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Cinema Love | Kino 2016 & Movie Highlights 2017

Meine Lieben,
glorreiche 17 Filme habe ich im Kino 2016 angeschaut. Wieviele ich zweimal gesehen habe? Ganze drei. Macht also zwanzig Kinobesuche im ganzen Jahr und eine ganze Menge Filme, die ich toll fand. Ein paar davon habe ich euch sogar in meinem Lieblingsfilmpost schon vorgestellt, erinnert ihr euch? Und jetzt folgt endlich die ganze Übersicht und ein kleiner Ausblick auf die Filme, die mich dieses Jahr sicher ins Kino bringen.

Kino 2016: Die Highlights

Deadpool

Keine große Überraschung, oder? Sassiest Marvel Movie ever. Antihelden mochte ich sowieso schon immer, die ungewöhnliche Liebesgeschichte macht’s noch besser und Action, Action, Action. Der Deadpool-Film war mein Valentinstagsdate im Kino 2016 und ich muss sagen, 2017 wird es schwer haben, das zu toppen.

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Ich war skeptisch. Schließlich hatte Cursed Child ganz deutlich gezeigt, dass man im Harry Potter- Universum so einiges falsch machen kann. Aber das war unbegründet: Leute, dieser Film ist tatsächlich besser als alle Harry Potter Filme. Wahrscheinlich besser als alle zusammen. Beim Gedanken daran, dass die DVD erst Ende 2017 und die Fortsetzung Ende 2018 kommt, will ich weinen.

Nerve

Ein Film, den ich nur angesehen habe, weil ich ein furchtbares Opfer von Kinowerbung bin. Ich will immer pünktlich zu den Trailern im Saal sitzen und Kinos, die mehr Werbung als Trailer bringen, sind mir zuwider. Aber dann will ich natürlich auch die ganzen Filme ansehen. Zum Beispiel Nerve – ein Mädchen nimmt bei einem Onlinegame teil, das sich ein bisschen anhört wie Wahrheit oder Pflicht. Und das mit ganz schön waghalsigen Aufgaben. Ein toller Film mit Action und Romanze und ein paar verletzten Gefühlen – I like. Nicht zu vergessen den coolen Soundtrack.

Doctor Strange

Ich muss euch was beichten. Ich kann nämlich Benedict Cumberbatch nicht ausstehen. Bei mir läuft er sogar meistens eher unter dem Codenamen Cumberbitch. (Bitte haut mich nicht, er ist halt einfach gemein zu seinen Fans und so ein richtiger Unsympath. Kann ich ja nix dafür.) Trotzdem fand ich Doctor Strange richtig gut – dieser positiven Überraschung hat Doctor Strange zu verdanken, dass er in meiner Hitliste auftaucht, statt dem omnipräsenten Captain America: Civil War. Ein richtig guter Film mit allem, was ein Marvel-Movie halt so braucht.

Pets

Ich bekenne mich schuldig. Ich liebe diesen Kinderfilm. Nein, falsch, ich LIEBE ihn. Vermutlich ist einzig und allein das süß dreinschauende, in Wirklichkeit abgrundtief böse Häschen mit der Cowboystimme dran schuld. Witzige Story, lustig gestaltete Grafiken und Animationen und ein ziemlich cooler Song zum Auftakt – hab ich sogar zweimal im Kino gesehen. Verurteilt mich doch.

Cinema Love | Popcorn - Kino 2016 und Highlights 2017

Kino 2016: Die Flops

How To Be Single

Ihr wisst es ja: romantische Komödien sind meistens so gar nicht mein Ding. Wenn sie dann auch noch eine dämliche, permanent jammernde Protagonistin haben und (Spoiler) keinen wirklichen Abschluss, sondern eher ein schlampiges Ende mit vielen lösen Fäden haben – nee danke. Lieber was anderes.

Mike and Dave Need Wedding Dates

Na ja. Na ja. Eigentlich kein richtiger Flop. So ein Film kann ja nur abgedreht sein. Und lustig war er eigentlich auch. Aber so abgedreht – och nee. Viele der Witze waren einfach abgedroschen und derart unter der Gürtellinie, dass man gar keine Lust hatte, darüber zu lachen.

