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Design am Arbeitsplatz: DIY Art Print Tutorial und Desktop Wallpaper

DIY Art Print + Desktop Wallpaper

Eigentlich wollte ich dir heute über den Zusammenhang von Gaming und Produktivität erzählen – ja, da gibt es einen! Aber dann habe ich meinen Laptop hochgefahren und musste mich mal wieder über den hässlichen Windows 10 Desktop ärgern. Seit ich meinen PC neulich neu aufgesetzt habe, ist nämlich das Standard-Design wieder da. Wirklich, gibt’s eigentlich etwas Hässlicheres als diesen blauen Hintergrund? (Das ist wirklich ein Punkt, den ich Apple zugutekommen lassen muss: Das Design! Aber ich mag diese Sekte, hust, Marke trotzdem nicht. 😂) Und bevor ich stundenlang nach dem perfekten Desktop Wallpaper suche, habe ich kurzerhand selber eins gebastelt – und das zusammen mit einem coolen DIY Art Print.

DIY Art Print und Desktop Wallpaper

Arbeitsplatz im herbstlichen Design: Wallpaper und DIY Art Print

Bei mir zu Hause lege ich Wert darauf, dass mein Schreibtisch und alles drumherum denselben Stil hat und schön aussieht. An einem wunderschönen Platz lässt es sich auf alle Fälle besser arbeiten als… sagen wir mal, einem Wohnheimzimmer mit der tollen Farbkombination Gelb/Braun/Rot! 😂 Ja, ich mit meiner Vorliebe für Grün, Schwarz und Weiß habe da wirklich keine Freude dran. Aber selbst in dieser Umgebung ist mein herbstlicher Desktop und der passende Art Print gut aufgehoben. Und ein einheitliches Farbkonzept wirkt sich beruhigend und konzentrationsfördernd aus – schon mal ausprobiert? Dann wird es Zeit.

Das Desktop Wallpaper findet ihr bei den Design Freebies im nagelneuen Downloadbereich. Dort gibt es regelmäßig schöne Design Druckvorlagen, Videotutorials, Worksheets zu aktuellen Themen und eben das monatliche Kalender Wallpaper.

Zum Downloadbereich

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Gerade Art Prints könnte ich zu Hunderten sammeln: Ich liebe es einfach, verschiedene Motive in meinen Bilderrahmen über dem Schreibtisch zu haben und sie regelmäßig auszutauschen. Da Design Prints aber meistens teuer sind, lautet meine Devise: Selber machen! Passend zu meinem Wallpaper habe ich mir einfach einen A4 DIY Art Print in Photoshop gebastelt. Und damit du das auch tun kannst, gibt es heute mal wieder ein Video Tutorial für dich!

Video Tutorial: DIY Art Print

 Texturen:

Marmor: zum Download   Leder: zum Download
Pinselstriche: z.B. hier

Wer keine Lust hat, den DIY Art Print selber zu machen: Im Downloadbereich findest du auch den Print zum kostenlosen Download. Und passend zum herbstlichen Design habe ich noch einen anderen Tipp für dich: Das neue Album „Niente“ von Wanda ist erschienen und schon nach zwei Tagen mein perfekter Herbstsoundtrack! Hör mal rein und schreib mir deine Meinung in die Kommentare! Was ist dein liebster Herbstsong?

Ich glaube, damit ist bei mir im Kopf der Herbst auch endgültig angekommen – schneller, als ich dachte! Trotzdem freue ich mich immer noch auf Surfen und lange Abende am Meer, auch wenn es langsam kälter wird. Was schätzt du so besonders am Herbst? 

