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IKEA Hack fürs Office: DIY Moodboard selber machen + Aquarell Print

Moodboard DIY Ikea Hack

Es ist immer noch September und das heißt auch immer noch #BackToBusiness! Nach dem guten Start in die Woche und den Top Office Apps widmen wir uns jetzt dem Allerwichtigsten: Ein schöner Arbeitsplatz. Ich persönlich kann einfach nicht gut denken, wenn mir die Umgebung nicht passt. Zum Beispiel solltest du einen hellen, offenen Arbeitsplatz haben und eine Sitzumgebung, die dir guttut. Aufgeräumte Schreibtische helfen auch immer bei der Kreativität. Ich liebe es außerdem, wenn ich ein paar Pflanzen im Office habe, die machen gleich gute Laune. Was ist noch wichtig für gute Arbeit? Klar, Inspiration! Und die hole ich mir seit kurzem von meinem DIY Moodboard.

Ich habe lange mit der klassischen Gitteridee geliebäugelt, und dann war das Gitter, das ich haben wollte, ausverkauft. Also habe ich mir was einfallen lassen: Heute stelle ich dir einen richtig coolen IKEA Hack vor – wir bauen uns unser eigenes DIY Moodboard aus einem Bilderrahmen!

DIY Moodboard IKEA Hack DIY Moodboard IKEA Hack

IKEA Hack: Ein DIY Moodboard aus RIBBA Bilderrahmen basteln

Bei IKEA holen wir uns folgende Artikel: Einen RIBBA Bilderrahmen in der Größe 50x50cm (weiß oder schwarz), ein GIVANDE Bänderset (schwarz, weiß und natur) und, wer möchte, das EKLOG Schreibset mit Paperclips, Büroklammern und Pins in Gold. Für unser DIY Moodboard brauchen wir außerdem ein Lineal, eine Schere, einen Hammer und 9 Nägel (möglichst schmal). 

Welches Gemälde du in den Rahmen einsetzt, ist deinem Geschmack überlassen. Mein Monstera-Aquarell habe ich selbst entworfen und gemalt. Im Downloadbereich stelle ich dir zwei Versionen zum kostenlosen Download zur Verfügung. (Bildgröße: 32,75 x 30cm)

Monstera Aquarell - DIY Moodboard Monstera Aquarell - DIY Moodboard

*Alle Bilder sind nur für den eigenen, privaten Gebrauch bestimmt. Lizensiert unter Creative Commons BY-NC-ND.

DIY Moodboard IKEA Hack

DIY Moodboard: Anleitung

1. Zerlege den Rahmen – als Erstes brauchen wir nur den äußersten Teil. Ich habe rechts 4 Nägel und links 5 Nägel eingeschlagen, das kannst du aber variieren, wie du möchtest. Miss deine Abstände aus (bei mir: ca. 10 cm zwischen allen Nägeln) und zeichne sie mit Bleistift auf dem Rahmen an. 
2. Jetzt schlage vorsichtig in jeden angezeichneten Punkt einen Nagel ein, sodass noch 3-4 mm überstehen. Wende dabei nicht zu viel Kraft auf, weil sich die weiche Spanplatte ansonsten evtl. verziehen könnte. 
3. Wähl das Band mit deiner Lieblingsfarbe – jetzt geht es ans Spannen der Fäden. Sichere die Schnur beim ersten Nagel mit einem Doppelknoten und spanne sie in einem Muster, das dir gut gefällt, um die Nägel. Am besten wickelst du die Schnur einmal ganz um jeden Nagel, bevor du sie zum nächsten Nagel spannst, damit sich später ganz sicher nichts mehr löst. Bist du mit dem Muster zufrieden, verknote die Schnur doppelt am letzten Knoten und schneide das Ende durch.
4. Drucke deinen Greenery Print aus und setze ihn in den Rahmen ein. Tipp: Damit nichts verrutscht, kannst du das Papier mit Washi-Tape am Passepartout festkleben, das lässt sich später leicht wieder lösen.
5. Und schon ist dein Moodboard fertig: Jetzt kannst du den Rahmen an der Wand aufhängen oder auf dem Schreibtisch aufstellen. Bilder, Fotos und andere Gegenstände kannst du zum Beispiel mit den goldenen Paperclips aus dem EKLOG Set oder hölzernen Wäscheklammern befestigen. 

An mein Moodboard kommen jetzt Postkarten, Zeichnungen, selbstgemachte Letterings und Notizen. Außerdem finde ich es superpraktisch, dass man im Bilderrahmen auch mal Stifte oder das Handy ablegen kann! Wie gestaltest du deine Inspiration am Schreibtisch? Und was darf an deinem Arbeitsplatz auf keinen Fall fehlen?

