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Warum Prokrastinieren wichtig ist und wie du es nutzen kannst

Prokrastinieren

Es blockiert uns immer wieder und lässt die To Do Liste länger und länger werden, aber wir tun es alle: Prokrastinieren. Wir verschieben Dinge, die wir nicht erledigen wollen, auf später, auf morgen und manchmal dauert es Monate, bis wir sie endlich anpacken. Kommt dir das bekannt vor? Bestimmt. 

Vor allem in den letzten Jahren ist Prokrastinieren mehr oder weniger zum Modewort geworden und mittlerweile ist bekannt, dass es sich in extremen Fällen auch zu einer psychische Krankheit auswachsen kann. Doch keine Panik: Bei den meisten Menschen ist es einfach ein  unterbewusstes Signal, dass etwas gerade nicht optimal ist.

Was ist der Grund für dein Prokrastinieren?

Ich habe mich in letzter Zeit viel mit den psychologischen Hintergründen zu Produktivität und Prokrastination auseinandergesetzt. Der Gedanke dahinter: Man kann noch so entschlossen sein, produktiv zu werden, gegen manche Faktoren kommt man einfach nicht an, wie zum Beispiel gegen den eigenen Körper. Also muss ich, um meiner dauernden Faulheit einen Riegel vorzuschieben, auch wissen, woher sie stammt. 

Denn eines habe ich gelernt: Man prokrastiniert nicht einfach so. Es gibt verschiedene Gründe für deine Prokrastination und die meisten davon stammen direkt aus deinem Unterbewusstsein. 

Die Frage, die du dir selbst also stellen solltest, lautet folgendermaßen:

Was hindert mich daran, einfach anzufangen? 

Perfektionismus: Zu hohe Erwartungen an sich selbst sind einer der vorherrschenden Gründe für Prokrastination. „Wenn ich nicht weiß, ob ich es perfekt erledigen kann, mache ich es lieber gar nicht“, ist also die Botschaft, die dein Unterbewusstsein an dich sendet. Fear of failure nennen Psychologen diese Angst, die manchmal bewusst, manchmal unterbewusst auftritt. Bist du ein solcher Perfektionist, dann hilft meist nur eines: Ins kalte Wasser springen, trotzdem anfangen und bewusst deinen Perfektionismus ignorieren. Klingt grauenhaft, oder? Ist es leider auch – aber du wirst merken, dass deine Hemmschwelle nach und nach sinkt. Du entwickelst langsam, aber sicher eine Routine und kannst deinen Perfektionismus dadurch eindämmen. 
Überforderung: Ist die Aufgabe zu groß, zu mächtig? Hast du nicht das nötige Wissen dafür? Mir geht es so, wenn ich in der Uni ein komplett neues Thema anpacken soll und genau weiß, dass ich mich erst mal durchbeißen muss. Hier hilft es, sich die Aufgabe in kleinen Teilschritten vorzunehmen – wie du das am besten machst, erkläre ich in diesem Artikel. Und jeden Tag nur eine kleine Aufgabe zu lösen, die dich nicht überfordert, bringt dich auf jeden Fall weiter voran, als das Thema wochenlang vor dir herzuschieben und am Ende alles auf wenige Tage erledigen zu müssen.
Stress: Brauchst du vielleicht tatsächlich eine kleine Pause? Wenn ich überarbeitet bin und die To Do Liste einfach zu lang ist, weigert sich mein Körper oft, weiter konzentriert zu bleiben. Ist das bei dir der Fall, solltest du dir bewusst eine Pause nehmen. Genieß es, ein paar Minuten einfach abzuschalten, atme tief durch, geh vielleicht an die frische Luft, und dann kannst du motiviert weiterarbeiten. 

Prokrastinieren

Das Gute am Prokrastinieren

Manchmal ist der Grund für mein Aufschieben jedoch ganz banal: Ich habe schlicht und einfach keine Lust. Tja, was dann? Ich persönlich habe das elegant gelöst. Wenn ich nicht die geringste Motivation zum Bloggen habe, bastele ich an meiner Pinterest-Strategie oder putze das Bad und umgekehrt. Zu dieser Methode gibt es einen sehr bekannten Essay von John Perry: How to Procrastinate and Still Get Things Done (hier kannst du ihn lesen). Hierbei handelt es sich um die sogenannte strukturierte Prokrastination.

Viele Leute, die notorisch prokrastinieren, sind nämlich sehr wohl in der Lage, produktiv zu arbeiten und vor allem eine ganze Menge an Aufgaben tatsächlich zu erledigen. Ich kenne das nur zu gut. Gefühlt verbringe ich die Hälfte meiner Zeit mit Prokrastination und bekomme oft zu hören: „Wie schaffst du das nur alles?“ Ganz einfach: Statt drei Dingen nehme ich mir fünf vor und nachdem ich keine Lust habe, Punkt 1 und 2 zu erledigen, mache ich eben Punkt 3, 4 und 5. Zusammengefasst: Wer sich viel vornimmt, der schafft auch trotz oder gerade wegen der Prokrastination viel. Man muss sich nur darauf einstellen, dass die To Do Liste durcheinandergerät. (Oder auch mal Dinge erledigt werden, die gar nicht daraufstehen. Soll’s geben. Habe ich gehört.)

