Schlagwort: Motivation

Einen täglichen Ausgleich zur Arbeit schaffen

Es ist eines der It-Wörter, mit denen man in der Arbeitswelt aktuell nur so um sich wirft: Work-Life-Balance. Klingt erst mal wichtig. Aber was heißt das genau, ist es wirklich so bedeutend, und steht der Ausgleich zur Arbeit nicht im Widerspruch zur schnellen Karriere? Das alles sind Fragen, mit denen ich mich in letzter Zeit beschäftigt habe. Zuallererst: Ja, es ist tatsächlich wichtig, einen Ausgleich zu haben. Wer den ganzen Tag nur dasselbe tut, der wird müde, unkreativ und am Ende sogar krank. 

Warum ich jeden Tag 20 Minuten Sport mache (und mein Freund nicht)

Das Wichtigste zuerst: Jeder braucht seinen eigenen Ausgleich. Ich bin Studentin, Bloggerin und redaktionelle Mitarbeiterin. Das heißt im Klartext: sehr viele Stunden an diversen Schreibtischen und sehr viel geistige Arbeit. Mein Freund arbeitet als Handwerker, was bedeutet, dass er mindestens 40 Stunden die Woche anstrengende körperliche Arbeit verrichtet. Auf mich warten zu Hause jeden Tag die Boxhandschuhe und mein geliebtes Top mit bayrischem Spruch – der gute alte Sport also.  Zwischen 20 und 30 Minuten trainiere ich dann am Boxsack. Das ist zwar nicht immer angenehm und kostet mich des Öfteren Überwindung, hinterher hat sich mein Rücken aber wieder von den Strapazen des Büroalltags erholt und mein Kopf ist wieder frei. Mein Freund muss nach acht Stunden auf der Baustelle keinen Sport mehr machen, im Gegenteil – ein bisschen Ruhe ist nach einem anstrengenden Arbeitstag mehr als nötig. Manchmal, wenn ich so gar keine Lust auf den abendlichen Sport habe, beneide ich ihn ein bisschen 😉

Was ist also der richtige Ausgleich? Fast die Hälfte der Deutschen arbeitet im Büro und wer studiert, verbringt seine Zeit ebenfalls im Sitzen. In diesen Fällen heißt ausgleichen tatsächlich: den Arsch hochbekommen und Sport machen. Das freut mich persönlich oft nur bedingt, wenn ich nach einem stressigen Tag nach Hause komme und am liebsten nur schlafen möchte. Deswegen ist es so wichtig, eine gesunde Routine aufzubauen. Die Sache mit dem Sport macht den wenigsten Spaß, das kann ich dir versichern. Wenn du aber klein anfängst – 20 Minuten schaffst du auch am Anfang locker – und einfach dranbleibst, dann wirst du schon nach zwei Wochen merken, dass du mit Sport besser gelaunt und weniger müde bist. Wichtig ist aber, dass du die 20 Minuten in deine tägliche Routine einplanst. Wer einen Tag aufhört, kennt das Gefühl genau: Die Überwindung ist wieder viel größer, weil du im Prinzip wieder von vorne anfängst. Und auch wenn ich der unsportlichste und sportmuffeligste Mensch der Welt bin, funktioniert es bei mir ganz gut mit den regelmäßigen Workouts – du kannst das also auch. 

Boxhandschuhe* und Boxsack: Hammer | Top: Bavarian Couture | Sport-BH: H&M

Halbe Stunde Mittagspause? Ein kurzer Ausgleich zur Arbeit

Für die Konzentration ist es wichtig, ab und an mal etwas anderes zu sehen als immer nur den Computerbildschirm. Sport ist natürlich die erste Wahl, doch nicht immer ist es möglich, einfach abzuhauen und sich auszupowern. Wie wäre es dann mit einer kreativen Mittagspause? Ich nehme mir gerne die Tombow Brush Pens* und das Handlettering-Buch* von Frau Hölle mit zur Arbeit und übe mittags ein bisschen Lettering oder schnappe mir nach vier Stunden Blogposts schreiben auch mal den Aquarellkasten. Mit den Händen zu arbeiten statt mit dem Kopf ist für mich eine super Entspannung, wenn ich gerade keinen Boxsack zur Hand habe. 

Auch Bewegung an der frischen Luft ist meistens einfacher, als man denkt. Einfach in der Mittagspause eine Runde um den Block gehen oder laufen, und schon bist du wieder fit und füllst deine Vitamin D Reserven auf. Ein Mini-Workout geht genauso gut, zum Beispiel kann ich das 5-Minuten-Rückentraining von Mady Morrison empfehlen. Ein starker Rücken ist vor allem im Büro von Vorteil. 

Keine Zeit? Gibt’s nicht!

Keine Zeit für Freiräume und Sport, weil du immer beschäftigt bist und sooo viel arbeiten musst? Dann solltest du dringend deinen Lebensstil überdenken. Hast du vielleicht einfach keine Lust und schiebst deinen Stress als Ausrede vor? Das kenne ich nur zu gut. Funktioniert hat es bei mir aber nie. Spätestens, wenn du merkst, dass du vom Stress krank wirst, solltest du versuchen, einen Gang zurückzuschalten. 

Du hast keine Lust, deine Freizeit mit Sport zu füllen, sondern machst lieber produktive Dinge? Lass mich dir eines mitteilen: Sport ist ein wunderbares Mittel, produktiver zu werden. Ein Workout pustet negative Gedanken aus deinem Gehirn und entspannt. Das führt dazu, dass du hinterher kreativer und produktiver bist und neue Ideen wie von selbst kommen. (Dass du besser schläfst und nicht mehr so oft krank wirst, muss ich wohl kaum erwähnen.) Was ich außerdem noch festgestellt habe: Durch den Tapetenwechsel komme ich oft auf Dinge, die mir am Schreibtisch nie aufgefallen wären. Win-Win also, oder?

So viel zu meinem Plädoyer für Sport und eine gesunde Work-Life-Balance. Aus dem Munde von jemand, der Sport eigentlich hasst, ist das ziemlich revolutionär, findest du nicht? Machst du regelmäßig Sport? Wie sieht dein Ausgleich zu der Zeit am Schreibtisch aus? Ich bin gespannt, wie du das handhabst. In diesem Sinne wünsche ich dir einen schönen Montag und einen tollen kreativen und sportlichen Nachmittag oder Abend!