Alle Filme im Kino 2016

Die Wilden Kerle 6 – Die Legende lebt! | Bad Moms | Nerve | Mike and Dave Need Wedding Dates | Captain America: Civil War | How to Be Single | Pets | Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln | Suicide Squad | Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind | Verrückt nach Fixi | Ghostbusters | Doctor Strange | London has fallen | Dirty Grandpa | Deadpool | Die glorreichen Sieben

Natürlich wird 2016 auch nicht das letzte Jahr bleiben, in dem ich oft ins Kino gehe – dafür sehe ich einfach zu gerne Filme. Meine Highlights für 2017 habe ich euch schon mal rausgesucht, mit den passenden Trailern. Assassin’s Creed habe ich schon angesehen, auf der Liste der aktuell gezeigten Filme steht auf alle Fälle noch Rogue One: A Star Wars Story.

Kino 2017: Was ich sehen will

Star Wars Episode VIII: The Last Jedi

Seit gestern wissen wir endlich: Die achte Episode von Star Wars kommt unter dem Namen „The Last Jedi“ in die Kinos. Leider muss ich bis Ende 2017 auf den Teil warten – aber bis dahin kann ich den siebten dann auch auswendig. Durch den Tod der großartigen Carrie Fisher werden Tränen bei diesem Film auch nicht fehlen!

Guardians of the Galaxy Vol. 2

BABY GROOT. Mehr muss ich dazu wohl kaum sagen, oder? Na gut, dass Marvel draufsteht und der erste Teil auch schon genial war, schadet natürlich auch nicht.

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Eines meiner absoluten Lieblingsbücher, deswegen bin ich bei diesem Film eher skeptisch. Buchverfilmungen sind letzten Endes ja nie wirklich das, was man sich darunter vorgestellt hat. Dennoch bin ich gespannt und werde ihn mir auf alle Fälle ansehen – ich muss nur mal schauen, wo und wann.

Thor 3: Ragnarok

Überraschung, schon wieder Marvel. Der Abschluss der Thor-Trilogie ist für mich ein Grund zum ängstlichen Zähneklappern, muss ich sagen. Schließlich vertrete ich die Theorie, dass Loki in diesem Teil vermutlich sterben wird, und welchen Sinn hat ein Marvel Cinematic Universe ohne den Besten aller Besten? (Dass Tom Hiddleston die Rolle verkörpert, hat damit natürlich absolut gaaaar nichts zu tun.) Auf den Trailer müssen wir leider noch ein bisschen warten, aber ich bin gespannt!

Spider-Man: Homecoming

Ich würde jetzt ja sagen, es tut mir leid, aber das wäre gelogen. Der dritte Marvel-Film in der Reihe ist die Neuauflage von Spider-Man. Da mir The Amazing Spider-Man mit Andrew Garfield und Emma Stone echt and Herz gewachsen ist, bin ich hier auch sehr gespannt, ob Homecoming da mithalten kann. Kinostart ist am 6. Juli 2017 – wer kommt mit?

Dieser Post hätte eigentlich schon vor drei Tagen online kommen sollen – die letzten beiden Absätze wollte ich am Dienstag nach meiner Rückkehr aus München noch schnell tippen. Guter Plan, oder? Tja, kaum war ich am Dienstagabend zu Hause, war ich komplett am Ende und hatte Fieber. Jetzt musste ich also das Bett hüten und bin heute wenigstens wieder in der Lage, am PC zu schreiben. Und mein neues Handy zu testen – auf Instagram habt ihr es gestern schon gesehen, das Huawei P9 begleitet mich jetzt überallhin und ich bin begeistert. Tolles UI und eine Top-Kamera – genau das, was eine Bloggerin so braucht! Und – wie verbringt ihr euer Wochenende? Geht’s vielleicht ins Kino? Auf welche Filme freut ihr euch so?

