Schlagwort: Nature

Spring at the Farm

“When spring came, even the false spring, there were no problems except
where to be happiest. The only thing that could spoil a day was people
and if you could keep from making engagements, each day had no limits.
People were always the limiters of happiness except for the very few
that were as good as spring itself.”


Ernest Hemingway,

A Moveable Feast

Gerade hier auf dem Land ist es besonders schön, wenn im Frühling die Farben zurückkehren. Da musste sogar ich das Mathebuch in die Ecke schmeißen und stattdessen die Kamera zur Hand nehmen – die Bilder aus diesem Post sind aus meiner Eingewöhnungsphase mit dem Tamron 18-270mm entstanden. Ernsthaft, es ist so ungewohnt, so weit zoomen zu können! Vor allem, weil ich ja vorher hauptsächlich mit der Festbrennweite (50mm 1.8) fotografiert habe. Was ist euch lieber? Zoom oder Festbrennweite? Ich bin mir da noch nicht ganz so sicher.
Und ich muss mich für meine Katze entschuldigen – jedes Mal, wenn sie merkt, dass man sie fotografiert, setzt sie ein griesgrämiges Gesicht auf! Ich weiß auch nicht, irgendwie kann man ihr das nicht abgewöhnen. Hat jemand von euch auch solche gemeinen Katzen? 😀

Frankreich – Part 5. LOIRETAL

Heute kommt endlich der letzte Teil der Frankreichreise, und dann geht’s weiter nach Italien! Aber davon verrate ich noch nicht zu viel. Heute geht’s erst mal die Loire entlang. Was es dort gibt? Schlösser, Schlösser und noch mehr Schlösser.

Aber so staubtrocken sich das auch anhören mag, die Besichtigung ist ziemlich amüsant. Man kann zum Beispiel vor der Hitze in die Kerker und Katakomben fliehen, einmal statt Prinzessin Gefangener spielen und nervige kleine Jungs fast im Schlossgraben versenken. (Ich bin unschuldig. Hust.)Aber von den tollen Eindrücken lasse ich jetzt erst mal die Fotos sprechen.

Ussé – das Dornröschenschloss | Azay les Rideaux | Villandry | Chambord

Frankreich – Part 4. BRETAGNE

Hallo ihr Lieben!

Heute kommt endlich der nächste Teil der Reise. Nach Cancale sind wir erst einmal in der Bretagne rumgetingelt und waren an so manch interessanten Orten – die gibt’s heute in einem Post zusammengefasst.

In der Heimat von Asterix und Obelix musste der Besuch eines Hinkelsteins natürlich sein. Ich kann euch eins sagen – raufklettern ist unmöglich. Aber es macht Spaß, es auszuprobieren!

 Die berühmteste Insel Frankreichs war an diesem Junitag besonders gut besucht – die Springflut (in Fachkreisen Springtide, ja, ich bin informiert) hat noch mehr Besucher angelockt als sonst schon. Die schnell ansteigende Flut hat in kürzester Zeit das in der Ebbe komplett trockene Land unter Wasser gesetzt – schade, dass man das Phänomen in Fotos einfach nicht so gut zeigen kann!

Ansonsten ist der Mont St. Michel auf jeden Fall einen Besuch wert. Durch kleine Gässchen voller Läden und Cafés (zumeist ein wenig touristisch, aber was soll’s?) gelangt man oben endlich zum Aussichtspunkt, wo der Blick zum Festland auch tatsächlich fantastisch ist.

 Das kleine Städtchen an der bretonischen Küste hat eine malerische Altstadt und tolle Strände – wenn auch das Wasser im Juni ein wenig kalt war. Die gemessenen 13 Grad haben uns allerdings nicht davon abgehalten, hineinzuspringen. Und zum „Aufwärmen“ gab’s danach beim Stadtbummel ein Eis – mit Sorten wie Veilchen und Orangenblüte. (PS: Schoko ist mir immer noch lieber.)