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5 Bücher für Persönlichkeit und Erfolg

Ich habe es ja schon angekündigt: 2018 wird mein großes Lesejahr. Und nachdem momentan in keinen Buchladen gehen kann, ohne mit mindestens einem Buch wieder herauszukommen, ist momentan auch einiges an Lesestoff vorhanden. Dabei findet sich auch so einiges an Non Fiction: Bücher für Persönlichkeit und Erfolg im Job und Alltag. 

Eigentlich bin ich kein großer Fan von klassischen Ratgebern und halte von dem Wort „Selbstverbesserung“ genauso wenig. Was ich aber viel und oft lese: Bücher, die inspirieren. Statt „Zehn Tipps, wie Sie den perfekten Job finden“ lese ich gerne, wie ihn andere Leute gefunden haben.  Meine aktuellen Inspirationsbücher stelle ich dir heute vor.

Bücher für die Persönlichkeit:
Verstecken gilt nicht*

Strenggenommen gehöre ich gar nicht zur Zielgruppe dieses Buchs. In „Verstecken gilt nicht“ bringt Creative Director und Bloggerin Melina Royer allen schüchternen Frauen bei, wie man als Schüchterner die Welt erobert – so zumindest der Titel. Nachdem ich Melina schon länger auf Instagram folge und so ziemlich jeder von dem Buch begeistert war, habe ich es mir bestellt. Auch wenn ich mich jetzt nicht für besonders schüchtern halte.

Abgesehen von den Teilen zu Schüchternheit und Hochsensibilität im Besonderen, die ich sehr interessant fand, dreht sich das letzte Drittel des Buchs um Ziele und das richtige Mindset. Und egal ob du schüchtern bist oder nicht: Dieser Teil hat es in sich. Wie man eine richtige Routine aufbaut, wie man lernt, endlich Nein zu sagen und welche körperlichen Faktoren für unsere seelische Gesundheit mitverantwortlich sind: Aus „Verstecken gilt nicht“ habe ich viel mitgenommen, was mich jetzt täglich begleitet.

„Wenn es einfach wäre, würde es jeder tun.“

#Girlboss*

Ich habe dieses Buch schon mindestens dreimal gelesen und bin immer noch skeptisch, weil es für mich einfach nicht dem Hype entspricht. Die Autorin Sophia Amoruso, die hier schildert, wie sie aus dem Nichts ihr Fashionimperium aufgebaut hat, nutzt das Buch mehr zur Selbstbeweihräucherung als für wirklich wertvolle Tipps. Trotzdem darf es für mich in dieser Liste nicht fehlen. Denn Ratschläge hin oder her: Auf jeden Fall ist es motivierend, eine solche Geschichte zu lesen – und ein bisschen Motivation kann jeder gebrauchen, der selbst aktiv werden möchte. Die Tipps kann man sich ja aus einem anderen Buch holen 😉

„There are secret opportunities hidden inside every failure.“

 

Leave Your Mark*: Land Your Dream Job. Kill It in Your Career. Rock Social Media.

Hier hatte ich einen schwammigen Persönlichkeitsratgeber erwartet und mich auf eine Enttäuschung gefasst gemacht. Nix da. Aliza Licht legt dir im Prinzip von der Praktikumsbewerbung bis zur Rente eine Anleitung vor, wie du dich am besten zu verhalten hast. Vor allem für Berufsanfänger und Studenten finde ich das Buch superinteressant – wer schon seit zwanzig Jahren im Berufsleben ist, wird es in den meisten Fällen kaum nötig haben, ganz unten anzufangen.

Was ich besonders gut finde: Das Buch ist keine Aneinanderreihung an Tipps, sondern bringt auch eine ganze Menge an Fallbeispielen und konkreten Geschichten aus Alizas Erfahrung in der Fashionbranche. So kannst du dich selbst daran orientieren und schnell herausfiltern, welche Tipps auf dich zutreffen und welche eher nicht. Wer in näherer Zukunft ein Praktikum in der Wunschfirma antritt, sollte sich das Buch auf jeden Fall einmal vornehmen.  

„If change doesn’t hurt a little, it’s not change. You have to go beyond where you’re comfortable, or you’re not progressing.“

Steal Like an Artist*: 10 Things Nobody Told You About Being Creative

Dieses Buch ist meine absolute Kreativbibel. Egal, ob ich designe, male oder schreibe: sollte ich je feststecken, werfe ich einen Blick in dieses Buch und schon erinnere ich mich wieder daran, was mich antreibt. Die zehn wichtigsten Grundsätze, um kreativ zu sein und es zu bleiben, sind hier amüsant und einprägsam erklärt. Von „don’t wait until you know who you are to get started“ über „use your hands“ bis hin zum abstrakteren „creativity is subtraction“ findest du hier eine Liste an inspirierenden Denkanstößen, die dich in deiner kreativen Arbeit in jedem Fall weiterbringen.

Ich habe mich im Übrigen noch nie so geärgert, dass ich ein Buch nur als eBook habe, und vermutlich werde ich es mir in den nächsten Tagen auch noch als Paperback bestellen, weil ich es gerne auf dem Schreibtisch haben möchte – als tägliche Inspiration. Jeder, der auch nur irgendwie kreativ arbeitet, sollte dieses Buch gelesen haben. 

„If we’re free from the burden of trying to be completely original, we can stop trying to make something out of nothing, and we can embrace influence instead of running away from it.“

The Decision Book*

Ich gebe zu: Eigentlich habe ich nur relativ kurz reingelesen, für mehr hat die Zeit noch nicht gereicht. Trotzdem bin ich jetzt schon überzeugt, dass das Decision Book für jeden, der im Alltag eigenständig Entscheidungen treffen muss, eine Bereicherung darstellt. Im Buch sind 50 Modelle zum strategischen Denken knapp und anschaulich dargestellt – vom bekannten Flow-Modell bis hin zu hochkomplizierten Modellen aus der Psychologie.