 

 

Cinema Love | All-Time Favorite Movies & Salted Caramel Popcorn

Meine Lieben,
ich habe ein riesiges Portemonnaie. Das ist meistens ziemlich praktisch, weil einfach alles darin Platz hat. Nicht übel ist auch, dass Nieten drauf sind, sodass man sich im Notfall schon mal damit verteidigen könnte, falls jemand frech wird. Was aber nicht so toll ist: über kurz oder lang sammelt sich bei mir ein riesiges Sammelsurium aus Kassenbons, alten Gutscheinen und Kupfermünzen an. Warum ich das erzähle? Weil ich dieses Sammelsurium mal wieder aus meinem Geldbeutel entfernt habe und darin sage und schreibe 27 Kinokarten gefunden habe. Jawoll. Ich gehe ziemlich oft ins Kino und deswegen habe ich auch ziemlich viele Lieblingsfilme – und die allerliebsten stelle ich euch heute vor. Für den perfekten Filmeabend.
Natürlich dürfen keine Marvel-Filme in meiner Sammlung fehlen und Deadpool ist mein aktueller Favorit. Es ist kein Wunder, dass dieser Film der einzige der Marvelreihe ist, der ab sechzehn freigegeben wurde, denn hier geht es so richtig ab. Wade Wilson, gespielt vom wunderbaren Ryan Reynolds, ist Söldner, glücklich mit seiner Frau – und krebskrank im letzten Stadium. Er lässt seine Frau allein zurück und flüchtet verzweifelt, um zu sterben. Seine einzige Hoffnung: die mysteriöse Behandlung durch den sadistischen Francis. Die rettet ihm zwar das Leben und stattet ihn mit einer superschnellen Heilung aus, entstellt ihn aber ganz furchtbar – deswegen verfolgt er Francis erbarmungslos. Ein wahnsinnig lustiger Antiheld, der seine Witze grundsätzlich unter der Gürtellinie und auch mal gerne im vulgären Bereich ansiedelt und sich nur zu gerne mit dem Zuschauer unterhält – zum Schreien. Leider noch nicht auf DVD erhältlich, aber ich habe sie schon mal vorbestellt.
Eine Mischung aus Action und Science Fiction – mit den klangvollen Namen Luc Besson, Morgan Freeman und Scarlett Johansson im Vorspann. Das allein ist schon ein Grund dafür, dass dieser Film gut sein muss. Noch besser ist die Story: die amerikanische Studentin Lucy ist auf Party-Urlaub in Taipeh und wird durch eine Verkettung unglücklicher Umstände mit einer gefährlichen Superdroge in Kontakt gebracht. Das führt dazu, dass ihre Gehirnfunktionen gewaltig steigen und ungeahnte Kräfte in ihr freisetzen – die kann sie auch gebrauchen, denn die Besitzer der Droge verfolgen die Studentin über den ganzen Erdball, während sie mit einem renommierten Gehirnforscher anfängt zu entdecken, was mit ihrem Gehirn geschieht. Rasante Action und spannende wissenschaftliche Theorien – das ist alles, was ich von einem guten Film verlange.
Auch schon fast ein Klassiker – Tim Burtons düstere Verfilmung von Lewis Carrolls Kinderbuch ist schon seit dem Filmstart eine feste Größe in meinem DVD-Regal. Ob die fantastische Welt im Unterland, die flauschige Grinsekatze oder die weise Raupe Absolem – ich kann mich gar nicht entscheiden, was ich an dem Film am liebsten mag. Die Story dürfte bekannt sein: Alice, ein rebellisches Mädchen im viktorianischen Zeitalter, soll heiraten. Will sie aber nicht. Viel lieber folgt sie dem mysteriösen weißen Kaninchen ins Unterland, wo sie mitten in eine abenteuerliche Geschichte purzelt – sie ist die Alice, die die Rebellion gegen die böse rote Königin anführen und beenden soll. Begleitet wird sie von Johnny Depp, dem verrückten Hutmacher, und Anne Hathaway als weiße Königin.

