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Besser schreiben mit den richtigen Tools und Apps zum Schreiben

Tools und Apps zum Schreiben

Der NaNo ist mittlerweile in vollem Gange und ich bin trotz ein paar Schwierigkeiten fest entschlossen, die 50k zu knacken! Wieder einmal bin ich vor allem dankbar für Scrivener und alle anderen Apps, die ich zum Schreiben benutze – mal mehr, mal weniger häufig. Ich habe nämlich einmal und nie wieder versucht, einen Roman in Word zu schreiben, bin mindestens fünfmal dabei ausgerastet und habe schließlich nach einem Viertel aufgehört. Jetzt habe ich eine sorgfältig ausgewählte Liste an Tools und Apps zum Schreiben: Und die stelle ich dir heute zur Verfügung, damit du deinen Blutdruck schonst und gleich ins produktive Schreiben starten kannst. 

Übrigens: Solche Tools sind nicht nur für Romanautoren super, sondern genauso für Blogger, für Studenten oder für jeden, der Dinge schreiben muss, die er manchmal nicht schreiben will. Und da geht es uns allen wohl gleich. 

Tools und Apps zum Schreiben

PC Apps zum Schreiben: Scrivener und Dabble

Scrivener ist vermutlich jedem, der schon mal mehr als eine Kurzgeschichte geschrieben hat, ein Begriff. Außerdem ist es mein allerliebstes Tool zum Schreiben und unterstützt mich seit über einem Jahr treu bei jedem Projekt. 

Nach einer kurzen Einarbeitung ins beiliegende Tutorial kennt man sich schon ganz gut aus: Scrivener bietet nämlich unzählige Funktionen zum Schreiben und Überarbeiten. So lege ich hier mein Manuskript an, packe jede einzelne Szene in einen eigenen Text und sortiere die in Ordner.  Vorher erstelle ich natürlich einen eigenen Ordner mit Bildern, Links und Texten, die ich zu Plot und Charakteren gesammelt habe.

Mit Labels, einer Karteikartendarstellung und verschiedenen Möglichkeiten, Notizen zu machen, kannst du fertige Manuskripte easy-peasy überarbeiten und verlierst den Überblick auch nicht. Außerdem hast du die Möglichkeit, vorgefertigte Templates herunterzuladen – zum Beispiel für bestimmte Plotstrukturen – oder selbst welche zu erstellen.

Dabble ist noch sehr neu und bietet im Prinzip dasselbe wie Scrivener – nur in einer überarbeiteten, modernen Oberfläche, und mit allen Inhalten in der Cloud. Das hat natürlich den Vorteil, dass man jederzeit an allen Geräten an seinem Werk arbeiten kann. Über die Weboberfläche lässt es sich super schreiben, sodass man nicht mal die Software installieren muss. Dafür bezahlt man bei Dabble leider einen monatlichen Beitrag.

Bei beiden Tools gibt es riesige Vorteile für NaNoWriMo-Teilnehmer: Sowohl für jeden, der teilnimmt, als auch für die schlussendlichen Gewinner gibt es Gutscheincodes, mit denen man Scrivener letztendlich für ungefähr 20 Euro bekommt und Dabble für 2 Dollar im Monat. Während NaNo sind sie beide kostenlos, damit man sie testen kann. 

Preis: 37,99€ (Scrivener), 4,99$/Monat (Dabble)
(jeweils kostenloser Probemonat)

Scrivener (Win, Mac)  Dabble (Win, Mac)

Fighter’s Block

Fighter’s Block ist das lustigste Schreibtool, das mir seit langem untergekommen ist. Du wählst einen putzigen Avatar und bekämpfst ein böses Monster – damit dir das gelingt, musst du möglichst schnell schreiben. Das hält deine Gesundheitspunkte im Duell konstant und fügt dem Gegner Schaden zu. Finde ich super, um durch Textstücke durchzupowern, die mir absolut keinen Spaß machen – Dialoge zum Beispiel. 

In den Einstellungen kannst du den Schwierigkeitsgrad ändern – zum Beispiel, wie stark und schnell dein Gegner sein soll. Außerdem stellst du hier Theme und Darstellung ein und kannst, wenn du das Tool schon länger nutzt, weitere Charaktere und Monster freischalten.