Wer sich gerne mit Psychologie beschäftigt, aber keine Lust auf trockene Theorie hat (so wie ich), der ist hier gut beraten. Jedes Modell ist auf ein bis zwei Seiten knapp abgehandelt, dazu ein anschauliches Schaubild und eine Anleitung, wie du das Modell auf dich selbst beziehst. Jedes einzelne der Modelle stellt also eine kleine Denkübung dar, in der du dich und dein Umfeld reflektierst – für mich oft nützlich, um die Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

„We see only what we want to see, and ignore everything that contradicts our view. We look for arguments that reinforce our position.“

Bücher für Persönlichkeit und Inspiration sind mir persönlich wichtiger als der ein oder andere Fantasy-Roman und vielleicht hast du in meiner Aufzählung gemerkt, warum. Aus einem Buch nehme ich unglaublich viel mit – wenn ich lerne, dann aus Büchern. Und dem Kopf schadet es auch nicht, einmal etwas anderes zu lesen als immer nur dieselben Dystopien mit Dreiecksbeziehungen und Liebesromane, stimmt’s? Was sind deine Inspirationsfavoriten? Welche Bücher würdest du mir noch empfehlen?

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Bullet Journal 2018: Ein Plan für das neue Jahr

Bullet Journal 2018 | year at a glance

Ja, mein Jahr 2018 fängt mit ein paar Tagen Verspätung an. Die ersten Tage habe ich hauptsächlich zum Entspannen genutzt, diese Motivationslücke nach den Feiertagen restlos zu beseitigen, und starte jetzt erst entspannt und ausgeruht. Und zum frischen Start gehört natürlich auch ein neues Bullet Journal Setup für 2018. Außerdem dürfen ja meine Ziele und Pläne für dieses Jahr nicht fehlen – die habe ich ich auch gleich ins Bullet Journal 2018 eingetragen.

Mein Bullet Journal 2018

Auch wenn ein neues Jahr anfängt, bleibt das Notizbuch dasselbe – ich habe noch 100 Seiten in meinem Leuchtturm1917 Notizbuch frei und die wollen natürlich gefüllt werden. Ganze vier Seiten habe ich komplett neu gestaltet, um das neue Jahr einzuläuten.

Bei meiner Titelseite habe ich mich endlich getraut, mit Aquarellfarben in mein Bullet Journal zu malen. Mein Fazit ist: Die dünnen Seiten wellen sich zwar bei größeren Flächen, das verliert sich aber auf Dauer unter dem Druck des Gummibands. Kleinere Flächen mit wenig Wasser wie meine Monatsüberschriften hält das Papier mühelos aus. Benutzt habe ich außerdem meinen üblichen Fineliner (den PITT Artist Pen XS) und den uniball Signo broad in weiß. 

Im Gegensatz zu 2017 habe ich mich gegen das beliebte Konzept Future Log entschieden – alle Termine in eine Jahresübersicht einzutragen und später nochmal in die Monthly Übersicht war mir zu mühsam. Stattdessen gibt es einen simplen Kalender, damit ich alle Wochentage auf einen Blick habe. Beide Methoden zeige ich dir heute im direkten Vergleich: 

Future Log Year at a Glance
Jeder Monat hat hier Platz, um unter oder neben der Kalenderübersicht Termine und Geburtstage einzutragen. Markiere dir die betreffenden Tage in der Übersicht am besten, damit du sie sofort wiederfindest. Bist du kein großer Fan von Monatsübersichten, sparst du dir mit dem Future Log eine Menge Arbeit.  Das Jahr auf einen Blick ist wesentlich weniger Aufwand als ein ganzer Future Log – meistens reicht eine Seite dafür. Allerdings dient es auch nur dazu, Wochentage und Daten nachzuschlagen. Termine eintragen kannst du hier nicht, eine Übersicht für jeden einzelnen Monat ist also ratsam. 

Pläne, Vorsätze und Ziele für 2018 

In meinem Bullet Journal 2018 geht es natürlich nicht nur um Termine, sondern auch um persönliche Entwicklung. Aus 2017 nehme ich so einiges mit – allein in meiner Zeit in Frankreich habe ich viel gelernt, das mir im Alltag weiterhilft. Bei luiseliebt bin ich dann auf die #18Plänefür2018 gestoßen: Notiere dir 18 Stichworte für das neue Jahr und lass dich von ihnen leiten, statt immer dieselben leeren Vorsätze vor dir herzuschieben. Meine wichtigsten fünf Grundsätze für 2018 möchte ich euch heute auch nennen: 

Kreativität. Wenn ich mit Aquarellfarben oder Lettering Pens hantiere, bin ich glücklich. Zu Weihnachten habe ich mir endlich Copic Marker geleistet – das alles will ausgenutzt werden und es ist eine perfekte Abwechslung zu der ständigen Arbeit am PC und dem vielen Schreiben. Ich möchte in diesem Jahr so viel Zeit mit Zeichnen, Malen und Designen verbringen wie noch nie (und vielleicht endlich mal meine miserablen Schattierfähigkeiten verbessern). Das gilt natürlich auch für mein Bullet Journal 2018!

Lesen. In meiner Kindheit waren zwei bis vier Bücher die Woche keine Seltenheit, in den letzten Jahren ist meine Bücherliste immer kleiner geworden. Was ich hauptsächlich gelesen habe? Fachbücher, den ein oder anderen Roman und Fanfiction. Das will ich jetzt wieder ausbauen und habe mich entschieden, 52 Bücher in 52 Wochen zu lesen – auch mal wieder etwas literarisch Wertvolleres. Was ich so lese und wie ich mich schlage, könnt ihr übrigens auf meinem Profil bei Goodreads verfolgen.

Mehr Zeit für mich. Meine große Erkenntnis aus vier Monaten Auslandssemester: Ich brauche meine Ruhe. Unbedingt. Ich habe zwar gerne viele Leute um mich herum und verbringe Zeit mit Familie und Freunden, aber ein bisschen alone time muss sein. Dadurch habe ich sofort bessere Laune, kann besser denken, bin kreativer und weniger gestresst. Das kam in den letzten Jahren durch Stress, Projekte und viel Arbeit entschieden zu kurz. Und daran möchte ich in 2018 aktiv arbeiten.

Minimalismus. Das mit dem Decluttering hat 2017 schon ganz gut geklappt und das mit der Ordnung wird auch schön langsam besser. Meine Minimalismusreise ist aber noch lang nicht zu Ende: Als Nächstes möchte ich mir mein Konsumverhalten vornehmen. Denn müsste ich schätzen, sind wahrscheinlich 50% der Dinge, die ich kaufe, nicht nötig. Mal sehen, ob ich das dieses Jahr verbessern kann!