Klassische Action, die einen zum Grübeln bringt: der britische Premierminister stirbt. Sein Begräbnis ist die bestgeschützte Veranstaltung der ganzen Welt und trotzdem verwandelt sie sich in ein Massaker – Staatsoberhäupter aller möglichen Länder werden von einer Terroristenorganisation getötet. Wir begleiten den Leibwächter des amerikanischen Präsidenten und Mr. President selbst auf ihrer spektakulären Flucht durch den Londoner Untergrund – Nägelkauen ist angesagt. Was aber die meiste Gänsehaut verursacht: der Film hat eine brisante Aktualität und zeigt auf beängstigende Art und Weise, wie das Chaos ausbricht, wenn der Terror in den westlichen Metropolen ankommt. Trotz des leichten Beklemmungsgefühls ein toller Film: mich erinnert er ein bisschen an James Bond, nur fehlt ihm dessen Klischeehaftigkeit. Die DVD ist im Sommer erhältlich, auch hier habe ich schon vorbestellt.

Es war vermutlich klar, dass dieser Titel in meiner Liste vorkommt – die französische Komödie ist nun mal ein Meisterwerk. Ich schaue hier auch gern die französische Version „Intouchables“ – aber egal, welche Sprache, die Witze sind toll, die Geschichte ist hinreißend und der Soundtrack ist traumhaft. Für alle Unwissenden kurz zur Story: der arbeitslose Driss, der aus einem schwierigen Milieu stammt, bewirbt sich nur deswegen auf einen Pflegejob beim schwerreichen Tetraplegiker Philippe, damit er weiter sein Arbeitslosengeld beziehen kann. Dass er den Job bekommt, war nicht in seinen Plänen vorgesehen. Die beiden müssen sich erst aneinander gewöhnen, aber dann entwickelt sich eine fantastische Freundschaft – nach einer wahren Geschichte. Ehrlich, diesen Film könnte ich jede Woche ansehen.

 

Ja, ich liebe John Greens Bücher. Und ja, ich stehe Buchverfilmungen sehr skeptisch gegenüber – dazu hat Sarah von The Fashionable Blog übrigens einen tollen Post geschrieben. Ich finde den Film zu „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ auch schrecklich. Anders bei „Margos Spuren“ – diese Mischung aus Highschool-Drama, Roadmovie und Komödie eignet sich super auch als Film und mit John Green als Regisseur geht vom einzigartigen Charme des Buchs kaum etwas verloren. Die Geschichte: „Also, wie ich die Sache sehe, erlebt jeder irgendwann mal ein Wunder.“ Quentins Wunder ist, dass Margo Roth Spiegelman neben ihm wohnt. Eine nächtliche Racheaktion, Margos Verschwinden und ein Roadtrip direkt nach dem Highschool-Abschluss – mehr will ich gar nicht verraten. Lest das Buch. Schaut den Film. Tut es einfach.

Und schon wieder Marvel. Aber dieses Mal ganz anders. Im zweiten Teil der Avengers-Serie kämpfen Amerikas beliebteste Superhelden gegen ihre eigene Kreation – Ultron ist eine künstliche Intelligenz, die eigentlich den Weltfrieden sichern sollte und durch einen verhängnisvollen Fehler genau das Gegenteil vorhat: die völlige Vernichtung. So weit, so schlecht – Captain America, Iron Man, Black Widow, Hulk & Co. haben einige Krisen vor sich. Es warten Streitereien, Gehirnwäsche – und neue Superhelden.Alle Marvel-Fans kennen diesen Film sowieso schon, für alle anderen, die auf ein bisschen Action stehen, sollte er auch nicht zu verkehrt sein. Und ganz ehrlich – allein die schlagfertigen Einzeiler sind das Anschauen wert.

 

Und weil so ein richtiger DVD-Abend garantiert nie ohne Popcorn stattfinden darf, gibt’s obendrauf noch meinen neuen Favoriten: Salted Caramel Popcorn. Ja, Salted Caramel ist eigentlich ein alter Hut. Aber dass man die leckere Sauce auch über’s selbstgemachte Popcorn kippen kann, ist mir erst vor ein paar Wochen eingefallen. Da können die im Kino mit ihrem langweiligen Popcorn einpacken!