Smudge & Splotch • Painting for Beginners

Meine Lieben,
die Uni hat mich wieder fest im Griff. Vorlesungen, Übungsblätter und die unvermeidliche Lernerei – kaum hat die zweite Woche angefangen, stecke ich schon wieder mittendrin. Aber wie dem auch sei, heute geht es endlich weiter mit dem Beginner’s Guide – diesmal sprechen wir über die Malerei. Wer den ersten Teil zum Zeichnen und die Vorgeschichte noch nicht kennt, der findet sie hier.
Auch beim Malen ist es ähnlich wie beim Zeichnen – es gibt tausend verschiedene Wege. Und genauso, wie ich beim Zeichnen nichts von Pastellkreide und Buntstiften erzählt habe, wird es heute auch nicht um Aquarellfarben oder Tempera gehen. Ich konzentriere mich auf Farben, die einfach und vielseitig genutzt werden können – ja, genau, die Acrylfarben. 
Rot, Gelb, Blau – oder?
Auch hier beginnt alles mit der Frage nach dem Material. Ohne Farbe kann man schlecht malen, mit dem Finger auftragen ist auch nicht das Nonplusultra (außer ihr seid vier Jahre alt und in der Bärengruppe) und Schreibmaschinenpapier war schon mit Wasserfarben das Allerletzte. Also erst mal zum Einkaufen. Billige Acrylfarben gibt es oft und überall – meine eigenen sind zum Beispiel von Aldi. Ich würde mich nicht wundern, wenn ein Künstler jetzt auf seinem Schreibtischstuhl tot umfällt. Tut mir leid! Gerade bei Acryl sind mir die Preise in Fachmärkten wie boesner doch ein bisschen zu hoch und gerade die bei Aldi können problemlos mithalten, was die Qualität betrifft. (Nach meinen Recherchen verkauft Aldi Markenfarben unter anderem Namen.) Also habe ich ein praktisches Set, das die Farben Gelb, Rot, Pink, Grün, Blau, Braun, Schwarz und Weiß enthält. Etwas in der Bandbreite würde ich für den Anfang auch empfehlen – klar kann man alle Farben aus den Grundfarben zusammenmischen, aber um einen Farbton genau zu treffen, braucht es Übung. Das Nächste sind die Pinsel. Hier kommt es natürlich darauf an, ob ihr riesige Bilder malen wollt oder lieber im Postkartenformat – ich empfehle etwas dazwischen. Ein breiter Pinsel zum Grundieren darf auf jeden Fall nicht fehlen, dazu passt ein Set Borstenpinsel verschiedener Größen. So könnt ihr mal rumprobieren und sehen, welche Größe euch am besten passt. Was auch noch interessant ist: Spachtel zum flächigen Auftragen der Farbe, Kratzen und vielem mehr – da kostet ein Set aus Plastik meistens nicht mehr als zwei Euro. Wenn euch das interessiert: immer ran! Außerdem sollte man die grundlegenden Utensilien nicht vergessen: Wasserbecher, Malerkreppband, Palette, Zeitung, Lappen, eventuell eine Seife zum Reinigen der Pinsel. Zum Malen reicht dickes Papier, empfehlenswert sind auch Malkarton und Keilrahmen – vor allem, wenn ihr eure Werke später aufhängen wollt.
Erst mal kleckern
Kaum ist der Arbeitsplatz aufgebaut, Wasser geholt, Zeitung ausgelegt, schon kann es losgehen. Und genau wie beim Zeichnen fangen wir auch in der Malerei im Kindergarten an. Nehmt euch mal fünf große Blätter – und dann probiert alles aus, was euch in den Sinn kommt. Pinseln, mischen, tropfen, streichen, kratzen, spachteln, kleckern, abkleben und drübermalen, mit viel Wasser oder wenig – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Der Effekt? Auch wieder ähnlich wie beim Zeichnen: man bekommt ein Gefühl für die Farben. Was man kombinieren kann, bei welchen Mischungen nur ein hässliches Braun rauskommt, welche Farben gut harmonieren und und und. Das ist natürlich alles sehr wichtig für eure spätere Künstlerkarriere und auch hier habe ich festgestellt, dass sich die Wahrnehmung nach und nach ändert: je mehr man malt, desto besser kennt man seine Farben und desto mehr kristallisiert sich auch heraus, welchen Stil man gerne verfolgt. Ich male zum Beispiel mit viel Kontrast, sehr deckenden und oft auch reinen Farben und ich liebe es, gerade Linien in meine Konzepte zu bringen – deswegen ist mein Verbrauch an Malerkrepp auch überdurchschnittlich hoch. Eine Freundin malt lieber mit schwachen Kontrasten. sehr vielen Übergängen und starker Verblendung – ihr seht, jeder hat seinen eigenen Stil. 
Feel Free to Explore
Wenn man dann mal ein bisschen angefangen hat zu malen, kann es mit den ersten Gemälden losgehen. Und hier kristallisiert sich recht schnell ein markanter Unterschied zum Zeichnen heraus: beim Malen ist man nicht an die Realität gebunden. Was das heißen soll? Ganz einfach. Die meisten Zeichnungen zeigen reale Inhalte – Menschen, Pflanzen, Landschaften. Und selbst, wenn man surreal oder abstrakt zeichnet, muss man Techniken anwenden, um das Ganze irgendwie real bzw. inhaltsvoll erscheinen zu lassen. Das ist beim Malen nicht der Fall. Abstrakte Malerei komplett ohne Konzept, ohne Aussage, ohne Szenario haben genauso ihren Reiz wie hyperrealistische Portraits. 