Schlafrhythmus und Gesundheit. Weißt du noch, mein Blogpost über Morgenroutine? Die hat in den letzten Monaten arg gelitten und mein Schlafrhythmus auch. Das will ich wieder verbessern – seit zwei Tagen erst stehe ich wieder früh auf und merke, dass ich den ganzen Tag viel besser gelaunt bin. Dasselbe gilt auch für Sport und Gesundheit, mein Körper muss mich schließlich noch ein paar Jahrzehnte lang unterstützen. 

Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie sich meine Pläne im Laufe des Jahrs entwickeln und was davon am Jahresende übrigbleibt. Was das Reisen betrifft, nehme ich mir dieses Jahr übrigens gar nichts vor. Nach 2017 brauche ich vielleicht erst mal eine Pause. Oder einfach einen spontanen Einfall. Was hast du dir für das neue Jahr vorgenommen? Fasst du zum Jahresanfang Vorsätze oder weißt du schon, dass sie dir nichts bringen? 

Motivierender Kalender 2018 zum Ausdrucken

Und schon sind sie wieder vorbei, die Weihnachtsfeiertage. Ging erstaunlich schnell, fandet ihr nicht? Jetzt sind es tatsächlich nur noch ein paar Tage, bis wir 2018 schreiben, und ich freue mich schon auf ein ganz neues Jahr mit neuen Herausforderungen, zurück in der Heimat. Und was braucht man für ein erfolgreiches Jahr? Ganz klar, einen Kalender. Ich habe dieses Jahr, anstatt einen Wandkalender zu kaufen, meinen eigenen Kalender 2018 gestaltet, den du dir herunterladen kannst.

Design Freebie: Kalender 2018 mit motivierenden Zitaten

Ich bin ja ein großer Fan von Zitaten – ganze Notizbücher habe ich früher damit gefüllt, jetzt sammle ich sie meistens bei Pinterest. Für den Kalender 2018 habe ich zwölf meiner liebsten motivierenden Zitate ausgesucht. Zusammen mit dem minimalistischen Design passen sie auf jeden Schreibtisch – das war mir wichtig, dass sich ein Kalender nahtlos ins Office einfügt. Außerdem hast du jeden Tag Platz, um Dinge wie Geburtstage und Urlaub zu notieren. Damit ich den Kalender beim Arbeiten immer im Blick habe, steht er jetzt direkt an meinem Schreibtisch. 

Meinen Kalender habe ich auf ganz normalem Druckerpapier ausgedruckt und auf meinem Klemmbrett* von Rapesco festgeklammert. Damit kannst du ihn problemlos aufhängen oder auch einfach nur aufstellen – und schick sieht er auch noch aus. 

Der Kalender ist ein ganz normales PDF, das du dir bei den Design Freebies im Downloadbereich herunterladen und dann zu Hause ausdrucken kannst. 

Zum Downloadbereich

Ein Wandkalender ist für mich tatsächlich weniger zur täglichen Organisation, sondern vielmehr zur Deko gedacht. Und wenn ich Semesterferien habe, muss ich ab und zu auch nachschauen, welchen Wochentag wir denn gerade haben. 

Weitere tolle Kalenderposts und Kalender 2018 Freebies findest du aktuell in der ganzen Blogosphäre. Ich habe dir mal meine Favoriten rausgesucht: 

einen minimalistischen Kalender mit Lettering-Titeln und einen Sprenkel-Kalender bei paulsvera
einen schlichten Kalender und einen zum Fotoeinkleben bei Dreierlei Liebelei
einen Kalender mit tollen Grafiken und Brush Script bei magnoliaelectric
eine Übersicht über eine ganze Reihe von Kalendern samt Aufhänge-DIY bei whatinaloves
und einen wunderschönen Botanicals Kalender bei Sodapop Design

Das wars auch schon wieder von mir zum Thema Kalender. Ich widme mich jetzt wieder meinen Copic Markern, die mir das Christkind dieses Jahr gebracht hat.  Vielleicht springt dabei auch bald ein neuer Art Print für dich heraus – hast du Lust darauf? 

Guten Rutsch! 2018 auf Deliriumskind

Apropos: Auch im neuen Jahr ist das monatliche Wallpaper in 4K Auflösung natürlich wieder erhältlich – in der gewohnten Desktopversion mit Kalenderblock und außerdem für dein Smartphone. Das Wallpaper findest du ebenfalls bei den Design Freebies im Downloadbereich.

Auf alle Fälle wünsche ich dir ein tolles Silvesterfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Für alle, die meinen Newsletter lesen, kommt am 1. Januar eine große Ankündigung! Vergiss nicht, dich auch schnell einzutragen, wenn du mehr erfahren möchtest.  

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Habit Tracker: Mehr Disziplin mit dem Bullet Journal

Weekly Habit Tracker

Jetzt sind nur noch ein paar Tage übrig, bis der November beginnt und damit auch der NaNoWriMo. Zeit, die letzten Dinge vorzubereiten! Mir fehlt noch ein einziger Charakter – und ein Tracker für meine geschafften Tage. Ich bin ja ein großer Fan von Habit Trackern in meinem Bullet Journal und genau deswegen stelle ich dir die verschiedenen Arten von Trackern vor, zusammen mit ihren Vorteilen und Nachteilen. Warum Habit Tracker? Damit motiviere ich mich selbst – probier es einfach mal aus. So ein ausgefüllter Tracker ist nämlich sehr sehr hübsch und ich kann gar nicht fassen, wie zufriedenstellend das ist, am Ende eines produktiven Tages Feld für Feld im Tracker auszumalen.  

Monthly Habit Tracker

Monthly Habit Tracker

Das ist der Klassiker, und gleichzeitig der Tracker, den ich persönlich am wenigsten nutze. Damit hältst du eine ganze Liste von Gewohnheiten über einen ganzen Monat fest – egal, ob das jetzt gesunde Ernährung, genug Schlaf oder Sport ist.