Preis: Kostenlos

Fighter’s Block (Web)

Write or Die

Die Web App zum Schreiben „Write or Die“ könnte man eigentlich auch als lustiges Tool bezeichnen – wenn sie einem nicht solchen Stress einjagen würde. Das ist wirklich die absolute Geheimwaffe kurz vor jeder Deadline, oder wenn man sich bei NaNo endlich mal auf seinen faulen Hosenboden setzen muss und SCHREIBEN. (Auch für Blogposts übrigens gut geeignet.)

In Write or Die kannst du dich nämlich erschrecken lassen, wenn du nicht schnell genug schreibst: Stelle deinen angestrebten Word Count ein, dann die Zeitspanne und zum Schluss den Modus. Der Stimulus Modus ist der einzige positive Modus: Damit wird dir das Schreiben mit angenehmen Hintergrundgeräuschen wie zum Beispiel Meereswellen erleichtert. Viel lieber mag ich aber die anderen beiden: Der Consequence Modus schreit dich an, wenn du ins Stocken kommst, und der Kamikaze Modus frisst deine Wörter! Das hilft bei mir an manchen Tagen viel besser als eine beruhigende Umgebung. 

Schau dich auf der Website auf jeden Fall gründlich um, hier gibt es auch Links zu so manchem anderem Tool, das für alles Geschriebene nützlich sein könnte. 

Preis: Kostenlos (eingeschränkt), 20$ (voller Funktionsumfang)

Write or Die (Web)

Tools und Apps zum Schreiben

Writeometer

Diese kleine App zum Schreiben habe ich dir letztes Jahr schon vorgestellt, aber der Vollständigkeit halber darf sie in der Liste nicht fehlen. Dort legst du dein aktuelles Projekt nämlich mit Wortanzahl und Deadline an und kannst deinen Fortschritt tracken – und dir damit Belohnungen verdienen.

Ich tracke mittlerweile lieber im Bullet Journal, aber ich kann es dir ja nicht oft genug sagen: Belohne dich für deine harte Arbeit! So verlierst du die Motivation nicht, weil du nicht nur auf ein Ziel, sondern zwei hinarbeitest. Und mit Writeometer bekommst du ein super Belohnungssystem auf die Hand, indem du dir beim Schreiben sogenannte Guavas verdienst und die gegen selbst definierte Belohnungen einlösen kannst. 

Preis: Kostenlos

Writeometer (Android)

Microsoft Office: Excel

Was macht denn Excel in einer Liste mit Schreibtools? Für mich ist das wirklich das Wichtigste, direkt nach Scrivener. War ich früher noch totaler Tabellengegner, habe ich mittlerweile für jedes Projekt ein Excel-Dokument: Darin lässt es sich nämlich wunderbar plotten. 

Eines muss ich nämlich sagen: Ich liebe es, einen Schreibplan zu haben. Aber ich hasse es, einen zu erstellen. Ich habe über Pinterest hunderte Artikel über Plotten und Charaktererstellung gelesen. Habe festgestellt, dass die meisten, vor allem die „schnellen Tipps“ einfach nur Bullshit sind, man keine tausend komplizierten Character Sheets und Story Arcs oder was auch immer braucht. 

Es reicht eine einfache Excel-Tabelle, in die ich Szene für Szene eintrage, welche Charaktere drin vorkommen und was ungefähr passieren soll. Ungereimtheiten fallen mir da sehr schnell auf und wenn eine Szene rausfällt oder in mehrere aufgeteilt wird, passe ich das während des Schreibens an. Und weil Excel so umfangreich ist, nutze ich es nicht nur dafür, sondern auch für die Semesterplanung, meinen Blog-Workflow, und, und, und. Es ist und bleibt nun mal ein Alleskönner. Und wenn ich meine Tabellen auf OneDrive speichere, kann ich sie direkt in der Cloud auf jedem beliebigen Gerät anpassen und ansehen. 