Was das für uns heißt? Wir müssen uns nicht auf Google Bilder verlassen, um unsere Ideen umzusetzen. Es muss nicht aussehen wie die Realität – und ich kann euch trösten, das wird es auch nicht – und auch wenn mal was schiefgeht, beim Malen findet man immer einen Weg, Fehler so aussehen zu lassen, als wären sie geplant gewesen. Wichtig: ich spreche hier von der Acrylmalerei – mit Aquarellfarben sieht das schon wieder anders aus. Und natürlich ist es für den Anfang hilfreich, Gemälde anderer Künstler abzumalen. Hier gilt aber auch im Gegensatz zum Zeichnen: es wird niemals so aussehen wie das Original und es sollte auch nicht so aussehen. Entwickelt ruhig eure eigenen Ideen! Meine Anregung für die Inspirationsarmen unter euch: ich habe für meine Kunstmappe angefangen, Songtexte zu illustrieren. Das kann man natürlich mit aller Art von Geschriebenem machen: Geschichten, Gedichte, Zitate, sogar Nachrichten – eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und ansonsten: DeviantArt ist immer eine zuverlässige Inspirationsquelle.

Ja, ich muss zugeben: dieser Post war wohl kein klares Tutorial, sondern vielmehr ein Haufen Anregungen. Das liegt eben an der Natur der Malerei: hier muss man ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren. Und klar gibt es eine lange Liste an verschiedenen Techniken, die man lernen kann – aber die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und für jede Idee anders. Wie gesagt: versucht es einfach! Ich freue mich auf Erfahrungsberichte und Ergebnisse. Malt ihr gerne oder habt ihr es noch nie versucht?

Im nächsten Teil werden wir Malerei und Zeichnen verbinden und den PC ein bisschen mitmischen lassen – wer von euch hat Lust auf Digital Painting?

GIMP Tutorial – Glänzende Augen (◆)

Hallo Leute,

nachdem ich mich im Netz dumm und dämlich nach solch einem Tutorial für GIMP gesucht und nichts gefunden habe, dachte ich mir, ich zeige euch eines. Ich musste zwar erst ein Photoshop-Tutorial auf GIMP anwenden, aber das hat überraschend gut geklappt.

1.) Ihr öffnet GIMP und sucht euch das Foto heraus, auf dem ihr die Augen ausdrucksstärker gestalten wollt. Ich für meinen Teil nehme mein Vorher-Bild.

2.) Ihr sucht euch in der Tool-Leiste links das Tool Abwedeln/Nachbelichten heraus und stellt als Erstes gleich die Deckkraft niedriger, sie sollte nicht höher als 15% sein.

3.) Ihr scrollt in den Werkzeugeinstellungen nach unten, dort findet ihr die Schaltfelder „Typ“ und „Umfang“. Bei „Typ“ sollte bereits „Abwedeln“ eingestellt sein, bei „Umfang“ benötigen wir den Parameter „Glanzlichter“.

4.) Dann den Pinsel noch nach Bedarf einstellen und drei-, viermal damit über das Auge fahren. Die Pupille muss nicht ausgespart werden! Das Tool mit diesen Einstellungen bewirkt, dass sämtliche hellen Flecken im Anwendungsbereich noch heller und intensiver dargestellt werden.

5.) Sind die hellen Bereiche zu eurer Zufriedenheit, dann wählt den Typ „Nachbelichten“ und den Umfang „Schatten“ aus. Hier sollte die Deckkraft nicht über 10% liegen!

6.) Wieder über die gesamte Iris und Pupille fahren. Diese Einstellungen verdunkeln sämtliche dunklen Bereiche noch zusätzlich und schaffen so einen stärkeren Kontrast.

Das war’s auch schon. Und wenn ihr euer jetziges Bild mit dem Ausgangsfoto vergleicht, dann erkennt man sehr gut, wie viel intensiver der Blick jetzt wirkt.