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Produktiv arbeiten mit diesen 5 Top Office Apps

Produktiv Arbeiten Apps

Die übliche Meinung ist ja, das Smartphone hat am Arbeitsplatz nichts verloren und stört nur die Konzentration. Das stimmt auch – wenn man seine Zeit lieber auf Instagram, Pinterest & Co. verbringt, statt zu arbeiten. Also: Weg mit dem Handy? Nicht unbedingt! Wie ihr schon wisst, halte ich trotz Minimalismus nichts davon, das Digitale aus meinem Leben zu verbannen. Mein geliebtes Huawei P9 begleitet mich sowieso überallhin und steckt voller nützlicher Office Apps. Also möchte ich es auch produktiv in meinen Alltag einbinden und diese Apps bewusst nutzen. Und mit meinen 5 Lieblingsapps kann ich in Uni und Job produktiv arbeiten.

Produktiv arbeiten: Meine Top 5 Office Apps

Man könnte meinen, die Organisation meines Arbeits- und Blogalltags findet komplett im Bullet Journal statt. Das habe ich auch mal versucht – da ich aber so viele verschiedene Tätigkeiten gleichzeitig habe, ist das gescheitert. Wenn man Uni, Blog und zwei unterschiedliche Jobs zusammen mit dem üblichen Kalender ins BuJo integriert, entsteht nur eines: Chaos. Deswegen nutze ich verschiedene Office Apps, um organisiert und produktiv zu arbeiten. 

Produktiv arbeiten: Office Apps

Projekte und praktischer Workflow: Trello 

Mit Trello habe ich lange Zeit den Workflow meiner Blogposts koordiniert, Softwareprojekte organisiert, Vereinstätigkeiten erledigt und ganz einfache To Dos abgearbeitet. Zugegeben, bei den Blogposts führe ich mittlerweile eine klassische Excel-Liste, aber bei allen Projekten hat Trello einfach die Nase vorn! Die App gibt es nicht nur für Android, sondern alle gängigen Plattformen inklusive Browser.

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Alle Dateien an einem Ort: OneDrive

Datenklau hin oder her: Ich liebe Clouds. Seit ich zur Uni gehe und viel an unterschiedlichen Orten und unterschiedlichen PCs arbeite, hat OneDrive meinen Heimserver als Dateiablage abgelöst. Damit kann ich von jedem Browser aus auf meine Daten zugreifen, außerdem ist der Austausch zwischen Smartphone und PC spielend einfach. Und das Beste: Für Office 365 Nutzer gibt’s 1 TB Speicher – so viel habe ich bei keiner anderen Cloud zur Verfügung. 

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Notizen und Texte: OneNote

Ihr seht schon, ich bin ein richtiger Microsoft Office Junkie. Und da ich manchmal ganz schön vergesslich bin, notiere ich mir in OneNote alles, was mir so durch den Kopf geht. Mit den Notizen kann ich vor allem in der Redaktion produktiv arbeiten – morgens checke ich tagesaktuelle Themen und trage sie in eine sortierte Liste ein. Später mache ich mich dann an die Umsetzung. Auch Blogthemen plane ich gerne mit OneNote. 

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Ablenkungsfrei arbeiten: Forest

Forest habe ich dir hier schon mal vorgestellt – nachdem ich aber immer noch begeistert davon bin, muss es nochmal auf die Liste. Damit konzentrierst du dich viel besser auf deine Arbeit. Forest sperrt nämlich deine Apps für einen Zeitraum, den du selbst wählen kannst. Durchgehaltene Konzentrationszeit siehst du dann als Bäumchen in deiner Wochenstatistik – checkst du doch mal WhatsApp, verdorrt dein Baum. Ein ähnlicher Timer ist Tide. Damit werden zwar deine Apps nicht geblockt, aber dafür bekommst du zum Beispiel Regensounds oder den Ozean zur Untermalung deiner Arbeit. 

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Nachrichten, Artikel, Blogs: Feedly

Zu meinen täglichen Aktivitäten gehört es, mehrmals am Tag Feedly zu checken. In der Redaktion lese ich dort alle tagesaktuellen Themen zu Technik und Apps, in meiner Freizeit verfolge ich eine ganze Menge an Blogs. Dabei ist Feedly der beste Feedreader, den ich getestet habe. Ich liebe das minimalistische Interface und die Möglichkeit, Artikel für später zu speichern – so habe ich die interessantesten Posts immer griffbereit. 