+ Je nachdem, wie groß du deinen Tracker gestaltest, kannst du über zehn verschiedene Punkte bequem tracken. Außerdem musst du nicht alle paar Tage einen neuen Tracker aufmachen.
Nachdem der Tracker einen ganzen Monat gültig ist, bist du nicht sehr flexibel. Ich tracke jede Woche andere Dinge, je nach Stresslevel der Woche und je nach Schwerpunkt – wenn ich viel in der Uni bin, zählen andere Dinge als in Wochen, die ich zu Hause verbringe. Außerdem finde ich es schwer, einen Tracker ganze 30 Tage durchzuhalten – die wenigen Monthly Tracker in meinem BuJo sind deswegen meistens nur halb ausgefüllt, bis ich die Lust verloren habe.

Weekly Habit Tracker

Weekly Habit Tracker

Nach einiger Zeit Verzweiflung über verschwendeten Platz und halb leere Tracker habe ich dann auf Weekly Tracker umgeschwenkt. Die verstecken sich einfach in einem Eck deines Wochenplans und gehen über sieben Tage.

+ Hier bist du richtig flexibel. Ich tracke jede Woche andere Dinge, manches kommt hinzu, anderes fällt weg. Das heißt, ich kann meine Gewohnheiten immer an die aktuellen Wochenpläne anpassen. Außerdem habe ich jede Woche ein anderes Design – damit wird das Tracken nicht langweilig!
Der große Nachteil liegt wohl auf der Hand: Jede einzelne Woche muss ein neuer Tracker gestaltet werden. Das kann fünf Minuten dauern, wenn ich einfach den letzten kopiere. Muss ich aber Gewohnheiten anpassen oder will ich ein neues Design, sitze ich auch mal eine halbe Stunde nur für den Tracker da. In stressigen Wochen habe ich dafür eigentlich keine Zeit. (Das sind bei mir dann die Wochenpläne ohne Tracker.)

Single Habit Tracker

 Single Habit Tracker  Single Habit Tracker

Solche Tracker sind eigentlich genau das, was ich jetzt für NaNo brauche – ein schön gestalteter Tracker für eine einzige Tätigkeit. Vor allem für einzelne Ziele, Projekte und Ähnliches sind die super und sorgen bei mir für Motivation. Es ist einfach so toll, ein neues Feld ausmalen zu können! 😄

+ Für Projekte sind sie perfekt – tracke deinen Fortschritt und freue dich über alle ausgemalten Felder. Außerdem kannst du deinen Single Habit Tracker super an dein Ziel anpassen und deiner Kreativität freien Lauf lassen.
Im Alltag sind Tracker, die nur eine einzelne Tätigkeit aufzeichnen, meistens eher unpraktisch und nehmen in deinem BuJo ganz schön viel Platz weg, wenn du mehrere davon gestalten musst.

Wenn ich meine Fotos zu diesem Post so ansehe, dann kann ich es kaum erwarten, zurück nach Hause zu kommen. Selbst im hellen Mittagslicht ist es unmöglich, hier im Wohnheim gute Bilder zu schießen. Und den improvisierten Hintergrund schweigen wir jetzt einfach mal tot. 😂 Übrigens: Unglaublich, dass meine Zeit hier schon zur Hälfte vorbei ist! Jetzt bleiben noch weniger als acht Wochen, bis ich wieder zurück nach Bayern aufbreche. Das heißt, jetzt wird es Zeit, meine restlichen Erasmus To Dos im BuJo anzupacken. Wenn ich nicht gerade am Schreiben bin! Was sind deine Pläne für November? Und hast du selbst auch schon mit Habit Trackern gearbeitet? Ich freue mich auf Tipps und Erfahrungen von dir!

Minimalismus für Anfänger: Wie werde ich Minimalist?

Minimalismus für Anfänger

Es gab da einen Tag, irgendwann im März oder April 2017, da hatte ich wirklich keine Lust mehr.  Ich konnte mich nicht konzentrieren, war ständig abgelenkt oder müde (oder beides), meine Ernährung bestand aus Kaffee und Schokolade. Das Chaos in meinem Zimmer und an meinem Arbeitsplatz vereinfachte die Sache auch nicht gerade, ich war permanent schlecht gelaunt und unmotiviert. So konnte es nicht weitergehen. Pinterest und ein Artikel namens „Decluttering und Minimalismus für Anfänger“ waren schlussendlich meine Rettung.

Ich fing an, aufzuräumen. 

Statt dem alljährlichen Großputz, bei dem alles umorganisiert und doch wieder in irgendwelche Ecken gestopft wurde: Wegschmeißen! Ich besitze jetzt vielleicht noch halb so viel und bin zufriedener als je zuvor. 

Ich fing an, früher aufzustehen und das Smartphone vor dem Einschlafen wegzulegen.

Mit einer vernünftigen Morgenroutine war ich schon vor dem Frühstück produktiv und konnte mir mein Nachmittagstief auch leisten. Und endlich hatte ich mal Zeit, mir Gedanken über ein gesundes Frühstück zu machen. Oder im Sommer den Sonnenaufgang über den Feldern anzusehen.

Ich fing an, mein Bullet Journal produktiv zu nutzen – statt dem Chaos aus fünftausend Smartphone-Apps, Post-Its und Planern. 

Mit einer genauen Tagesplanung und gut organisierten Aufgaben wurde das Einhalten von Deadlines und das effiziente Arbeiten plötzlich einfacher. Mittlerweile bin ich sogar so weit, dass ich freiwillig Sport mache, einfach, weil ich mir gerne meine Auszeit gönne! 

Kurz zusammengefasst: Seit ich verschiedene Bereiche meines Alltags minimalistischer gestalte, bin ich zufriedener, ausgeglichener, entspannter und produktiver. Klingt unglaubwürdig, oder? Ist aber tatsächlich so – und ich kann dir sagen, wie du meine Art von Minimalismus für Anfänger selbst ausprobieren kannst.

Minimalismus für Anfänger

Minimalismus für Anfänger: So wirst du zum Minimalisten

Soll ich dir was verraten? Eigentlich ist der Titel ja eine Fangfrage. Denn sobald du dich für den Minimalismus interessierst, hast du den größten Schritt schon geschafft. Jetzt musst du nur eines tun: Verinnerliche den Grundsatz des Minimalismus. Über den kann man ganze Bücher lesen – ich habe ihn dir kurz zusammengefasst: 

Umgebe dich mit Menschen und Dingen, die du liebst und brauchst – weniger ist mehr.

