Life Update Vol. 1 || SCARS FROM TOMORROW

 ‚ich werd‘ niemals so wie ihr, denn ihr träumt nur noch im Schlaf, um am Tag zu funktionieren‘

– SDP

►❚❚ Tagebuchmodus ein

Up and Away: Das Jahr hat kaum begonnen, da sollen schon wieder Pläne geschmiedet werden und Reisen gebucht, der Posteingang ist voll mit Werbemails von irgendwelchen Reiseanbietern und alle fragen: „Na, habt ihr schon was gebucht?“ Nein, habe ich nicht. Aber wir haben uns vor zwei Tagen mit Tee, Schokomuffins und Notebook zusammen an den Tisch gesetzt und mal ein paar Pläne geschmiedet. Und nun steht ganz oben auf der Liste unserer Wunschziele – einmal mehr – Malta. Wer sich noch an meine Posts von der Studienfahrt hier und hier erinnert, der weiß auch noch, wie traumhaft ich dieses kleine Inselland fand. Am Freitag geht’s ins Reisebüro – drückt uns die Daumen! Außerdem stehen Rock im Park und Chiemsee Summer auf dem Sommerplan und im September ein Kurzurlaub in Italien. Hach, warum kann nicht jetzt schon Juni sein?
 
Klausurenphase: Oder auch: das böse Wort mit K, das nicht genannt werden darf. Und der Grund, warum ich jetzt hier sitze und blogge, anstatt Analysis zu lernen. Was ich vor allem schon gelernt habe, ist, dass ich der Prokrastinationstyp bin, der zur produktiven Prokrastination neigt. Das heißt also, ich habe gerade jetzt tausend Ideen für den Blog, mein Zimmer muss dringend umgeräumt werden und manchmal lerne ich sogar Programmierung, wenn ich eigentlich Analysis lernen sollte und keine Lust dazu habe Warum auch lernen, für eine Klausur mit 80% Durchfallquote? Meine Lieben, ich erwische mich tatsächlich dabei, wie ich sehnsüchtig an die Schule zurückdenke. Da gab es halt einfach keine kryptischen bis hin zu unverständlichen Mathevorlesungen…
Winterdepression: Ja, ich weiß, es ist Fasching. Da sind alle Leute fröhlich und verkleidet und in den meisten Fällen ganz schrecklich besoffen. Ich habe so das Gefühl, dass ich in den letzten drei Wochen mehr betrunkene Monologe gehört, über mehr Betrunkene gelacht, mehr betrunkene Verzweifelte getröstet, betrunkene Schlafende an meiner Schulter gehabt habe als im letzten halben Jahr. Was an sich nicht so schlimm ist, ja, eigentlich sogar ganz amüsant. Wenn mich diese ganzen Faschingspartys nicht so nerven würden. Meine Lieben, wäre das nicht schön, wenn wir milde Nächte mit 20°C hätten statt Eis auf den Straßen? Draußen am Lagerfeuer chillen statt einem schlecht gemischten Cocktail nach dem anderen in stickigen Räumen zwischen verschwitzten Leibern in seltsamen Kostümen und sofort einen Kälteschock, wenn man doch mal rausmuss? Ja, ihr merkt es schon. Es ist gerade mal Januar und der Winter geht mir derart auf die Nerven, dass ich alle drei Tage versucht bin, ein Flugticket in die Karibik zu buchen. Hmpf. Geht es euch da vielleicht ähnlich? Irgendjemand Lust, mitzukommen?     


Hoch gesteckte Ziele: Wie ihr vielleicht wisst, bin ich ja seit ein paar Jahren bei der Feuerwehr. Und als eine von zwei Frauen bei fast siebzig Männern wird man zwar umschwärmt, damit man ja auch sicher dabeibleibt (und bei jeder Rede namentlich erwähnt, tzz), aber manchmal auch nicht so richtig ernst genommen. Klar ist das berechtigt. Ich kann nun mal keine fünfzig Kilo schleppen, oder mit purer Muskelkraft eine Tür aufbrechen oder was auch immer. Aber ich kann mich trotzdem einbringen, und das plane ich auch zu tun – dieses Jahr stehe ich auf der Liste der Leute, die den Atemschutzlehrgang machen wollen. Ihr wisst schon, die mit den Sauerstoffmasken, die in brennende Häuser reinrennen und so. Einziges Problem: der medizinische Belastungstest in sechs Wochen und meine fehlende Kondition. Ihr werdet mich ab jetzt täglich auf dem Fahrrad finden – drückt mir die Daumen! (Wetten, ich werde auch eine von denen, die ständig #bestrong Selfies in Sportklamotten auf Instagram posten?)

►❚❚ Tagebuchmodus aus

Die Volume-Posts. Hier kommt der ganze random stuff der letzten Zeit, über den ich so nachdenke, mich freue, mich aufrege. Und Zitate, die ich gerade gut finde. Denn meine Zitatesammlung füllt mittlerweile über zwei Notizbücher und nie hab ich Gelegenheit, sie irgendwo anzubringen. Und gute Zitate müssen meiner Meinung nach verbreitet werden. Oder?

  1. Ich mag diese Art von Posts, um einfach ein bisschen mitzubekommen, was einige Blogger gerade so machen und was sie beschäftigt. Ich bin definitiv auch ein produktiver Prokrastinationstyp, das merke ich immer wieder und werde ich vermutlich im Studium auch merken. Was ich dich neulich schon fragen wollte, was genau studierst du eigentlich momentan?
    Anneke ♥

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