Für zwei Portionen Popcorn braucht ihr Folgendes:
  • 20g Popcornmais
  • 1 Esslöffel geschmacksneutrales Öl
  • 3 Esslöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Wasser
  • 1 Esslöffel Butter
  • 2-3 Esslöffel Schlagsahne
Das Öl in einem kleinen Topf erhitzen, den Mais dazugeben und auf mittlerer Hitze mit dem Deckel drauf so lange stehen lassen, bis das Ploppen nachlässt.
Für die Karamellsauce Wasser und Zucker erhitzen, bis der Zucker schmilzt und ein goldener Karamellsirup entsteht. Die Butter hineingeben – Vorsicht, das fängt ganz schön an zu brodeln – umrühren und mit der Sahne aufgießen. Je nachdem, wie flüssig ihr die Sauce gern haben möchtet, könnt ihr auch noch mehr Sahne untermischen.
Die Sauce über das Popcorn geben und kräftig umrühren, bis alles bedeckt ist – und schon ist euer DVD-Abend perfekt.
Die fancy Papierboxen mit dem selbst geletterten Schriftzug habe ich übrigens für euch zum Download bereitgestellt, ihr findet sie unter diesem Link:

 

Für eure Boxen einfach das Bild speichern, auf festes Papier drucken, ausschneiden und an den Klebeflächen zusammenkleben – nichts einfacher als das.

Cinema Love | Filme 2015

Irgendwie habe ich die letzten Monate über den Großteil meines Geldes in Kinokarten angelegt – und das will was heißen. Natürlich nehmen die Wochenenden in meiner Bilanz (hahaha, als hätte ich so was) grundsätzlich einen riesigen Teil ein, aber ins Kino gehe ich da eigentlich nicht so häufig. Mehr auf Partys, ihr kennt das. 
 
Aber ja, lange Rede, kurzer Sinn. In den letzten Wochen und Monaten habe ich im Kino ganze fünf Filme angesehen – mit unterschiedlichsten Resultaten. Und die will ich natürlich mit euch teilen.
 
 
Fifty Shades of Grey ★☆☆☆☆
Also, ich hatte es ja vorhergeahnt. Irgendwie war es von vornherein klar, dass das eine Fehlentscheidung sein würde. Und Recht hatte ich behalten. 
Ihr wisst ja, ich bin ein Fan von allem, was auch nur im Entferntesten mit Action zu tun hat. Das Kriterium hat dieser Film nun sicherlich nicht erfüllt, was mir aber auch vorher schon klar war. Mein Problem mit dem Film war definitiv ein anderes. Auch nicht die Erotikszenen. Die waren zwar teilweise extrem lächerlich, aber auch das war eher lustig als abschreckend. Nein, mein Problem waren die Charaktere. Ein Film mit einem solchen Plot, der schon eher in Richtung Drama geht, verlangt nach ausdrucksstarken Charakteren. Und was bekommen wir hier? Christian Grey, den verwöhnten, weinerlichen Milliardär mit weniger Sexappeal als mein Schreibtisch (sorry, lieber Schreibtisch) und Anastasia Stelle, eine graue Maus, die nichts besser kann, als zu jammern. Sehr toll. Und genau hier sieht man, woher die Trilogie stammt – eine Fanfiction zur Twilight-Reihe. Die gleiche Charakterschwäche konnte man schon bei Stephenie Meyers Schöpfungen Edward Cullen und Bella Swan beobachten und genau die hat E. L. James sowohl in den Büchern als auch im Film mit unglaublicher Treffsicherheit für das Fettnäpfchen übernommen. Schade – mit weniger Gejammer und überzogenem Dramatisieren hätte das sicher ein toller Film werden können. Auch wenn ich dann nach wie vor kein Fan von Handschelle und Kabelbinder gewesen wäre.
 