Wie beugst du deiner Prokrastination vor? 

Wie, vorbeugen? Wir haben doch gerade geklärt, dass Prokrastinieren etwas Gutes sein kann und jetzt soll ich es doch lassen? Das stimmt sehr wohl, aber einen Fall haben wir nach wie vor nicht abgedeckt: Die Aufgaben, die trotz allem liegen bleiben. Meine Blogposts und meine Uni-Aufgaben werden mit der strukturierten Methode ziemlich gut abgedeckt, dort bleibt selten etwas länger als einige Tage unerledigt.

Bei Haushaltsarbeiten ist das anders. An denen führt meistens kein Weg vorbei – die Wohnung ist nun mal staubig und der Wäschekorb quillt nun mal über. Trotzdem bin ich der unmotivierteste Mensch der Welt, wenn es um den Haushalt geht. Für mich gibt es da nur ein einziges Mittel, das wirklich hilft: Routine. Wer sich angewöhnt, direkt nach dem Kochen die Küche aufzuräumen, hat nicht zwei Stunden später das Chaos direkt vor der Nase. Und wenn ein fester Wochentag für die Wäsche da ist und einer für den Hausputz, für den man sich dann auch ausreichend Zeit nimmt, dann ist die Hemmschwelle zum Anfangen deutlich geringer. Hier gilt natürlich wie immer: Übung macht den Meister und eine Routine braucht mindestens 3 Wochen, bis man sie verinnerlicht hat. Also: Zähne zusammenbeißen und gleich mal das Bad putzen.

Am Ende dieses Ausflugs in die Welt der Aufschieberitis will ich dir einen zusammenfassenden Rat geben. Anstatt dich selbst zu verfluchen, weil du immer alles aufschiebst, solltest du einmal auf deinen Körper und dein Unterbewusstsein hören. Und schon hat sich das Problem meist von selbst erledigt. 

Besser schreiben mit den richtigen Tools und Apps zum Schreiben

Tools und Apps zum Schreiben

Der NaNo ist mittlerweile in vollem Gange und ich bin trotz ein paar Schwierigkeiten fest entschlossen, die 50k zu knacken! Wieder einmal bin ich vor allem dankbar für Scrivener und alle anderen Apps, die ich zum Schreiben benutze – mal mehr, mal weniger häufig. Ich habe nämlich einmal und nie wieder versucht, einen Roman in Word zu schreiben, bin mindestens fünfmal dabei ausgerastet und habe schließlich nach einem Viertel aufgehört. Jetzt habe ich eine sorgfältig ausgewählte Liste an Tools und Apps zum Schreiben: Und die stelle ich dir heute zur Verfügung, damit du deinen Blutdruck schonst und gleich ins produktive Schreiben starten kannst. 

Übrigens: Solche Tools sind nicht nur für Romanautoren super, sondern genauso für Blogger, für Studenten oder für jeden, der Dinge schreiben muss, die er manchmal nicht schreiben will. Und da geht es uns allen wohl gleich. 

Tools und Apps zum Schreiben

PC Apps zum Schreiben: Scrivener und Dabble

Scrivener ist vermutlich jedem, der schon mal mehr als eine Kurzgeschichte geschrieben hat, ein Begriff. Außerdem ist es mein allerliebstes Tool zum Schreiben und unterstützt mich seit über einem Jahr treu bei jedem Projekt. 

Nach einer kurzen Einarbeitung ins beiliegende Tutorial kennt man sich schon ganz gut aus: Scrivener bietet nämlich unzählige Funktionen zum Schreiben und Überarbeiten. So lege ich hier mein Manuskript an, packe jede einzelne Szene in einen eigenen Text und sortiere die in Ordner.  Vorher erstelle ich natürlich einen eigenen Ordner mit Bildern, Links und Texten, die ich zu Plot und Charakteren gesammelt habe.

Mit Labels, einer Karteikartendarstellung und verschiedenen Möglichkeiten, Notizen zu machen, kannst du fertige Manuskripte easy-peasy überarbeiten und verlierst den Überblick auch nicht. Außerdem hast du die Möglichkeit, vorgefertigte Templates herunterzuladen – zum Beispiel für bestimmte Plotstrukturen – oder selbst welche zu erstellen.

Dabble ist noch sehr neu und bietet im Prinzip dasselbe wie Scrivener – nur in einer überarbeiteten, modernen Oberfläche, und mit allen Inhalten in der Cloud. Das hat natürlich den Vorteil, dass man jederzeit an allen Geräten an seinem Werk arbeiten kann. Über die Weboberfläche lässt es sich super schreiben, sodass man nicht mal die Software installieren muss. Dafür bezahlt man bei Dabble leider einen monatlichen Beitrag.