Preis: Kostenlos (Excel Online), 69€/Jahr (Office 365 Personal).
Alternativ: Google Tabellen (online, kostenlos)

Excel Online (Web)

Am Schluss bleibt aber noch eins zu sagen: Egal, wie viele Tools du nutzt, du musst immer noch selbst die Wörter schreiben – das wird dir nicht abgenommen. Deswegen empfehle ich dir: Statt zehn verschiedenen Programmen, in denen du dich am Ende nicht mehr auskennst, nutze eins oder zwei aus der Liste und lenke deine Konzentration aufs Schreiben statt auf die Apps. Und dann wünsche ich dir viel Erfolg! Was nutzt du, wenn du viel schreiben musst? Fällt es dir mit manchen Apps leichter oder ist das für dich nur Ballast? 

Favorite Links im März 2017

Hallo ihr Lieben,
das Real Life hat mich wieder! Nach fünf wunderbar entspannten Tagen in den Bergen und einem Tag „Rehabilitation“ bin ich heute wieder voll und ganz für euch da. Und los geht es mit ganz viel Inhalt – mal nicht von mir, sondern von anderen Bloggern. Hier kommt nach langer, langer Zeit eine neue Liste meiner liebsten aktuellen Blogposts – die Favorite Links im März. (Und ein paar Bergfotos, weil ich noch ein bisschen Bergweh habe.)

Autobahn Berge am Krummsee

Die besten WordPress Plug-ins für 2017 

Elmastudio dürfte so einigen als Entwicklerstudio für tolle WordPress-Templates bekannt vorkommen – auch mein Design stammt aus der Schmiede von Ellen und Markus. Jetzt haben die beiden eine lange Liste ihrer Empfehlungen aktueller Plug-ins für WordPress veröffentlicht.

Wie starte ich ein Bullet Journal? 

Dass ich total verliebt in mein Bullet Journal bin, auch BuJo genannt, ist allgemein bekannt. Anfangs kann man leicht überfordert mit all den schönen Spreads auf Instagram und Pinterest sein – Nia von But first, create! bietet mit ihren Post eine tolle Anlaufstelle für alle Anfänger. 

Tipps für tolle Flatlays

Flatlays sind die angesagtesten Fotos auf sämtlichen Social Media Networks – aber so eines hinzukriegen, kann manchmal ganz schön kompliziert sein. Jenny gibt bei Changeable Style Tipps für das perfekte Flatlay. 

Generation Maybe

Ein superinteressantes Thema schneidet Eva Katharina auf be fabulous an: Es wird immer komplizierter, sich für einen Beruf, einen Weg zu entscheiden und den konsequent verfolgen. Wir sind nicht zu Unrecht die „Vielleicht-Generation“ – damit setzt sie sich kritisch auseinander. 

How to do an Outfit Shooting

Auf Lux und Poppy schreibt Miriam über die Kunst, Outfits zu shooten. Das ist auch für mich immer noch kompliziert, wenn man Person und Outfit gleichzeitig in Szene setzen soll. Außerdem hilfreich: Posing Tipps und Tricks für gute Shoots. 

Tipps für produktives Arbeiten zu Hause

Bei Luise von kleinstadtcarrie bin ich von allen Posts wirklich begeistert – den vorletzten kann ich besonders gut gebrauchen. Wer wie ich zur Prokrastination am heimischen Arbeitsplatz neigt, der sollte hier mal reinschauen! 

Mit Pinterest zum Blog Erfolg

Pinterest ist mittlerweile eine der ganz großen Nummern, wenn es um neue Follower und Reichweitensteigerung geht. Caro von Madmoisell DIY schildert ihre eigenen Erfahrungen mit dem Netzwerk – ein interessanter Einblick. 

Blogging Work | Favorite Links

Das waren meine Highlights der letzten Tage und Wochen – ich denke, da ist für jeden was dabei! Könnt ihr mir interessante Blogartikel empfehlen? Was sind eure Lieblingsblogs?

Cheers,
Eure Marianne

Die besten Apps für mehr Produktivität und Motivation

Ihr Lieben,
in den letzten Wochen habe ich mir sehr viel Gedanken zum Wort „Lifestyle“ gemacht. Nach sechs Jahren in der Bloggerwelt ist dieses Wort für mich schon beinahe zum Unwort geworden. Das ist so austauschbar, ein Blogbegriff für alle Blogger, die sich nicht auf ein Thema festlegen wollen und die üblichen Klischees abhandeln. Food, Travel, Beauty, Fashion, das sind die Wörter, die wir häufig auf solchen Blogs lesen. Aber das bin nicht ich.