Das Cap Fréhel an der bretonischen Steilküste ist der beste Ort, um Nachspeisen zu essen – war zumindest die allgemeine Kindermeinung. Am malerischen Cap kann man es sich tatsächlich gemütlich machen und superleckere Petit Fours und Mousse au Chocolat aus dem Joghurtbecher essen. Und die Milka Cranchitos waren natürlich wie immer toll. Auch wenn sie sich im heißen Auto irgendwie in einen einzigen Schokoknusperklumpen verwandelt haben. :‘)

Das war’s schon wieder mit dem heutigen Sonntagspost, als Nächstes geht’s ins Loiretal!

Frankreich – Part 3. CANCALE

Endlich geht’s weiter mit der Reise quer durch Frankreich. Unsere nächste Station war nach Paris und Chartres das hübsche Städtchen Cancale direkt an der bretonischen Küste.

Achtung, Bilderflut folgt! (Auch wenn gerade Ebbe war.)  

Natürlich waren wir direkt neben den Austernbänken praktisch dazu gezwungen, auch selbst mal frische Austern direkt am Meer zu probieren. Die ganze Reisegruppe hat sich getraut, allerdings waren wir uns nicht einig, ob das jetzt eine Delikatesse oder eine Mutprobe sein soll. Also ich bin für die Delikatesse! Wie seht ihr das?

Nach den Austern musste mittags der obligatorische bretonische Pfannkuchen folgen – die süßen Crêpes und die salzigen Galettes konnten wir nach der Abreise aus der Bretagne schon fast nicht mehr sehen! Aber anfangs war mein Galette aus Buchweizenmehl mit Ei, Schinken, Käse und Artischocken gefüllt noch wirklich toll. Und wenn ich es mir so überlege … Eigentlich sollte ich wirklich mal welche selbst backen. Hat jemand Lust auf ein Rezept?

Das war’s mit Cancale, der nächste Halt folgt in St. Malo!

Antique Silver Easter Eggs DIY

Hallo ihr Lieben,

während ich gerade irgendwo auf Malta rumtigere und die ganze Insel unsicher mache, dachte ich – ein bisschen Inspiration für Ostern könnte euch doch nicht schaden.

Also.. Für meine schönen silbernen, antik anmutenden Ostereier braucht ihr gar nicht viel. Nur Plastikeier (die echten sind etwas zu zerbrechlich), Alufolie und schwarze Acrylfarbe. Na gut, flüssiger Kleber und eine Stricknadel oder Ähnliches (ich habe einen Kugelschreiber benutzt) wären auch ganz hilfreich.

  1. Von der Alufolie kleine Stücke abreißen, nahtlos mit Kleber beschmieren und auf die Plastikeier aufkleben. Hier besonders aufpassen, dass die Ränder ordentlich aufgeklebt sind! Notfalls einen Pinsel benutzen.
  2. Nach dem Aufkleben jedes einzelne Stück mit der Stricknadel glätten. Durch gleichmäßiges Darüberfahren werden die schlimmsten Falten ausgebügelt, dann schaut das Ganze nicht mehr so Ü-Ei-mäßig aus.
  3. Mit den Stücken das gesamte Ei bedecken.
  4. Ist der Kleber getrocknet, ein wenig schwarze Acrylfarbe auf ein Papiertaschentuch geben und das Ei damit betupfen. Sofort wieder wegwischen, sodass die Farbe nur in den Falten hängenbleibt. (Hier müsst ihr ein wenig experimentieren, bis es genauso ausschaut, wie ihr es haben wollt!)

So, und nachdem nicht jeder eine Wiese voller Gänseblümchen zuhause auf dem Esstisch hat (ich übrigens auch nicht, nur im Garten :D), noch mein Tipp: In einer weißen Schale gefüllt mit Mosspolstern sehen sie besonders hübsch aus!