumfliegenden Blättern! Unwichtiges kannst du sofort wegwerfen, wie zum Beispiel den letzten Ikea-Katalog. Lege dir einige Ordner zu, in die du wichtige Unterlagen einsortierst. Ich habe jeweils einen klassischen Leitz-Ordner* zu den Themen Uni, Finanzen, Vereine, Blog und Dokumente. Dann weißt du genau, was du wo findest, wenn du mal etwas nachschlagen musst. Und gleichzeitig heißt es: Tschüss Papierstapel!  
x Ist alles beseitigt, musst du jetzt nur noch für eine schöne Atmosphäre sorgen. Lass keine losen Gegenstände herumliegen, sondern sorge für eine praktische Aufbewahrung. Wichtige Dinge, die ich ständig brauche, findet man bei mir im Drahtkorb – zum Beispiel Notizblöcke, Tesa, TAN-Generator (und den Xbox Controller für meine Games ). Für meine Stifte habe ich einen IKEA-Kerzenhalter* umfunktioniert. Und was natürlich nicht fehlen darf, sind Pflanzen und Bilder! Dieses Jahr steht bei NaNo außerdem meine Yankee Candle* auf dem Tisch. Such dir deine liebsten Dekogegenstände aus – achte aber darauf, dass es nicht zu viel wird.

Was du außerdem jeden Tag machen solltest: Wenn du abends aufhörst zu arbeiten, räum deine Unterlagen und Materialien zurück an ihren Platz. Trag die Kaffeetasse in die Küche und setz deinen Schreibtisch praktisch zurück auf Null. Dann lässt es sich morgen viel besser starten!

Für eine bessere Konzentration: Immer zuerst den Schreibtisch aufräumen!

Ich persönlich finde Aufräumaktionen immer einfacher, wenn ich eine To Do Liste dafür habe. Deswegen habe ich mir für heute eine Checkliste geschrieben und extra für dich abgetippt. Du kannst sie dir als PDF herunterladen und entweder ausdrucken oder mit dem Adobe Reader ausfüllen! Hier findest du den Download: 

Zum Downloadbereich

 

Schreibtisch aufräumen: Office Decluttering Checkliste - Freebie

Ich überlege jetzt noch, was mit den Büchern auf meinem Schreibtisch passiert. Nachdem ich hier im Wohnheim kein Regal habe, kann ich meine eigenen Ratschläge nämlich nicht befolgen! Und danach setze ich mich an meinen frisch aufgeräumten Schreibtisch und zähle die Minuten bis Mitternacht.  An alle fellow WriMos: Habt einen tollen Start in den NaNoWriMo! Und auch allen anderen wünsche ich einen schönen Feiertag! Verbringst du die freien Tage vielleicht auch mit Aufräumen? Was sind deine Geheimtipps für einen ablenkungsfreien Workspace? 

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Simpler leben: Was ist Minimalismus?

Ein Thema, das seit einigen Monaten in meinem Leben und in Zukunft auch auf dem Blog eine große Rolle spielt, ist der Minimalismus. Dazu stellt sich die Frage: Was ist Minimalismus eigentlich? Klar hat man den Begriff schon oft gehört, minimalistische Fotos findet man mittlerweile ständig auf Instagram. Sogar Großtantchen von nebenan erzählt auf dem Dorffest vom „minimalistischen Wohnungsstil“, weil das der neueste Trend in der Wohnzeitschrift ist und weil man das in Skandinavien ja schon immer so hat. Mag ja stimmen. Aber wusstest du, dass man ihn auch als Bezeichnung für einen ganzen Lebensstil benutzt? Das ist nämlich das eigentlich Interessante daran.

Was ist Minimalismus eigentlich?

Minimalismus stammt vom lateinischen Wort „minimum“ ab, das bedeutet „das Kleinste, Geringste„. Auf die Lebensweise übertragen heißt das: Sich aufs Wesentliche konzentrieren. Kein unnötiger Schnickschnack, der alles verkompliziert. Klingt gut, oder? 

Minimalismus heißt für mich: Eine ordentliche Arbeitsumgebung haben. Mich auch mal auf mein Zuhause und die Natur konzentrieren, statt nur Konsum zu leben. Geistige Freiheit statt Stress. Weniger Termine, mehr Kreativität.

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Fünf Bereiche, wo du Minimalismus anwenden kannst

1. Bei dir zu Hause. „Declutter“ heißt das englische Fachwort – entrümpeln. Ich bin kein ordentlicher Mensch und mein Zimmer versinkt seit Jahren immer wieder im Chaos. Damit ist Schluss, seit ich einmal komplett ausgeräumt habe. Wer weniger unnütze Sachen besitzt, hat auch weniger aufzuräumen. Und wo lässt es sich besser entspannen oder kreativ sein als in einem ordentlichen Umfeld, wo dir kein Gegenstand schlechtes Gewissen macht?
2. Im digitalen Leben. Die meisten Menschen zwischen 18 und 25 Jahren verbringen täglich über drei Stunden am Smartphone. Das ist anstrengend, meistens nutzlos und kann gefährlich werden – wissen wir ja mittlerweile alle. Die Lösung? Digitaler Minimalismus. Wer die Zeit am Handy auf das Nötige beschränkt, statt stundenlang in Instagram rumzusurfen, hat plötzlich viel mehr Zeit für sich.
3. Beim Einkaufen. Dass der massenhafte Konsum in unserer Gesellschaft vorherrscht, ist kein Geheimnis. Was man dagegen tun kann? Mit Plan einkaufen und dann auch nur kaufen, was man wirklich braucht. An Lebensmitteln und Drogerie führt kein Weg vorbei. Aber ob das dritte weiße Sweatshirt oder das neue Buch, wo doch schon fünf ungelesene im Regal stehen, tatsächlich nötig ist? Nicht wirklich.
4. In deiner Freizeit. Nicht nur Dinge können dich belasten, sondern auch Aktivitäten oder Freizeit. Was und wer raubt dir deinen letzten Nerv – für nichts? Womit verbringst du eine schlaflose Nacht nach der anderen und stehst am Ende mit leeren Händen da? Weg damit. Auch das ist Minimalismus – statt Gerenne und Stress ein Terminkalender, der Freude macht. Dann schaffst du auch schwierige Projekte, die du gerne umsetzen möchtest.
5. Im Studium oder am Arbeitsplatz. Wenn der Schreibtisch ordentlich ist, fehlt noch der Rest – gerade in der Uni ist es wichtig, sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren und auch im Job geht dann so manches leichter von der Hand. Gut organisiert hat man die Aufgaben jederzeit im Blick, weiß, was auch morgen oder nächste Woche noch gemacht werden kann und was jetzt sofort erledigt werden muss. Und alles Unnötige: Genau, richtig geraten, schmeiß es aus der Liste!

In diesen fünf Bereichen erleichtert dir der Minimalismus dein Leben als Erstes – das ist aber noch lange nicht alles. Grundsätzlich kann ich von mir selber sagen, dass ich jetzt viel entspannter bin und seltsamerweise auch produktiver, obwohl ich weniger mache als zuvor. Das verschlägt immer noch allen Leuten die Sprache, die mir nicht glauben wollten, dass man sein Leben auch ausmisten kann und nicht nur die alten Kisten auf dem Speicher. (Ernsthaft, die gibt es.) Kannst du mit dem Begriff Minimalismus schon länger etwas anfangen oder hast du heute erstmals davon gehört? Was hältst du von einem solchen Lebensstil? Wie du selbst anfangen kannst, ein wenig minimalistischer zu leben, erkläre ich dir bald hier auf Deliriumskind!