Bei beiden Tools gibt es riesige Vorteile für NaNoWriMo-Teilnehmer: Sowohl für jeden, der teilnimmt, als auch für die schlussendlichen Gewinner gibt es Gutscheincodes, mit denen man Scrivener letztendlich für ungefähr 20 Euro bekommt und Dabble für 2 Dollar im Monat. Während NaNo sind sie beide kostenlos, damit man sie testen kann. 

Preis: 37,99€ (Scrivener), 4,99$/Monat (Dabble)
(jeweils kostenloser Probemonat)

Scrivener (Win, Mac)  Dabble (Win, Mac)

Fighter’s Block

Fighter’s Block ist das lustigste Schreibtool, das mir seit langem untergekommen ist. Du wählst einen putzigen Avatar und bekämpfst ein böses Monster – damit dir das gelingt, musst du möglichst schnell schreiben. Das hält deine Gesundheitspunkte im Duell konstant und fügt dem Gegner Schaden zu. Finde ich super, um durch Textstücke durchzupowern, die mir absolut keinen Spaß machen – Dialoge zum Beispiel. 

In den Einstellungen kannst du den Schwierigkeitsgrad ändern – zum Beispiel, wie stark und schnell dein Gegner sein soll. Außerdem stellst du hier Theme und Darstellung ein und kannst, wenn du das Tool schon länger nutzt, weitere Charaktere und Monster freischalten.

Preis: Kostenlos

Fighter’s Block (Web)

Write or Die

Die Web App zum Schreiben „Write or Die“ könnte man eigentlich auch als lustiges Tool bezeichnen – wenn sie einem nicht solchen Stress einjagen würde. Das ist wirklich die absolute Geheimwaffe kurz vor jeder Deadline, oder wenn man sich bei NaNo endlich mal auf seinen faulen Hosenboden setzen muss und SCHREIBEN. (Auch für Blogposts übrigens gut geeignet.)

In Write or Die kannst du dich nämlich erschrecken lassen, wenn du nicht schnell genug schreibst: Stelle deinen angestrebten Word Count ein, dann die Zeitspanne und zum Schluss den Modus. Der Stimulus Modus ist der einzige positive Modus: Damit wird dir das Schreiben mit angenehmen Hintergrundgeräuschen wie zum Beispiel Meereswellen erleichtert. Viel lieber mag ich aber die anderen beiden: Der Consequence Modus schreit dich an, wenn du ins Stocken kommst, und der Kamikaze Modus frisst deine Wörter! Das hilft bei mir an manchen Tagen viel besser als eine beruhigende Umgebung. 

Schau dich auf der Website auf jeden Fall gründlich um, hier gibt es auch Links zu so manchem anderem Tool, das für alles Geschriebene nützlich sein könnte. 

Preis: Kostenlos (eingeschränkt), 20$ (voller Funktionsumfang)

Write or Die (Web)

Tools und Apps zum Schreiben

Writeometer

Diese kleine App zum Schreiben habe ich dir letztes Jahr schon vorgestellt, aber der Vollständigkeit halber darf sie in der Liste nicht fehlen. Dort legst du dein aktuelles Projekt nämlich mit Wortanzahl und Deadline an und kannst deinen Fortschritt tracken – und dir damit Belohnungen verdienen.

Ich tracke mittlerweile lieber im Bullet Journal, aber ich kann es dir ja nicht oft genug sagen: Belohne dich für deine harte Arbeit! So verlierst du die Motivation nicht, weil du nicht nur auf ein Ziel, sondern zwei hinarbeitest. Und mit Writeometer bekommst du ein super Belohnungssystem auf die Hand, indem du dir beim Schreiben sogenannte Guavas verdienst und die gegen selbst definierte Belohnungen einlösen kannst. 

Preis: Kostenlos

Writeometer (Android)

Microsoft Office: Excel

Was macht denn Excel in einer Liste mit Schreibtools? Für mich ist das wirklich das Wichtigste, direkt nach Scrivener. War ich früher noch totaler Tabellengegner, habe ich mittlerweile für jedes Projekt ein Excel-Dokument: Darin lässt es sich nämlich wunderbar plotten. 

Eines muss ich nämlich sagen: Ich liebe es, einen Schreibplan zu haben. Aber ich hasse es, einen zu erstellen. Ich habe über Pinterest hunderte Artikel über Plotten und Charaktererstellung gelesen. Habe festgestellt, dass die meisten, vor allem die „schnellen Tipps“ einfach nur Bullshit sind, man keine tausend komplizierten Character Sheets und Story Arcs oder was auch immer braucht. 

Es reicht eine einfache Excel-Tabelle, in die ich Szene für Szene eintrage, welche Charaktere drin vorkommen und was ungefähr passieren soll. Ungereimtheiten fallen mir da sehr schnell auf und wenn eine Szene rausfällt oder in mehrere aufgeteilt wird, passe ich das während des Schreibens an. Und weil Excel so umfangreich ist, nutze ich es nicht nur dafür, sondern auch für die Semesterplanung, meinen Blog-Workflow, und, und, und. Es ist und bleibt nun mal ein Alleskönner. Und wenn ich meine Tabellen auf OneDrive speichere, kann ich sie direkt in der Cloud auf jedem beliebigen Gerät anpassen und ansehen. 