Versteht mich nicht falsch – für sehr viele Blogger klappt dieses Konzept. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass man die Hälfte der Blogs in meinem Feed in die Rubrik Lifestyle einstuft. Meinen wahrscheinlich auch. Aber Deliriumskind soll mehr als nur Food, Travel und DIY sein. Ich verbringe jede freie Minute (wenn ich nicht gerade schlafe) mit kreativen Tätigkeiten – schreiben, zeichnen, Konzepte entwerfen, malen, programmieren, fotografieren. Nachdenken. Und manche dieser Bereiche kommen hier auf dem Blog zu kurz. 

Der Bereich Technologie zum Beispiel. Das sind Games, Apps und Software, die ich toll finde und gerne mit euch teilen möchte. Und jetzt guckt mal hier oben im Menü auf den rechten Punkt – na, das ist neu, oder? In der Rubrik Reviews findet ihr künftig ein großes Archiv an Tools, die ich toll finde und mit euch teilen möchte. Noch sind sehr viele Kategorien leer, das wird sich aber in den nächsten Tagen und Wochen ändern.

Organizing Apps für Blogger und den Alltag

Um meine ganzen Tätigkeiten und Aktivitäten irgendwie im Überblick zu behalten, brauche ich so einiges an Hilfe. Das ist meistens gar nicht so einfach, wenn man X verschiedene Projekte und Termine mit Blog, Uni und Arbeit abgleichen muss. Außerdem ist mein innerer Schweinehund mindestens so groß wie King Kong. Das heißt, in meiner freien Zeit schlafe ich auch mal gerne oder schaue trashige Serien, anstatt das zu tun, was ich eigentlich tun sollte. Nicht sehr vorbildlich.

Aber ich habe eine gute Nachricht für alle, denen es genauso geht. Es gibt Abhilfe! Neben dem ganz einfachen analogen Kalender und in letzter Zeit meinem Bullet Journal verlasse ich mich dabei hauptsächlich auf drei Apps. 

Habitica: Lustiges RPG statt langweilige To Do Liste

Habitica - Gamify Your Tasks | Free To Do Organizing App

Habitica ist ungelogen die beste To Do App, die man im Play Store finden kann. Ich habe viele ausprobiert – Wunderlist, Todoist und wie sie alle heißen. Es geht einfach nicht besser. Vielleicht bin ich als Gameliebhaber auch ein bisschen subjektiv. In Habitica erstellt ihr nämlich einen süßen Avatar in 8-Bit Grafik. Der bekommt dann Erfahrungspunkte, höhere Level und Gold, wenn ihr eure Aufgaben brav erledigt. Bei versäumten Deadlines gibt’s stattdessen eins auf die Rübe und einen kräftigen Abzug von Gesundheitspunkten. Hierbei geht es nicht nur um schnöde To Do Listen, sondern auch Gewohnheiten und tägliche Aufgaben. 

Mit Habitica schaffe ich es tatsächlich, tägliche Routineaufgaben angenehm zu gestalten – schließlich möchte ich neue Klamotten, eine Berufung und ein Haustier für meinen Avatar! Und wer nicht alleine kämpfen möchte, der tritt den Challenges in der Community bei und motiviert sich so zum Sport oder zum Abnehmen.

Review und Download

Fabulous: Gesunde Gewohnheiten aufbauen

Fabulous | Free Motivating Android App | Organizing Apps

Mit Fabulous fangt ihr komplett von vorne an. Diese App ist dazu da, in einem vierwöchigen Programm einen Aspekt eures Lebens so richtig auf Vordermann zu bringen. Wollt ihr euch energiegeladener fühlen oder endlich Struktur in euren Alltag bringen? Nutzt Fabulous. In mehreren Schritten führt euch die App mit Erinnerungen, Texten und farbenfrohem Design an eine neue, bessere Routine heran.