Viel mehr ist es eigentlich nicht. Es geht um Ordnung in deinen Lebensbereichen, ums Loswerden von Dingen, die dich belasten. Mein Tipp: Nimm dir Zeit, ein Blatt Papier und einen Stift. Und dann schreib alles auf, was dich an deinem Alltag nervt. Das ist dein Startpunkt – in meiner Einführung zum Minimalismus für Anfänger habe ich dir Beispiele gegeben, wie du aus dem Chaos in verschiedenen Bereichen herauskommst. 

x Chaos in deiner Wohnung beseitigst du mit einem großen Aufräumtag. Ich weiß, es ist ein alter Hut, aber mir hat die Konmari-Methode tatsächlich geholfen. Auch hier musst du dich nicht zu 100% an alles halten, sondern kannst dein eigenes System entwickeln. Es ist immer noch deine Sache, wie extrem du aussortierst. Das einzig Wichtige sollte die Leitfrage sein. Does it spark joy? Wenn nein, weg damit. Wenn du dich von manchen Klamotten oder Büchern nicht trennen kannst: Bewahr sie in einem Karton im obersten Schrankfach auf und nimm sie raus, wenn du sie brauchst. Was nach einem Jahr noch drin ist, solltest du entsorgen. 
x Für Terminchaos schreibe ich mir ab und zu eine Liste mit sämtlichen Aktivitäten, die ich so mache. Dann entscheide ich: Was ist unverzichtbar? Was mache ich, weil es mir Freude bereitet? Und was mache ich ausschließlich für andere Menschen, aus Pflichtbewusstsein oder aus Gewohnheit? Die komplette letzte Kategorie solltest du reduzieren. Klar ist es toll, wenn du viel für andere tust. Aber wenn das dazu führt, dass du gestresst und unglücklich bist, schalte einen Gang zurück. Oder drei. Das Gleiche gilt für Menschen in deiner Umgebung. Wer dich nur anruft, wenn er Probleme hat oder etwas braucht, ist Gift für dich. Trau dich, auch mal nein zu sagen!
x Das Wichtigste im Minimalismus ist wohl, wie sonst auch immer: Probier es einfach aus! Das gilt für Basics wie einen leeren Schreibtisch. Du kannst aber auch für einen Monat nur mit 30 Kleidungsstücken leben oder versuchen, so wenig Müll wie möglich zu produzieren. Mal eine Zeitlang nur gesund leben und dabei merken, was dir persönlich guttut und was zu viel ist. Im Minimalismus geht es auch darum, dich selbst kennenzulernen und dein Leben dann nach deinen Bedürfnissen zuzuschneiden. Und dazu gehört auch, dich zu nichts zu zwingen, was dir nichts bringt!

Minimalismus für Anfänger

Du siehst – im Minimalismus geht es nicht um feste Regeln. Es geht darum, das aus deinem Alltag zu entfernen, was das ganze Chaos und den Stress verursacht. Das braucht vielleicht ein bisschen Überwindung, aber es lohnt sich – fang in jedem Fall klein an! Als Nächstes möchte ich dir gerne noch verschiedene Arten von Minimalismus vorstellen und dir Probleme zeigen, die du auf deinem Weg vermeiden kannst. Hast du schon mal versucht, minimalistisch zu leben? Wie sind deine Erfahrungen mit Minimalismus? Erzähl mir gerne davon!

Von mir gibt es heute noch aufregende Neuigkeiten für alle Blogger: Schon am Montag startet die neue Challenge vom Kursmacherbootcamp – Noa zeigt dir, wie du deine eigene Ressourcenbibliothek aufbaust. Was das bringt? Mehr Abonnenten, eine größere Email Liste und neue Besucher auf deinem eigenen Blog! Und was ich damit zu tun habe? Ich bringe dir in der Challenge bei, wie du deine Bibliothek mit WordPress und Mailchimp kinderleicht umsetzen kannst. Ich bin schon total gespannt, was du aus meinen Tutorials machst – ich freue mich auf dich!

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Produktiver Montag: 3 Regeln für den besten Start in die Arbeitswoche

Produktiver Montag: 3 Regeln für einen guten Start in die Arbeitswoche

Inzwischen sind wir schon mittendrin im September. Der Herbst steht vor der Tür – und das heißt nicht nur Strickpullis, heißer Tee und kuschelige Socken, sondern auch: #BackToBusiness! Zumindest hier auf Deliriumskind. Nach der Urlaubszeit tauschen wir wieder die Sommerkleider gegen das Arbeits-Outfit und egal ob Schule, Uni oder Office: Der September hat etwas von einem Neustart. Ich persönlich liebe das ja: mit freiem Kopf von vorne anfangen und produktiv in die Woche starten. Und was ist entscheidend für eine erfolgreiche Arbeitswoche? Natürlich ein produktiver Montag!

Produktiver Montag: 3 Regeln für einen guten Start in die Arbeitswoche Produktiver Montag: 3 Regeln, die du unbedingt beachten solltest

1. Ein guter Montag beginnt am Freitag! Lass keine angefangenen Aufgaben übers Wochenende liegen. Wer montags in die Arbeit kommt oder sich an den Schreibtisch setzt und genau weiß: Da liegt noch ein ganzer Stapel, der erledigt werden muss, dann ist die Motivation gleich mal dahin. Räume also am Freitag deinen Schreibtisch auf und bringe alle Tagesaufgaben zu Ende, damit du frisch in die neue Woche starten kannst!
2. Starte positiv in den Montag! Wenn du montags schon lustlos und demotiviert zur Arbeit kommst, ist meistens die ganze Woche gelaufen. Beginne deinen Arbeitstag mit einem Ritual, das dir Zeit zum Ankommen verschafft und gute Laune macht. Bei mir in der Arbeit ist das Folgendes: erst mal reinkommen, einen leckeren Kaffee trinken und dabei die ersten Headlines der Woche lesen. Ich arbeite in einer Redaktion und muss den lieben langen Tag Nachrichten verfolgen, um immer auf dem neuesten Stand zu sein – also zelebriere ich das montagmorgens so richtig. So weiß ich, was am Wochenende los war und kann auch in den stressigsten Montag mit einem ruhigen Kopf starten! Pro-Tipp: Wer schon eine produktive Morgenroutine verfolgt, der hat hier natürlich noch weniger Schwierigkeiten.
3. Gute Organisation ist alles, das betone ich ja immer wieder. Stelle einen Plan für die Woche auf. Und zwar noch bevor du anfängst, Mails zu beantworten! Ob das im Kalender ist oder einfach nur eine To Do Liste: Mach dir bewusst, was diese Woche auf dich wartet und bekomme ein Gefühl, welche die stressigen Tage werden könnten. So bist du schon gut vorbereitet, bevor du in den Arbeitsalltag startest.  