Preis: Kostenlos (Excel Online), 69€/Jahr (Office 365 Personal).
Alternativ: Google Tabellen (online, kostenlos)

Excel Online (Web)

Am Schluss bleibt aber noch eins zu sagen: Egal, wie viele Tools du nutzt, du musst immer noch selbst die Wörter schreiben – das wird dir nicht abgenommen. Deswegen empfehle ich dir: Statt zehn verschiedenen Programmen, in denen du dich am Ende nicht mehr auskennst, nutze eins oder zwei aus der Liste und lenke deine Konzentration aufs Schreiben statt auf die Apps. Und dann wünsche ich dir viel Erfolg! Was nutzt du, wenn du viel schreiben musst? Fällt es dir mit manchen Apps leichter oder ist das für dich nur Ballast? 

Decluttering im Office: Schreibtisch aufräumen leicht gemacht

Juhuuu, nur noch ein paar Stunden, bis der NaNoWriMo endlich anfängt! Ich habe mir schon einen Alarm für Mitternacht gestellt, damit ich pünktlich starten kann. Schließlich habe ich  mal wieder verrückte Ziele im Kopf und möchte am liebsten den Tag morgen schon mit 10k Wörtern abschließen. Mal sehen, ob das gelingt – wie’s geht, weiß ich ja!  Dafür brauche ich auf jeden Fall eine ruhige und angenehme Arbeitsumgebung. Ganz ehrlich, mich lenkt nichts mehr ab als das ganze Chaos, das für gewöhnlich auf meinem Schreibtisch herumliegt. Bücher,  Stifte, Unizeug, Stifte, irgendwelche Kassenzettel, die ich noch eintippen müsste, noch mehr Stifte… Also heißt meine große Aufgabe für diesen letzten Oktobertag: Schreibtisch aufräumen!

Schreibtisch aufräumen - Office Decluttering

Schreibtisch aufräumen: Meine Tipps für dich

x Dein erstes Ziel sollte sein, eine blanke Tischplatte vor dir zu haben. Das heißt, kein Papierchaos, keine herumliegenden Stifte – aber auch vorerst keine Ordner, keine Pflanzen, keine Deko. Wirf alles weg, was du nicht mehr brauchst. Kaputte Stifte, irgendwelche alten Bastelsachen – einfach weg damit. Stell Bücher ins Regal, statt sie in Stapeln auf dem Tisch zu lassen, und räum herumliegende Dinge an ihren angestammten Platz. 
x Mach kurzen Prozess mit den herumfliegenden Blättern! Unwichtiges kannst du sofort wegwerfen, wie zum Beispiel den letzten Ikea-Katalog. Lege dir einige Ordner zu, in die du wichtige Unterlagen einsortierst. Ich habe jeweils einen klassischen Leitz-Ordner* zu den Themen Uni, Finanzen, Vereine, Blog und Dokumente. Dann weißt du genau, was du wo findest, wenn du mal etwas nachschlagen musst. Und gleichzeitig heißt es: Tschüss Papierstapel!  
x Ist alles beseitigt, musst du jetzt nur noch für eine schöne Atmosphäre sorgen. Lass keine losen Gegenstände herumliegen, sondern sorge für eine praktische Aufbewahrung. Wichtige Dinge, die ich ständig brauche, findet man bei mir im Drahtkorb – zum Beispiel Notizblöcke, Tesa, TAN-Generator (und den Xbox Controller für meine Games ). Für meine Stifte habe ich einen IKEA-Kerzenhalter* umfunktioniert. Und was natürlich nicht fehlen darf, sind Pflanzen und Bilder! Dieses Jahr steht bei NaNo außerdem meine Yankee Candle* auf dem Tisch. Such dir deine liebsten Dekogegenstände aus – achte aber darauf, dass es nicht zu viel wird.

Was du außerdem jeden Tag machen solltest: Wenn du abends aufhörst zu arbeiten, räum deine Unterlagen und Materialien zurück an ihren Platz. Trag die Kaffeetasse in die Küche und setz deinen Schreibtisch praktisch zurück auf Null. Dann lässt es sich morgen viel besser starten!

Für eine bessere Konzentration: Immer zuerst den Schreibtisch aufräumen!

Ich persönlich finde Aufräumaktionen immer einfacher, wenn ich eine To Do Liste dafür habe. Deswegen habe ich mir für heute eine Checkliste geschrieben und extra für dich abgetippt. Du kannst sie dir als PDF herunterladen und entweder ausdrucken oder mit dem Adobe Reader ausfüllen! Hier findest du den Download: 

Zum Downloadbereich

 

Schreibtisch aufräumen: Office Decluttering Checkliste - Freebie

Ich überlege jetzt noch, was mit den Büchern auf meinem Schreibtisch passiert. Nachdem ich hier im Wohnheim kein Regal habe, kann ich meine eigenen Ratschläge nämlich nicht befolgen! Und danach setze ich mich an meinen frisch aufgeräumten Schreibtisch und zähle die Minuten bis Mitternacht.  An alle fellow WriMos: Habt einen tollen Start in den NaNoWriMo! Und auch allen anderen wünsche ich einen schönen Feiertag! Verbringst du die freien Tage vielleicht auch mit Aufräumen? Was sind deine Geheimtipps für einen ablenkungsfreien Workspace? 