American Sniper ★★★☆☆
 
Der nächste Film war da schon um Längen besser. Das Drama um den amerikanischen Scharfschützen Chris Kyle, der im Irak mehr als 160 Gegner in den Tod geschickt hat, besticht mit geschickten Psychospielchen und einer gehörigen Portion Krieg. 
Ich muss ja sagen, zwischendrin kam ich mir vor wie bei einer Partie Call of Duty MW3. Jedem von euch, der mit diesem Spiel schon einmal Bekanntschaft gemacht hat, sollten die Nahkampfszenen in den irakischen Wüstenstädten vage bekannt vorkommen. Regisseur Clint Eastwood schafft es aber, diese Klischeehaftigkeit mit den richtigen Szenen sehr spannend zu gestalten – einen Großteil des Films habe ich damit verbracht, nägelkauend auf die nächste unerwartete Bewegung zu warten. Im Kontrast zu den Kämpfen steht Kyles Leben in Amerika mit einer Bilderbuchfamilie – hübsche Frau, zwei Kinder -, das von seinem Kämpferdasein geprägt zusehends ins Wanken gerät. Zwischen den Einsätzen leidet er unter Albträumen, Flashbacks und will nicht wahrhaben, dass er zusehends die Kontrolle verliert. Diese dramatischen Elemente geben dem Film sein Übriges – bis zum traurigen Ende, in dem Eastwood geschickterweise Szenen aus dem Leben des echten Chris Kyle einbaut. Fazit: ein wirklich gelungenes Kriegsdrama, das leider aber stellenweise von amerikanischem Patriotismus trieft – und diese Selbstbeweihräucherung ist in einem solchen Film leider ganz fehl am Platz.  
 
Traumfrauen ★★★☆☆
 
Ja, was soll man dazu sagen? Ein typischer Mädelsfilm. Süß, witzig, und absolut vorhersehbar.
Was mich, wie ich zugeben muss, dieses Mal überhaupt nicht gestört hat. Nach all diesem Drama in American Sniper war die vertraute Welt der romantischen Komödie definitiv eine willkommene Abwechslung. Der Film wartet mit einigen extrem lustigen Elementen auf: der Typ mit zwanzig Hunden in der Wohnung – ich habe noch das „oooooh, wie süß!!“-Gekreische aus dem ganzen Saal im Ohr und ja, ich habe mitgekreischt – , die neue Freundin des Exmanns, die so gar nicht die typische Blondine ist, sondern charaktertechnisch eher an Cindy aus Marzahn erinnert … ja, zum Lachen gab es definitiv so einiges. Und Elyas M’Barek als ungewohnt schüchterner Josef hatte auch so einige Überraschungen parat. Mal abgesehen davon, dass dieser Schauspieler sowieso eine Augenweide sondergleichen ist. Schmacht. Ja, Ladies, das muss ich wohl nicht länger ausführen – die Schwimmbadszene in „Fack Ju Göhte“ kennen wir ja alle schon längst auswendig. Ein Film also für jede von uns, die gerade ein bisschen Lachen in ihrem Leben brauchen kann – und gebt es zu, über den Problemen der Mädels im Film können wir unsere eigenen zumindest doch für zwei Stunden vergessen.
 
Avengers – Age of Ultron ★★★★★
Tja, hier fehlen mir nach wie vor die Worte, meine Lieben. Seit Monaten haben wir diesem Film entgegengefiebert und dann natürlich Tickets für die Premiere im nächsten Kino ergattert. Ich muss zugeben, ich hatte sogar einen Countdown bis zum 23. April auf dem Handy.
Und ja, ja, ja, das Warten hat sich gelohnt. So was von gelohnt. Ich wusste ja vorher schon, dass Drehbuchschreiber Joss Whedon ein Gott mit einem Hang zum Sadismus ist. Diese Meinung hat sich mit dem Film definitiv gefestigt. Und da ich das anders nicht hinkriege: Achtung Spoiler! Ob das jetzt Clint Bartons Familie ist, die ihn so herzerweichend liebt, die Annäherung von Bruce Banner und Natasha Romanoff – zwei kaputte Seelen, die sich gegenseitig wieder ganz machen -, oder der Zusammenhalt zwischen den Maximoff-Geschwistern, die sich den Avengers letztendlich anschließen, das ist ganz großes Kino. Spoiler Ende. Da mögen andere Fans noch so sehr über Whedon schimpfen, die Entwicklung der Charakter hat er mit Bravour hinbekommen. Auch wenn Age of Ultron ein Actionfilm ist – hier kommen die großen Gefühle auf die Leinwand. Und ganz zu schweigen von den futuristischen Technologietricks, die ich gerade als angehende Informatikerin ja extrem spannend finde. Age of Ultron ist ein Erfolg auf der ganzen Linie, und irgendwie kommt es mir so vor, als müsste ich für diesen Film noch einmal ins Kino. Einziger Nachteil: Lieber Joss Whedon. Wo, verdammt nochmal, hast du die After-Credit-Szene gelassen?! Also ernsthaft.
 