Produktiver Montag: 3 Regeln für einen guten Start in die Arbeitswoche
Und weil gerade heute mein erster Tag hier an der Uni ist: Natürlich gelten meine Regeln nicht nur für den Job, sondern auch fürs Studium oder für die Schule! Auch hier fängt im Herbst alles von vorne an. Früher hab ich das immer gerne mit neuen Stiften und einem coolen neuen Schülerkalender gefeiert, fällt mir gerade so ein. Mittlerweile habe ich ja mein Bullet Journal – aber auch da spricht nichts gegen ein, zwei neue Brushpens, oder?  Wie kannst du dich denn am besten motivieren, neu durchzustarten?

 

3 Schritte zum Erfolg: So kannst du jedes Ziel erreichen!

ziel erreichen goal setting 1

„Ich schaff das nicht, ich bin sowieso viel zu faul.“ – „Prokrastination ist meine einzige Stärke.“ – „Eigentlich kann ich gleich aufgeben, das wird sowieso nichts.“ Das sind Sätze, die ich echt nicht mehr hören kann und trotzdem selbst viel zu oft von mir gegeben habe. Ein Ziel erreichen ist aber wirklich nicht schwer: Du musst es dir nur richtig einteilen. So habe ich den NaNoWriMo letztes Jahr geschafft. Und so schaffe ich jede Woche wieder den riesigen Berg aus Blogarbeit, Klausuren und diversen Vereinen. Und damit du das auch kannst, möchte ich dir heute zeigen, wie du ein großes Ziel erreichen kannst, ohne ständig daran zu verzweifeln oder aufzugeben. Spoiler: Es ist gar nicht so anders als Bergsteigen. 😉

ziel erreichen goal setting 2

So kannst du dein Ziel erreichen:

1. Motivation: Ziel setzen und klar benennen

Als Erstes musst du dir überlegen, warum du genau auf diesen Berg raufwillst. Egal wie sehr du dieses Ziel erreichen willst oder auch nicht, es gibt einen Grund dafür. Ob es nun ein Projekt ist, das seit Monaten in deinem Hinterkopf schlummert, oder einfach die Klausur, die du bestehen musst – du willst mit deiner Arbeit etwas erreichen. Das kann zum Beispiel der Bachelor oder Master sein, damit du endlich in deinen Traumjob starten kannst. Oder das Geld, das du mit deinem Projekt verdienst und von dem du dir neue Dinge kaufen kannst.

Präge dir diese Motivation ein und verlier sie nie aus den Augen. So kommst du gar nicht in Versuchung, schon vor dem Anfang aufzugeben! Ich schreibe mir meine Motivation gerne auf und hänge sie mir an einen Platz, wo ich sie jeden Tag sehen kann. Am liebsten habe ich sie schön gelettert an meiner Wand über dem Schreibtisch hängen!

2. Planung: Aus großem Ziel mach kleine Ziele

Kein Ziel erreicht man auf einmal und du wirst auch nie die Zugspitze in einer Stunde ohne Vorbereitung erreichen. Teile dein Ziel in kleine Schritte ein und stelle dann Tages- und Wochenziele auf. Beachte dabei, dass du realistisch bleibst – niemand kann in zwei Wochen einen Roman schreiben oder nach zwei Tagen Lernen eine schwierige Klausur bestehen! Statt also sechs Stunden am Tag einzuplanen, nimm dir lieber eine Woche länger Zeit und rechne dafür mit zwei Stunden weniger.

Meinen Zeitplan stelle ich wie immer im Bullet Journal auf. Ich teile mein Gesamtprojekt in einzelne Stufen ein, die ich meistern muss, und überschlage dann die Zeit, die ich für jede Stufe brauche. Dann werfe ich einen Blick in meinen Terminkalender, damit ich weiß, wie viel Zeit ich am Tag aufwenden kann oder muss. Und schließlich stelle ich eine To Do Liste auf, in der ich die einzelnen Tage mitsamt ihren Aufgaben festhalte. So sehe ich täglich, was ich heute erledigen muss, und stehe nicht vor einem riesigen Haufen unsortierter To Dos, die mich total überfordern!

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3. Belohnung: Der Trick für faule Tage

Zeit für die Pausen auf der Alm! Gerade unangenehme Ziele wie Prüfungen und Projekte für den Job sind nicht sonderlich motivierend und die Verlockung, statt zu arbeiten, einfach an den See zu fahren oder auf der Couch zu liegen, ist groß. Ich kenne das – egal, welche Motivation ich mir zurechtlege, an manchen Tagen hat man einfach keine Lust! Dagegen habe ich mir ein schlaues System gebastelt: Für jede gemeisterte Stufe meines Vorhabens belohne ich mich in irgendeinem Maße. Einfach ein Stück Kuchen am Nachmittag nach ein paar produktiven Stunden oder ein neues PC-Game nach einer bestandenen Klausur. Mit Belohnungen kannst du dich selbst motivieren und noch auf ein zweites Ziel hinarbeiten. 

Hier habe ich dir einmal eine Auswahl an Belohnungen von klein bis groß zusammengestellt, die du als Inspiration nutzen kannst: 

Belohn dich!

5€ Shoppingbudget Die Nummer 1 auf deiner Wunschliste Eine halbe Stunde lesen oder zocken Ein Wellnesstag Eine Folge deiner Lieblingsserie
Einfach mal eine Pause Ein neues Buch Ein freies Wochenende daheim Ein Cookie oder einen leckeren Muffin!! Neues Arbeitsmaterial (Stifte, Werkzeug…)
 Ein Spaziergang Kinokarten   Ein Ausflug an einen tollen Ort  Eine Tasse Kaffee auf dem Balkon  Hübsche Deko für deinen Arbeitsplatz

So, jetzt würde ich am liebsten die Sportschuhe rauskramen und in die Berge fahren 😂 Leider wartet auf mich auch noch so einiges an Aufgaben für mein nächstes Ziel und das sind die Klausuren. Also tippe ich diesen Beitrag mit verpflasterten Fingern fertig – ich schwöre es, ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte. Anscheinend habe ich gestern beim Boxen ein bisschen kräftig zugeschlagen. 😂 Im Übrigen nutze ich auch für meine Sportroutine diesen Plan, um ans Ziel zu kommen, und fühle mich jetzt schon viel fitter als noch vor ein paar Wochen!