*Dieser Beitrag erhält Affiliate-Links. Damit erhalte ich bei deinem Kauf eine kleine Provision. Dein Kaufpreis erhöht sich dadurch jedoch nicht.

Habit Tracker: Mehr Disziplin mit dem Bullet Journal

Weekly Habit Tracker

Jetzt sind nur noch ein paar Tage übrig, bis der November beginnt und damit auch der NaNoWriMo. Zeit, die letzten Dinge vorzubereiten! Mir fehlt noch ein einziger Charakter – und ein Tracker für meine geschafften Tage. Ich bin ja ein großer Fan von Habit Trackern in meinem Bullet Journal und genau deswegen stelle ich dir die verschiedenen Arten von Trackern vor, zusammen mit ihren Vorteilen und Nachteilen. Warum Habit Tracker? Damit motiviere ich mich selbst – probier es einfach mal aus. So ein ausgefüllter Tracker ist nämlich sehr sehr hübsch und ich kann gar nicht fassen, wie zufriedenstellend das ist, am Ende eines produktiven Tages Feld für Feld im Tracker auszumalen.  

Monthly Habit Tracker

Monthly Habit Tracker

Das ist der Klassiker, und gleichzeitig der Tracker, den ich persönlich am wenigsten nutze. Damit hältst du eine ganze Liste von Gewohnheiten über einen ganzen Monat fest – egal, ob das jetzt gesunde Ernährung, genug Schlaf oder Sport ist.

+ Je nachdem, wie groß du deinen Tracker gestaltest, kannst du über zehn verschiedene Punkte bequem tracken. Außerdem musst du nicht alle paar Tage einen neuen Tracker aufmachen.
Nachdem der Tracker einen ganzen Monat gültig ist, bist du nicht sehr flexibel. Ich tracke jede Woche andere Dinge, je nach Stresslevel der Woche und je nach Schwerpunkt – wenn ich viel in der Uni bin, zählen andere Dinge als in Wochen, die ich zu Hause verbringe. Außerdem finde ich es schwer, einen Tracker ganze 30 Tage durchzuhalten – die wenigen Monthly Tracker in meinem BuJo sind deswegen meistens nur halb ausgefüllt, bis ich die Lust verloren habe.

Weekly Habit Tracker

Weekly Habit Tracker

Nach einiger Zeit Verzweiflung über verschwendeten Platz und halb leere Tracker habe ich dann auf Weekly Tracker umgeschwenkt. Die verstecken sich einfach in einem Eck deines Wochenplans und gehen über sieben Tage.

+ Hier bist du richtig flexibel. Ich tracke jede Woche andere Dinge, manches kommt hinzu, anderes fällt weg. Das heißt, ich kann meine Gewohnheiten immer an die aktuellen Wochenpläne anpassen. Außerdem habe ich jede Woche ein anderes Design – damit wird das Tracken nicht langweilig!
Der große Nachteil liegt wohl auf der Hand: Jede einzelne Woche muss ein neuer Tracker gestaltet werden. Das kann fünf Minuten dauern, wenn ich einfach den letzten kopiere. Muss ich aber Gewohnheiten anpassen oder will ich ein neues Design, sitze ich auch mal eine halbe Stunde nur für den Tracker da. In stressigen Wochen habe ich dafür eigentlich keine Zeit. (Das sind bei mir dann die Wochenpläne ohne Tracker.)

Single Habit Tracker

 Single Habit Tracker  Single Habit Tracker

Solche Tracker sind eigentlich genau das, was ich jetzt für NaNo brauche – ein schön gestalteter Tracker für eine einzige Tätigkeit. Vor allem für einzelne Ziele, Projekte und Ähnliches sind die super und sorgen bei mir für Motivation. Es ist einfach so toll, ein neues Feld ausmalen zu können! 😄

+ Für Projekte sind sie perfekt – tracke deinen Fortschritt und freue dich über alle ausgemalten Felder. Außerdem kannst du deinen Single Habit Tracker super an dein Ziel anpassen und deiner Kreativität freien Lauf lassen.
Im Alltag sind Tracker, die nur eine einzelne Tätigkeit aufzeichnen, meistens eher unpraktisch und nehmen in deinem BuJo ganz schön viel Platz weg, wenn du mehrere davon gestalten musst.