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Top Office Apps

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Da alle meine Termine und Deadlines im Bullet Journal stehen, nutze ich keine Kalender-App (höchstens für kurzfristige Erinnerungen). Hier würde ich dich aber auf alle Fälle auf Outlook oder den Google-Kalender verweisen. Mit diesen Office Apps schaffe ich es leicht, sowohl Tage, Tätigkeiten als auch Dateien zu organisieren und damit produktiv zu sein. Was sind deine liebsten Apps für Office und Uni? Nutzt du das Smartphone zum Arbeiten oder muss es an deinem Arbeitsplatz in der Tasche bleiben? 

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3 Schritte zum Erfolg: So kannst du jedes Ziel erreichen!

ziel erreichen goal setting 1

„Ich schaff das nicht, ich bin sowieso viel zu faul.“ – „Prokrastination ist meine einzige Stärke.“ – „Eigentlich kann ich gleich aufgeben, das wird sowieso nichts.“ Das sind Sätze, die ich echt nicht mehr hören kann und trotzdem selbst viel zu oft von mir gegeben habe. Ein Ziel erreichen ist aber wirklich nicht schwer: Du musst es dir nur richtig einteilen. So habe ich den NaNoWriMo letztes Jahr geschafft. Und so schaffe ich jede Woche wieder den riesigen Berg aus Blogarbeit, Klausuren und diversen Vereinen. Und damit du das auch kannst, möchte ich dir heute zeigen, wie du ein großes Ziel erreichen kannst, ohne ständig daran zu verzweifeln oder aufzugeben. Spoiler: Es ist gar nicht so anders als Bergsteigen. 😉

ziel erreichen goal setting 2

So kannst du dein Ziel erreichen:

1. Motivation: Ziel setzen und klar benennen

Als Erstes musst du dir überlegen, warum du genau auf diesen Berg raufwillst. Egal wie sehr du dieses Ziel erreichen willst oder auch nicht, es gibt einen Grund dafür. Ob es nun ein Projekt ist, das seit Monaten in deinem Hinterkopf schlummert, oder einfach die Klausur, die du bestehen musst – du willst mit deiner Arbeit etwas erreichen. Das kann zum Beispiel der Bachelor oder Master sein, damit du endlich in deinen Traumjob starten kannst. Oder das Geld, das du mit deinem Projekt verdienst und von dem du dir neue Dinge kaufen kannst.

Präge dir diese Motivation ein und verlier sie nie aus den Augen. So kommst du gar nicht in Versuchung, schon vor dem Anfang aufzugeben! Ich schreibe mir meine Motivation gerne auf und hänge sie mir an einen Platz, wo ich sie jeden Tag sehen kann. Am liebsten habe ich sie schön gelettert an meiner Wand über dem Schreibtisch hängen!

2. Planung: Aus großem Ziel mach kleine Ziele

Kein Ziel erreicht man auf einmal und du wirst auch nie die Zugspitze in einer Stunde ohne Vorbereitung erreichen. Teile dein Ziel in kleine Schritte ein und stelle dann Tages- und Wochenziele auf. Beachte dabei, dass du realistisch bleibst – niemand kann in zwei Wochen einen Roman schreiben oder nach zwei Tagen Lernen eine schwierige Klausur bestehen! Statt also sechs Stunden am Tag einzuplanen, nimm dir lieber eine Woche länger Zeit und rechne dafür mit zwei Stunden weniger.

Meinen Zeitplan stelle ich wie immer im Bullet Journal auf. Ich teile mein Gesamtprojekt in einzelne Stufen ein, die ich meistern muss, und überschlage dann die Zeit, die ich für jede Stufe brauche. Dann werfe ich einen Blick in meinen Terminkalender, damit ich weiß, wie viel Zeit ich am Tag aufwenden kann oder muss. Und schließlich stelle ich eine To Do Liste auf, in der ich die einzelnen Tage mitsamt ihren Aufgaben festhalte. So sehe ich täglich, was ich heute erledigen muss, und stehe nicht vor einem riesigen Haufen unsortierter To Dos, die mich total überfordern!