The Fast and The Furious 7 ★★★★☆

Zwei Tage nach Age of Ultron ging es schon wieder ins Kino, zu einem der größten Actionfilme dieser Zeit. Ich muss zugeben, ich habe keine Ahnung mehr, welche der Vorgänger ich gesehen habe. Aber ich muss auf jeden Fall alle sechs noch nachholen, denn der siebte war grandios.
Was soll man zu so einem Film sagen? Geiler Plot, geile Charaktere, geile Autos. Natürlich fehlt der Tiefgang, den wir bei Age of Ultron gesehen haben, aber Tiefgang ist nicht gerade Dominic Torettos Stil. The Fast and the Furious sind für ihre Geradlinigkeit bekannt, für ihre Loyalität und für ihr Faible, mal ein bisschen was in die Luft zu jagen. Subtil ist nicht der Stil dieser Charaktere, und genau das macht auch den siebten Film der Reihe aus. Spektakuläre Aktionen – wer springt denn bitte schön sonst mit den Autos aus einem Flugzeug oder jagt ein 400-PS-Auto durch Dubais Skyline? – und immer diese Familienatmosphäre zwischen den Teammitgliedern. Von einem bis zum Ende des Films rätselhaften, aber reichen Menschen auf die Mission geschickt, einen erfolgreichen jungen Hacker zu retten, ist das Team bis zum Ende einig und gerade das ist das Schöne. Dass sich der Hacker inzwischen als Mädchen herausstellt – dafür gibt es einen Extrapunkt. Aus Gründen. Und das Ende, dessen Filmstills inzwischen auf sämtlichen sozialen Netzwerken herumgegangen sind, ist mehr als nur großes Gefühl. Hier spürt man deutlich, dass der gesamte Film eine Hommage an Paul Walker darstellt – herzzerreißend für jeden Zuschauer.
 

#Favorite Friday – Favorite Movies

Hallo ihr Lieben,

hier bin ich wieder und ich denke, es ist mal wieder Zeit für den Favorite Friday. Heute dreht sich alles um meine Lieblingsfilme – wobei ich sagen muss, es fiel mir ziemlich schwer, die Wahl nur auf drei zu beschränken. Hier sind also diejenigen, die es durch die Auswahl geschafft haben.

Ganz oben auf meiner Liste steht definitiv die Iron Man – Trilogie. Ihr wisst ja, ich liebe Actionfilme und da die drei Filme sozusagen meine Einstiegsdroge waren, dürfen sie in meiner Sammlung auf keinen Fall fehlen. 
Mein Topfavorit ist ja auf jeden Fall Robert Downey Jr., der sich seinen Weltruhm als Darsteller des Tony Stark mehr als verdient hat. 
Offizieller Klappentext:
„Iron Man“
Tony Stark hat es als Großindustrieller in der
Rüstungsbranche zum Multimillionär gebracht. In Starks Leben verläuft
alles nach Plan, bis er während eines Waffentestlaufs entführt wird. Die
einzige Chance zu entkommen, ist die Entwicklung einer vielseitig
einsetzbaren eisernen Rüstung, die ihn mit übermenschlichen Kräften und
Fähigkeiten ausstattet. Sie ermöglicht ihm die Flucht. Zurück in seinem
alten Leben, ist Stark, alias „IRON MAN“, nun in der Lage, die
Menschheit vor einer globalen Bedrohung zu retten. Es ist die
Geburtsstunde eines neuen Superhelden!