Wenn ich meine Fotos zu diesem Post so ansehe, dann kann ich es kaum erwarten, zurück nach Hause zu kommen. Selbst im hellen Mittagslicht ist es unmöglich, hier im Wohnheim gute Bilder zu schießen. Und den improvisierten Hintergrund schweigen wir jetzt einfach mal tot. 😂 Übrigens: Unglaublich, dass meine Zeit hier schon zur Hälfte vorbei ist! Jetzt bleiben noch weniger als acht Wochen, bis ich wieder zurück nach Bayern aufbreche. Das heißt, jetzt wird es Zeit, meine restlichen Erasmus To Dos im BuJo anzupacken. Wenn ich nicht gerade am Schreiben bin! Was sind deine Pläne für November? Und hast du selbst auch schon mit Habit Trackern gearbeitet? Ich freue mich auf Tipps und Erfahrungen von dir!

Zeit für gute Dinge: Minimalistische Zeitplanung

Minimalistische Zeitplanung

Es gibt Wochen, da kriege ich beim Blick in mein Bullet Journal Kopfschmerzen. Das sind die Wochen, in denen sich Termine und Listen derart häufen, dass die zwei Seiten meines Weeklies schon gar nicht mehr reichen. Projekte, Aufträge, Arbeit, Vereine, Uni – wenn das alles zusammenkommt, wirds anstrengend. Da möchte man sich nur noch im Bett verkriechen, die Decke über den Kopf ziehen und alles ignorieren. Stimmts? Leider habe ich festgestellt, dass die Methode langfristig auch nichts wirklich verbessert. 😂 Meine Alternative ist also – Überraschung – der gute alte Minimalismus. Besser gesagt, minimalistische Zeitplanung. Mein liebstes Prinzip lässt sich nämlich auch super auf Terminkalender und To-To-Listen anwenden.

Konzentriere dich aufs Wesentliche – auf das, das dich persönlich weiterbringt – und lass alles andere beiseite. 

Viel mehr steckt eigentlich gar nicht dahinter! Wenn ich meine Wochenplanung mache, benutze ich immer diesen Grundsatz, um Termine und To Dos nach Prioritäten zu ordnen und auszumisten. Für dich habe ich aber fünf konkrete Tipps, wie dir das Priorisieren leichter fällt – minimalistische Zeitplanung ist kein Hexenwerk! 

Minimalistische Zeitplanung

Minimalistische Zeitplanung: Meine 5 Tipps

1. Am allerwichtigsten im Job: Wenn jemand anderes die Aufgabe erledigen kann, delegiere sie. Klar machst du es selbst am besten – aber es dürfen auch mal 80% sein statt 100. Und auf deiner To Do Liste stehen dann vermutlich nur noch 12 Dinge und nicht 18 – klingt doch super, oder? Und wenn es am Schluss mal doch nicht klappt, ist es viel einfacher, ein Problem zu zweit zu lösen als alleine. 
2. Sag auch mal nein. Tätigkeiten, die du nur für andere machst, kannst du ersatzlos aus dem Kalender streichen. „Du studierst doch Informatik, kannst du mir sagen, welchen Laptop ich mir kaufen soll?“ Ich weiß ernsthaft nicht, wie oft ich diesen Satz schon gehört habe. Erstens bekomme ich das (Überraschung!) im Studium nicht beigebracht und zweitens müsste ich diese Frage jedes Mal neu recherchieren. Also: Alle Fragen, die du selber erst googeln müsstest, einfach mal mit „https://www.google.de“ beantworten. Und genauso wenig musst du für jede Party mit den Freunden Pizzabrötchen machen oder die Gruppenarbeit im Seminar alleine erledigen. Kann auch mal jemand anderes machen.
3. Ist es eine Gelegenheit oder eine Last? Wow, cool, ein Gastpost auf einem riesigen Blog! Muss man auf alle Fälle machen. Dagegen sage ich absolut nichts – aber wenn auch nach dem fünften Gastpost die Erfolge ausgeblieben sind, solltest du dir überlegen, ob du dir die sechs Stunden Arbeit nicht einfach sparen kannst. Grundsätzlich: Hier gilt auch wieder, sei sparsam mit Dingen, die du für andere Leute tust. Wenn es dir selbst was bringt, spricht natürlich nichts dagegen. 
4. Plane wichtige Termine langfristig und führe eine Übersicht. Waaaas, schon wieder Zahnarzttermin? Der war doch erst neulich? So ging es mir immer, als ich Arzttermine und solche Dinge noch als Erinnerung im Handy eingespeichert habe. Seit ich dafür eine praktische kleine Übersicht im Bullet Journal habe,  weiß ich genau, wann ich wohin muss und kann das in meine Wochenpläne integrieren. 
5. Musst du unbedingt dorthin? Gerade bei Vereinstreffen wende ich das öfter an, wenn ich eine sehr stressige Woche habe. Ich liebe es, abends mit tollen Leuten zusammenzusitzen, Dinge zu planen, in der Feuerwehr zu üben oder einfach Spaß zu haben. Aber wenn die Uhr langsam auf Abend zugeht und noch fünf To Dos übrig sind, die ich leicht vor acht schaffen könnte, wenn ich nicht um halb acht losmüsste – dann verzichte ich. Vor allem, wenn mehrere Vereinsabende in einer Woche anstehen. Dafür kann ich am nächsten Tag ohne alte Listenpunkte starten und das nimmt ganz schön viel Stress weg! Aber natürlich solltest du hier nicht übertreiben. Ein Ausgleich zu Arbeit und Studium ist wichtig und mindestens 1-2 Abende pro Woche solltest du mit Menschen statt mit To Dos verbringen.