Marble DIY Smartphone Dock: Minimalistische Aufbewahrung für dein Smartphone

DIY-smartphone-dock

Es ist wie verhext. Ich verlege andauernd mein Handy. Also, ich verliere es nicht irgendwo, sondern lasse es im Haus liegen. Unter dem Kopfkissen, auf einem Regal, sogar im Badezimmerschränkchen… Ich schwöre, ich verbringe täglich eine halbe Stunde damit, mein Smartphone zu suchen. Mein Freund ist mittlerweile besser darin als ich selbst und ich darf mir des Öfteren anhören, ich würde auch meinen eigenen Kopf verlegen, wenn ich könnte. Was vermutlich stimmt 😂 Aber ich habe jetzt eine Lösung gefunden und die möchte ich dir heute zeigen: ein DIY Smartphone Dock!

Das steht jetzt auf meinem Schreibtisch und ich habe mir angewöhnt, mein Handy hineinzustellen, sobald ich nach Hause komme. Der große Vorteil: In meinem Dock kann ich es gleich aufladen! Da der Akku meines Huawei P9 seit dem letzten Update ein bisschen spinnt, ist er oft abends komplett leer. Und natürlich kommt mir das Dock dann gerade recht. Ursprünglich wollte ich es außerdem aus Beton gießen, habe aber festgestellt, dass mir das für unterwegs wohl zu schwer wird! Also habe ich ein bisschen gesucht und noch drei Blöcke FIMO in der Bastelkiste gefunden- die ergeben ein super DIY Smartphone Dock. 

DIY Smartphone Dock aus FIMO in Marmoroptik

Du brauchst folgende Dinge:

x 3 Blöcke FIMO in deinen gewünschten Farben. Ich habe schwarz, grau-metallic und weiß mit Glitzer verwendet. Für weißen Marmor nimm am besten zweieinhalb Blöcke Weiß und einen halben in Grau. (Willst du eine größere Docking Station, musst du natürlich mehr FIMO kaufen.)
x Cutter oder Küchenmesser, Bleistift, Schere
x Nudelholz, Backpapier, Backblech, evtl. etwas Pflanzenöl

So geht’s:

Vorlage herunterladen

1.  Drucke die Vorlage aus und schneide die beiden Teile aus. Alternativ kannst du auch ein eigenes DIY Smartphone Dock gestalten: Dazu musst du nur zwei Kreise gleichen Umfangs zeichnen und mit je einer Linie oben und unten verbinden. Die Länge der Umrandung berechnest du dann so: 2 x Linie + (3,14 x Umfang). 
2.  Jetzt geht es an den FIMO! Packe die Blöcke aus, schneide sie in Stücke und forme sie zu langen Rollen. Dann kannst du sie entweder flechten oder umeinander zwirbeln, den Strang dann in der Mitte falten und wieder zusammenkneten. Das kannst du so lange wiederholen, bis dir die Maserung gefällt. Tipp: Bei bröckeligem FIMO kannst du einen Tropfen Pflanzenöl einkneten, dann wird er wieder weicher.
3.  Den marmorierten FIMO vierteln. Ein Viertel brauchst du für die Rückwand: Dazu einfach glatt ausrollen, bis die Platte groß genug ist und ca. 4-8mm dick ist. Danach schneidest du in der Mitte das Loch für dein Ladekabel hinein – mit einem runden Stift kannst du die Enden schön formen. Den Rest verarbeitest du wieder zu einer langen Rolle, die du dann mit dem Nudelholz zu einer 4-6mm dicken Platte ausrollst. Das ist deine Umrandung, also brauchst du noch eine Öffnung für dein Smartphone. Dazu drückst du das Handy kurz in den Fimo in der Mitte und schneidest großzügig darum herum. 
4.  Im letzten Schritt fügst du die beiden Enden der Umrandung zusammen und verwischt die Kante. Dann kannst du die Umrandung auf deine Rückwand setzen und gut festdrücken. Arbeite mit den Fingern Unregelmäßigkeiten und Kratzer aus. Dann kannst du dein Dock auf ein Backblech setzen und die Öffnung für das Smartphone mit Backpapier ausstopfen, damit sie stabil bleibt. Den FIMO bäckst du dann bei 120 Grad Umluft für 30 Minuten. Auskühlen lassen und schon kannst du deine Docking Station verwenden.

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Dieses DIY hätte übrigens schon vor ein paar Tagen online kommen sollen, aber meine Woche ist nicht die beste gewesen: Gerade als ich die Fotos bearbeiten wollte, hat sich zuerst meine SD Karte verabschiedet und dann setzte sich mein Laptop in den Kopf, keine Programme mehr zu öffnen. Das Ende vom Lied: Die letzten zwei Tage habe ich damit verbracht, das Notebook neu aufzusetzen und sämtliche Software wieder zu installieren. Bei mieser Internetverbindung. Da kann ich viel von Produktivität erzählen, manchmal gibt es einfach höhere Mächte. 😂 Deswegen verbringe ich die restlichen Wochenendstunden am Schreibtisch und arbeite alles nach! Mit dem Handy im Dock natürlich 😉 Wie bewahrst du dein Smartphone auf? Hast du auch solche chaotischen Macken wie ich?  Ich wünsche dir noch ein schönes Restwochenende und eine tolle Woche!