ziel erreichen goal setting 3

3. Belohnung: Der Trick für faule Tage

Zeit für die Pausen auf der Alm! Gerade unangenehme Ziele wie Prüfungen und Projekte für den Job sind nicht sonderlich motivierend und die Verlockung, statt zu arbeiten, einfach an den See zu fahren oder auf der Couch zu liegen, ist groß. Ich kenne das – egal, welche Motivation ich mir zurechtlege, an manchen Tagen hat man einfach keine Lust! Dagegen habe ich mir ein schlaues System gebastelt: Für jede gemeisterte Stufe meines Vorhabens belohne ich mich in irgendeinem Maße. Einfach ein Stück Kuchen am Nachmittag nach ein paar produktiven Stunden oder ein neues PC-Game nach einer bestandenen Klausur. Mit Belohnungen kannst du dich selbst motivieren und noch auf ein zweites Ziel hinarbeiten. 

Hier habe ich dir einmal eine Auswahl an Belohnungen von klein bis groß zusammengestellt, die du als Inspiration nutzen kannst: 

Belohn dich!

5€ Shoppingbudget Die Nummer 1 auf deiner Wunschliste Eine halbe Stunde lesen oder zocken Ein Wellnesstag Eine Folge deiner Lieblingsserie
Einfach mal eine Pause Ein neues Buch Ein freies Wochenende daheim Ein Cookie oder einen leckeren Muffin!! Neues Arbeitsmaterial (Stifte, Werkzeug…)
 Ein Spaziergang Kinokarten   Ein Ausflug an einen tollen Ort  Eine Tasse Kaffee auf dem Balkon  Hübsche Deko für deinen Arbeitsplatz

So, jetzt würde ich am liebsten die Sportschuhe rauskramen und in die Berge fahren 😂 Leider wartet auf mich auch noch so einiges an Aufgaben für mein nächstes Ziel und das sind die Klausuren. Also tippe ich diesen Beitrag mit verpflasterten Fingern fertig – ich schwöre es, ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte. Anscheinend habe ich gestern beim Boxen ein bisschen kräftig zugeschlagen. 😂 Im Übrigen nutze ich auch für meine Sportroutine diesen Plan, um ans Ziel zu kommen, und fühle mich jetzt schon viel fitter als noch vor ein paar Wochen!

Mit diesen drei Schritten sollte deinem Ziel letztendlich nichts mehr im Wege stehen. Und glaub mir, zurückzublicken auf die einzelnen Schritte und zu wissen: ich habe es geschafft – es gibt nichts Besseres! Welches Ziel würdest du gerne erreichen, wenn du die Zeit und die passende Planung hast? Was ist dein Geheimnis für gute Zielsetzung? 

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Die besten Apps für mehr Produktivität und Motivation

Ihr Lieben,
in den letzten Wochen habe ich mir sehr viel Gedanken zum Wort „Lifestyle“ gemacht. Nach sechs Jahren in der Bloggerwelt ist dieses Wort für mich schon beinahe zum Unwort geworden. Das ist so austauschbar, ein Blogbegriff für alle Blogger, die sich nicht auf ein Thema festlegen wollen und die üblichen Klischees abhandeln. Food, Travel, Beauty, Fashion, das sind die Wörter, die wir häufig auf solchen Blogs lesen. Aber das bin nicht ich.

Versteht mich nicht falsch – für sehr viele Blogger klappt dieses Konzept. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass man die Hälfte der Blogs in meinem Feed in die Rubrik Lifestyle einstuft. Meinen wahrscheinlich auch. Aber Deliriumskind soll mehr als nur Food, Travel und DIY sein. Ich verbringe jede freie Minute (wenn ich nicht gerade schlafe) mit kreativen Tätigkeiten – schreiben, zeichnen, Konzepte entwerfen, malen, programmieren, fotografieren. Nachdenken. Und manche dieser Bereiche kommen hier auf dem Blog zu kurz. 

Der Bereich Technologie zum Beispiel. Das sind Games, Apps und Software, die ich toll finde und gerne mit euch teilen möchte. Und jetzt guckt mal hier oben im Menü auf den rechten Punkt – na, das ist neu, oder? In der Rubrik Reviews findet ihr künftig ein großes Archiv an Tools, die ich toll finde und mit euch teilen möchte. Noch sind sehr viele Kategorien leer, das wird sich aber in den nächsten Tagen und Wochen ändern.