Viel mehr steckt auch gar nicht dahinter – das war es schon. Ich empfehle dir, deine Woche als Ganzes zu planen und dabei auszusortieren. Bist du dann immer noch heillos überfordert, plane morgens deinen Tag, am besten tatsächlich nach Stunden, und schmeiße nochmal alles raus, was nicht unbedingt sein muss! Manchmal ist nur leider alles wichtig – Wochen vor wichtigen Klausuren und Wochen vor und nach dem Urlaub sind meine persönlichen Endgegner. Wie gehst du mit solchen Monsterwochen um? Hast du ein System für Termine und To Dos?

Ein Projekt planen in 5 einfachen Schritten + Workbook!

Projekt planen - nanowrimo

Bald ist schon November. Fühlt sich ziemlich surreal an, den Satz zu tippen, schließlich sitze ich hier bei einer Temperatur von 27 Grad und schwitze im kurzen Kleid. Aber trotzdem ist in zwei Wochen November und damit startet der NaNoWriMo. Zum zweiten Mal heißt es dann für mich: Einen ganzen Roman in einem Monat schreiben. 50.000 Wörter in 30 Tagen. So ein großes Projekt braucht einiges an Vorbereitung – aus meinen Erfahrungen letztes Jahr habe ich einiges gelernt. (Man sollte zum Beispiel nicht über 10.000 Wörter in Verzug kommen. Ups.) Und genau deswegen erkläre ich dir heute, wie du am besten so ein großes Projekt planen kannst. Vielleicht hast du auch Lust, bei NaNo mitzumachen oder hast eine andere Idee im Hinterkopf? Mach den November zum Projektmonat! 

5 Schritte zum fertigen Konzept: Dein Projekt planen

Projekt planen - nanowrimo

1. Lege Ergebnis und Zeitspanne fest.

Wenn du ein Projekt startest, hast du ein großes Ziel, das du erreichen möchtest. Ich schreibe in NaNo einen Roman. Das heißt, ich fange mit einer vagen Idee an, die sich im Laufe der Vorbereitung entwickelt. Als Allererstes gestalte ich ein Romancover und schreibe einen Klappentext. Warum? So habe ich mein fertiges Projekt jederzeit vor Augen und freue mich auf das fertige Buch! (Falls ich mit dem Überarbeiten je so weit komme, dass ich eine Version meines Romans drucken lasse. :D) Visualisiere auch du dein Ergebnis. Du machst ein neues Blogdesign oder eine App? Bastle ein Mockup in Photoshop. Du willst deine Instagram-Reichweite steigern? Leg eine genaue Zahl fest. Du willst einen Schuppen bauen? Zeichne ein Bild davon.

Projekt planen - NaNoWriMo

Dann brauchst du eine Zeitspanne für dein Projekt. Bei mir ist sie gegeben: Ich habe für NaNoWriMo genau 30 Tage Zeit, von Anfang bis Ende November. Du kannst deine Zeitspanne selbst festlegen oder – wenn du für jemand anderes arbeitest – nach deiner Deadline richten. Wichtig: Lege deine eigene Deadline immer ein paar Tage, am besten eine ganze Woche, vor der eigentlichen fest. So hast du eine Vorlaufzeit, falls Probleme auftreten. Warum du eine feste Zeitspanne brauchst? Sonst wird dein Projekt nie fertig, das kann ich dir garantieren. Sobald das erste Motivationstief kommt, lässt du deine Arbeit am Projekt schleifen, und das holst du nie wieder auf. Teil dir die Zeit also lieber knapp ein als zu großzügig! Vier Wochen bzw. ein Monat ist eine gut machbare Zeitspanne für ein Projekt – alles, was darüber hinausgeht, wird schnell zu anstrengend.

2. Erstelle einen genauen Plan und teile ihn in Tagesziele auf.

Bei einer Geschichte ist das der arbeitsreichste Teil. Ich brauche einen Plot, also eine stichfeste Handlung, ausgereifte Charaktere und passende Orte. Auch du brauchst einen genauen Plan von deinem Projekt – egal, ob das ein Bauplan, ein Businessplan oder einfach nur ein Konzept ist. An Tag 1 drauflosarbeiten und eine Woche später feststellen, dass das Ganze so nicht funktioniert: Das kostet dich unglaublich viel Zeit und Energie. Investiere also lieber mehr Zeit in deine Planung!

Sobald dein Plan steht, geht es an die Einteilung. Ich muss täglich mindestens 1.667 Wörter schreiben, um auf die 50.000 zu kommen, das sind etwa zwei ganze Szenen. Also teile ich meinen Plot in 60 Szenen auf. Du solltest dein Ziel auch in kleine Portionen einteilen, sodass du jeden Tag genau weißt, was zu tun ist. So siehst du auch auf einen Blick, wenn irgendwas noch offen ist oder noch einmal gemacht werden muss.