Mit diesen drei Schritten sollte deinem Ziel letztendlich nichts mehr im Wege stehen. Und glaub mir, zurückzublicken auf die einzelnen Schritte und zu wissen: ich habe es geschafft – es gibt nichts Besseres! Welches Ziel würdest du gerne erreichen, wenn du die Zeit und die passende Planung hast? Was ist dein Geheimnis für gute Zielsetzung? 

Fotocredit: Pexels

Morgenroutine: 10 Tipps für einen tollen Start in den Tag

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Bis vor ein, zwei Monaten war das Wort „Morgenroutine“ in meinem Wortschatz praktisch nicht existent. Und jetzt? Ich stehe jeden Tag früh, meistens um halb sechs oder halb sieben, auf und schaffe es trotzdem oder vielleicht gerade deswegen, den ganzen Tag voll motiviert zu sein. Ich muss zugeben, ganz einfach war es am Anfang nicht. Aber es gibt ein paar Tricks, wie man sich das Aufstehen viel leichter macht, und die will ich dir heute verraten. 

Zuerst aber die wichtige Frage: Warum sollte man überhaupt früh aufstehen? Ist es nicht viel besser, einfach liegen zu bleiben und den Tag erst gegen neun oder zehn zu beginnen? Natürlich ist es bequemer, das ist keine Frage. Aber wer nicht gerade selbstständig arbeitet oder studiert, muss zu einer bestimmten Zeit in der Arbeit sein. Nix mit ausschlafen. Außerdem habe ich für mich eine wirklich interessante Beobachtung gemacht:

Wenn ich morgens freie Zeit habe, bin ich produktiv und arbeite. Wenn ich abends freie Zeit habe, sitze ich vor PC, TV oder vor dem Smartphone.

Damit ist der Fall klar, oder? Wer viel zu tun hat und auch viel schaffen will, muss in den sauren Apfel beißen und den Wecker früher stellen. Doch keine Angst: Wirklich mühsam ist es nur die ersten paar Minuten und das auch nur in der ersten Zeit. Mit den folgenden 10 Tipps gewöhnst du dich ganz schnell an die frühe Zeit!

10 Tipps für die perfekte Morgenroutine: Für Anfänger

1.  Kein Snooze Button. Vergiss am besten, dass der existiert. Lass dich stattdessen lieber von deinem aktuellen Lieblingslied aufwecken – oder von einer Alarm App ohne Snooze wie Alarmy
2.  Freu dich beim Aufstehen auf etwas. Ich wache zum Beispiel auf und freue mich so richtig auf eine gemütliche Viertelstunde auf der Terrasse oder am Küchentisch mit Kaffee, Bullet Journal und Instagram. Oder auf ein leckeres Frühstück!
3.  Such dir Verbündete! Mein Freund muss um halb sechs aufstehen – wenn ich ihn morgens zur Haustür begleite, dann fällt mir der kurze Weg zur Kaffeemaschine leichter als die Treppenstufen zurück ins Bett. Wer keine motivierten Mitmenschen hat, der kann auch den Hund oder die Katze drauf trainieren, dich aufzuwecken. 
4.  Nimm dir Zeit für dich selbst! Angenommen, du bist jetzt aufgestanden, wird es Zeit, den Morgen perfekt zu gestalten. Was tust du gerne? Fang damit deinen Tag an! Ich liebe es, kreativ zu sein und plane oft morgens schon neue Projekte.
5.  Genieße die Ruhe – ich stehe morgens lieber um halb sechs auf als um halb sieben, weil da tatsächlich noch niemand auf den Beinen ist. Und den Start des Tages alleine in Ruhe zu zelebrieren liebe ich einfach!

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Schon wach? Morgenroutine für Profis

6.  Plane den Tag. Ich werfe jeden Morgen schon einen ausgiebigen Blick in mein Bullet Journal und erstelle die To Do Liste für jeden Tag – so habe ich auch später kein Chaos und kann alles schaffen, was ich mir vornehme.
7.  Besonders motiviert? Fang schon mit deiner To Do Liste an! Ich habe jeden Tag ein, zwei Punkte, auf die ich mich schon freue – zum Beispiel kreative Tätigkeiten wie Blogposts planen oder auf Pinterest nach neuen Ideen suchen, perfekt für einen gemütlichen Morgen. An manchen Tagen wage ich mich sogar morgens schon an die unangenehmen Aufgaben.
8.  Geh an die frische Luft – und wenn es nur für ein paar Minuten ist. Ich laufe liebend gern einmal ums Haus, da meine Fenster auf der West- und Südseite sind und ich aber den Sonnenaufgang im Osten gerne sehe. Kühle Luft am Morgen tut wirklich gut!
9.  Beweg dich! Wenn ich morgens Sport mache, fühle ich mich den ganzen Tag frisch und ausgeruht. Das muss gar nicht viel sein – zehn Minuten Rad fahren oder ein paar Yoga-Übungen sind vollkommen ausreichend. Das richtige Auspowern für die Sportskanonen kann bis später warten.
10.  Der ultimativ wirksame, aber auch ultimativ unangenehme Tipp: Geh am Abend davor früher schlafen. Du brauchst mindestens sieben Stunden Schlaf, besser acht, und wer erst um ein Uhr morgens einschläft, der wird um sechs niemals fit sein! Zugegeben – da habe ich auch noch einige Probleme, aber ich gebe mir Mühe, und das solltest du auch.

Im Prinzip ist es gar nicht so kompliziert und auch nicht wirklich anstrengend, wenn man einmal angefangen hat. Ich hatte schon nach zwei Wochen absolut kein Problem mehr damit, um halb sechs wach zu sein! Und ganz toll ist es jetzt natürlich im Sommer: mit dem Sonnenaufgang aufstehen macht noch viel mehr Spaß als an einem dunklen Wintermorgen. Wann stehst du für gewöhnlich auf? Hast du auch Geheimtipps fürs Aufwachen auf Lager?

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