Review und Download

Forest: Ablenkungsfrei arbeiten

Forest App | Distraction-Free Studying | Organizing Apps

Während dem Lernen oder der Arbeit kurz WhatsApp oder Facebook checken? Schaut mich nicht so schuldbewusst an, ich weiß es genau. Ihr tut es alle. Jeder tut es. Und es ist absolut mies für die Konzentration und am Ende auch das Ergebnis. Ich bin ein absoluter Profi im Prokrastinieren, ich weiß das, und deswegen habe ich mir Forest heruntergeladen.

Die App sperrt euer Handy für den Lernzeitraum – noch nichts Besonderes. Das wirklich Coole ist der digitale Baum, der inzwischen auf dem Smartphone wächst. So könnt ihr am Ende einer Woche euren Wald aus Lernzeit betrachten und euch selber auf die Schulter klopfen. Und wer verdorrte Bäume in seinem Wochenwald findet, der sollte künftig wirklich die Finger vom Handy lassen.

Review und Download

Hier findet ihr alle Reviews zum Thema Organizing Apps auf einen Blick:

Organizing Apps

Das war’s von mir schon zum Thema Organizing! Ich werde jetzt mein Bullet Journal für das Seminar nächste Woche vorbereiten und abends geht’s ins Kino. Was sind eure liebsten Organizing Apps? Nutzt ihr lieber euer Smartphone, um organisiert zu bleiben, oder den guten alten Kalender? Und was mich natürlich am meisten interessiert: wie seht ihr die Thematik Lifestyleblog und was sagt ihr zu den Reviews?

Cheers,
Eure Marianne

Easy Blog Reading with Feedly

Meine Lieben,
wie lest ihr eure Blogs? 
Ich bin schon seit Längerem unzufrieden mit Google Friend Connect. Ich folge mittlerweile ziemlich vielen Blogs und habe festgestellt, dass diese Liste auf blogger.com einfach unvorteilhaft ist. Kein Überblick darüber, welcher Blog in welche Kategorie gehört. Keine Ahnung, welche Blogs schon länger inaktiv sind oder gar gelöscht. Und kein Hauch einer vernünftigen Sortierung – das nach dem Alphabet ist ja schon irgendwie lächerlich. Auch mit Bloglovin konnte ich mich zum reinen Lesen nie richtig anfreunden.
Richtig aufgefallen ist mir das aber erst, als ich für mein Praktikum bei CHIP.de angefangen habe, einen RSS-Feedreader zu nutzen. Hach! Übersichtliche Collections, verschiedene Ansichten zur Auswahl, alles sortiert nach gelesen/ungelesen – da fiel mir erst auf, wie sehr mich der GFC Reader eigentlich genervt hatte. 
Natürlich lese ich bei CHIP.de nicht die üblichen fünfzehn Blogartikel am Tag, sondern überfliege bis zu tausend News-Artikel. Nichtsdestotrotz habe ich dann gleich angefangen, mir einen Reader für meine Blogs einzurichten und ich muss jetzt nach drei Wochen Nutzung sagen, ich würde nie wieder zurück zu GFC wechseln. Als Reader nutze ich feedly, mit dem Vorteil, dass man sich mit einem Google-Konto anmelden kann und keine aufwändige Registrierung durchlaufen muss. Außerdem muss ich bei Feedly keine Software installieren, sondern kann einfach über die Homepage zugreifen. 
Zum Folgen von Feeds stellt feedly ein praktisches Add-On für Chrome und Firefox zur Verfügung, mit dem man nur mit zwei Klicks den neuen Blog im Reader hat. 
Der einzige Nachteil bei RSS-Feeds, weswegen ich trotzdem nicht um GFC oder Bloglovin herumkomme: der Blogger selbst merkt rein gar nix davon. Keine Benachrichtigung, keine steigenden Followerzahlen. Und ich weiß aus Erfahrung: eine niedrige Zahl an Followern ist deprimierend, egal, wie viele Leute deinen Blog wirklich lesen. Deswegen folge ich allen Blogs doppelt: einmal auf feedly und einmal mit dem GFC. Damit ihr auch was davon habt! Wie macht ihr das? Lest ihr noch bei GFC oder seid ihr auch schon umgestiegen?