3. Plane flexibel.

Ich habe gerade gesagt: 1.667 Wörter pro Tag sollte ich schreiben. In Wirklichkeit nehme ich mir 2.000 Wörter vor. Und gerade in den ersten Novembertagen, wenn ich viel Zeit und noch mehr Motivation habe, werde ich so viel schreiben wie möglich. Ich halte mich also nicht genau an den Plan, sondern arbeite vor!

Warum? Das ist ganz einfach. In der zweiten Woche kommt der erste Durchhänger. Der Plot stockt, die Charaktere machen alles, nur nicht das, was sie sollen, und die ganze Geschichte kommt einem hoffnungslos schlecht vor. In diesen Tagen schaffe ich meistens weniger als die 1.667 Wörter und verliere damit den Anschluss. Letztes Jahr musste ich in den letzten zwei Tagen über 10.000 Wörter aufholen – wer am Anfang schon gut vorankommt, kann so Durchhänger einfach überbrücken. Nutze also deine anfängliche Motivation aus! Trotzdem solltest du nie einen Tag komplett schleifen lassen: Ein Tag Pause ergibt drei Tage Pause ergibt „ups, jetzt schaffe ich das ganze Projekt nicht mehr“. Aber wenn du anfangs gut vorarbeitest, bereitet dir ein halbherziger Tag keine Bauchschmerzen.

Projekt planen - Nanowrimo

4. Bereite alle nötigen Materialien und Tools vor.

Dein Plan sollte irgendwo komplett festgehalten sein, damit du ihn täglich abrufen kannst. Ich schreibe alles Nötige zu den Szenen in ein Excel-Sheet, sammle Inspirationsbilder auf Pinterest und tracke meinen Fortschritt im Bullet Journal. So habe ich immer alles griffbereit.

Aber nicht nur für den Plan brauchst du Tools, auch für die Ausführung. Bereite sämtliche Software und Materialien vor, bevor du dein Projekt an Tag 1 beginnst. Ich lege zum Beispiel ein neues Projekt in Scrivener an und erstelle Platzhalter für alle geplanten Szenen. Dann kaufe ich Dinge ein, die ich für NaNoWriMo brauche: Snacks, einen großen Vorrat Kaffee und Tee und meine obligatorische Duftkerze. Und zum Schluss bastele ich noch eine riesige Spotify Playlist mit Liedern, die zu meiner Story passen. Installiere also alle Tools, die du brauchst, mache einen Ausflug zum Baumarkt, in den Supermarkt, bestelle bei Amazon. Hauptsache, du hast alles beisammen, wenn dein erster Projekttag ansteht.

5. Sammle Motivation!

Zum Schluss knüpfen wir wieder an Punkt 1 an. Du bist jetzt richtig motiviert, stimmts? Das ist normal – wenn man auf ein Projekt hinplant, steigert sich die Vorfreude. Aber ich kann dir verraten, dass du spätestens nach zweieinhalb Wochen nicht mehr ganz so motiviert bist, eher lustlos und gestresst. Was kann man also dagegen tun?

Ich nutze da ein klassisches Belohnungssystem. Für jeden Meilenstein von 10.000 Wörtern überlege ich mir etwas Kleines, aber Schönes – einen neuen Brush Pen, einen Abend mit meinen liebsten Videospielen, einen Kinobesuch. Und wenn ich die 50.000 geknackt habe, belohne ich mich mit etwas Größerem. Dieses Jahr wird das vermutlich ein neues Piercing – ich überlege schon seit Monaten, ob ich mir nicht mal wieder eines gönne und das ist die perfekte Gelegenheit. Hast du auch solche Sachen, um die du schon ewig herumschleichst? Mach sie zu deiner Belohnung! Dann hast du deinen ganzen Projektmonat lang Zeit, darauf hinzufiebern.

Überfordert? War ich am Anfang auch! Bis ich mir mein praktisches Workbook gebastelt habe. Eine PDF-Datei, die ich mit allen wichtigen Daten, Deadlines und Zielen befüllt habe und die jetzt ausgedruckt auf dem Schreibtisch liegt. Das Workbook kannst du natürlich auch kostenlos herunterladen!

Workbook? Ja, bitte!

Projekte planen Workbook

Ja, ein Projekt planen ist eine ganz schöne Riesenaufgabe. Aber ich habe vollstes Vertrauen in dich! Dieser Post ist im Übrigen der Auftakt zu einer ganzen Reihe über den NaNoWriMo und andere große Projekte – wenn du also dein eigenes startest, greife ich dir in den nächsten Wochen mit Tipps, Checklisten und Anleitungen unter die Arme. Welches Projekt würdest du gerne realisieren? Hast du selbst schon mal so etwas Großes geplant und hättest du gerne Lust, mehr über NaNo zu erfahren?