Organizing Apps für Blogger und den Alltag

Um meine ganzen Tätigkeiten und Aktivitäten irgendwie im Überblick zu behalten, brauche ich so einiges an Hilfe. Das ist meistens gar nicht so einfach, wenn man X verschiedene Projekte und Termine mit Blog, Uni und Arbeit abgleichen muss. Außerdem ist mein innerer Schweinehund mindestens so groß wie King Kong. Das heißt, in meiner freien Zeit schlafe ich auch mal gerne oder schaue trashige Serien, anstatt das zu tun, was ich eigentlich tun sollte. Nicht sehr vorbildlich.

Aber ich habe eine gute Nachricht für alle, denen es genauso geht. Es gibt Abhilfe! Neben dem ganz einfachen analogen Kalender und in letzter Zeit meinem Bullet Journal verlasse ich mich dabei hauptsächlich auf drei Apps. 

Habitica: Lustiges RPG statt langweilige To Do Liste

Habitica - Gamify Your Tasks | Free To Do Organizing App

Habitica ist ungelogen die beste To Do App, die man im Play Store finden kann. Ich habe viele ausprobiert – Wunderlist, Todoist und wie sie alle heißen. Es geht einfach nicht besser. Vielleicht bin ich als Gameliebhaber auch ein bisschen subjektiv. In Habitica erstellt ihr nämlich einen süßen Avatar in 8-Bit Grafik. Der bekommt dann Erfahrungspunkte, höhere Level und Gold, wenn ihr eure Aufgaben brav erledigt. Bei versäumten Deadlines gibt’s stattdessen eins auf die Rübe und einen kräftigen Abzug von Gesundheitspunkten. Hierbei geht es nicht nur um schnöde To Do Listen, sondern auch Gewohnheiten und tägliche Aufgaben. 

Mit Habitica schaffe ich es tatsächlich, tägliche Routineaufgaben angenehm zu gestalten – schließlich möchte ich neue Klamotten, eine Berufung und ein Haustier für meinen Avatar! Und wer nicht alleine kämpfen möchte, der tritt den Challenges in der Community bei und motiviert sich so zum Sport oder zum Abnehmen.

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Fabulous: Gesunde Gewohnheiten aufbauen

Fabulous | Free Motivating Android App | Organizing Apps

Mit Fabulous fangt ihr komplett von vorne an. Diese App ist dazu da, in einem vierwöchigen Programm einen Aspekt eures Lebens so richtig auf Vordermann zu bringen. Wollt ihr euch energiegeladener fühlen oder endlich Struktur in euren Alltag bringen? Nutzt Fabulous. In mehreren Schritten führt euch die App mit Erinnerungen, Texten und farbenfrohem Design an eine neue, bessere Routine heran.

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Forest: Ablenkungsfrei arbeiten

Forest App | Distraction-Free Studying | Organizing Apps

Während dem Lernen oder der Arbeit kurz WhatsApp oder Facebook checken? Schaut mich nicht so schuldbewusst an, ich weiß es genau. Ihr tut es alle. Jeder tut es. Und es ist absolut mies für die Konzentration und am Ende auch das Ergebnis. Ich bin ein absoluter Profi im Prokrastinieren, ich weiß das, und deswegen habe ich mir Forest heruntergeladen.

Die App sperrt euer Handy für den Lernzeitraum – noch nichts Besonderes. Das wirklich Coole ist der digitale Baum, der inzwischen auf dem Smartphone wächst. So könnt ihr am Ende einer Woche euren Wald aus Lernzeit betrachten und euch selber auf die Schulter klopfen. Und wer verdorrte Bäume in seinem Wochenwald findet, der sollte künftig wirklich die Finger vom Handy lassen.

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Hier findet ihr alle Reviews zum Thema Organizing Apps auf einen Blick:

Organizing Apps

Das war’s von mir schon zum Thema Organizing! Ich werde jetzt mein Bullet Journal für das Seminar nächste Woche vorbereiten und abends geht’s ins Kino. Was sind eure liebsten Organizing Apps? Nutzt ihr lieber euer Smartphone, um organisiert zu bleiben, oder den guten alten Kalender? Und was mich natürlich am meisten interessiert: wie seht ihr die Thematik Lifestyleblog und was sagt ihr zu den Reviews?

Cheers,
Eure Marianne