„Iron Man 2“
Der
Welt ist bekannt, dass der geniale Erfinder und Milliardär Tony Stark
als Superheld Iron Man für Recht und Ordnung sorgt. Diese Entwicklung
hat nicht nur Vorteile für Stark: Die Regierung und die Presse erhöhen
den Druck auf ihn, er solle die Geheimnisse hinter der
Iron-Man-Technologie öffentlich machen. Stark will jedoch vermeiden,
dass die Informationen in die falschen Hände fallen und hat es wenig
später mit zwei Bösewichten zu tun. Gegen Whiplash und die Black Widow
muss er auf die Hilfe seiner Freunde Pepper Potts und James Rhodes
vertrauen.

„Iron Man 3“
Er
ist exzentrisch, genial, scharfzüngig – doch nicht unbesiegbar. Das
muss Tony Stark alias Iron Man erkennen, als er sich einem Gegner
gegenübersieht, der keine Grenzen kennt. Nachdem dieser ihm all das, was
Stark am Herzen liegt, genommen hat, begibt sich der geschlagene Held
auf die leidvolle Suche den zu finden, der dafür verantwortlich ist –
eine Reise, die seinen Mut und seine Standhaftigkeit auf eine harte
Probe stellen wird. Mit dem Rücken zur Wand kann sich Stark auf seiner
Mission nur noch auf seine eigenen Instrumente, seinen Scharfsinn und
seine Instinkte verlassen, um jene zu schützen, die ihm am wichtigsten
sind. Während er sich langsam wieder zu alter Form zurückkämpft, findet
Stark die Antwort auf die Frage, die ihn insgeheim schon lange verfolgt:
Macht der Mann den Anzug oder macht der Anzug den Mann?

Die neueste Verfilmung des Kinderbuchklassikers Alice im Wunderland von Tim Burton liebe ich vor allem wegen der phantasievollen Umsetzung – ich denke, jeder kennt mittlerweile die Bilder der grau-türkis gestreiften Grinsekatze. Von den Studio Effects her kann der Film mit Größen wie Avatar mithalten – und die Geschichte bekommt einen reizvollen neuen Anstrich. 
Offizieller Klappentext: 
  Die 19-jährige Alice, ein rebellischer Geist in der viktorianischen
Gesellschaft, soll heiraten. Viel neugieriger als auf einen
aristokratischen Langweiler ist sie aber auf ein Kaninchen, dass sie
nach Unterland lockt. Ein unterirdisches Wunderland mit seltsamen
Geschöpfen, die ein Ende der Schreckensherrschaft der Roten Königin
herbeisehnen. Nur Alice kann es einer Prophezeiung zur Folge
herbeiführen, unterstützt von ihren neuen Freunden, wie dem verrückten
Hutmacher, die wissen, was sie vergessen hat: Alices Ankunft ist eine
Rückkehr.

Mittlerweile viermal im Kino gesehen, zweimal davon auf französisch und immer noch wahnsinnig lustig – das können nicht viele Filme von sich behaupten. Ziemlich beste Freunde schon. Und gerade deswegen ist der Film einer der besten für Tage, wenn es mal nicht so gut läuft. Außerdem ist die Filmmusik von Ludovico Einaudi der reinste Traum.
Offizieller Klappentext:
Philippe führt das perfekte Leben. Er ist reich, adlig, gebildet und hat
eine Heerschar von Hausangestellten – aber ohne Hilfe geht nichts!
Philippe ist vom Hals an abwärts gelähmt. Eines Tages taucht Driss, ein
junger Mann, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, in Philippes
geordnetem Leben auf. Driss will eigentlich nur einen Bewerbungsstempel
für seine Arbeitslosenunterstützung und auf den ersten Blick eignet sich
das charmante Großmaul aus der Vorstadt auch überhaupt nicht für den
Job als Pfleger. Doch seine unbekümmerte, freche Art macht Philippe
neugierig. Spontan engagiert er Driss und gibt ihm zwei Wochen Zeit,
sich zu bewähren. Aber passen Mozart und Earth, Wind & Fire, Poesie
und derbe Sprüche, feiner Zwirn und Kapuzenshirts wirklich zusammen? Und
warum benutzt Philippe eigentlich nie den großartigen Maserati, der
abgedeckt auf dem Innenhof steht? Es ist der Beginn einer verrückten und
wunderbaren Freundschaft, die Philippe und Driss für immer verändern
wird…